
SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 14
SAP Cloud ALM wird kontinuierlich weiterentwickelt und bietet Verbesserungen, die Transparenz, Kontrolle und Benutzerfreundlichkeit auf der gesamten Plattform steigern.
Das Release der Kalenderwoche 14 bringt Aktualisierungen in mehreren Bereichen. Im SAP Business Transformation Center werden die Data-Management-Funktionen um eine flexiblere Ausführungssteuerung erweitert. RISE with SAP Methodology verbessert die ATC-Verarbeitung durch optimiertes Import-Management. Im Bereich Operations liegen die Schwerpunkte auf verfeinertem Monitoring, ereignisbasierter Alarmierung und verbesserter KPI-Konsistenz.
Der Bereich Implementation wird durch erweiterte Analysefunktionen, Prozesskonsistenz und Governance bei Anforderungen und Bibliotheken weiter ausgebaut. Der Bereich Service erweitert die Benutzerfreundlichkeit durch verbesserte Navigation und zusätzliche Funktionen in der Innovationsanalyse. Im Bereich Administration gibt es eine neue Self-Monitoring-App, die bessere Einblicke in die Mandantennutzung und den Ressourcenverbrauch bietet.
Insgesamt helfen diese Aktualisierungen Teams dabei, ihre Systeme besser zu verstehen, Ressourcen effektiver zu verwalten und Transformationen sowie den Betrieb mit mehr Vertrauen und Kontrolle durchzuführen.
SAP Business Transformation Center – Datenverwaltung
Abbruch von Läufen verfügbar
Die App «Läufe verwalten» ermöglicht es Anwendern jetzt, laufende Ausführungen abzubrechen.
Befindet sich ein Lauf im Status «In Bearbeitung», lässt er sich jetzt direkt stoppen. Das gibt Anwendern mehr Kontrolle über die Ausführung. Das ist besonders nützlich, wenn ein Lauf versehentlich gestartet wurde, angepasst werden muss oder nicht mehr benötigt wird.
Diese Verbesserung hilft, unnötige Systemlast zu vermeiden, und erhöht die Flexibilität bei der Verwaltung von Datenqualitätsläufen.
TL;DR:
Läufe im Status «In Bearbeitung» lassen sich jetzt in der App «Läufe verwalten» abbrechen. Das gibt Anwendern mehr Kontrolle über die Ausführung.
RISE with SAP Methodology – Systemansicht
ATC-Import-Spezifikation
Der ATC-Importprozess in der Systemansicht wurde verbessert, um die Validierung und Flexibilität zu erhöhen.
Es ist jetzt möglich, anzugeben, ob ein importiertes ATC-Prüfergebnis aus einer Remote- oder lokalen ATC-Prüfung stammt. Diese Unterscheidung verbessert die Genauigkeit der Validierung beim Import und stellt eine bessere Übereinstimmung mit der Datenquelle sicher.

TL;DR:
ATC-Importe lassen sich jetzt als Remote oder lokal klassifizieren. Das verbessert die Validierung und Genauigkeit beim Import.
Löschung von ATC-Importen
Benutzer haben jetzt die Möglichkeit, importierte ATC-Prüfergebnisdateien zu löschen. Das hilft, die Daten in der Systemansicht aktuell und übersichtlich zu halten.

Nach der Löschung berechnet das System die zugehörigen KPI-Karten automatisch neu, darunte
- Technical Debt Score
- Clean Core Share
- Level B-, C- und D-Objekte
So spiegeln die Dashboard-Einblicke immer den aktuellen Datenstand wider.
TL;DR:
Importierte ATC-Ergebnisse lassen sich jetzt löschen, wobei die zugehörigen KPIs automatisch neu berechnet werden. Das sorgt für korrekte Dashboards.
Administration – Self-Monitoring
Neue App Self-Monitoring eingeführt
Eine neue Self-Monitoring-App ist verfügbar und bietet eine zentrale Übersicht über die Nutzungs- und Verbrauchskennzahlen des SAP Cloud ALM-Mandanten. Die App hilft zu verstehen, wie die Mandantenressourcen genutzt werden, und ermöglicht eine bessere Planung und Optimierung der SAP Cloud ALM-Umgebung.

Mit der Self-Monitoring-App haben Benutzer folgende Möglichkeiten:
- HANA-Speicheranspruch insgesamt anzeigen
- Aktuellen HANA-Speicherverbrauch über Apps hinweg überwachen
- Datenverbrauch von Outbound-APIs nachverfolgen
- Schwellenwerte konfigurieren und Nutzungstrends über die Zeit beobachten
Die App bietet detaillierte Einblicke über alle SAP Cloud ALM-Bereiche hinweg, einschliesslich Implementation, Transformation, Operations, Service und Administration. Das ergibt eine vollständige Übersicht über den Ressourcenverbrauch.

Durch die Kombination von Anspruchs- und Nutzungsdaten hilft die App, die Kontrolle über Systemressourcen zu verbessern und die Mandantenkapazität proaktiv zu verwalten.
TL;DR:
Die neue Self-Monitoring-App bietet Einblicke in Speichernutzung, API-Verbrauch und Ansprüche. Das hilft, die Ressourcen des SAP Cloud ALM-Mandanten zu optimieren.
Operations – Business Process Monitoring, Configuration & Security Analysis, Health Monitoring
Aktualisierungen der KPI-Definitionen und Datenerhebung
Mehrere KPIs im Business Process Monitoring wurden aktualisiert, um die Klarheit zu verbessern und die Datenerhebung an die täglichen Monitoring-Anforderungen anzupassen.
Die folgenden KPIs wurden umbenannt und erweitert:
Lead to Cash
- Payment Runs per Company Code (Täglicher Scan)
Misst jetzt die am Vortag erstellten Zahlungsläufe - Canceling Sales Invoices (Täglicher Scan)
Enthält jetzt alle am Vortag erstellten stornierenden Abrechnungsbelege, einschliesslich des Original- und des Stornobelegs sowie der verstrichenen Zeit zwischen beiden
Source to Pay
- Purchase Order Items Created (Daily Scan)
Misst jetzt die am Vortag erstellten Bestellpositionen, ohne zum Löschen vorgemerkte Positionen - Supplier Invoices Created (Daily Scan)
Misst jetzt die am Vortag erstellten Lieferantenrechnungen
Zusätzlich erfolgt die Datenerhebung für diese KPIs jetzt täglich und erfasst jeweils die Daten des Vortags.
Diese KPIs werden automatisch aktiviert, sobald die erforderliche Einrichtung und Datengenerierung vorhanden ist.
TL;DR:
Vier KPIs wurden auf tagesbasierte Kennzahlen aktualisiert. Das verbessert die Klarheit und Konsistenz bei der täglichen Datenerhebung.
Ereignisbasierte Alarmierung in Configuration & Security Analysis
Configuration & Security Analysis wird um ereignisgesteuerte Alarmierungsfunktionen erweitert. Diese ermöglichen automatisierte Folgeaktionen, wenn Compliance-Probleme erkannt werden.
Benutzer haben jetzt die Möglichkeit, Ereignisaktionen für Prüfungen mit einem nicht-konformen Ergebnis direkt auf der Metrikkonfigurationsseite der Validation-App zu konfigurieren. So lassen sich bei Problemen automatisch Warnmeldungen oder Aktionen auslösen. Das verbessert die Reaktionsfähigkeit bei Konfigurations- und Sicherheitsrisiken.

Zusätzlich steht eine neue Seite «Alerting» in der Data Stores-App zur Verfügung. Diese Seite bietet eine zentrale Übersicht über alle Warnmeldungen, die aus konfigurierten Ereignisaktionen generiert wurden. Das gibt bessere Einblicke in Compliance-bezogene Probleme über Services und Systeme hinweg.

Diese Verbesserungen stärken das proaktive Monitoring und helfen Teams, schneller auf nicht-konforme Konfigurationen zu reagieren.
TL;DR:
Prüfungen lösen jetzt ereignisbasierte Warnmeldungen aus, und eine neue Alerting-Seite bietet eine zentrale Übersicht über Compliance-Probleme.
Benutzerdefinierte Ereignisse und überarbeitete Ereigniskonfiguration im Health Monitoring
Health Monitoring wird um verbesserte Flexibilität und Kontrolle bei der Ereigniskonfiguration und Alarmierung erweitert.
Benutzer haben jetzt die Möglichkeit, benutzerdefinierte Ereignisse zu erstellen. Dabei lassen sich Ereignisnamen definieren, Metriken zuweisen, Labels hinzufügen und Aktionen basierend auf spezifischen Monitoring-Anforderungen konfigurieren. Das ermöglicht massgeschneiderte und präzisere Monitoring-Szenarien.
Zusätzlich wurde die Ereigniskonfiguration überarbeitet. Warnmeldungen lassen sich jetzt einfacher aktivieren und für verschiedene Metriken über verwaltete Komponenten hinweg anpassen. Das verbessert die Benutzerfreundlichkeit und Konsistenz.

Diese Verbesserungen unterstützen ein proaktiveres Systemmanagement durch schnellere Erkennung und Reaktion auf kritische Situationen.
TL;DR:
Health Monitoring unterstützt jetzt benutzerdefinierte Ereignisse und eine verbesserte Ereigniskonfiguration. Das ermöglicht flexiblere und proaktivere Alarmierung.
Implementation – Analytics, Prozesse, Anforderungen
Erweiterte Gruppierungs- und Filteroptionen in Analytics
Die Analytics-Funktionen im Bereich Implementation werden um verbesserte Gruppierungs- und Filteroptionen für eine bessere Datenanalyse erweitert.
In der App «Solution Process Traceability» lässt sich die Lösungsprozessliste jetzt nach Tag gruppieren. Hat ein Prozess mehrere Tags, werden sie als eine kombinierte Gruppierung behandelt. Das sorgt für Klarheit ohne Duplikate.

Zusätzlich enthält die App «Document Distribution» jetzt einen neuen Quellfilter. Das ermöglicht eine präzisere Filterung von Dokumenten nach ihrem Ursprung.

Diese Verbesserungen verbessern die Datenorganisation und erleichtern die Analyse und Navigation von Projektinformationen.
TL;DR:
Analytics unterstützt jetzt die Gruppierung nach Tag in der Solution Process Traceability und bietet einen neuen Quellfilter in der Document Distribution für eine verbesserte Analyse.
Harmonisiertes Feld «Elementtyp» für Bibliothekselemente in Prozessen
Die Handhabung von Bibliothekselementen wurde harmonisiert, um die Konsistenz in der Prozesse-App zu verbessern.
Die bisherigen Kategoriewerte in den Konfigurations- und Schnittstellenbibliotheken wurden in das Feld «Elementtyp» verschoben. Das stellt eine einheitliche Struktur und konsistente Klassifizierung von Bibliothekselementen über verschiedene Bereiche hinweg sicher.

Entsprechend wurden die zugehörigen Abschnitte in der Prozesse-App aktualisiert, um diese Änderung abzubilden. Das ergibt eine klarere und standardisiertere Verwaltung und Interpretation von Bibliotheksinhalten.
TL;DR:
Die Klassifizierung von Bibliothekselementen ist jetzt standardisiert. Kategoriewerte wurden in das Feld «Elementtyp» verschoben. Das stellt eine konsistente Handhabung in der Prozesse-App sicher.
Verbesserte Bearbeitungshilfe und Governance bei Anforderungen
Das Anforderungsmanagement wird durch bessere Benutzerführung und strengere Kontrolle bei der Bearbeitung von Anforderungsbeschreibungen erweitert. Die App enthält jetzt Message Strips, die Benutzer bei der Bearbeitung von Anforderungsbeschreibungen unterstützen, eine klarere Orientierung bieten und die Benutzerfreundlichkeit verbessern.
Gleichzeitig ist die Bearbeitung jetzt auf den Status «In Refinement» beschränkt. Sobald eine Anforderung genehmigt ist oder diesen Status verlässt, wird die Beschreibung gesperrt und lässt sich in späteren Phasen wie Planung, Realisierung oder Test nicht mehr ändern. Das stellt sicher, dass alle Teammitglieder mit einer konsistenten und genehmigten Definition arbeiten.

Sind nach der Genehmigung Änderungen erforderlich, hat ein Projektadministrator die Möglichkeit, die Anforderung zurückzusetzen. Dadurch wird sie in den Status «In Refinement» verschoben und der Genehmigungsprozess beginnt erneut.
Diese Aktualisierungen verbessern die Governance, Transparenz und Konsistenz im Anforderungsmanagement.
TL;DR:
Anforderungsbeschreibungen lassen sich jetzt nur im Status «In Refinement» bearbeiten. Hinzu kommen Message Strips als Benutzerführung und kontrollierte Rücksetzungsoptionen für Änderungen nach der Genehmigung.
Service – KI-Unterstützung für die Innovationseinführung
App-Cockpit jetzt verfügbar
Ein neues Cockpit ist in der App «AI Assistance for Innovation Adoption» verfügbar und bietet einen zentralen Einstiegspunkt für Navigation und Analyse.

Vom Cockpit aus haben Benutzer folgende Möglichkeiten:
- Eine Referenz auswählen (Systemnummer oder Kundennummer)
- Eine Capability auswählen
- Das Capability-Dashboard öffnen
- Auf einen Bericht mit zusammengefassten Analyseergebnissen zugreifen
- Über interaktive Diagramme direkt zu erkannten Problemen in der App «Issues and Actions Management» navigieren
Diese Verbesserung erhöht die Benutzerfreundlichkeit, weil sie den Zugriff auf Erkenntnisse und das Handeln bei erkannten Problemen erleichtert.
TL;DR:
Ein neues Cockpit bietet zentrale Navigation, Berichterstattung und direkten Zugriff auf Probleme für schnellere Analyse und Aktion
Neue Capability: Optimierung der technischen Effizienz
Eine neue Capability, Technical Efficiency Optimization, ist in der App «AI Assistance for Innovation Adoption» verfügbar.
Diese Capability konzentriert sich auf die Verbesserung der Leistung von SAP S/4HANA-Systemen durch Analyse der zugrunde liegenden SAP HANA-Datenbank. Sie identifiziert Leistungsengpässe und Optimierungsmöglichkeiten und liefert empfohlene Massnahmen zur Behebung erkannter Probleme.
Das ermöglicht Teams, die Systemleistung besser zu verstehen und gezielte Massnahmen zur Effizienzverbesserung zu ergreifen.
TL;DR:
Die neue Capability «Technical Efficiency Optimization» analysiert die SAP HANA-Leistung und liefert Empfehlungen zur Optimierung von SAP S/4HANA-Systemen.