SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 4

SAP Cloud ALM startet mit Updates ins neue Jahr, deren Schwerpunkt auf Übersichtlichkeit, Kontrolle und datengestützten Erkenntnissen liegt.

Das Update der vierten Woche bietet eine umfassendere Transformationsbereitschaft im SAP Business Transformation Center, neue datenorientierte KPIs und Analysefunktionen in der RISE with SAP-Methodik, erweiterte Überwachungs- und Validierungsoptionen im Bereich Operations sowie intelligentere Automatisierungs- und Kollaborationsfunktionen im Bereich Implementations

Zusammen helfen diese Verbesserungen Teams dabei, bessere Entscheidungen zu treffen, Systeme sauber und effizient zu halten und Transformationen und Abläufe mit grösserer Zuversicht und Präzision zu verwalten.

SAP Business Transformation Center – Modellierung

Das neueste Update im SAP Business Transformation Center erhöht die Zuverlässigkeit der Datenmigration noch weiter, indem automatische Prüfungen auf kundenspezifische Standardtexte ausgeweitet werden. Diese Verbesserung stellt sicher, dass wichtige Geschäftsinhalte bei Transformationsprojekten nicht unbeabsichtigt zurückbleiben.

Automatische Erkennung und Migration kundenspezifischer Standardtexte

Das SAP Business Transformation Center erkennt und migriert jetzt automatisch kundenspezifische Standardtexte aus dem SAP ERP-Quellsystem. Diese Texte werden über eine neue Prüfung namens „Unknown Standard Texts Check“ in der App „Manage Transformation Models“ identifiziert und im Rahmen des Transformation Model Readiness-Prozesses bewertet.

Wenn Standardtexte gefunden werden, die nicht Teil des Standardinhalts von SAP ERP sind, werden automatisch benutzerdefinierte Transformationsobjekte erstellt. Diese Objekte werden standardmässig in den Migrationsumfang aufgenommen, können jedoch überprüft und explizit ein- oder ausgeschlossen werden, sodass die Teams vor der Datenmigration vollständige Transparenz und Kontrolle haben.

Diese Prüfung ist eng in den übergreifenden Transformation Model Readiness-Status integriert. Eine Version des Transformationsmodells kann erst erstellt werden, wenn alle Readiness-Aktivitäten – einschliesslich Konnektivität, unbekannter Änderungsbelege und unbekannter Standardtexte – erfolgreich abgeschlossen sind. Dadurch werden unvollständige oder inkonsistente Migrationen verhindert und das Risiko von Nacharbeiten im weiteren Projektverlauf reduziert.

TL;DR:

Kundenspezifische Standardtexte werden nun während der Vorbereitung des Transformationsmodells automatisch erkannt und verarbeitet, sodass keine relevanten Texte übersehen werden und die Teams eine klare Kontrolle darüber haben, was in den Migrationsumfang aufgenommen wird.

RISE with SAP Methodology – Systemansicht, Kundenobjekte

Die neuesten Updates im Bereich der RISE with SAP-Methodik stärken die Transparenz und den Einblick in die Einführung von Clean Core weiter. Mit neuen Dashboards, Registerkarten und detaillierteren Drilldown-Funktionen können Teams nun nahtloser von übergeordneten KPIs zu detaillierten Analysen der Dateneffizienz und Kundenobjekte übergehen. Diese Verbesserungen erleichtern die Bewertung technischer Schulden, die Priorisierung von Verbesserungsbereichen und die Steuerung von Systemen hin zu einer langfristigen Clean Core-Compliance mit Zuversicht.

Neue Registerkarte „Daten“ in der Systemansicht

Das Dashboard „Systemansicht in SAP Cloud ALM wurde um eine neue Registerkarte „Daten“ erweitert, wodurch die klare Kernmethodik um datenorientierte KPIs ergänzt wurde. Mit diesem Update wird die erste Datensäule eingeführt, die Datenvolumeneffizienz, die Teams dabei unterstützt, die Datennutzung in ihren Systemen besser zu verstehen, zu überwachen und zu optimieren.

Im Mittelpunkt steht der Wert für die Dateneffizienz, der bewertet, wie effizient Daten in produktiven SAP S/4HANA- und SAP S/4HANA Cloud Private Edition-Umgebungen verwaltet werden. Der Wert wird auf der Grundlage mehrerer spezieller KPI-Karten berechnet:

  • HANA-Speicher (HANA Memory)
  • HANA-Datenträger (HANA Disk)
  • Ungenutzte Daten
  • Redundante Daten
  • Veraltete Daten
  • Speicherbedarf benutzerdefinierter Tabellen (Custom Table Footprint)

Durch die Kombination dieser KPIs bietet die Registerkarte „Daten“ einen klaren, konsolidierten Überblick über das Datenwachstum und die Datenqualität. Dadurch lassen sich konkrete Folgemassnahmen – wie Archivierung, Bereinigung oder Datenlöschung – leichter identifizieren, um die Systemleistung zu verbessern, Kosten zu senken und die Landschaften innovationsfähig zu halten.

Der Datenvolumeneffizienz-Score und die KPIs sind nur für produktive Systeme verfügbar, und alle technischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die Karten Daten anzeigen können.

TL;DR:

Die neue Registerkarte „Daten“ in der Systemansicht enthält datenbezogene Clean-Core-KPIs, die eine bessere Übersicht über das Datenvolumen, klarere Optimierungsprioritäten und ein verbessertes Kosten- und Systemeffizienzmanagement ermöglichen.

Neue Kundenobjekte-App

Eine neue Customer Objects-App ist jetzt auf der Seite „RISE with SAP Methodology“ im SAP Cloud ALM Launchpad verfügbar. Dieses neue Dashboard bietet einen detaillierten Einblick in die Erweiterbarkeit und die Einhaltung der Clean-Core-Vorgaben und baut auf den bereits in der Systemansicht verfügbaren KPIs auf.

Das Dashboard „Kundenobjekte“ ermöglicht es Teams, kundenspezifische Entwicklungen viel detaillierter zu analysieren. Es ergänzt die allgemeine Übersicht durch Einblicke auf Objektebene und erleichtert so das Verständnis dafür, wo technische Schulden bestehen und welche Erweiterungen Aufmerksamkeit erfordern. Sowohl die Tabellenansichten „Kundenobjekte“ als auch „Referenzierte SAP-Objekte“ enthalten wichtige Informationen wie:

  • Clean Core Level
  • Technical Debt Score und Technical Debt Share
  • Level B-, C- und D-Ergebnisse
  • Klassifizierung von Objekten
  • Gesamtanzahl der Referenzen

Dieses Mass an Transparenz hilft Entwicklungs-, Architektur- und Betriebsteams dabei, Prioritäten für Korrekturmassnahmen zu setzen, zwischen upgrade-stabilen und kritischen Erweiterungen zu unterscheiden und Modernisierungsschritte effektiver zu planen.

TL;DR:

Die neue Customer Objects-App bietet einen detaillierten Einblick in die Erweiterbarkeit und liefert detaillierte Informationen zu sauberen Kernstufen, technischen Schulden und Erkenntnissen für Kundenobjekte. Dadurch lassen sich Erweiterungen einfacher analysieren, priorisieren und modernisieren.

Direkter Zugriff auf Kundenobjekte aus der Systemansicht

Der Zugriff auf das Deep-Dive-Dashboard für Kundenobjekte ist nun vollständig in die Systemansicht von SAP Cloud ALM integriert. Diese Verbesserung erleichtert den Übergang von allgemeinen Kerninformationen direkt zur detaillierten Objektanalyse, ohne den Kontext wechseln zu müssen.

Über den Reiter „Extensibility“ in der Systemansicht führt das Auswählen der Level B Objects, Level C Objects oder Level D Objects-Karten nun direkt zum Customer Objects Dashboard. Die Daten werden dabei automatisch sowohl nach dem ausgewählten System als auch nach dem gewählten Clean Core Level vorgefiltert. Dadurch wird ein nahtloses Drill-down von den übergeordneten KPIs bis hin zu den objektspezifischen Ergebnissen ermöglicht.

Diese engere Integration ermöglicht eine schnellere Analyse von technischen Schulden und Erweiterbarkeitsrisiken und hilft Teams dabei, schnell zu erkennen, welche Kundenobjekte modernisiert oder korrigiert werden müssen.

Daten werden nur angezeigt, wenn die neuesten ABAP Test Cockpit (ATC)-Prüfergebnisse von einem Dashboard-Administrator importiert wurden. Ohne aktuelle ATC-Daten bleibt das Dashboard „Kundenobjekte” leer.

TL;DR:

Die Systemansicht ist nun direkt mit dem Dashboard „Kundenobjekte“ verknüpft, sodass mit einem Klick von sauberen Kern-KPIs zu detaillierten Objektanalysen gewechselt werden kann – vorgefiltert nach System und sauberer Kernstufe.

Operations – Job & Automation Monitoring, Integration & Exception Monitoring, Business Process Monitoring

Die neuesten Aktualisierungen im Bereich Operations zielen auf mehr Präzision und Kontrolle im täglichen Monitoring ab. Verbesserungen in den Bereichen Job & Automation Monitoring, Integration & Exception Monitoring sowie Business Process Monitoring bieten den Betriebsteams flexiblere Filtermöglichkeiten, erweiterten analytischen Zugriff und eine breitere KPI-Abdeckung für branchenspezifische Szenarien. Diese Weiterentwicklungen ermöglichen es den Teams, Probleme schneller zu erkennen, das Betriebsverhalten gezielter zu analysieren und komplexe Systemlandschaften stabil am Laufen zu halten.

„Not Contains“-Filteroption für Monitoring- und Analysefilter

Das Filtering im Job & Automation Monitoring wurde flexibler gestaltet. In der Monitoring- und Analyseansicht steht nun eine neue Filterbedingung „Not Contains“ für die Felder „Executed By“ und „Scheduled By“ zur Verfügung.

Durch das Hinzufügen eines Ausrufezeichens (!) vor einem Wert können Betriebsteams gezielt Jobs oder Automatisierungen ausschliessen – basierend darauf, wer sie ausgeführt oder geplant hat. Dies erleichtert die Eingrenzung der Ergebnisse, reduziert Störfaktoren in umfangreichen Joblisten und ermöglicht den Fokus auf diejenigen Ausführungen, die für die Analyse oder Fehlersuche in SAP Cloud ALM tatsächlich relevant sind.

Wenn Sie beispielsweise mit „!ABC“ für „Ausgeführt von“ und „!XYZ“ für „Geplant von“ filtern, werden nur die Jobs angezeigt, die nicht von ABC ausgeführt und nicht von XYZ geplant wurden.

TL;DR:

Verwenden Sie den neuen Not Contains-Filter, um bestimmte Ausführende oder Planer auszuschließen und die Analyse von Jobs und Automatisierungen noch gezielter zu verfeinern.

Erweiterte Kategorienauswahl in der Analytics-API für das generische Integration Monitoring

Die Analytics-API für das generische Integration Monitoring wurde erweitert, um flexiblere Analyse-Szenarien zu unterstützen. Es ist nun möglich, bis zu fünf Kategorien (messageType) innerhalb eines einzelnen API-Aufrufs auszuwählen. Zuvor war pro Aufruf nur eine Kategorie zulässig, was häufig mehrere Requests erforderte, um eine umfassendere Sicht zu erhalten.

Diese Verbesserung reduziert die Anzahl erforderlicher API-Aufrufe für Analysen, vereinfacht die Reporting-Logik und ermöglicht eine effizientere Aggregation von Integrationsdaten über mehrere messageTypes hinweg in SAP Cloud ALM.

Um eine stabile Leistung zu gewährleisten, erzwingt die API eine Beschränkung: Wenn mehr als fünf Kategorien ausgewählt werden, gibt die Anfrage eine 412-Antwort zurück.

TL;DR:

Die Integration Monitoring Analytics API unterstützt nun bis zu fünf Kategorien pro Aufruf und ermöglicht so eine effizientere und flexiblere Integrationsanalyse mit weniger Anfragen.

Business Process Monitoring KPIs für das Management von Rohstoffaufwendungen und Währungsrisiken in rohstoffbasierten Unternehmen

Business Process Monitoring wurde um neue KPIs erweitert, die speziell auf rohstoffbasierte Szenarien zugeschnitten sind und Betriebs- sowie Finanzteams in SAP Cloud ALM tiefere Einblicke ermöglichen. Diese KPIs unterstützen dabei, die Ausführungsqualität zu überwachen, Ausnahmen frühzeitig zu erkennen und die Kontrolle über Kosten- und Risikoprozesse zu verbessern.

Commodity Expense Management – Neue KPIs

  • Erfasste Rückstellungen für Rohstoffaufwendungen
  • Erstellt: Planungsobjekte für Rohstoffaufwendungen
  • Erstellt: Planungselemente für Rohstoffaufwendungen
  • Erstellte Abrechnungen für Rohstoffaufwendungen
  • Erstellte Abrechnungsposten für Rohstoffaufwendungen
  • Fehlgeschlagene Rückstellungen für Rohstoffaufwendungen
  • Fehlgeschlagene Abrechnungsposten für Rohstoffaufwendungen
  • Offene und stornierte Rückstellungen für Rohstoffaufwendungen
  • Offene Abrechnungsposten für Rohstoffaufwendungen

Währungsrisikomanagement für rohstoffbasierte Unternehmen – Neue KPIs

  • Freigegebene Exposures
  • Exposures mit Fehlern
  • Stornierte Hedging-Anfragen
  • Hedging-Anfragen in Genehmigung
  • Hedging-Anfragen zum Handel übermittelt
  • Abgeschlossene Hedging-Geschäfte
  • Offene Hedging-Anfragen

Hinweis: Diese KPIs sind nicht Teil der standardmässigen End-to-End-Prozesse. Um sie zu verwenden, erstellen Sie zunächst einen benutzerdefinierten Prozess und weisen Sie die entsprechenden KPIs zu.

TL;DR:

Neue KPIs für Rohstoffkosten und das Management von Wechselkursrisiken bieten detaillierte Einblicke in Rückstellungen, Abrechnungen, Risiken und Absicherungsgeschäfte. Dadurch lassen sich Probleme besser überwachen und schneller lösen, wenn sie benutzerdefinierten Prozessen zugewiesen werden.

Implementation – Features, Dokumente, Projektübergreifende Übersicht

Die Updates dieser Woche im Bereich Implementierung konzentrieren sich auf Automatisierung, Integration und Effizienz über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg. Neue APIs und Workflow-Integrationen verbessern das Management von Features, Dokumenten und Freigaben, während Verbesserungen in der Benutzerfreundlichkeit von Analysen und projektübergreifenden Ansichten Teams dabei unterstützen, Informationen schneller zu finden, zu filtern und darauf zu reagieren. Insgesamt reduzieren diese Neuerungen den manuellen Aufwand und fördern eine effizientere, skalierbare Projektdurchführung.

Status-Updates für Features via Features-API

Die Features-API wurde erweitert, sodass Teams den Status von Features nun programmatisch aktualisieren können. Dies ermöglicht eine engere Integration mit externen Tools, automatisierte Workflows und CI/CD-Pipelines – und reduziert damit die Notwendigkeit manueller Statusaktualisierungen in der Benutzeroberfläche.

Über die API können Feature-Status nun in die folgenden Zustände versetzt werden:

  • Nicht geplant
  • In Spezifikation
  • Wird implementiert
  • Im Test
  • Erfolgreich getestet
  • Bereit für Produktion

Eine wichtige Ausnahme bleibt bestehen: Der Übergang von „Erfolgreich getestet“ zu „Bereit für Produktion“ ist bewusst von der API ausgeschlossen und muss weiterhin direkt in der Features-App vorgenommen werden. Dies stellt sicher, dass vor der Bestätigung der Produktionsbereitschaft ein expliziter Review-Schritt erfolgt.

Diese Erweiterung ist besonders hilfreich für Teams, die Release-Prozesse automatisieren, den Feature-Status mit Entwicklungstools synchronisieren oder SAP Cloud ALM mit externen Delivery-Pipelines abstimmen möchten.

TL;DR:

Die Features-API unterstützt nun die automatisierte Aktualisierung des Feature-Status für die meisten Phasen des Lebenszyklus. Dadurch wird die Integration verbessert und der manuelle Aufwand reduziert – während die finale Produktionsfreigabe weiterhin einer kontrollierten Prüfung unterliegt.

Integration von SAP Build Process Automation für externe Genehmigungsverfahren in Dokumenten

Dokumentfreigaben in SAP Cloud ALM können nun durch die Integration externer Workflows mit SAP Build Process Automation erweitert werden. Dieses neue Genehmigungsverfahren ermöglicht es, Freigabeprozesse ausserhalb von SAP Cloud ALM auszuführen – bei gleichzeitig vollständiger Anbindung an die Documents-App.

Wenn die Integration externer Workflows aktiviert ist, werden Freigabeanforderungen an SAP Build Process Automation übergeben, wo die Genehmigenden ihre Aufgaben direkt im BPA-Eingang erhalten. Die Freigabeworkflows können an die spezifischen Anforderungen der Organisation angepasst werden, einschliesslich:

  • Einzelne oder mehrere Genehmigende
  • Parallele oder sequenzielle Freigabeschritte
  • E-Mail-Benachrichtigungen
  • Bedingte Logik basierend auf Dokumenttyp oder Tags

Sobald der Workflow in SAP Build Process Automation entworfen und bereitgestellt wurde, kann er mit SAP Cloud ALM verbunden und nahtlos für Dokumentfreigaben genutzt werden.

TL;DR:

Dokumentfreigaben können nun über SAP Build Process Automation abgewickelt werden – das ermöglicht flexible, individuell anpassbare externe Workflows, während die Dokumente weiterhin zentral in SAP Cloud ALM verwaltet werden.

Schnellere Navigation bei der Zuordnung in der Prozesshierarchie

Die App „Prozesshierarchie-Zuordnung“ enthält nun ein Suchfeld, das die Arbeit mit grossen und komplexen Hierarchien in SAP Cloud ALM deutlich erleichtert.

Benutzer können Knoten der Prozesshierarchie jetzt schnell über Titel oder ID finden – das reduziert manuelles Scrollen und beschleunigt projektübergreifende Zuordnungen. Besonders hilfreich ist dies beim Management umfangreicher Prozessstrukturen über mehrere Projekte hinweg.

TL;DR:

Suchen Sie Hierarchieknoten nach Titel oder ID in der App „Prozesshierarchie-Zuordnung“, um schneller zu navigieren und projektübergreifend effizienter zu arbeiten.

Administration – Landscape Management

Neue Bereinigungsoption für veraltete Kunden und Systeme

Die Verwaltung von Landschaften bleibt mit einer neuen Bereinigungsoption für veraltete Kunden und Systeme in SAP Cloud ALM übersichtlich und präzise. SAP Cloud ALM kennzeichnet automatisch Kundennummern und Systeme, die nicht mehr Teil des täglichen Backend-Imports sind, und markiert sie deutlich als veraltet – mit einem roten Indikator in den Tabellen des Landschaftsmanagements.

Diese Situation kann aus verschiedenen Gründen auftreten – zum Beispiel durch Änderungen an den SAP Cloud ALM-Kundennummern, Aktualisierungen der Kundennummern verwalteter Cloud-Systeme, Entfernungen aus dem SAP-Konzernverbund oder fehlende Berechtigungen des für die Landschaftssynchronisierung verwendeten S-Users.

Über die Konfigurationsansicht im Landschaftsmanagement können Administratoren jetzt veraltete Kundennummern, die zugehörigen Systeme sowie alle zugewiesenen Verknüpfungen dauerhaft löschen. Zusätzlich können auch einzelne veraltete Systeme gezielt entfernt werden – vorausgesetzt, sie sind keiner aktiven Nutzung mehr zugeordnet. Dies trägt dazu bei, die Systemlandschaft schlank zu halten, Verwirrung zu vermeiden und sicherzustellen, dass nur relevante und aktiv genutzte Systeme sichtbar bleiben.

TL;DR:

Das Landschaftsmanagement hebt jetzt veraltete Kunden und Systeme hervor und ermöglicht Administratoren, diese sicher zu löschen – so bleiben die SAP Cloud ALM-Landschaften sauber, präzise und aktuell.

Bereichsübergreifendes Update – Erhöhter Speicher- und API-Datentransfer

Um grössere Landschaften und fortgeschrittene Monitoring-Szenarien besser zu unterstützen, stellt SAP Cloud ALM nun deutlich erweiterte Basisressourcen pro Mandant zur Verfügung. Der verfügbare SAP HANA-Speicher sowie der monatliche Datentransfer für ausgehende APIs wurden von 8 GB auf 24 GB erhöht.

Diese Erhöhung gilt gleichermassen für:

  • Basismandanten, die im Rahmen von Enterprise Support enthalten sind
  • Mandanten, die über die SAP Cloud ALM-Tenant-Erweiterung bereitgestellt werden

Die Erweiterung gilt sowohl für bestehende als auch für neu bereitgestellte Mandanten – und bietet sofortigen Nutzen ohne zusätzlichen Konfigurationsaufwand. Mit mehr Speicher und höheren Datenübertragungsgrenzen können Teams grössere Datenmengen verarbeiten, umfangreichere Monitoring-Szenarien umsetzen und ausgehende APIs komfortabler integrieren, ohne auf Ressourcenbeschränkungen zu stossen.

TL;DR:

SAP Cloud ALM-Mandanten verfügen jetzt standardmässig über 24 GB HANA-Basisspeicher und Outbound-API-Datenvolumen (vorher 8 GB) – und unterstützen damit grössere Landschaften und anspruchsvollere Monitoring-Szenarien out of the box.

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Carolina Aksel
Carolina ist als Junior ALM Technology Expert tätig und verfügt über Kenntnisse in diversen Cloud ALM Funktionen. Sie hat sich mehrheitlich auf den Bereich Cloud ALM Operation spezialisiert und sich darin speziell in die Fokusthemen Health Monitoring und Synthetic User Monitoring eingearbeitet.

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Carolina Aksel

Carolina ist als Junior ALM Technology Expert tätig und verfügt über Kenntnisse in diversen Cloud ALM Funktionen. Sie hat sich mehrheitlich auf den Bereich Cloud ALM Operation spezialisiert und sich darin speziell in die Fokusthemen Health Monitoring und Synthetic User Monitoring eingearbeitet.