
SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 8
SAP Cloud ALM entwickelt sich kontinuierlich weiter – mit gezielten Erweiterungen, die die Transparenz vertiefen und die operative Steuerung stärken.
Das Release in Woche 8 bringt erweiterte Bewertungs- und Analysefunktionen in der RISE with SAP Methodology, intelligentere Bereitschafts- und Datenqualitätsfunktionen im SAP Business Transformation Center sowie eine breitere Monitoring-Abdeckung und höhere Konfigurationstransparenz im Bereich Operations.
Gemeinsam verbessern diese Updates die Transparenz, stärken die Governance und helfen Teams, Transformation und Operations mit grösserer Klarheit und Sicherheit zu steuern.
SAP Business Transformation Center Transition, Scoping, Modeling, Data Management
Die neuesten Updates im SAP Business Transformation Center konzentrieren sich darauf, die Transformationsbereitschaft zu stärken, die Transparenz der Datenqualität zu verbessern und die Automatisierung in Scoping, Modeling und Data Management zu erhöhen. Mit erweiterten System-Scans, intelligenteren Validierungsprüfungen und tiefergehenden analytischen Einblicken können Teams SAP ERP Cloud-Transformationen mit grösserer Sicherheit, Kontrolle und reduziertem manuellem Aufwand durchführen.
Verbesserungen in der App Transformation Project Overview
Die App Transformation Project Overview wurde erweitert, um eine bessere Transparenz und Kontrolle über alle Transformationsphasen hinweg zu ermöglichen.
Die Liste der verfügbaren Aufgaben wurde überarbeitet, und Aufgaben können nun nach Status gefiltert werden, wodurch es einfacher wird, sich auf offene oder kritische Aktivitäten zu konzentrieren.

Darüber hinaus können Aufgaben aus den Bereichen Scoping, Modeling sowie Cycle & Monitoring nun direkt in der Übersicht nachverfolgt werden – einschliesslich ihres Ausführungsfortschritts und aktuellen Status.
Jede relevante Aufgabe enthält zudem eine direkte Navigationsverknüpfung zur entsprechenden App, was nahtlose Übergänge zwischen Transformation Project Overview und den Apps Scoping, Modeling oder Cycle & Monitoring ermöglicht.

Diese Verbesserungen stärken die Transparenz, vereinfachen die Navigation und helfen Teams, den Transformationsfortschritt effizienter aus einer zentralen Sicht heraus zu steuern.
TL;DR:
Die App Transformation Project Overview bietet nun überarbeitete Aufgabenlisten, Statusfilter, Phasen-Tracking und direkte Navigation zu verbundenen Apps für eine bessere End-to-End-Projekttransparenz.
Erweiterte Filterzuweisungen für Organisationseinheiten und Zeitscheiben im Scoping
Die Scoping-Funktionen wurden erweitert, um die Präzision bei System-Scans und der Datenauswahl zu verbessern.
Filterzuweisungen für organisationsbezogene Tabellenfelder umfassen nun die Domäne Financial Management Area (FIKRS). Dadurch wird sichergestellt, dass relevante Financial-Management-Strukturen beim Scoping und bei der Vorbereitung der Migration korrekt berücksichtigt werden.
Darüber hinaus kann der System-Scan nun zeitscheibenrelevante Domänen, insbesondere GJAHR (Geschäftsjahr), in kundeneigenen Datenbanktabellen erkennen. Auf Basis dieser Erkennung werden Zeitscheiben-Filterzuweisungen automatisch abgeleitet, sodass eine Datenmigration entsprechend dem ausgewählten Geschäftsjahr ermöglicht wird.
Wenn das Time-Slice-Solution-Pattern aktiviert ist, wird der Geschäftsjahresfilter automatisch für ein relevantes Feld in der kundeneigenen Tabelle aktiviert. Der Filter kann bei Bedarf weiterhin in der App Select Scanned Tables angepasst oder deaktiviert werden.
Diese Erweiterungen ermöglichen ein granulareres Scoping, eine bessere Ausrichtung an Finanzstrukturen und eine verbesserte Steuerung zeitabhängiger Datenmigration.
TL;DR:
Scoping unterstützt nun FIKRS-basierte Filter für Organisationseinheiten und leitet automatisch Geschäftsjahres- (GJAHR) Zeitscheiben-Filter für kundeneigene Tabellen ab, wodurch eine präzisere und flexiblere Datenmigration ermöglicht wird.
Automatische Erkennung fehlender Standard-Transformation-Objekttabellen im Modeling
Modeling wird weiter verbessert durch die automatische Erkennung und Behandlung fehlender Standard-Transformation-Objekttabellen. Wenn Tabellen, die zu einem Standard-Transformationsobjekt gehören, im SAP ERP-Quellsystem nicht vorhanden sind, werden sie nun automatisch identifiziert und aus der Transformationsmodellversion ausgeschlossen. Dies gilt auch für zugehörige Child-Tabellen, Objektrelationen, Regeln und Filterzuweisungen.
Durch das automatische Entfernen nicht vorhandener Elemente aus dem Modell hilft das System, potenzielle Fehler zu reduzieren und die Gesamt-Datenintegrität während der Transformation zu stärken.
Diese Funktionalität wird über den neuen Check Missing Standard Transformation Object Tables gesteuert, der in der App Manage Transformation Models als Teil der Transformation Model Readiness Checks verfügbar ist.

TL;DR:
Fehlende Standard-Transformationstabellen werden nun erkannt und automatisch aus Modellversionen ausgeschlossen, wodurch Fehler reduziert und die Zuverlässigkeit der Transformation verbessert werden.
Trendanalyse und verbesserte Cross-App-Navigation im Data Management
Das Monitoring der Datenqualität wird durch zwei zentrale Erweiterungen im Data Management transparenter und besser vernetzt.
In der App Analyze Data Quality steht nun auf der KPI Detail Page ein neues Trenddiagramm zur Verfügung. Es visualisiert, wie sich die Gesamtanzahl der Fehler für einen ausgewählten KPI über mehrere erfolgreich abgeschlossene Quality Check Runs hinweg entwickelt. Dadurch lassen sich Verbesserungs- oder Verschlechterungstrends leichter erkennen und Entscheidungen auf Basis der historischen KPI-Entwicklung treffen.
Darüber hinaus wurde die Navigation zwischen den Apps optimiert. In der App Manage Runs ist es nun möglich, direkt von der Run Object Page zur entsprechenden KPI Object Page zu springen, um eine detailliertere Analyse durchzuführen. Beim Anlegen eines neuen Runs oder beim Anzeigen eines bestehenden Runs zeigt das System zudem die erforderliche ST-PI-Version an, sodass alle technischen Voraussetzungen für die Ausführung klar ersichtlich sind.
TL;DR:
Neue KPI-Trenddiagramme ermöglichen eine historische Analyse der Datenqualität, während verbesserte Navigation und die Sichtbarkeit der ST-PI-Version die technische Validierung und Cross-App-Analyse vereinfachen.
RISE with SAP Methodology – Operations View
New Operations Scores
Das Dashboard Operations View umfasst nun zwei neue Scores, die eine höhere Transparenz hinsichtlich der operativen Clean-Core-Compliance berechtigter Systeme bieten.
Der neue Overall Operations Score stellt die durchschnittliche Clean-Core-Compliance über alle berechtigten Systeme im Rahmen des Operations-Prinzips dar. Der Score wird als gewichteter Mittelwert auf Basis von zwei Bereichsscores berechnet:
- System Health
- Operations Setup

Der neu eingeführte Operations Setup Score bewertet, wie gut Systeme aus operativer Sicht konfiguriert sind. Er basiert auf KPIs und Kennzahlen aus folgenden Bereichen:
- Health Monitoring
- Exception Monitoring
- Integration Monitoring
- Job & Automation Monitoring
- Configuration & Security Analysis
- Real User Monitoring
- Business Service Management
- Business Process Monitoring

Für eine detaillierte Aufschlüsselung wählen Sie im Tab Eligible Systems ein System aus, um die Ansicht Operation Details zu öffnen und die zugrunde liegenden Kennzahlen einzusehen.
TL;DR:
Die Operations View umfasst nun einen Overall Operations Score sowie einen neuen Operations Setup Score und bietet damit klarere Einblicke in die Clean-Core-Compliance und operative Bereitschaft berechtigter Systeme.
Operations – Integration & Exception Monitoring, Job & Automation Monitoring, Operation Automation
Die neuesten Updates im Bereich Operations erhöhen die Transparenz über Systemintegrationen, Automatisierung und Monitoring hinweg. Mit verbesserten Einblicken in Verbindungen, erweiterter Unterstützung im Message Monitoring, verfeinerten Data-Management-Einstellungen und zusätzlichen Clean-up-Funktionen erhalten Teams eine bessere Transparenz, stärkere Kontrolle und eine effizientere Landscape-Governance in komplexen Umgebungen.
Flow Discovery und erweiterte Produktunterstützung in Integration & Exception Monitoring
Integration & Exception Monitoring erweitert weiterhin sowohl die Transparenz als auch die Produktabdeckung.
Mit Flow Discovery können Verbindungen zwischen verwalteten Services und Systemen nun automatisch identifiziert werden. Wenn die Funktion aktiviert ist, korreliert sie Nachrichten über Komponenten hinweg, erkennt System-zu-System-Beziehungen und protokolliert diese Informationen zur Wiederverwendung durch andere SAP-Lösungen.
Derzeit wird Flow Discovery in Kombination mit SAP LeanIX unterstützt.
Darüber hinaus wurde die Monitoring-Abdeckung erweitert und unterstützt nun:
- Commodity Expense Management – Überwachung von SAP Expense Management-Nachrichten mit detaillierten Statusübersichten und Drill-down-Funktionen.
- SAP Digital Currency Hub – Transparenz über eingehende und ausgehende Nachrichten einschliesslich detaillierter Einblicke auf Nachrichtenebene.
Diese Erweiterungen stärken die Landscape-Transparenz und erweitern gleichzeitig die Monitoring-Abdeckung für zentrale Business-Lösungen.
TL;DR:
Flow Discovery macht Systemverbindungen innerhalb der Landscape sichtbar, während die neue Monitoring-Unterstützung für Commodity Expense Management und SAP Digital Currency Hub die Integrations-Transparenz erweitert.
Erhöhte Transparenz der Application Settings in Job & Automation Monitoring
Die Application Settings im Menü Configuration wurden erweitert, um eine klarere Transparenz hinsichtlich Datenvolumen und Aufbewahrungseinstellungen zu bieten.
Im Abschnitt Data Volume zeigt die App nun folgende Informationen an:
- Rohdatengrösse
- Aggregierte Datengrösse (stündlich)
Gesamtspeichergrösse
Im Abschnitt Data Retention Time werden nun folgende Werte angezeigt:
- Aufbewahrungszeit für Rohdaten
- Aufbewahrungszeit für stündliche Daten
- Aufbewahrungszeit für Warnmeldungen
Bitte beachten Sie, dass unabhängig von der konfigurierten Aufbewahrungszeit für Raw Data stets 15 Job-Instanzen (und bis zu 100 Job-Instanzen mit Alerts) gespeichert werden.

Diese Updates verbessern die Transparenz hinsichtlich Speicherverbrauch und Aufbewahrungsrichtlinien und unterstützen Administratoren dabei, Monitoring-Daten effektiver zu verwalten.
TL;DR:
Die Application Settings bieten nun klarere Einblicke in Datenvolumen und Aufbewahrungszeiten, mit definierten Mindestregeln für die Speicherung von Job-Instanzen.
Bereinigungsoption in Landscape Management
In der App Landscape Management steht nun eine neue Bereinigungsoption für Operations Automation zur Verfügung
Über die Option Clean-Up in der Spalte Actions unter Services/Systems – Supported Use Cases können Administratoren die Operations-Automation-Konfiguration sowie alle zugehörigen Daten für einen ausgewählten Service oder ein System löschen.

Nach der Bereinigung:
- Die Operations-Automation-Konfiguration wird entfernt
- Gesammelte Daten werden gelöscht
- Der Service oder das System wechselt in den Status Not Configured
Dies hilft, ein schlankes Monitoring-Setup aufrechtzuerhalten und veraltete Konfigurationen zu entfernen, wenn Services oder Systeme nicht mehr benötigt werden.
TL;DR:
Einstellungen und Daten von Operations Automation können nun direkt in Landscape Management bereinigt werden, um Konfigurationen schlank zu halten.