SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 51

SAP Cloud ALM entwickelt sich kontinuierlich weiter – mit Updates, die Präzision, Benutzerfreundlichkeit und Konsistenz in den Mittelpunkt stellen. Das Release der Kalenderwoche 51 bringt datengestützte Einblicke im SAP Business Transformation Center, eine klarere Struktur in der RISE with SAP Methodology, verbesserte Identitäts- und Landschaftsverwaltung im Bereich Administration sowie praxisnahe Produktivitätsverbesserungen in den Bereichen Implementation und Operations. Diese Updates helfen Teams, effizienter zu arbeiten und gleichzeitig mehr Kontrolle und Transparenz über ihre SAP-Landschaften zu behalten.

SAP Business Transformation Center – Data Management

Dieses Update erweitert das SAP Business Transformation Center um einen stärkeren Fokus auf datengestützte Entscheidungsfindung. Durch die Einführung eines eigenen Data-Management-Bereichs bietet die Plattform nun klarere Einblicke in Datenqualität und Risiken – und unterstützt Teams dabei, Massnahmen zu priorisieren, die Komplexität von Transformationen zu steuern und ERP-Daten mit mehr Sicherheit in die Cloud zu überführen.

Neuer Data-Management-Bereich für datengesteuerte Transformationen

Das SAP Business Transformation Center führt einen neuen Data-Management-Bereich ein, der datengesteuerte SAP-ERP-Cloud-Transformationen unterstützt. Im Fokus stehen umsetzbare Einblicke und Indikatoren zur Datenqualität, die Teams helfen, Risiken zu managen, Prioritäten zu erkennen und Entscheidungen während der gesamten Transformation zu vereinfachen.

Der neue Bereich basiert auf drei eng integrierten Anwendungen:

  • Manage Data Assessments – Erstellung und Verwaltung von Data-Assessments pro Quellsystem und Mandant als Grundlage für kontinuierliche Bewertungen der Datenqualität.
  • Manage Runs – Ausführung und Überwachung automatisierter Qualitätsprüfungen auf Basis der definierten Assessments. 
  • Analyze Data Quality – Analyse von KPIs, Nachverfolgung von Unstimmigkeiten und detaillierte Untersuchung spezifischer Datenprobleme – inklusive Handlungsempfehlungen zur Behebung.

Ein Data-Assessment wird einmal erstellt und anschliessend für regelmässige Qualitätsprüfungen wiederverwendet. Innerhalb eines einzigen Workflows können Teams nahtlos zwischen der Erstellung des Assessments, der Durchführung von Prüfungen und der detaillierten Analyse wechseln – wobei zentrale Parameter automatisch übernommen werden. So lassen sich Entwicklungen der Datenqualität über die Zeit einfacher überwachen und Probleme frühzeitig angehen.

Durch Transparenz in der Datenqualität und klare Handlungsempfehlungen zur Behebung unterstützt der Data-Management-Bereich die Risikominimierung bei Migrationen und ermöglicht fundiertere, sicherere Transformationsentscheidungen.

Weitere Informationen finden Sie unter Data Management.

TL;DR: 

Der neue Data-Management-Bereich führt Assessments, automatisierte Qualitätsprüfungen und Analysen ein, um klare Einblicke in die Datenqualität zu liefern – und damit Teams bei der Risikosteuerung und besseren Entscheidungsfindung während der ERP-Cloud-Transformationen zu unterstützen.

RISE with SAP Methodology – Systemansicht

Die neuesten Updates im Bereich der RISE with SAP Methodology zielen darauf ab, die Transparenz und Entscheidungsfindung im System Lifecycle Management zu verbessern. Durch die Erweiterung der Systemansicht um zusätzliche KPIs erhalten Teams ein klareres Verständnis des Upgrade-Verhaltens und dessen Auswirkungen – was eine bessere Planung und verlässlichere Betriebsabläufe unterstützt.

Neue KPIs zum Software-Stack für die Upgrade-Planung

Das Dashboard der Systemansicht wurde unter dem Reiter „Übersicht“ um zwei neue KPI-Karten erweitert, die mehr Transparenz über die Upgrade-Historie und deren Auswirkungen bieten:

  • Technische Downtime pro Upgrade – Zeigt die mit früheren Upgrades verbundenen technischen Ausfallzeiten.
  • Upgrade-Historie – Stellt abgeschlossene Upgrade- und Update-Ereignisse im Zeitverlauf dar.

Downtime, wie sie typischerweise bei Upgrades auftritt, wird so transparenter. Diese Einblicke unterstützen eine fundiertere Planung zukünftiger Upgrades, eine optimierte Wartungsplanung und eine klarere Kommunikation mit Stakeholdern zur Systemverfügbarkeit.

Einschränkungen zu beachten:

In bestimmten Szenarien können diese Karten aufgrund technischer Einschränkungen leer erscheinen:

  • Für SAP S/4HANA systems sind möglicherweise keine historischen Daten verfügbar, selbst wenn Lifecycle-Ereignisse (wie Conversions oder Upgrades) stattgefunden haben.
  • Für SAP HANA Enterprise Cloud systems ohne bisherige Lifecycle-Ereignisse sind diese Informationen ebenfalls unter Umständen nicht verfügbar.

In diesen Fällen ist keine Aktion oder Support-Anfrage erforderlich.

TL;DR: 

Zwei neue KPIs in der Systemansicht – „Technische Downtime pro Upgrade“ und „Upgrade-Historie“ – bieten bessere Einblicke in vergangene Upgrades und Ausfallzeiten und helfen Teams, zukünftige Upgrades effektiver zu planen.

Operations – Business Process Monitoring, Business Service Management, Configuration & Security Analysis, Integration & Exception Monitoring

Die neuesten Updates im Bereich Operations konzentrieren sich auf stärkere Governance, klarere Einblicke und ein einfacheres System Lifecycle Management. Neue Funktionen verbessern die Zugriffskontrolle, erhöhen die Transparenz in der Compliance, optimieren das Business- und Service-Monitoring und vereinfachen Aufräumarbeiten – so behalten Betriebsteams Kontrolle, Transparenz und Effizienz über ihre gesamte Landschaft hinweg.

Zugriffskontrolle für Monitoring-Daten, Verbesserungen für Custom Processes und neuer KPI für SAP Revenue Growth Management – Business Process Monitoring

Zugriffskontrolle für Monitoring-Daten

Zugriffssteuerungslisten, die in der Landscape Management definiert wurden, gelten jetzt auch für das Business Process Monitoring. Wenn die Zugriffskontrolle aktiv ist, können Benutzer nur Monitoring-Daten, Alerts und Konfigurationsoptionen für die Services und Systeme sehen, für die sie ausdrücklich berechtigt sind. Diese Einschränkungen gelten über die Seiten „Home“, „Monitoring“, „Configuration“ und „Alerting“ hinweg und ergänzen die bestehenden Access-Group-Einstellungen innerhalb des Business Process Monitoring.

Verbesserungen für Custom Processes

Die Arbeit mit benutzerdefinierten Prozessen ist jetzt effizienter und benutzerfreundlicher. Prozesse können kopiert werden, um die Konfiguration zu beschleunigen, die KPI-Zuweisung bietet zusätzliche Attribute wie KPI-ID und Quelle (Standard oder Custom), und benutzerdefinierte Prozessknoten lassen sich als Favoriten auf der Startseite anpinnen – für einen schnelleren Zugriff.

Neuer KPI für SAP Revenue Growth Management

Ein neuer KPI, „Promotions Created“, ist jetzt für SAP Revenue Growth Management verfügbar. Nach Abschluss der erforderlichen Einrichtungsschritte wird der KPI automatisch aktiviert. Da er nicht Teil der Standard-End-to-End-Prozesse ist, muss er einem benutzerdefinierten Prozess zugewiesen werden, um überwacht zu werden.

TL;DR: 

Business Process Monitoring setzt jetzt eine landschaftsbasierte Zugriffskontrolle durch, bietet eine verbesserte und wiederverwendbare Handhabung benutzerdefinierter Prozesse und ergänzt einen neuen KPI für SAP Revenue Growth Management – für mehr Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und geschäftsrelevante Einblicke.

Neubewertung von Auswirkungen bei Statusereignissen – Business Service Management

Business Service Management unterstützt jetzt die Neubewertung von Auswirkungen direkt im Event Calendar. Diese Erweiterung ermöglicht es Teams, die Auswirkungen von Statusereignissen – wie Störungen oder Leistungseinbussen – nach deren Erkennung und Behebung neu zu bewerten, insbesondere in Fällen, in denen es sich um Fehlalarme handelt und Benachrichtigungen nicht mehr geändert werden können.

Bei der Neubewertung kann zusätzlicher Kontext in einem Textfeld dokumentiert werden, und die Neubewertung wird als Statusaktualisierung für das Ereignis behandelt. Nach der Aktualisierung werden die Änderungen systemweit konsistent übernommen – einschliesslich der Endzeit des Ereignisses, der Übersichtskarten, des Event Calendar oder tabellarischer Ansichten sowie der Aktionsprotokolle. Alle konfigurierten Ereignisaktionen werden ebenfalls auf Basis der aktualisierten Informationen ausgelöst.

TL;DR: 

Die Neubewertung von Auswirkungen ermöglicht es Teams, falsch-positive Statusereignisse zu korrigieren und zu dokumentieren – mit automatischer Aktualisierung in Kalendern, Dashboards, Protokollen und Ereignisaktionen.

Verbesserte Compliance-Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Prüfungen – Configuration & Security Analysis

Configuration & Security Analysis bietet nun klarere und gezieltere Einblicke in den Compliance-Status – sowohl in den Bereichen Data Stores als auch Validation.

In der App Configuration & Security Analysis – Data Stores enthalten die Übersichtskarten jetzt Prüfergebnisse sowie einen übergreifenden Compliance Score, der direkt aus der Validation-App stammt. So erhalten Teams auf einen Blick ein Verständnis dafür, wie gut Services und Systeme den SAP-Sicherheitsempfehlungen entsprechen. Die neuen Kennzahlen fliessen auch in die Farblogik der Karten ein, wodurch Compliance-Probleme sofort erkennbar werden. Über die Übersicht gelangen Nutzer direkt zu den entsprechenden Prüfergebnissen in der Validation-App – für eine tiefere Analyse.

Gleichzeitig bietet die App Configuration & Security Analysis – Validation nun detailliertere Informationen zu jedem Prüfergebnis. Die Auswahl eines Eintrags in der Tabelle „Check Results“ öffnet ein Seitenpanel mit umfassenden Angaben – darunter die Prüfungsbeschreibung, Schweregrad, zugehöriger Store und Themenbereich sowie der Laufzeitkontext mit betroffenen Systemen, Konfigurationselementen und deren Werten. Warnungen und kritische Befunde werden deutlich hervorgehoben, um eine schnellere Behebung zu unterstützen.

TL;DR:

Der Compliance-Status ist jetzt direkt auf den Übersichtskarten sichtbar, und detaillierte Prüfeinblicke stehen in der Validation-App zur Verfügung – so lassen sich Probleme schneller erkennen und gezielt nachvollziehen, was konkret Aufmerksamkeit erfordert.

Zentrale Bereinigung für Integration & Exception Monitoring

Eine neue Bereinigungsoption steht jetzt für Integration & Exception Monitoring direkt in der Landscape Management-App zur Verfügung. Über die Aktion Clean-Up können Administratoren sowohl die Konfiguration als auch die gesammelten Monitoring-Daten für einen bestimmten Service oder ein System in einem einzigen Schritt entfernen.

Diese Option ist in der Spalte „Aktionen“ unter Services/Systems → Supported Use Cases in der Landscape Management verfügbar. Nach der Ausführung wird die Konfiguration für Integration & Exception Monitoring gelöscht, alle zugehörigen Monitoring-Daten entfernt und der Service bzw. das System in den Status Not Configured zurückgesetzt.

Diese Erweiterung vereinfacht das Lifecycle Management, da Systeme leichter stillgelegt, Konfigurationen zurückgesetzt oder veraltete Monitoring-Daten bereinigt werden können – ohne dass mehrere Apps durchlaufen werden müssen.

TL;DR: 

Konfigurationen und Daten für Integration & Exception Monitoring können jetzt zentral über die Landscape Management-App entfernt werden – wodurch Services oder Systeme in einen sauberen, nicht konfigurierten Zustand zurückgesetzt werden.

Implementation – Retrofit, Features, Requirements, Test Execution, Test Preparation

Die neuesten Updates im Bereich Implementation zielen darauf ab, Struktur, Nachvollziehbarkeit und Effizienz in Projekten zu verbessern. Von einer stärkeren Unterstützung für Retrofit und KI-gestützte Anforderungen bis hin zu optimiertem Testing, Dokumentenhandling und Projektorganisation – diese Erweiterungen helfen Teams, konsistenter zu arbeiten, manuellen Aufwand zu reduzieren und während des gesamten Implementierungszyklus mehr Kontrolle zu behalten.

Neue app: Retrofit

Eine neue Retrofit-App ist jetzt in SAP Cloud ALM verfügbar und unterstützt Dual-Track-Entwicklungslandschaften (n+1). Die App ermöglicht die Synchronisierung geänderter Objekte – sowohl Customizing als auch Workbench – aus einem Maintenance-Entwicklungssystem in ein Implementierungs-Entwicklungssystem und hilft Teams dabei, parallele Entwicklungstracks aufeinander abzustimmen.

Retrofit ist besonders wertvoll in Landschaften, in denen Wartung und Innovation parallel laufen. Anstatt Transportaufträge manuell zwischen Systemen zu verschieben, erkennt die App Unterschiede automatisch und unterstützt eine kontrollierte Synchronisierung – inklusive Konflikterkennung, wenn dasselbe Objekt in beiden Tracks verändert wurde. Dadurch werden Risiken reduziert, unbeabsichtigtes Überschreiben vermieden und die Transparenz in komplexen Release Szenarien erhöht. 

Derzeit unterstützt die Retrofit-App CTS-gesteuerte Landschaften und bietet eine strukturierte Möglichkeit, laufende Wartungsanpassungen parallel zu neuen Projektentwicklungen zu verwalten – so bleiben Systemversionen über die Zeit konsistent, ohne die Auslieferung zu verlangsamen.

TL;DR: 

Die neue Retrofit-App vereinfacht die Synchronisierung zwischen Wartungs- und Projektsystemen in Dual-Track-Landschaften – und unterstützt Teams dabei, parallele Änderungen zu verwalten, Konflikte zu erkennen und Releases aufeinander abzustimmen.

Retrofit-Integration in Transporte – Features

Die Retrofit-Funktionalitäten sind direkt in die Features integriert, sodass sich die Retrofit-Relevanz einfacher nachverfolgen lässt – ohne den aktuellen Kontext verlassen zu müssen. Im Abschnitt Transporte zeigt eine neue Spalte Retrofit-Status den Retrofit-Status der Quelltransporte an.

Die Statuswerte entsprechen denen in der Retrofit-App und beinhalten zusätzlich den Status Not Applicable für Transporte, bei denen kein Retrofit erforderlich ist. So erhalten Teams auf einen Blick Informationen darüber, ob ein Transport Aufmerksamkeit erfordert – was das Management von Dual-Track-Landschaften effizienter macht.

Ist Retrofit für die Landschaft nicht konfiguriert, wird die Spalte Retrofit-Status ausgeblendet, sodass die Oberfläche übersichtlich und relevant bleibt. Für berechtigte Nutzer steht ausserdem in der Kopfzeile ein Direktlink zur Retrofit-App zur Verfügung, um bei Bedarf schnell Folgeaktionen durchzuführen oder eine tiefere Analyse zu starten.

TL;DR: 

Der Retrofit-Status ist direkt in der Transportübersicht sichtbar und bietet sofortigen Einblick, welche Transporte ein Retrofit erfordern – mit schneller Navigation zur Retrofit-App für weiterführende Aktionen.

Intelligentere Erstellung und Wiederverwendung von Anforderungen – Requirements

Zwei neue Erweiterungen im Bereich Requirements erleichtern die Erstellung und Verwaltung von Anforderungen über Projekte hinweg – mit weniger manuellem Aufwand und verbesserter Wiederverwendbarkeit sowie Konsistenz.

KI-gestützte Erstellung von Anforderungen

SAP Cloud ALM unterstützt jetzt die KI-gestützte Generierung von Anforderungen auf Basis des bestehenden Projektkontexts. Die KI verwendet Eingaben wie Transkripte aus Fit-to-Standard-Workshops, Lösungsprozesse und projektbezogene Dokumente, um Vorschläge für Anforderungsinhalte zu erstellen. Dies beschleunigt die Erstellung, sorgt für eine bessere Abstimmung mit dokumentierten Diskussionen und senkt das Risiko, früh im Projektzyklus wichtige Punkte zu übersehen.

Verschieben von Anforderungen zwischen Projekten

Anforderungen können nun von einem Projekt in ein anderes verschoben werden. Das ist besonders hilfreich, wenn sich Projektumfänge ändern, Projekte neu strukturiert werden oder Anforderungen in mehreren Initiativen wiederverwendet werden sollen. Anstatt Inhalte neu zu erstellen, können Teams bestehende Anforderungen einfach übertragen und nahtlos weiterbearbeiten – ohne Verlust von Historie oder Kontext.

TL;DR:

Erstellen Sie Anforderungen schneller mit KI-generierten Inhalten auf Basis von Projektdokumenten – und verschieben Sie Anforderungen zwischen Projekten, um Wiederverwendung und sich ändernde Projektumfänge zu unterstützen.

Optimierte Testvorbereitung und -durchführung mit Nachweisunterstützung

Mehrere Verbesserungen in den Bereichen Test Preparation und Test Execution machen manuelles Testen strukturierter, nachvollziehbarer und auditfähig. Während der Testvorbereitung können Test-Designer jetzt festlegen, bei welchen Testaktionen Tester während der Ausführung Screenshots als Nachweis hochladen müssen. So entsteht ein klarer und überprüfbarer Nachweis darüber, was getestet wurde – und welche konkreten Ergebnisse bei kritischen Schritten erzielt wurden.

Auf der Ausführungsseite wird das Nachweiskonzept nun vollständig durchgesetzt. Bei manuellen Testfällen müssen Tester für alle Aktionen, bei denen ein Nachweis erforderlich ist, verpflichtend Screenshots hochladen – für andere Aktionen können sie optional weitere Nachweise hinzufügen. Diese neue Art der Nachweisdokumentation ersetzt das bisherige Kommentarfeld und bietet eine konsistentere, ergebnisorientierte Möglichkeit zur Dokumentation von Testergebnissen.

Darüber hinaus wurde die Generierung manueller Testfälle aus Lösungsprozessflussdiagrammen optimiert. Die Abfolge der Aktivitäten entspricht nun stärker der Reihenfolge der Lösungsschritte im Diagramm – was den manuellen Nachbearbeitungsaufwand reduziert und die Nachvollziehbarkeit der Testfälle verbessert. Testfälle können zudem direkt mit relevanten Projektdokumenten verknüpft werden, sodass Tester während der Vorbereitung und Ausführung den notwendigen Kontext und gezielte Anleitungen zur Hand haben.

TL;DR:

Definieren Sie verpflichtende Screenshot-Nachweise in der Testvorbereitung, erzwingen Sie die Nachweiserfassung während der Testausführung, profitieren Sie von einer optimierten Aktivitätsreihenfolge und verknüpfen Sie relevante Dokumente mit Testfällen – für ein klareres und verlässlicheres manuelles Testen.

Administration – Landscape Management

Die neuesten Erweiterungen im Bereich Administration zielen auf eine bessere Wartbarkeit und Übersichtlichkeit der Systeme ab. Updates in der Landscape Management helfen dabei, den Speicherverbrauch zu optimieren und Cloud-Service-Tenants klarer zu identifizieren – und unterstützen Administratoren so dabei, ihre Landschaften sauber, konform und einfach zu verwalten.

Aufräumen des Aktionsprotokolls zur Speicheroptimierung

Um unnötiges Datenwachstum zu vermeiden, bereinigt SAP Cloud ALM jetzt automatisch Aktionsprotokolle, die sich auf Landscape Objects beziehen und älter als 90 Tage sind. Diese Hintergrundbereinigung optimiert den Speicherverbrauch – ohne manuellen Aufwand für Administratoren.

Wichtig: Protokolle, die aus Sicherheitsgründen (z. B. Zugriffskontrolle) oder aus rechtlichen Gründen (z. B. Einwilligung zur Datenübertragung) erforderlich sind, sind von der Löschung ausgenommen und werden dauerhaft aufbewahrt.

TL;DR: 

Alte Aktionsprotokolle zur Landschaftsverwaltung werden nach 90 Tagen automatisch gelöscht – für besseren Speicherverbrauch bei gleichzeitiger Wahrung sicherheits- und compliance-relevanter Daten.

Verbesserte Tenant-Identifikation für Cloud-Services

Die Identifikation von Cloud-Service-Tenants ist jetzt klarer dank verbesserter Standardbeschreibungen in der Landscape Management. Für Servicetypen, bei denen der Tenant-Name allein nicht ausreicht, ergänzt SAP Cloud ALM die Beschreibung automatisch um ein zusätzliches identifizierendes Attribut – zum Beispiel den Anzeigenamen des Sub-Accounts.

Diese Erweiterung wird derzeit unterstützt für:

  • SAP HANA Cloud – Anzeigename des Sub-Accounts
  • SAP Market Communication for Utilities – Anzeigename des Sub-Accounts
  • Identity Provisioning – Externer Tenant-Name

Durch die sofort bessere Unterscheidbarkeit der Tenants reduziert dieses Update Unklarheiten und vereinfacht die Landschaftsverwaltung.

TL;DR: 

Cloud-Service-Tenants lassen sich jetzt durch angereicherte Standardbeschreibungen leichter identifizieren – und reduzieren so Verwechslungen in komplexen Landschaften.

Service – Issues and Actions Management

Das neueste Update im Bereich Service verfeinert die Analyse- und Filtermöglichkeiten für Issues und Actions weiter. Mit erweiterten Suchoptionen im Issues and Actions Management erhalten Serviceteams bessere Einblicke in Zuständigkeiten und Kommunikationsschnittstellen – was präzisere Nachverfolgung und effizientere Zusammenarbeit im Service ermöglicht.

Erweiterter Service-Objektfilter nach Kundenkontakt

Auf der Übersichtsseite Issues and Actions steht nun ein erweiterter Filter für Service-Objekte zur Verfügung, mit dem Teams nach Issues und Einzelaktionen anhand des Kundenkontakts suchen können. Diese Verbesserung erleichtert es, Vorgänge bestimmten Kundenansprechpartnern zuzuordnen – was die Nachvollziehbarkeit und Nachverfolgung in Service-Delivery-Szenarien verbessert.

Durch die Möglichkeit, nach Kundendetails zu filtern, können Serviceteams relevante Vorgänge schneller identifizieren, die Kommunikation gezielter gestalten und kundenbezogene Massnahmen effizienter und transparenter abwickeln.

TL;DR: 

Filtern Sie Issues und Actions nach Kundenkontakt, um Suchergebnisse zu verfeinern und die Sichtbarkeit bei servicebezogenen Folgeaktivitäten zu verbessern.


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Carolina Aksel

Carolina ist als Junior ALM Technology Expert tätig und verfügt über Kenntnisse in diversen Cloud ALM Funktionen. Sie hat sich mehrheitlich auf den Bereich Cloud ALM Operation spezialisiert und sich darin speziell in die Fokusthemen Health Monitoring und Synthetic User Monitoring eingearbeitet.

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