Event banner announcing SAP ALM Summit EMEA 2026 with the slogan 'Score with ALM!', dates November 3–5 in Darmstadt, Germany, and a QR code on the left with colorful hexagon graphics on the right.

Transformation mit System. Damit du mit ALM punktest.

«Score with ALM» heisst das Motto des SAP ALM Summit EMEA 2026. Uns gefällt es, weil es den Blick aufs Ergebnis lenkt. Darum geht es bei Application Lifecycle Management.

Einmal punkten reicht aber nicht. Wer eine Meisterschaft gewinnen will, muss über die ganze Saison konstant bleiben. Ein gelungener Go-live ist ein gewonnenes Spiel. Danach kommen das nächste Release, der nächste Change, das nächste Upgrade. Manchmal geht es darum, das Erreichte zu sichern, manchmal braucht es Vollgas. Beides gelingt über eine Saison nur mit System.

Die Ausrüstung ist da

SAP Cloud ALM bringt viel mit: Monitoring, Konfigurations- und Security-Analyse, Test- und Change-Steuerung. RISE-Kunden finden dazu die Dashboards der RISE-with-SAP-Methodology mit Clean-Core-Score und Systemzustand. Und Cloud ALM wird immer mehr zum Taktgeber der integrierten Toolchain. Es verbindet Daten und Prozesse mit Jira, Azure DevOps, ServiceNow und Signavio. Diese Offenheit ist eine der grossen Stärken der Plattform.

In Projekten sehen wir trotzdem oft dasselbe Bild. Cloud ALM ist eingeführt, die Funktionen sind aktiviert. Freigaben laufen aber weiter über Zuruf. Der Testnachweis liegt in einem Excel. Die Schnittstellen wurden einmal eingerichtet und seither nicht mehr angeschaut. SAP Cloud ALM eingeführt heisst noch nicht, es auch wirksam zu nutzen.

Eine einfache Frage zeigt, wo eine Organisation steht:

Könnt ihr in fünf Minuten zeigen, welche Tests euren letzten Go-live und die angepassten Prozesse abgesichert haben?

Wer das kann, hat die Kette von Feature über Transport und Test bis zum Prozess im Griff. Wer zögert, hat ein Werkzeug, aber noch kein System.

Wo die Punkte entstehen

Punkte entstehen entlang der ganzen Kette, vom Geschäftsprozess bis zum Betrieb.

Prozesse. Am Anfang steht der Geschäftsprozess. In Cloud ALM bildet die Prozesshierarchie ab, was das Unternehmen tut, und Signavio liefert die Prozessmodelle dazu. Anforderungen, Tests und Changes hängen an diesem Prozess. So lässt sich jederzeit sagen, welcher Prozess von einer Änderung betroffen ist und ob er getestet wurde. Wer die Dokumentation pflegt, muss sie im nächsten Projekt nicht neu schreiben.

Toolchain. Cloud ALM ist der Taktgeber, aber nicht das einzige Werkzeug. Anforderungen entstehen in Jira, entwickelt wird in Azure DevOps, der Change-Prozess läuft in ServiceNow, die Prozessmodelle in Signavio, die Architektur in LeanIX. Punkte gibt es erst, wenn klar ist, welches Tool für welchen Schritt führt und welches System für welches Objekt massgebend ist. Dann wird aus vielen Tools, die nebeneinander laufen, eine Kette. Eine Integration, die niemand pflegt, wird mit jedem Release zur Fehlerquelle und noch schlimmer: Die Tools verlieren an Wert, obwohl der Preis der gleiche bleibt!

Test- und Change-Management. Änderungen laufen mit Governance, und Tests liegen im Werkzeug. Die Traceability reicht vom Prozess über die Anforderung bis zum Transport.

Deployment und Release. Transporte werden geprüft, bevor sie importiert werden. Quality Gates werden eingehalten. Die Wartung braucht ein ruhiges, verlässliches Tempo, Projekte brauchen manchmal Vollgas (oder umgekehrt). Diese Geschwindigkeiten müssen im Werkzeug abgebildet sein. Hier muss Cloud ALM noch zulegen. Einfache Szenarien sollen einfach bleiben. Komplexe Organisationen brauchen Regeln und Workflows direkt in der Plattform, ohne sie daneben bauen zu müssen.

Betrieb. Business-Process-, Health-, Integrations- und Job-Monitoring haben je eine klare Verantwortung. Wer die offenen Alerts täglich anschaut, verhindert die Nachtschicht, bevor sie nötig wird.

RISE-Dashboards. Der Clean-Core-Score kommt frei Haus. Steuern lässt sich damit erst etwas, wenn festgelegt ist, ab welcher Abweichung gehandelt wird und von wem. Und noch wichtiger: Welche Strategie man als Unternehmen bezüglich dem Clean Core verfolgt!

Solution Manager. Beim Wechsel entscheidet sich vieles. Wer nur das Werkzeug tauscht, nimmt die Zuruf-Prozesse mit. Wer die Umstellung nutzt, um die Kette vom Prozess bis zum Deployment sauber aufzusetzen, startet mit einem Vorsprung.

KI braucht Wissen

KI wird in den Unternehmen selbstverständlich. Sie kann Anforderungen und Testfälle anreichern, Abhängigkeiten erkennen und damit bald Transporte besser steuern. Dabei verändert sie mehr als die Automatisierung, nämlich auch, wie Business und IT zusammenarbeiten.

Nutzen bringt KI, wenn sie ein konkretes Problem löst. Eine einfache, verlässliche Funktion, die man jeden Tag braucht, bringt oft mehr als der nächste grosse Showcase.

Dafür braucht KI Kontext. Welche Anforderung gehört zu welchem Prozess? Welcher Test deckt welchen Change ab? Wer hat was freigegeben? Dieses Wissen entsteht nur dort, wo sauber und integriert gearbeitet wird. Ein Test-Assistent, der aus unklaren Anforderungen Testfälle erzeugt, liefert unklare Testfälle, nur schneller.

KI verstärkt, was da ist. Wer heute strukturiert arbeitet, baut das Wissen auf, das KI morgen braucht.

Transformation mit System

Im Fussball spielt eine gute Mannschaft mit System. Alle wissen, wo sie stehen und was zu tun ist, auch wenn der beste Spieler fehlt. Unser Slogan meint dasselbe. System heisst bei uns nicht IT-System, das liefert SAP. Gemeint ist das Zusammenspiel von Methode, Governance, Prozessen, Verantwortung und Menschen.

Dieses Zusammenspiel wird wichtiger. Cloud und Automatisierung übernehmen immer mehr technische Aufgaben, und grosse Upgrades weichen laufender Veränderung. Infrastruktur lässt sich auslagern. Die Verantwortung dafür, wie die eigenen Geschäftsprozesse funktionieren und sich weiterentwickeln, bleibt beim Kunden. Und wenn alle auf derselben Plattform arbeiten, macht die Qualität dieser Prozesse den Unterschied.

ALM verschwindet deshalb nicht. Es wird vom Werkzeug zum Betriebsmodell. Die Arbeit verschiebt sich vom technischen Change Management hin zu Governance, organisatorischem Wandel und laufender Prozessverbesserung.

Wie das konkret aussieht, haben wir in alm360 beschrieben: Ein modulares Vorgehensmodell, das Projekt, Betrieb und Qualität verbindet, mit SAP Cloud ALM als Taktgeber. Wir arbeiten damit seit 2014, in über 100 Projekten bei mehr als 60 Kunden, unter anderem für BKW, fenaco, Sika und die Stadt Bern.

Was wir uns vom Summit erhoffen

Wir fahren mit ein paar konkreten Fragen nach Darmstadt:

  • Wie schnell reift Cloud ALM im Change- und Release-Management noch weiter (stärkere Prozesssteuerung, individualisierte Workflows und Felder….)?
  • Welche Rolle spielt Joule und welche KI-Funktionen werden Standard?
  • Wie verändert KI das Testmanagement?
  • Welche Governance-Modelle empfiehlt SAP für Agenten und KI-Services?
  • Wo verläuft die Grenze zwischen Standard und Partnerinnovation?

Dass Cloud ALM der Nachfolger des Solution Managers ist, wissen alle. Jetzt wollen wir sehen, dass Kunden ihn auch abschalten können.

Wir sehen uns in Darmstadt

Vom 3. bis 5. November sind wir als Bronze-Sponsor am SAP ALM Summit EMEA im darmstadtium. Am 3. November laden wir zur Welcome Night ein und am ALMathon sind wir mit dabei. Einen Stand haben wir nicht. Du erkennst uns aber an unseren Jacken.

Stell uns die Frage von oben oder vielleicht stellen wir sie dir auch. Eine gute Antwort hören wir gern. Eine zögernde auch, dann gibt es mehr zu besprechen.

Termin in Darmstadt vereinbaren.

Transformation mit System.

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blueworks Admin