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Neuerungen in SolMan SPS11 im Bereich AppsOps und Business Process Operations

Mitte Mai hat SAP das Support Package Stack (SPS) 11 für SAP Solution Manager veröffentlicht. 

Im Bereich Application Operations und Business Process Operations wurden keine wesentlichen neuen Funktionen entwickelt, aber die Dinge, die mitdem SPS11 hinzugefügt wurden, sind nützlich und können Zeit und Kosten sparen.  

Die Neuerungen in diesen Bereichen werden im folgenden Artikel beschrieben. 

Application Operations 

Eine kleine neue Funktion im IT-Kalender, macht das Leben der IT-Administratoren viel einfacher.  

Innerhalb des IT-Kalenders gibt es die Möglichkeit, einen Arbeitsmodus zu planen und Alerts zu deaktivieren, bis eine geplante Ausfallzeit abgeschlossen ist: Zum Beispiel, wenn Sie Wartungsarbeiten an SAP oder am gesamten Server planen und Sie SAP oder den Serverherunterfahren müssen.   

Mit SPS11 können Sie diesen Arbeitsmodus direkt auf Host-Ebene einstellen, und der IT-Kalender leitet ihn automatisch an die betroffenen Systeme weiter. Das bedeutet, daß der Arbeitsmodus nicht mehr für jedes SAP-System einzeln eingestellt werden muß, sondern einfach direkt auf dem Host gesetzt wird. Dies vereinfacht die Handhabung, insbesondere in virtuellen IT-Landschaften. 

Business Process Operations 

Im Bereich Geschäftsprozessoperationen wurden mehrere Aktualisierungen für die Job Verwaltung vorgenommen.    

Die Jobverwaltung ermöglicht es Ihnen, Kunden-Hintergrundjobs an einem zentralen Ort zu pflegen, Informationen zu speichern und zu steuern, d.h. Jobs im angeschlossenen System anzulegen, zu starten, zu stoppen und zu entfernen.

Bei den SPS11-Updates im Bereich Jobverwaltung handelt es sich um einen aktualisierten Filter und ein Werkzeug zur Job-Massenpflege.

Vor SPS11 konnte nur über den Umfang in der Jobüberwachungsübersicht gearbeitet werden. Mit SPS11 gibt es einen neuen aktualisierten Filter für die Job-Überwachung, mit dem die Job-Überwachungsübersicht auch für Systeme hinzugefügt werden kann. 

Eine weitere kleine, aber nützliche Änderung ist die folgende: Die System- und Kundennummer kann jetzt am Ende des Auftragsobjekts angehängt werden, was die Navigation erleichtert und Ihnen einen besseren Überblick verschafft. 

Eine der nützlichsten Änderungen in der neuen SPS ist, dass Sie das Job-Protokoll direkt in der Job-Verwaltung sehen können. Sie müssen sich nicht mehr bei verwalteten Systemen anmelden, um die Protokolle dort einzusehen. 

Was die Jobdokumentation betrifft, so können jetzt mit dem Tool Job-Massenpflege (SAP-Report AC_JSM_JOBDOC_MASS_MAINTENANCE) Tags zu den Jobdokumentations-Metadaten hinzugefügt werden. Wenn z.B. Hunderte von BG-Job-Dokumentationen mit einem Label angepasst werden müssen, kann dies in SPS11 mit dem Job-Massenpflege-Tool mit wenigen Klicks erledigt werden. 

Neu: Die Brücke Ihrer SAP-Systeme zum SAP-Support-Backbone mit SMaaMS Extra Small

Ein besonderes Angebot für alle, die noch nicht auf den neuen SAP-Support-Backbone umsteigen konnten: Ab sofort bietet blueworks den SAP Solution Manager als Managed Service als Paket an. Für 180 CHF/Monat hält blueworks die Verbindung Ihres Unternehmens zum SAP Support Backbone aufrecht und stellt sicher, dass Sie alle Updates erhalten und alle SNOTES herunterladen.

Dieses Angebot richtet sich an all jene Unternehmen, die den SAP Solution Manager 7.2 nicht haben oder nicht einsetzen, aber dennoch auf dem neuesten Stand bleiben müssen.

Die Backbone-Verbindung und die Updates stellen sicher, dass Ihre Systemlandschaft aktuell, sicher und stabil bleibt. Wann immer eine Wartung notwendig ist oder Sie Ihre Anwendung des Solution Managers erweitern möchten, steht blueworks bereit, um schnell zu reagieren und die notwendigen Arbeiten zu erledigen.

Der SAP Solution Manager ist ein leistungsstarkes Werkzeug, um Ihre Prozesse und Anwendungen zu optimieren und sicherzustellen, dass Ihre Infrastruktur auf dem neuesten Stand der Technik bleibt.

Wenn Sie Solution Manager als Managed Service nutzen, erhalten Sie Zugang zu Services für das Application Lifecycle Management, ohne zusätzliche Ressourcen zu binden und zusätzliche Investitionen zu tätigen.

Mit dem Solution Manager als Managed Service sind Ihre SAP-Anwendungen konform, stabil und sicher, Probleme werden frühzeitig erkannt, und Sie können zum richtigen Zeitpunkt Maßnahmen zur Verbesserung und Optimierung Ihrer Systeme ergreifen.

Im Falle eines Absturzes oder eines zu erwartenden Problems kann blueworks eine vorausschauende Wartung durchführen und steht bereit, um Ihr Unternehmen mit minimalen Verzögerungen und minimalen Schäden wieder zum Laufen zu bringen.

ALM im Fokus am DSAG SAP Solution Manager Thementag

Die deutsche SAP-Usergroup, DSAG, traf sich Anfang Jahr für ihren Thementag zum SAP Solution Manager in Würzburg. Im Zentrum des Events stand Application Lifecycle Management (ALM), entsprechend der Entwicklungen im SAP-Produktportfolio mittlerweile wichtigstes Schlagwort überall da, wo es um den Solution Manager und SAP Focused Solutions geht.

ALM betrifft sowohl neue Lösungen als auch Änderungen in einer Systemlandschaft und sorgt dafür, dass diese so effektiv wie möglich umrissen, geplant, produziert und implementiert werden können. In diesem Sinne deckt ALM die gesamte Planung und Umsetzung von Softwarelösungen in ERP-Systemen ab.

Wie wichtig dieser Fachbereich ist, ist allerdings noch nicht allen klar. Vorteile wie transparente und stets verfügbare Dokumentation und entsprechend einfacheres Projektmanagement sind noch nicht in dem Ausmaß wichtig, wie sie es sein könnten.

Hinsichtlich ALM ist eine der größten Herausforderungen für die firmeneigene IT, sich in dem Themendickicht überhaupt zurechtzufinden. Für viele Unternehmen sind die Veränderungen, die mit der Cloud kommen, bisher nur schwer einzuschätzen. Obwohl das Bewusstsein da ist, dass man sich bewegen und den Neuerungen öffnen muss, sind die meisten Teilnehmer des Arbeitskreises ALM innerhalb der DSAG überhaupt noch gar nicht in der Cloud.

Die Anpassung von SAPs Produktportfolio an die neuen Gegebenheiten ist auch noch nicht allzu lange her. Die Ankündigung, Solution Manager bis 2027 in vollem Umfang weiterlaufen zu lassen, ist nicht zuletzt eine Reaktion auf die Tatsache, dass die anstehende Deadline für die Migration auf S/4HANA bis 2025 nie sehr populär war.

Die Arbeit läuft allerdings, nicht zuletzt deswegen, weil ALM große Vorteile verspricht. Verschiedene Unternehmen berichteten über die Implementierung verschiedener ALM-Lösungen, insbesondere der Focused Solutions-Suite. So zum Beispiel die Otto Group, die SAP Focused Insights eingeführt hat.

Ihre Erfahrungen decken sich mit denjenigen von blueworks dahingehend, dass die Benutzer zuerst etwas ratlos sind, was die Verwendung der neuen Lösung angeht. Hier ist es grundsätzlich wichtig, sich bei der Gestaltung des Dashboards aufs Wesentliche zu konzentrieren, und erst einmal mit nur einer oder vielleicht zwei Dashboard-Kategorien anzufangen.

Denn gelingt das, ist Focused Insight recht eigentlich ein Hit. Ottos interne Kunden sind von der neuen Lösung begeistert, das Experimentieren damit macht Spaß, und Proofs of Concept sind schnell umsetzbar. Weitere Vorteile sind, dass die Installation und Konfiguration schnell erledigt ist, die Ladezeiten kurz sind, und dass auch Tests im Produktivsystem keinen Schaden anrichten können.

Zum Zeitpunkt des Thementags in Würzburg ist der Solution Manager 7.2 weltweit bei mehr als 10570 Kunden im Einsatz. Dazu zählen Giganten wie Boeing, Coca Cola, die Zurich Assurance, aber auch Bosch, Audi und viele andere. Auch das Bewusstsein für die Systemsicherheit und für die Stabilität steigt stetig.

Das widerspiegelt sich auch in der Verwendung der entsprechenden Anwendungen für SAP Security und die höheren Ansprüche in diesem Bereich. In der Cloud ist es der SAP Trust Center, on-prem sind es Configuration Validation, System Recommendations, Early Watch Alert, der Security Optimization Service und die Alerts im Support-Portal.

Allerdings fordern Kunden auch Neuerungen, so zum Beispiel eine Bündelung zur vereinheitlichten Anwendung der verschiedenen Informationsquellen zu Security Patches. Darüber hinaus besteht Bedarf für ein zentrales, systemübergreifendes Security-Dashboard für alle SAP-Produkte sowohl in der Cloud als auch für On-Prem-Systeme.