Schlagwort: SAP Cloud ALM Updates

SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 4

SAP Cloud ALM startet mit Updates ins neue Jahr, deren Schwerpunkt auf Übersichtlichkeit, Kontrolle und datengestützten Erkenntnissen liegt.

Das Update der vierten Woche bietet eine umfassendere Transformationsbereitschaft im SAP Business Transformation Center, neue datenorientierte KPIs und Analysefunktionen in der RISE with SAP-Methodik, erweiterte Überwachungs- und Validierungsoptionen im Bereich Operations sowie intelligentere Automatisierungs- und Kollaborationsfunktionen im Bereich Implementations

Zusammen helfen diese Verbesserungen Teams dabei, bessere Entscheidungen zu treffen, Systeme sauber und effizient zu halten und Transformationen und Abläufe mit grösserer Zuversicht und Präzision zu verwalten.

SAP Business Transformation Center – Modellierung

Das neueste Update im SAP Business Transformation Center erhöht die Zuverlässigkeit der Datenmigration noch weiter, indem automatische Prüfungen auf kundenspezifische Standardtexte ausgeweitet werden. Diese Verbesserung stellt sicher, dass wichtige Geschäftsinhalte bei Transformationsprojekten nicht unbeabsichtigt zurückbleiben.

Automatische Erkennung und Migration kundenspezifischer Standardtexte

Das SAP Business Transformation Center erkennt und migriert jetzt automatisch kundenspezifische Standardtexte aus dem SAP ERP-Quellsystem. Diese Texte werden über eine neue Prüfung namens „Unknown Standard Texts Check“ in der App „Manage Transformation Models“ identifiziert und im Rahmen des Transformation Model Readiness-Prozesses bewertet.

Wenn Standardtexte gefunden werden, die nicht Teil des Standardinhalts von SAP ERP sind, werden automatisch benutzerdefinierte Transformationsobjekte erstellt. Diese Objekte werden standardmässig in den Migrationsumfang aufgenommen, können jedoch überprüft und explizit ein- oder ausgeschlossen werden, sodass die Teams vor der Datenmigration vollständige Transparenz und Kontrolle haben.

Diese Prüfung ist eng in den übergreifenden Transformation Model Readiness-Status integriert. Eine Version des Transformationsmodells kann erst erstellt werden, wenn alle Readiness-Aktivitäten – einschliesslich Konnektivität, unbekannter Änderungsbelege und unbekannter Standardtexte – erfolgreich abgeschlossen sind. Dadurch werden unvollständige oder inkonsistente Migrationen verhindert und das Risiko von Nacharbeiten im weiteren Projektverlauf reduziert.

TL;DR:

Kundenspezifische Standardtexte werden nun während der Vorbereitung des Transformationsmodells automatisch erkannt und verarbeitet, sodass keine relevanten Texte übersehen werden und die Teams eine klare Kontrolle darüber haben, was in den Migrationsumfang aufgenommen wird.

RISE with SAP Methodology – Systemansicht, Kundenobjekte

Die neuesten Updates im Bereich der RISE with SAP-Methodik stärken die Transparenz und den Einblick in die Einführung von Clean Core weiter. Mit neuen Dashboards, Registerkarten und detaillierteren Drilldown-Funktionen können Teams nun nahtloser von übergeordneten KPIs zu detaillierten Analysen der Dateneffizienz und Kundenobjekte übergehen. Diese Verbesserungen erleichtern die Bewertung technischer Schulden, die Priorisierung von Verbesserungsbereichen und die Steuerung von Systemen hin zu einer langfristigen Clean Core-Compliance mit Zuversicht.

Neue Registerkarte „Daten“ in der Systemansicht

Das Dashboard „Systemansicht in SAP Cloud ALM wurde um eine neue Registerkarte „Daten“ erweitert, wodurch die klare Kernmethodik um datenorientierte KPIs ergänzt wurde. Mit diesem Update wird die erste Datensäule eingeführt, die Datenvolumeneffizienz, die Teams dabei unterstützt, die Datennutzung in ihren Systemen besser zu verstehen, zu überwachen und zu optimieren.

Im Mittelpunkt steht der Wert für die Dateneffizienz, der bewertet, wie effizient Daten in produktiven SAP S/4HANA- und SAP S/4HANA Cloud Private Edition-Umgebungen verwaltet werden. Der Wert wird auf der Grundlage mehrerer spezieller KPI-Karten berechnet:

  • HANA-Speicher (HANA Memory)
  • HANA-Datenträger (HANA Disk)
  • Ungenutzte Daten
  • Redundante Daten
  • Veraltete Daten
  • Speicherbedarf benutzerdefinierter Tabellen (Custom Table Footprint)

Durch die Kombination dieser KPIs bietet die Registerkarte „Daten“ einen klaren, konsolidierten Überblick über das Datenwachstum und die Datenqualität. Dadurch lassen sich konkrete Folgemassnahmen – wie Archivierung, Bereinigung oder Datenlöschung – leichter identifizieren, um die Systemleistung zu verbessern, Kosten zu senken und die Landschaften innovationsfähig zu halten.

Der Datenvolumeneffizienz-Score und die KPIs sind nur für produktive Systeme verfügbar, und alle technischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die Karten Daten anzeigen können.

TL;DR:

Die neue Registerkarte „Daten“ in der Systemansicht enthält datenbezogene Clean-Core-KPIs, die eine bessere Übersicht über das Datenvolumen, klarere Optimierungsprioritäten und ein verbessertes Kosten- und Systemeffizienzmanagement ermöglichen.

Neue Kundenobjekte-App

Eine neue Customer Objects-App ist jetzt auf der Seite „RISE with SAP Methodology“ im SAP Cloud ALM Launchpad verfügbar. Dieses neue Dashboard bietet einen detaillierten Einblick in die Erweiterbarkeit und die Einhaltung der Clean-Core-Vorgaben und baut auf den bereits in der Systemansicht verfügbaren KPIs auf.

Das Dashboard „Kundenobjekte“ ermöglicht es Teams, kundenspezifische Entwicklungen viel detaillierter zu analysieren. Es ergänzt die allgemeine Übersicht durch Einblicke auf Objektebene und erleichtert so das Verständnis dafür, wo technische Schulden bestehen und welche Erweiterungen Aufmerksamkeit erfordern. Sowohl die Tabellenansichten „Kundenobjekte“ als auch „Referenzierte SAP-Objekte“ enthalten wichtige Informationen wie:

  • Clean Core Level
  • Technical Debt Score und Technical Debt Share
  • Level B-, C- und D-Ergebnisse
  • Klassifizierung von Objekten
  • Gesamtanzahl der Referenzen

Dieses Mass an Transparenz hilft Entwicklungs-, Architektur- und Betriebsteams dabei, Prioritäten für Korrekturmassnahmen zu setzen, zwischen upgrade-stabilen und kritischen Erweiterungen zu unterscheiden und Modernisierungsschritte effektiver zu planen.

TL;DR:

Die neue Customer Objects-App bietet einen detaillierten Einblick in die Erweiterbarkeit und liefert detaillierte Informationen zu sauberen Kernstufen, technischen Schulden und Erkenntnissen für Kundenobjekte. Dadurch lassen sich Erweiterungen einfacher analysieren, priorisieren und modernisieren.

Direkter Zugriff auf Kundenobjekte aus der Systemansicht

Der Zugriff auf das Deep-Dive-Dashboard für Kundenobjekte ist nun vollständig in die Systemansicht von SAP Cloud ALM integriert. Diese Verbesserung erleichtert den Übergang von allgemeinen Kerninformationen direkt zur detaillierten Objektanalyse, ohne den Kontext wechseln zu müssen.

Über den Reiter „Extensibility“ in der Systemansicht führt das Auswählen der Level B Objects, Level C Objects oder Level D Objects-Karten nun direkt zum Customer Objects Dashboard. Die Daten werden dabei automatisch sowohl nach dem ausgewählten System als auch nach dem gewählten Clean Core Level vorgefiltert. Dadurch wird ein nahtloses Drill-down von den übergeordneten KPIs bis hin zu den objektspezifischen Ergebnissen ermöglicht.

Diese engere Integration ermöglicht eine schnellere Analyse von technischen Schulden und Erweiterbarkeitsrisiken und hilft Teams dabei, schnell zu erkennen, welche Kundenobjekte modernisiert oder korrigiert werden müssen.

Daten werden nur angezeigt, wenn die neuesten ABAP Test Cockpit (ATC)-Prüfergebnisse von einem Dashboard-Administrator importiert wurden. Ohne aktuelle ATC-Daten bleibt das Dashboard „Kundenobjekte” leer.

TL;DR:

Die Systemansicht ist nun direkt mit dem Dashboard „Kundenobjekte“ verknüpft, sodass mit einem Klick von sauberen Kern-KPIs zu detaillierten Objektanalysen gewechselt werden kann – vorgefiltert nach System und sauberer Kernstufe.

Operations – Job & Automation Monitoring, Integration & Exception Monitoring, Business Process Monitoring

Die neuesten Aktualisierungen im Bereich Operations zielen auf mehr Präzision und Kontrolle im täglichen Monitoring ab. Verbesserungen in den Bereichen Job & Automation Monitoring, Integration & Exception Monitoring sowie Business Process Monitoring bieten den Betriebsteams flexiblere Filtermöglichkeiten, erweiterten analytischen Zugriff und eine breitere KPI-Abdeckung für branchenspezifische Szenarien. Diese Weiterentwicklungen ermöglichen es den Teams, Probleme schneller zu erkennen, das Betriebsverhalten gezielter zu analysieren und komplexe Systemlandschaften stabil am Laufen zu halten.

„Not Contains“-Filteroption für Monitoring- und Analysefilter

Das Filtering im Job & Automation Monitoring wurde flexibler gestaltet. In der Monitoring- und Analyseansicht steht nun eine neue Filterbedingung „Not Contains“ für die Felder „Executed By“ und „Scheduled By“ zur Verfügung.

Durch das Hinzufügen eines Ausrufezeichens (!) vor einem Wert können Betriebsteams gezielt Jobs oder Automatisierungen ausschliessen – basierend darauf, wer sie ausgeführt oder geplant hat. Dies erleichtert die Eingrenzung der Ergebnisse, reduziert Störfaktoren in umfangreichen Joblisten und ermöglicht den Fokus auf diejenigen Ausführungen, die für die Analyse oder Fehlersuche in SAP Cloud ALM tatsächlich relevant sind.

Wenn Sie beispielsweise mit „!ABC“ für „Ausgeführt von“ und „!XYZ“ für „Geplant von“ filtern, werden nur die Jobs angezeigt, die nicht von ABC ausgeführt und nicht von XYZ geplant wurden.

TL;DR:

Verwenden Sie den neuen Not Contains-Filter, um bestimmte Ausführende oder Planer auszuschließen und die Analyse von Jobs und Automatisierungen noch gezielter zu verfeinern.

Erweiterte Kategorienauswahl in der Analytics-API für das generische Integration Monitoring

Die Analytics-API für das generische Integration Monitoring wurde erweitert, um flexiblere Analyse-Szenarien zu unterstützen. Es ist nun möglich, bis zu fünf Kategorien (messageType) innerhalb eines einzelnen API-Aufrufs auszuwählen. Zuvor war pro Aufruf nur eine Kategorie zulässig, was häufig mehrere Requests erforderte, um eine umfassendere Sicht zu erhalten.

Diese Verbesserung reduziert die Anzahl erforderlicher API-Aufrufe für Analysen, vereinfacht die Reporting-Logik und ermöglicht eine effizientere Aggregation von Integrationsdaten über mehrere messageTypes hinweg in SAP Cloud ALM.

Um eine stabile Leistung zu gewährleisten, erzwingt die API eine Beschränkung: Wenn mehr als fünf Kategorien ausgewählt werden, gibt die Anfrage eine 412-Antwort zurück.

TL;DR:

Die Integration Monitoring Analytics API unterstützt nun bis zu fünf Kategorien pro Aufruf und ermöglicht so eine effizientere und flexiblere Integrationsanalyse mit weniger Anfragen.

Business Process Monitoring KPIs für das Management von Rohstoffaufwendungen und Währungsrisiken in rohstoffbasierten Unternehmen

Business Process Monitoring wurde um neue KPIs erweitert, die speziell auf rohstoffbasierte Szenarien zugeschnitten sind und Betriebs- sowie Finanzteams in SAP Cloud ALM tiefere Einblicke ermöglichen. Diese KPIs unterstützen dabei, die Ausführungsqualität zu überwachen, Ausnahmen frühzeitig zu erkennen und die Kontrolle über Kosten- und Risikoprozesse zu verbessern.

Commodity Expense Management – Neue KPIs

  • Erfasste Rückstellungen für Rohstoffaufwendungen
  • Erstellt: Planungsobjekte für Rohstoffaufwendungen
  • Erstellt: Planungselemente für Rohstoffaufwendungen
  • Erstellte Abrechnungen für Rohstoffaufwendungen
  • Erstellte Abrechnungsposten für Rohstoffaufwendungen
  • Fehlgeschlagene Rückstellungen für Rohstoffaufwendungen
  • Fehlgeschlagene Abrechnungsposten für Rohstoffaufwendungen
  • Offene und stornierte Rückstellungen für Rohstoffaufwendungen
  • Offene Abrechnungsposten für Rohstoffaufwendungen

Währungsrisikomanagement für rohstoffbasierte Unternehmen – Neue KPIs

  • Freigegebene Exposures
  • Exposures mit Fehlern
  • Stornierte Hedging-Anfragen
  • Hedging-Anfragen in Genehmigung
  • Hedging-Anfragen zum Handel übermittelt
  • Abgeschlossene Hedging-Geschäfte
  • Offene Hedging-Anfragen

Hinweis: Diese KPIs sind nicht Teil der standardmässigen End-to-End-Prozesse. Um sie zu verwenden, erstellen Sie zunächst einen benutzerdefinierten Prozess und weisen Sie die entsprechenden KPIs zu.

TL;DR:

Neue KPIs für Rohstoffkosten und das Management von Wechselkursrisiken bieten detaillierte Einblicke in Rückstellungen, Abrechnungen, Risiken und Absicherungsgeschäfte. Dadurch lassen sich Probleme besser überwachen und schneller lösen, wenn sie benutzerdefinierten Prozessen zugewiesen werden.

Implementation – Features, Dokumente, Projektübergreifende Übersicht

Die Updates dieser Woche im Bereich Implementierung konzentrieren sich auf Automatisierung, Integration und Effizienz über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg. Neue APIs und Workflow-Integrationen verbessern das Management von Features, Dokumenten und Freigaben, während Verbesserungen in der Benutzerfreundlichkeit von Analysen und projektübergreifenden Ansichten Teams dabei unterstützen, Informationen schneller zu finden, zu filtern und darauf zu reagieren. Insgesamt reduzieren diese Neuerungen den manuellen Aufwand und fördern eine effizientere, skalierbare Projektdurchführung.

Status-Updates für Features via Features-API

Die Features-API wurde erweitert, sodass Teams den Status von Features nun programmatisch aktualisieren können. Dies ermöglicht eine engere Integration mit externen Tools, automatisierte Workflows und CI/CD-Pipelines – und reduziert damit die Notwendigkeit manueller Statusaktualisierungen in der Benutzeroberfläche.

Über die API können Feature-Status nun in die folgenden Zustände versetzt werden:

  • Nicht geplant
  • In Spezifikation
  • Wird implementiert
  • Im Test
  • Erfolgreich getestet
  • Bereit für Produktion

Eine wichtige Ausnahme bleibt bestehen: Der Übergang von „Erfolgreich getestet“ zu „Bereit für Produktion“ ist bewusst von der API ausgeschlossen und muss weiterhin direkt in der Features-App vorgenommen werden. Dies stellt sicher, dass vor der Bestätigung der Produktionsbereitschaft ein expliziter Review-Schritt erfolgt.

Diese Erweiterung ist besonders hilfreich für Teams, die Release-Prozesse automatisieren, den Feature-Status mit Entwicklungstools synchronisieren oder SAP Cloud ALM mit externen Delivery-Pipelines abstimmen möchten.

TL;DR:

Die Features-API unterstützt nun die automatisierte Aktualisierung des Feature-Status für die meisten Phasen des Lebenszyklus. Dadurch wird die Integration verbessert und der manuelle Aufwand reduziert – während die finale Produktionsfreigabe weiterhin einer kontrollierten Prüfung unterliegt.

Integration von SAP Build Process Automation für externe Genehmigungsverfahren in Dokumenten

Dokumentfreigaben in SAP Cloud ALM können nun durch die Integration externer Workflows mit SAP Build Process Automation erweitert werden. Dieses neue Genehmigungsverfahren ermöglicht es, Freigabeprozesse ausserhalb von SAP Cloud ALM auszuführen – bei gleichzeitig vollständiger Anbindung an die Documents-App.

Wenn die Integration externer Workflows aktiviert ist, werden Freigabeanforderungen an SAP Build Process Automation übergeben, wo die Genehmigenden ihre Aufgaben direkt im BPA-Eingang erhalten. Die Freigabeworkflows können an die spezifischen Anforderungen der Organisation angepasst werden, einschliesslich:

  • Einzelne oder mehrere Genehmigende
  • Parallele oder sequenzielle Freigabeschritte
  • E-Mail-Benachrichtigungen
  • Bedingte Logik basierend auf Dokumenttyp oder Tags

Sobald der Workflow in SAP Build Process Automation entworfen und bereitgestellt wurde, kann er mit SAP Cloud ALM verbunden und nahtlos für Dokumentfreigaben genutzt werden.

TL;DR:

Dokumentfreigaben können nun über SAP Build Process Automation abgewickelt werden – das ermöglicht flexible, individuell anpassbare externe Workflows, während die Dokumente weiterhin zentral in SAP Cloud ALM verwaltet werden.

Schnellere Navigation bei der Zuordnung in der Prozesshierarchie

Die App „Prozesshierarchie-Zuordnung“ enthält nun ein Suchfeld, das die Arbeit mit grossen und komplexen Hierarchien in SAP Cloud ALM deutlich erleichtert.

Benutzer können Knoten der Prozesshierarchie jetzt schnell über Titel oder ID finden – das reduziert manuelles Scrollen und beschleunigt projektübergreifende Zuordnungen. Besonders hilfreich ist dies beim Management umfangreicher Prozessstrukturen über mehrere Projekte hinweg.

TL;DR:

Suchen Sie Hierarchieknoten nach Titel oder ID in der App „Prozesshierarchie-Zuordnung“, um schneller zu navigieren und projektübergreifend effizienter zu arbeiten.

Administration – Landscape Management

Neue Bereinigungsoption für veraltete Kunden und Systeme

Die Verwaltung von Landschaften bleibt mit einer neuen Bereinigungsoption für veraltete Kunden und Systeme in SAP Cloud ALM übersichtlich und präzise. SAP Cloud ALM kennzeichnet automatisch Kundennummern und Systeme, die nicht mehr Teil des täglichen Backend-Imports sind, und markiert sie deutlich als veraltet – mit einem roten Indikator in den Tabellen des Landschaftsmanagements.

Diese Situation kann aus verschiedenen Gründen auftreten – zum Beispiel durch Änderungen an den SAP Cloud ALM-Kundennummern, Aktualisierungen der Kundennummern verwalteter Cloud-Systeme, Entfernungen aus dem SAP-Konzernverbund oder fehlende Berechtigungen des für die Landschaftssynchronisierung verwendeten S-Users.

Über die Konfigurationsansicht im Landschaftsmanagement können Administratoren jetzt veraltete Kundennummern, die zugehörigen Systeme sowie alle zugewiesenen Verknüpfungen dauerhaft löschen. Zusätzlich können auch einzelne veraltete Systeme gezielt entfernt werden – vorausgesetzt, sie sind keiner aktiven Nutzung mehr zugeordnet. Dies trägt dazu bei, die Systemlandschaft schlank zu halten, Verwirrung zu vermeiden und sicherzustellen, dass nur relevante und aktiv genutzte Systeme sichtbar bleiben.

TL;DR:

Das Landschaftsmanagement hebt jetzt veraltete Kunden und Systeme hervor und ermöglicht Administratoren, diese sicher zu löschen – so bleiben die SAP Cloud ALM-Landschaften sauber, präzise und aktuell.

Bereichsübergreifendes Update – Erhöhter Speicher- und API-Datentransfer

Um grössere Landschaften und fortgeschrittene Monitoring-Szenarien besser zu unterstützen, stellt SAP Cloud ALM nun deutlich erweiterte Basisressourcen pro Mandant zur Verfügung. Der verfügbare SAP HANA-Speicher sowie der monatliche Datentransfer für ausgehende APIs wurden von 8 GB auf 24 GB erhöht.

Diese Erhöhung gilt gleichermassen für:

  • Basismandanten, die im Rahmen von Enterprise Support enthalten sind
  • Mandanten, die über die SAP Cloud ALM-Tenant-Erweiterung bereitgestellt werden

Die Erweiterung gilt sowohl für bestehende als auch für neu bereitgestellte Mandanten – und bietet sofortigen Nutzen ohne zusätzlichen Konfigurationsaufwand. Mit mehr Speicher und höheren Datenübertragungsgrenzen können Teams grössere Datenmengen verarbeiten, umfangreichere Monitoring-Szenarien umsetzen und ausgehende APIs komfortabler integrieren, ohne auf Ressourcenbeschränkungen zu stossen.

TL;DR:

SAP Cloud ALM-Mandanten verfügen jetzt standardmässig über 24 GB HANA-Basisspeicher und Outbound-API-Datenvolumen (vorher 8 GB) – und unterstützen damit grössere Landschaften und anspruchsvollere Monitoring-Szenarien out of the box.

SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 3

SAP Cloud ALM startet mit gezielten Updates ins neue Jahr, die die Benutzerfreundlichkeit verbessern und die operative Kontrolle stärken. Die Version der dritten Woche bringt Verbesserungen in den Bereichen Operations und Implementations mit sich, darunter Optimierungen, de die Überwachung verbessern, Konfigurations- und Sicherheitsprozesse vereinfachen und die tägliche Projektarbeit flexibler und transparenter machen. 

​Zusammen helfen diese Änderungen den Teams, den Überblick über komplexe Landschaften zu behalten, den manuellen Aufwand zu reduzieren und mit grösserer Zuversicht zu arbeiten, wenn Projekte und Betriebsprozesse ins neue Jahr übergehen. 

Operations – Integration & Exception Monitoring, Konfigurations- und Sicherheitsanalyse 

Die Updates dieser Woche erweitern die Funktionen von SAP Cloud ALM Operations um Verbesserungen, die die Überwachungsgenauigkeit erhöhen, die Verwaltung vereinfachen und die tägliche Benutzerfreundlichkeit verbessern. Die neuen Funktionen helfen dem Operations-Team, einen besseren Überblick zu gewinnen, Konfigurationen sauber zu halten und komplexe Landschaften effizienter zu verwalten. 

Support für SAP Business Network – Integration & Exception Monitoring

Integration & Exception Monitoring unterstützt nun SAP Business Network und erweitert damit die Transparenz bei der Nachrichtenintegration. Das Operations-Team kann sowohl eingehende als auch ausgehende Nachrichten mit einer übersichtlichen Statusübersicht überwachen und einzelne Nachrichten detailliert analysieren, um Probleme und Nachrichtendetails zu untersuchen. 

Die erforderlichen Daten werden mithilfe von SAP-Managed Connectivity erfasst, einem Service, der die Integration von SAP-Cloud-Services vereinfacht und standardisiert, ohne dass Kunden die Konnektivitätsinfrastruktur selbst verwalten müssen. Weitere Informationen zur Funktionsweise von SAP-Managed Connectivity und zur Unterstützung der Datenerfassung in Überwachungsszenarien finden Sie im offiziellen SAP-Hilfeportal: SAP-Managed Connectivity

TL;DR: 

SAP Business Network-Nachrichten können nun durchgängig überwacht werden, mit detaillierten Statusansichten und Drilldowns auf Nachrichtenebene, die durch die von SAP verwaltete Konnektivität ermöglicht werden. 

Neue Validierungsprüfungen für zusätzliche SAP-Services – Konfigurations- und Sicherheitsanalyse – Validierung

Konfigurations- und Sicherheitsanalyse – Die Validierung wird kontinuierlich erweitert, indem neue Sicherheits- und Compliance-Prüfungen für eine Vielzahl von SAP-Services hinzugefügt werden. Diese Prüfungen helfen dem Operations-Team dabei, Konfigurationen anhand der von SAP empfohlenen Sicherheitsstandards zu bewerten und potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen. 

Für die folgenden Produkte sind jetzt neue Prüfungen verfügbar: 

  • SAP SuccessFactors Agent Connection 
  • SAP SuccessFactors Incentive Management 
  • SAP SuccessFactors Agent Performance Management 
  • SAP SuccessFactors Agent Lifecycle Management 
  • SAP Cloud Identity Services – Identity Provisioning 
  • SAP Mobile Services 
  • SAP HANA Cloud, data lake 
  • SAP HANA Cloud 
  • SAP Credential Store 
  • SAP Cloud Logging 
  • SAP Automation Pilot 

Die neuen Prüfungen können direkt in der Tabelle „Konfiguration > Dienste/Systeme“ konfiguriert werden, genau wie bestehende Validierungsregeln. Dies erleichtert die Erweiterung der Compliance-Überwachung, ohne dass etablierte Arbeitsabläufe geändert werden müssen. 

TL;DR: 

Die Konfigurations- und Sicherheitsanalyse umfasst neue Validierungsprüfungen für SuccessFactors, SAP HANA Cloud, Identitäts-, Protokollierungs- und Automatisierungsdienste. Dadurch wird die Compliance-Abdeckung erweitert und die Sicherheitsüberwachung in der gesamten Landschaft verstärkt. 

Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit in der App ‚Konfigurations- und Sicherheitsanalyse – Validierung

Die Anwendung „Konfigurations- und Sicherheitsanalyse – Validierung“ wurde hinsichtlich der Benutzeroberfläche in mehreren Punkten verbessert, sodass die Navigation und Filterung nun intuitiver und effizienter sind. 

Zu den wichtigsten Verbesserungen gehören: 

  • Direkte Navigation zu Landschaftsmanagement: Die Namen von Diensten und Systemen in der Tabelle „Dienste/Systeme“ auf der Seite „Validierungsübersicht“ sind jetzt anklickbare Links. Durch Auswahl eines Namens gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Dienst- oder Systemdetails in der Anwendung „Landschaftsverwaltung“. 
  • Wertehilfe zu Filtern hinzugefügt: Die Wertehilfe ist jetzt für Filterparameter verfügbar, sowohl in klassischen als auch in visuellen Filtern sowie im Filterbereich innerhalb der Tabelleneinstellungen.
  • Erweiterte Filteroptionen: Dem Abschnitt „Filter“ der Tabelleneinstellungen wurden zusätzliche Parameter hinzugefügt, die eine präzisere Verfeinerung der Validierungsergebnisse ermöglichen. 

Zusammen reduzieren diese Verbesserungen den manuellen Aufwand, verbessern die Auffindbarkeit und beschleunigen die Analyse und Umsetzung von Validierungsergebnissen. 

TL;DR: 

Die Anwendung „Konfigurations- und Sicherheitsanalyse – Validierung“ ist dank anklickbarer Service-Links, Wertehilfe für Filter und erweiterten Filteroptionen einfacher zu bedienen und beschleunigt so die Navigation und Analyse. 

Bereinigungsoption für Konfigurations- und Sicherheitsanalyse 

Die Verwaltung von Überwachungskonfigurationen ist jetzt einfacher dank einer neuen Bereinigungsoption für die Konfigurations- und Sicherheitsanalyse direkt in der Landscape Management-App. 

Im Abschnitt „Services/Systeme > Unterstützte Anwendungsfälle“ können Administratoren mit der Aktion „Bereinigen“ die Konfigurations- und Sicherheitsanalysedaten für einen ausgewählten Dienst oder ein ausgewähltes System vollständig entfernen. Bei der Ausführung geschieht Folgendes: 

  • Alle Konfigurationseinstellungen werden sowohl aus den Datenspeichern als auch aus den Validierungs-Apps entfernt. 
  • Alle gesammelten Konfigurations- und Validierungsdaten werden gelöscht. 
  • Der Dienst oder das System wird auf den Status „Nicht konfiguriert“ zurückgesetzt. 

Diese Funktion ist besonders nützlich, wenn Systeme ausser Betrieb genommen, Einrichtungsfehler korrigiert oder Dienste für eine neue Konfiguration vorbereitet werden. 

TL;DR: 

Eine neue Bereinigungsfunktion in Landscape Management ermöglicht es Teams, die Daten und Einstellungen der Konfigurations- und Sicherheitsanalyse für Dienste oder Systeme in einem Schritt vollständig zurückzusetzen. 

Implementation – Prozesse, Analytik, Projektübergreifender Überblick, Überblick  

Die neuesten Updates im Bereich „Implementation“ konzentrieren sich auf klarere Einblicke, eine bessere Organisation und flexiblere Arbeitsansichten. Verbesserungen bei der Analyse, der projektübergreifenden Transparenz und den anpassbaren Übersichten helfen Teams dabei, komplexe Projekte effizienter zu steuern und sich während des gesamten Implementierungszyklus auf die relevantesten Informationen zu konzentrieren. 

Neues unterstütztes Lösungsszenario: Model Company for Aerospace and Defense – Processes

SAP Cloud ALM Process Management unterstützt jetzt das Lösungsszenario „Model Company for Aerospace and Defense“. Durch diese Erweiterung können Implementierungsteams eine sofort einsetzbare, branchenspezifische Referenz nutzen, die Best-Practice-Geschäftsprozesse abbildet – speziell auf Unternehmen der Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsindustrie zugeschnitten.

Durch die Bereitstellung dieses Model Company im Prozessmanagement hilft SAP Cloud ALM Teams dabei, die Prozessgestaltung zu beschleunigen, Implementierungen an bewährten Standards auszurichten und den Aufwand für die Modellierung komplexer, branchenorientierter Szenarien zu reduzieren. Dies ist besonders wertvoll für Projekte, die einen strukturierten Ausgangspunkt benötigen und dennoch Raum für kundenspezifische Anpassungen lassen. 

TL;DR: 

Das Lösungsszenario des Model Company für Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung wird nun im Prozessmanagement unterstützt und bietet eine branchenspezifische Best-Practice-Grundlage für schnellere und konsistentere Implementierungen. 

Verbesserte Filterlogik in der Rückverfolgbarkeit von Lösungsprozessen – Analytik 

Die App „Solution Process Traceability“ wendet nun Testplanfilter konsistent auf alle zugehörigen untergeordneten Artefakte an, darunter Testfälle, Testausführungen und Fehler. Das bedeutet, dass bei Auswahl eines Testplans nur Artefakte angezeigt werden, die tatsächlich zu diesem Plan gehören. 

Das Ergebnis sind übersichtlichere Rückverfolgbarkeitsansichten und genauere Testberichte, sodass sich Teams auf relevante Daten konzentrieren und fundiertere Qualitätsentscheidungen treffen können. 

TL;DR: 

Testplanfilter werden nun auf Testfälle, Ausführungen und Fehler angewendet, wodurch die Genauigkeit und Relevanz der Berichte verbessert wird. 

Separate Spalten für Feature und Feature-Status – Projektübergreifende Übersicht 

In der Transportanalyse-App werden „Feature“ und „Feature-Status“ nun in separaten Spalten angezeigt, sowohl in der Benutzeroberfläche als auch in Excel-Exporten. Diese strukturelle Änderung erleichtert das Sortieren, Gruppieren und Filtern von Transporten basierend auf dem Fortschritt und Status der Features. 

Für Teams, die an mehreren Projekten arbeiten, verbessert dies die Übersichtlichkeit und unterstützt eine präzisere projektübergreifende Analyse. 

TL;DR: 

Funktion und Funktionsstatus sind nun in separate Spalten unterteilt, um das Filtern, Sortieren und Erstellen von Berichten zu vereinfachen.

Die Übersichtsanwendung ermöglicht es jetzt, Karten in der Grösse anzupassen und neu anzuordnen 

Die Übersichtsanwendung ermöglicht nun die Grössenänderung und Neuanordnung von Karten. Benutzer können die Abmessungen der Karten anpassen, um mehr oder weniger Informationen anzuzeigen, und Karten verschieben, um sie besser an ihren persönlichen Arbeitsablauf anzupassen. 

Diese zusätzliche Flexibilität hilft Teams dabei, einen Arbeitsbereich zu schaffen, der das Wesentliche hervorhebt, ohne zwischen mehreren Ansichten hin- und herwechseln zu müssen. 

TL;DR: 

Übersichtskarten können nun in ihrer Grösse angepasst und neu positioniert werden, wodurch Dashboards flexibler und individueller gestaltet werden können. 

SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 51

SAP Cloud ALM entwickelt sich kontinuierlich weiter – mit Updates, die Präzision, Benutzerfreundlichkeit und Konsistenz in den Mittelpunkt stellen. Das Release der Kalenderwoche 51 bringt datengestützte Einblicke im SAP Business Transformation Center, eine klarere Struktur in der RISE with SAP Methodology, verbesserte Identitäts- und Landschaftsverwaltung im Bereich Administration sowie praxisnahe Produktivitätsverbesserungen in den Bereichen Implementation und Operations. Diese Updates helfen Teams, effizienter zu arbeiten und gleichzeitig mehr Kontrolle und Transparenz über ihre SAP-Landschaften zu behalten.

SAP Business Transformation Center – Data Management

Dieses Update erweitert das SAP Business Transformation Center um einen stärkeren Fokus auf datengestützte Entscheidungsfindung. Durch die Einführung eines eigenen Data-Management-Bereichs bietet die Plattform nun klarere Einblicke in Datenqualität und Risiken – und unterstützt Teams dabei, Massnahmen zu priorisieren, die Komplexität von Transformationen zu steuern und ERP-Daten mit mehr Sicherheit in die Cloud zu überführen.

Neuer Data-Management-Bereich für datengesteuerte Transformationen

Das SAP Business Transformation Center führt einen neuen Data-Management-Bereich ein, der datengesteuerte SAP-ERP-Cloud-Transformationen unterstützt. Im Fokus stehen umsetzbare Einblicke und Indikatoren zur Datenqualität, die Teams helfen, Risiken zu managen, Prioritäten zu erkennen und Entscheidungen während der gesamten Transformation zu vereinfachen.

Der neue Bereich basiert auf drei eng integrierten Anwendungen:

  • Manage Data Assessments – Erstellung und Verwaltung von Data-Assessments pro Quellsystem und Mandant als Grundlage für kontinuierliche Bewertungen der Datenqualität.
  • Manage Runs – Ausführung und Überwachung automatisierter Qualitätsprüfungen auf Basis der definierten Assessments. 
  • Analyze Data Quality – Analyse von KPIs, Nachverfolgung von Unstimmigkeiten und detaillierte Untersuchung spezifischer Datenprobleme – inklusive Handlungsempfehlungen zur Behebung.

Ein Data-Assessment wird einmal erstellt und anschliessend für regelmässige Qualitätsprüfungen wiederverwendet. Innerhalb eines einzigen Workflows können Teams nahtlos zwischen der Erstellung des Assessments, der Durchführung von Prüfungen und der detaillierten Analyse wechseln – wobei zentrale Parameter automatisch übernommen werden. So lassen sich Entwicklungen der Datenqualität über die Zeit einfacher überwachen und Probleme frühzeitig angehen.

Durch Transparenz in der Datenqualität und klare Handlungsempfehlungen zur Behebung unterstützt der Data-Management-Bereich die Risikominimierung bei Migrationen und ermöglicht fundiertere, sicherere Transformationsentscheidungen.

Weitere Informationen finden Sie unter Data Management.

TL;DR: 

Der neue Data-Management-Bereich führt Assessments, automatisierte Qualitätsprüfungen und Analysen ein, um klare Einblicke in die Datenqualität zu liefern – und damit Teams bei der Risikosteuerung und besseren Entscheidungsfindung während der ERP-Cloud-Transformationen zu unterstützen.

RISE with SAP Methodology – Systemansicht

Die neuesten Updates im Bereich der RISE with SAP Methodology zielen darauf ab, die Transparenz und Entscheidungsfindung im System Lifecycle Management zu verbessern. Durch die Erweiterung der Systemansicht um zusätzliche KPIs erhalten Teams ein klareres Verständnis des Upgrade-Verhaltens und dessen Auswirkungen – was eine bessere Planung und verlässlichere Betriebsabläufe unterstützt.

Neue KPIs zum Software-Stack für die Upgrade-Planung

Das Dashboard der Systemansicht wurde unter dem Reiter „Übersicht“ um zwei neue KPI-Karten erweitert, die mehr Transparenz über die Upgrade-Historie und deren Auswirkungen bieten:

  • Technische Downtime pro Upgrade – Zeigt die mit früheren Upgrades verbundenen technischen Ausfallzeiten.
  • Upgrade-Historie – Stellt abgeschlossene Upgrade- und Update-Ereignisse im Zeitverlauf dar.

Downtime, wie sie typischerweise bei Upgrades auftritt, wird so transparenter. Diese Einblicke unterstützen eine fundiertere Planung zukünftiger Upgrades, eine optimierte Wartungsplanung und eine klarere Kommunikation mit Stakeholdern zur Systemverfügbarkeit.

Einschränkungen zu beachten:

In bestimmten Szenarien können diese Karten aufgrund technischer Einschränkungen leer erscheinen:

  • Für SAP S/4HANA systems sind möglicherweise keine historischen Daten verfügbar, selbst wenn Lifecycle-Ereignisse (wie Conversions oder Upgrades) stattgefunden haben.
  • Für SAP HANA Enterprise Cloud systems ohne bisherige Lifecycle-Ereignisse sind diese Informationen ebenfalls unter Umständen nicht verfügbar.

In diesen Fällen ist keine Aktion oder Support-Anfrage erforderlich.

TL;DR: 

Zwei neue KPIs in der Systemansicht – „Technische Downtime pro Upgrade“ und „Upgrade-Historie“ – bieten bessere Einblicke in vergangene Upgrades und Ausfallzeiten und helfen Teams, zukünftige Upgrades effektiver zu planen.

Operations – Business Process Monitoring, Business Service Management, Configuration & Security Analysis, Integration & Exception Monitoring

Die neuesten Updates im Bereich Operations konzentrieren sich auf stärkere Governance, klarere Einblicke und ein einfacheres System Lifecycle Management. Neue Funktionen verbessern die Zugriffskontrolle, erhöhen die Transparenz in der Compliance, optimieren das Business- und Service-Monitoring und vereinfachen Aufräumarbeiten – so behalten Betriebsteams Kontrolle, Transparenz und Effizienz über ihre gesamte Landschaft hinweg.

Zugriffskontrolle für Monitoring-Daten, Verbesserungen für Custom Processes und neuer KPI für SAP Revenue Growth Management – Business Process Monitoring

Zugriffskontrolle für Monitoring-Daten

Zugriffssteuerungslisten, die in der Landscape Management definiert wurden, gelten jetzt auch für das Business Process Monitoring. Wenn die Zugriffskontrolle aktiv ist, können Benutzer nur Monitoring-Daten, Alerts und Konfigurationsoptionen für die Services und Systeme sehen, für die sie ausdrücklich berechtigt sind. Diese Einschränkungen gelten über die Seiten „Home“, „Monitoring“, „Configuration“ und „Alerting“ hinweg und ergänzen die bestehenden Access-Group-Einstellungen innerhalb des Business Process Monitoring.

Verbesserungen für Custom Processes

Die Arbeit mit benutzerdefinierten Prozessen ist jetzt effizienter und benutzerfreundlicher. Prozesse können kopiert werden, um die Konfiguration zu beschleunigen, die KPI-Zuweisung bietet zusätzliche Attribute wie KPI-ID und Quelle (Standard oder Custom), und benutzerdefinierte Prozessknoten lassen sich als Favoriten auf der Startseite anpinnen – für einen schnelleren Zugriff.

Neuer KPI für SAP Revenue Growth Management

Ein neuer KPI, „Promotions Created“, ist jetzt für SAP Revenue Growth Management verfügbar. Nach Abschluss der erforderlichen Einrichtungsschritte wird der KPI automatisch aktiviert. Da er nicht Teil der Standard-End-to-End-Prozesse ist, muss er einem benutzerdefinierten Prozess zugewiesen werden, um überwacht zu werden.

TL;DR: 

Business Process Monitoring setzt jetzt eine landschaftsbasierte Zugriffskontrolle durch, bietet eine verbesserte und wiederverwendbare Handhabung benutzerdefinierter Prozesse und ergänzt einen neuen KPI für SAP Revenue Growth Management – für mehr Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und geschäftsrelevante Einblicke.

Neubewertung von Auswirkungen bei Statusereignissen – Business Service Management

Business Service Management unterstützt jetzt die Neubewertung von Auswirkungen direkt im Event Calendar. Diese Erweiterung ermöglicht es Teams, die Auswirkungen von Statusereignissen – wie Störungen oder Leistungseinbussen – nach deren Erkennung und Behebung neu zu bewerten, insbesondere in Fällen, in denen es sich um Fehlalarme handelt und Benachrichtigungen nicht mehr geändert werden können.

Bei der Neubewertung kann zusätzlicher Kontext in einem Textfeld dokumentiert werden, und die Neubewertung wird als Statusaktualisierung für das Ereignis behandelt. Nach der Aktualisierung werden die Änderungen systemweit konsistent übernommen – einschliesslich der Endzeit des Ereignisses, der Übersichtskarten, des Event Calendar oder tabellarischer Ansichten sowie der Aktionsprotokolle. Alle konfigurierten Ereignisaktionen werden ebenfalls auf Basis der aktualisierten Informationen ausgelöst.

TL;DR: 

Die Neubewertung von Auswirkungen ermöglicht es Teams, falsch-positive Statusereignisse zu korrigieren und zu dokumentieren – mit automatischer Aktualisierung in Kalendern, Dashboards, Protokollen und Ereignisaktionen.

Verbesserte Compliance-Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Prüfungen – Configuration & Security Analysis

Configuration & Security Analysis bietet nun klarere und gezieltere Einblicke in den Compliance-Status – sowohl in den Bereichen Data Stores als auch Validation.

In der App Configuration & Security Analysis – Data Stores enthalten die Übersichtskarten jetzt Prüfergebnisse sowie einen übergreifenden Compliance Score, der direkt aus der Validation-App stammt. So erhalten Teams auf einen Blick ein Verständnis dafür, wie gut Services und Systeme den SAP-Sicherheitsempfehlungen entsprechen. Die neuen Kennzahlen fliessen auch in die Farblogik der Karten ein, wodurch Compliance-Probleme sofort erkennbar werden. Über die Übersicht gelangen Nutzer direkt zu den entsprechenden Prüfergebnissen in der Validation-App – für eine tiefere Analyse.

Gleichzeitig bietet die App Configuration & Security Analysis – Validation nun detailliertere Informationen zu jedem Prüfergebnis. Die Auswahl eines Eintrags in der Tabelle „Check Results“ öffnet ein Seitenpanel mit umfassenden Angaben – darunter die Prüfungsbeschreibung, Schweregrad, zugehöriger Store und Themenbereich sowie der Laufzeitkontext mit betroffenen Systemen, Konfigurationselementen und deren Werten. Warnungen und kritische Befunde werden deutlich hervorgehoben, um eine schnellere Behebung zu unterstützen.

TL;DR:

Der Compliance-Status ist jetzt direkt auf den Übersichtskarten sichtbar, und detaillierte Prüfeinblicke stehen in der Validation-App zur Verfügung – so lassen sich Probleme schneller erkennen und gezielt nachvollziehen, was konkret Aufmerksamkeit erfordert.

Zentrale Bereinigung für Integration & Exception Monitoring

Eine neue Bereinigungsoption steht jetzt für Integration & Exception Monitoring direkt in der Landscape Management-App zur Verfügung. Über die Aktion Clean-Up können Administratoren sowohl die Konfiguration als auch die gesammelten Monitoring-Daten für einen bestimmten Service oder ein System in einem einzigen Schritt entfernen.

Diese Option ist in der Spalte „Aktionen“ unter Services/Systems → Supported Use Cases in der Landscape Management verfügbar. Nach der Ausführung wird die Konfiguration für Integration & Exception Monitoring gelöscht, alle zugehörigen Monitoring-Daten entfernt und der Service bzw. das System in den Status Not Configured zurückgesetzt.

Diese Erweiterung vereinfacht das Lifecycle Management, da Systeme leichter stillgelegt, Konfigurationen zurückgesetzt oder veraltete Monitoring-Daten bereinigt werden können – ohne dass mehrere Apps durchlaufen werden müssen.

TL;DR: 

Konfigurationen und Daten für Integration & Exception Monitoring können jetzt zentral über die Landscape Management-App entfernt werden – wodurch Services oder Systeme in einen sauberen, nicht konfigurierten Zustand zurückgesetzt werden.

Implementation – Retrofit, Features, Requirements, Test Execution, Test Preparation

Die neuesten Updates im Bereich Implementation zielen darauf ab, Struktur, Nachvollziehbarkeit und Effizienz in Projekten zu verbessern. Von einer stärkeren Unterstützung für Retrofit und KI-gestützte Anforderungen bis hin zu optimiertem Testing, Dokumentenhandling und Projektorganisation – diese Erweiterungen helfen Teams, konsistenter zu arbeiten, manuellen Aufwand zu reduzieren und während des gesamten Implementierungszyklus mehr Kontrolle zu behalten.

Neue app: Retrofit

Eine neue Retrofit-App ist jetzt in SAP Cloud ALM verfügbar und unterstützt Dual-Track-Entwicklungslandschaften (n+1). Die App ermöglicht die Synchronisierung geänderter Objekte – sowohl Customizing als auch Workbench – aus einem Maintenance-Entwicklungssystem in ein Implementierungs-Entwicklungssystem und hilft Teams dabei, parallele Entwicklungstracks aufeinander abzustimmen.

Retrofit ist besonders wertvoll in Landschaften, in denen Wartung und Innovation parallel laufen. Anstatt Transportaufträge manuell zwischen Systemen zu verschieben, erkennt die App Unterschiede automatisch und unterstützt eine kontrollierte Synchronisierung – inklusive Konflikterkennung, wenn dasselbe Objekt in beiden Tracks verändert wurde. Dadurch werden Risiken reduziert, unbeabsichtigtes Überschreiben vermieden und die Transparenz in komplexen Release Szenarien erhöht. 

Derzeit unterstützt die Retrofit-App CTS-gesteuerte Landschaften und bietet eine strukturierte Möglichkeit, laufende Wartungsanpassungen parallel zu neuen Projektentwicklungen zu verwalten – so bleiben Systemversionen über die Zeit konsistent, ohne die Auslieferung zu verlangsamen.

TL;DR: 

Die neue Retrofit-App vereinfacht die Synchronisierung zwischen Wartungs- und Projektsystemen in Dual-Track-Landschaften – und unterstützt Teams dabei, parallele Änderungen zu verwalten, Konflikte zu erkennen und Releases aufeinander abzustimmen.

Retrofit-Integration in Transporte – Features

Die Retrofit-Funktionalitäten sind direkt in die Features integriert, sodass sich die Retrofit-Relevanz einfacher nachverfolgen lässt – ohne den aktuellen Kontext verlassen zu müssen. Im Abschnitt Transporte zeigt eine neue Spalte Retrofit-Status den Retrofit-Status der Quelltransporte an.

Die Statuswerte entsprechen denen in der Retrofit-App und beinhalten zusätzlich den Status Not Applicable für Transporte, bei denen kein Retrofit erforderlich ist. So erhalten Teams auf einen Blick Informationen darüber, ob ein Transport Aufmerksamkeit erfordert – was das Management von Dual-Track-Landschaften effizienter macht.

Ist Retrofit für die Landschaft nicht konfiguriert, wird die Spalte Retrofit-Status ausgeblendet, sodass die Oberfläche übersichtlich und relevant bleibt. Für berechtigte Nutzer steht ausserdem in der Kopfzeile ein Direktlink zur Retrofit-App zur Verfügung, um bei Bedarf schnell Folgeaktionen durchzuführen oder eine tiefere Analyse zu starten.

TL;DR: 

Der Retrofit-Status ist direkt in der Transportübersicht sichtbar und bietet sofortigen Einblick, welche Transporte ein Retrofit erfordern – mit schneller Navigation zur Retrofit-App für weiterführende Aktionen.

Intelligentere Erstellung und Wiederverwendung von Anforderungen – Requirements

Zwei neue Erweiterungen im Bereich Requirements erleichtern die Erstellung und Verwaltung von Anforderungen über Projekte hinweg – mit weniger manuellem Aufwand und verbesserter Wiederverwendbarkeit sowie Konsistenz.

KI-gestützte Erstellung von Anforderungen

SAP Cloud ALM unterstützt jetzt die KI-gestützte Generierung von Anforderungen auf Basis des bestehenden Projektkontexts. Die KI verwendet Eingaben wie Transkripte aus Fit-to-Standard-Workshops, Lösungsprozesse und projektbezogene Dokumente, um Vorschläge für Anforderungsinhalte zu erstellen. Dies beschleunigt die Erstellung, sorgt für eine bessere Abstimmung mit dokumentierten Diskussionen und senkt das Risiko, früh im Projektzyklus wichtige Punkte zu übersehen.

Verschieben von Anforderungen zwischen Projekten

Anforderungen können nun von einem Projekt in ein anderes verschoben werden. Das ist besonders hilfreich, wenn sich Projektumfänge ändern, Projekte neu strukturiert werden oder Anforderungen in mehreren Initiativen wiederverwendet werden sollen. Anstatt Inhalte neu zu erstellen, können Teams bestehende Anforderungen einfach übertragen und nahtlos weiterbearbeiten – ohne Verlust von Historie oder Kontext.

TL;DR:

Erstellen Sie Anforderungen schneller mit KI-generierten Inhalten auf Basis von Projektdokumenten – und verschieben Sie Anforderungen zwischen Projekten, um Wiederverwendung und sich ändernde Projektumfänge zu unterstützen.

Optimierte Testvorbereitung und -durchführung mit Nachweisunterstützung

Mehrere Verbesserungen in den Bereichen Test Preparation und Test Execution machen manuelles Testen strukturierter, nachvollziehbarer und auditfähig. Während der Testvorbereitung können Test-Designer jetzt festlegen, bei welchen Testaktionen Tester während der Ausführung Screenshots als Nachweis hochladen müssen. So entsteht ein klarer und überprüfbarer Nachweis darüber, was getestet wurde – und welche konkreten Ergebnisse bei kritischen Schritten erzielt wurden.

Auf der Ausführungsseite wird das Nachweiskonzept nun vollständig durchgesetzt. Bei manuellen Testfällen müssen Tester für alle Aktionen, bei denen ein Nachweis erforderlich ist, verpflichtend Screenshots hochladen – für andere Aktionen können sie optional weitere Nachweise hinzufügen. Diese neue Art der Nachweisdokumentation ersetzt das bisherige Kommentarfeld und bietet eine konsistentere, ergebnisorientierte Möglichkeit zur Dokumentation von Testergebnissen.

Darüber hinaus wurde die Generierung manueller Testfälle aus Lösungsprozessflussdiagrammen optimiert. Die Abfolge der Aktivitäten entspricht nun stärker der Reihenfolge der Lösungsschritte im Diagramm – was den manuellen Nachbearbeitungsaufwand reduziert und die Nachvollziehbarkeit der Testfälle verbessert. Testfälle können zudem direkt mit relevanten Projektdokumenten verknüpft werden, sodass Tester während der Vorbereitung und Ausführung den notwendigen Kontext und gezielte Anleitungen zur Hand haben.

TL;DR:

Definieren Sie verpflichtende Screenshot-Nachweise in der Testvorbereitung, erzwingen Sie die Nachweiserfassung während der Testausführung, profitieren Sie von einer optimierten Aktivitätsreihenfolge und verknüpfen Sie relevante Dokumente mit Testfällen – für ein klareres und verlässlicheres manuelles Testen.

Administration – Landscape Management

Die neuesten Erweiterungen im Bereich Administration zielen auf eine bessere Wartbarkeit und Übersichtlichkeit der Systeme ab. Updates in der Landscape Management helfen dabei, den Speicherverbrauch zu optimieren und Cloud-Service-Tenants klarer zu identifizieren – und unterstützen Administratoren so dabei, ihre Landschaften sauber, konform und einfach zu verwalten.

Aufräumen des Aktionsprotokolls zur Speicheroptimierung

Um unnötiges Datenwachstum zu vermeiden, bereinigt SAP Cloud ALM jetzt automatisch Aktionsprotokolle, die sich auf Landscape Objects beziehen und älter als 90 Tage sind. Diese Hintergrundbereinigung optimiert den Speicherverbrauch – ohne manuellen Aufwand für Administratoren.

Wichtig: Protokolle, die aus Sicherheitsgründen (z. B. Zugriffskontrolle) oder aus rechtlichen Gründen (z. B. Einwilligung zur Datenübertragung) erforderlich sind, sind von der Löschung ausgenommen und werden dauerhaft aufbewahrt.

TL;DR: 

Alte Aktionsprotokolle zur Landschaftsverwaltung werden nach 90 Tagen automatisch gelöscht – für besseren Speicherverbrauch bei gleichzeitiger Wahrung sicherheits- und compliance-relevanter Daten.

Verbesserte Tenant-Identifikation für Cloud-Services

Die Identifikation von Cloud-Service-Tenants ist jetzt klarer dank verbesserter Standardbeschreibungen in der Landscape Management. Für Servicetypen, bei denen der Tenant-Name allein nicht ausreicht, ergänzt SAP Cloud ALM die Beschreibung automatisch um ein zusätzliches identifizierendes Attribut – zum Beispiel den Anzeigenamen des Sub-Accounts.

Diese Erweiterung wird derzeit unterstützt für:

  • SAP HANA Cloud – Anzeigename des Sub-Accounts
  • SAP Market Communication for Utilities – Anzeigename des Sub-Accounts
  • Identity Provisioning – Externer Tenant-Name

Durch die sofort bessere Unterscheidbarkeit der Tenants reduziert dieses Update Unklarheiten und vereinfacht die Landschaftsverwaltung.

TL;DR: 

Cloud-Service-Tenants lassen sich jetzt durch angereicherte Standardbeschreibungen leichter identifizieren – und reduzieren so Verwechslungen in komplexen Landschaften.

Service – Issues and Actions Management

Das neueste Update im Bereich Service verfeinert die Analyse- und Filtermöglichkeiten für Issues und Actions weiter. Mit erweiterten Suchoptionen im Issues and Actions Management erhalten Serviceteams bessere Einblicke in Zuständigkeiten und Kommunikationsschnittstellen – was präzisere Nachverfolgung und effizientere Zusammenarbeit im Service ermöglicht.

Erweiterter Service-Objektfilter nach Kundenkontakt

Auf der Übersichtsseite Issues and Actions steht nun ein erweiterter Filter für Service-Objekte zur Verfügung, mit dem Teams nach Issues und Einzelaktionen anhand des Kundenkontakts suchen können. Diese Verbesserung erleichtert es, Vorgänge bestimmten Kundenansprechpartnern zuzuordnen – was die Nachvollziehbarkeit und Nachverfolgung in Service-Delivery-Szenarien verbessert.

Durch die Möglichkeit, nach Kundendetails zu filtern, können Serviceteams relevante Vorgänge schneller identifizieren, die Kommunikation gezielter gestalten und kundenbezogene Massnahmen effizienter und transparenter abwickeln.

TL;DR: 

Filtern Sie Issues und Actions nach Kundenkontakt, um Suchergebnisse zu verfeinern und die Sichtbarkeit bei servicebezogenen Folgeaktivitäten zu verbessern.

SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 48

SAP Cloud ALM entwickelt sich kontinuierlich weiter – mit Updates, die die Präzision verbessern, die Benutzerfreundlichkeit erhöhen und die plattformübergreifende Konsistenz vertiefen. Das Release dieser Woche bringt intelligentere Systemanalysen im SAP Business Transformation Center, eine klarere Navigation und Struktur in der RISE with SAP Methodology, ein stärkeres Identitäts- und Zugriffsmanagement in der Administration sowie praktische Produktivitätsverbesserungen in den Bereichen Implementation und Operations.

Diese Verbesserungen vereinfachen gemeinsam die tägliche Arbeit, verringern den manuellen Aufwand und geben den Teams verlässlichere Einblicke und mehr Kontrolle über ihre Transformations- und Betriebslandschaft.

SAP Business Transformation Center – Scoping

Diese Woche verbessert ein Update die Migrationssicherheit, indem Systemanalysen nun auch Währungskonvertierungstabellen einbeziehen – und so sicherstellen, dass Finanzdaten während der Umstellung auf SAP S/4HANA korrekt und aktuell bleiben.

Währungskonvertierung (TCURR) jetzt Teil der Systemanalyse

Die Systemanalyse im SAP Business Transformation Center erkennt jetzt auch die Customizing Tabelle TCURR für Währungskonvertierungen. Damit kann der aktuelle Wechselkursbestand aus dem Quellsystem (SAP ERP) bei der Migration berücksichtigt werden. Diese Erweiterung sorgt für einen präzisen und aktuellen Währungskonvertierungsprozess im SAP S/4HANA Zielsystem und reduziert gleichzeitig manuellen Wartungsaufwand nach der Migration.

Standardmässig ist TCURR als Out of Scope definiert – im Bereich „Select Scanned Tables“ können Nutzer diese Einstellung jedoch prüfen und anpassen, um Wechselkursdaten optional in den Migrationsumfang aufzunehmen.

TL;DR: 

TCURR (Währungskonvertierung) wird jetzt bei Systemanalysen erkannt – und Teams können entscheiden, ob aktuelle Wechselkursdaten in die Migration einfliessen sollen.

RISE with SAP Methodology – Verbesserungen in der Systemansicht

Die Updates dieser Woche erhöhen die Klarheit und Benutzerfreundlichkeit im Bereich RISE with SAP Methodology. Mit einer überarbeiteten Systemansicht und konsistenteren Bezeichnungen im Launchpad wird die Navigation durch Clean-Core-KPIs und Methodikinhalte strukturierter und intuitiver – sodass sich Teams auf Erkenntnisse statt auf die Oberfläche konzentrieren können.

Launchpad Seite umbenannt

Die Launchpad-Seite RISE with SAP heisst nun RISE with SAP Methodology.

Diese Umbenennung spiegelt den erweiterten Fokus auf Guidance, Struktur und Lifecycle-Support im Rahmen der RISE-Methodik besser wider.

TL;DR: 

Die Launchpad-Seite trägt jetzt den Namen RISE with SAP Methodology – und steht damit im Einklang mit dem übergeordneten Transformationsrahmen.

Neue Tab Ansicht im System View Dashboard eingeführt

Das System View Dashboard verfügt jetzt über ein neues, tab-basiertes Layout – für eine intuitivere und strukturiertere Überwachung des Clean Core.

Anstelle des Scrollens durch zahlreiche KPIs können Nutzer nun direkt zwischen den verschiedenen Clean-Core-Dimensionen per Reiter wechseln – das ermöglicht eine schnellere Navigation und klarere Einblicke.

TL;DR: 

Eine neue Tab-Ansicht erleichtert den direkten Zugriff auf die gewünschte KPI-Kategorie im Clean Core. 

Operations – Job & Automation Monitoring, Configuration & Security Analysis, Business Process Monitoring

Die neuesten Updates im Bereich Operations zielen darauf ab, die Transparenz, Konsistenz und Kontrolle in allen Überwachungsdisziplinen zu verbessern. Von klareren Job Benachrichtigungen über strengere Zugriffsbeschränkungen bis hin zu wiederverwendbaren Ereigniskonfigurationen – diese Erweiterungen helfen Betriebsteams, schneller zu reagieren, gezielter zu analysieren und komplexe Landschaften mit mehr Sicherheit zu steuern. Ob es um die Optimierung der Ereignisverarbeitung, verbesserte Sicherheit oder erweiterte Monitoring Einblicke geht: Die Updates stärken SAP Cloud ALM weiter als zentrale Plattform für einen stabilen und proaktiven Betrieb.

Ausführungsinformationen in Benachrichtigungs-E-Mails für Job & Automation Monitoring

Benachrichtigungs-E-Mails im Bereich Job & Automation Monitoring wurden in der Darstellung optimiert, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Alle ausführungsspezifischen Informationen – Laufdetails, ausgeführte Schritte und Ausnahmen – sind nun in einer einheitlichen Tabelle namens Execution Information zusammengefasst.

Zuvor waren diese Informationen auf drei separate Abschnitte verteilt, was die E-Mails länger und unübersichtlicher machte. Mit dem neuen, kompakten Format können Betriebsteams Job-Ergebnisse schneller und klarer erfassen.

TL;DR: 

Ausführungsdetails in Benachrichtigungen sind jetzt in einer kompakten Tabelle zusammengefasst – für schnellere Einblicke bei Job- und Automatisierungswarnungen.

Access Control aktiviert für Configuration & Security Analysis

Für die Apps Configuration & Security Analysis – Data Stores und Configuration & Security Analysis – Validation ist jetzt ein Access Control aktiviert.

Nutzer können Konfigurations- und Compliance-Daten nur noch für die Systeme und Services einsehen, die ihnen explizit in der Access Control List des Landscape Managements zugewiesen wurden.

Dieses Update stärkt den Datenschutz, setzt das Prinzip der minimalen Rechtevergabe um und bringt die Configuration & Security Analysis in Einklang mit den bereits in anderen Operations-Apps geltenden Zugriffsrichtlinien.

TL;DR: 

Configuration & Security Analysis berücksichtigt jetzt Access Control Lists – Nutzer sehen nur noch Objekte, für die sie autorisiert sind. 

Business Process Monitoring – Aktionen wiederverwenden, Strukturen importieren und Ereignisse besser nachvollziehen

Business Process Monitoring erhält mehrere Verbesserungen, die die Ereignisverarbeitung optimieren, die Wiederverwendung von Prozessen erleichtern und die operative Transparenz erhöhen. 

Wiederverwendbare Ereignisaktionen (Event Action Variants)

Ereignisaktionen können jetzt als wiederverwendbare Varianten gespeichert werden. So lassen sich identische Aktionskonfigurationen über mehrere KPIs hinweg oder in anderen Apps anwenden. Die Varianten werden zentral in der App Intelligent Event Processing verwaltet – das spart Konfigurationsaufwand und sorgt für Konsistenz.

Import von Prozessstrukturknoten

Bestehende Prozessstrukturen aus der App Process Hierarchy können jetzt direkt in Business Process Monitoring importiert werden. Importierte Knoten verhalten sich wie benutzerdefinierte Prozesse und können sofort mit KPIs angereichert werden.

Hinweis: Es werden maximal drei Hierarchieebenen unterstützt – tiefere Strukturen werden beim Import flach dargestellt.

Benachrichtigungen bei aktualisierten Ereignisbewertungen

Ändert sich die Bewertung eines Ereignisses, erhalten alle im Ereignis definierten Empfänger automatisch eine E-Mail-Benachrichtigung. So bleiben Stakeholder informiert, wenn sich Situationen verschärfen oder verbessern.

Ereignis-Payloads für 24 Stunden speichern

Eine neue Aktion erlaubt es, Ereignis-Payloads für 24 Stunden im Datenspeicher von Intelligent Event Processing zu speichern. Über die Raw Data Outbound Logs API können diese Daten später für Analysen oder Incident Untersuchungen abgerufen werden.

TL;DR: 

Ereignisaktionen sind jetzt wiederverwendbar, Prozessstrukturen können importiert werden, Bewertungsänderungen lösen Benachrichtigungen aus, und Payloads lassen sich für 24 Stunden speichern für mehr Analyse- und Reaktionsfähigkeit.

Implementation – Dokumente, Übersicht, Testvorbereitung

Die Updates dieser Woche im Bereich Implementation konzentrieren sich auf Benutzerfreundlichkeit, bessere Auffindbarkeit und Integration. Verbesserte Dokumentensuche, anpassbare Projektübersichten und API gesteuertes Testmanagement unterstützen Teams dabei, effizienter zu arbeiten, besser organisiert zu bleiben und SAP Cloud ALM nahtloser in bestehende Workflows zu integrieren.

Verbesserte Dokumentensuche

SAP Cloud ALM erleichtert jetzt das Auffinden projektrelevanter Dokumente.

Mit der neuen Funktion Zentrale Suche (Central Search) lassen sich Dokumente anhand mehrerer Attribute auffinden, darunter Titel, Typ, Status, Priorität, Genehmigungsstatus, externer Dateiname, Inhalt, Tags und Notizen.

Es werden nur gespeicherte Dokumente in den Suchergebnissen angezeigt, Entwürfe bleiben ausgeschlossen, um Übersicht und Genauigkeit zu gewährleisten.

Gerade in grossen Projekten mit umfangreicher Dokumentation verbessert dieses Update die Auffindbarkeit deutlich.

TL;DR: 

Dokumente können jetzt über die zentrale Suche anhand mehrerer Attribute gefunden werden – für eine schnellere Orientierung im Projekt.

Personalisierbares Layout für Projektübersicht

Die App Projektübersicht unterstützt jetzt das Verschieben von Karten per Drag-and-Drop – und ermöglicht Teams so eine individuelle Anordnung der Projektinformationen. 

Nutzer können Karten in die Reihenfolge bringen, die am besten zu ihrem Arbeitsstil passt, und das angepasste Layout speichern. Zusätzlich kann die personalisierte Ansicht per E-Mail mit Teammitgliedern geteilt werden – für effizientere Zusammenarbeit und Stakeholder-Kommunikation.

TL;DR: 

Karten in der Projektübersicht lassen sich jetzt per Drag-and-Drop neu anordnen – für personalisierte Layouts und das einfache Teilen von Ansichten.

API-Unterstützung für das Management manueller Testfälle

Mit der neuen Test Management API können manuelle Testfälle nun extern verwaltet werden – also per API erstellt, aktualisiert oder abgerufen werden.

Dies ermöglicht eine nahtlose Integration mit externen Testtools, Automatisierungsframeworks und individuellen Workflows. Die Erweiterung reduziert manuellen Aufwand und unterstützt ein flexibleres, API-gesteuertes Testmanagement über den gesamten Testlebenszyklus hinweg.

Technische Details sind im SAP API Guide for SAP Cloud ALM zu finden.

TL;DR: 

Die neue Test Management API ermöglicht die automatisierte, externe Verwaltung manueller Testfälle – für mehr Integration und Effizienz.

Administration – Benutzerverwaltung

Das aktuelle Update im Bereich Administration stärkt das Fundament des Identitätsmanagements. Mit einer neuen Option zur Aktualisierung der Identity-Provider-Konfiguration direkt aus der Benutzerverwaltungsübersicht vereinfacht SAP Cloud ALM die Anpassung an neue Sicherheits- und Integrationsstandards.

Identity-Provider-Konfiguration aktualisieren

In der Benutzerverwaltungsübersicht können Administratoren nun ihre Identity-Provider-Konfiguration aktualisieren, um sie an die neuesten SAP-Empfehlungen anzupassen. Dies verbessert die Integration zwischen dem Identity Authentication Service (IAS) und SAP Cloud ALM und bereitet die Umgebung auf kommende Erweiterungen vor.

Öffne dazu die Kachel Connected Identity Provider und wähle „Mehr anzeigen“, um die Details einzusehen. Mit „Jetzt aktualisieren“ lässt sich die neue Konfiguration direkt übernehmen.

TL;DR: 

Admins können die Identity-Provider-Einrichtung jetzt direkt in SAP Cloud ALM aktualisieren für bessere Integration und zukünftige Kompatibilität.

Bereichsübergreifendes Update

Begriffsabgleich für SAP Solution Manager Migration

Ein neues Dokumentationsangebot unterstützt Teams beim Übergang von SAP Solution Manager zu SAP Cloud ALM. Es bietet einen klaren Vergleich der Terminologien beider Lösungen, um Konzepte besser einzuordnen und Missverständnisse während der Umstellung oder im Parallelbetrieb zu vermeiden.

Die Übersicht wird kontinuierlich erweitert, um weitere Begriffe und Funktionszuordnungen abzudecken.

Hier geht’s zur vollständigen Vergleichstabelle: SAP Cloud ALM und SAP Solution Manager – Terminological Differences

TL;DR:

Ein neuer Begriffsvergleich erleichtert die Migration vom SAP Solution Manager zu SAP Cloud ALM für mehr Klarheit und reibungslosere Übergänge.

SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 46

SAP Cloud ALM entwickelt sich stetig weiter – mit den aktuellen Updates dieser Woche, die auf Präzision, Struktur und Kontrolle ausgerichtet sind.

Das Release der Woche 46 bringt automatisierte Prüfungen und eine intelligentere Handhabung der Datenmigration im SAP Business Transformation Center, eine erweiterte Überwachungsabdeckung im Bereich Operations sowie verbesserte Organisations- und Benutzerfreundlichkeitsfunktionen im Bereich Implementation.

Zusammen stärken diese Verbesserungen die Konsistenz über Projekte hinweg, vereinfachen die Validierung und machen das Management von Transformationen und Betriebsabläufen effizienter denn je.

SAP Business Transformation Center – Modellierung

Das neueste Update im SAP Business Transformation Center stärkt die Zuverlässigkeit und Transparenz bei der Datenmigration. Durch neue Automatisierungen zur Erkennung und Übertragung kundenspezifischer Änderungsbelege können Transformationsprojekte nun einen vollständigeren und genaueren Migrationsprozess sicherstellen – der manuelle Aufwand wird reduziert und das Risiko, kritische Daten zu übersehen, minimiert.

Automatische Migration kundenspezifischer Änderungsbelege

Die Datenmigration im SAP Business Transformation Center ist jetzt intelligenter und vollständiger denn je.

Mit der neuen automatischen Erkennung und Migration kundenspezifischer Änderungsbelege können Teams sicherstellen, dass alle relevanten Änderungsdatensätze aus dem SAP-ECC-Quellsystem übertragen werden – ganz ohne manuelle Konfiguration.

Diese Erweiterung wird über den neuen Tab Source System Scan in der App Manage Transformation Models gesteuert. Dieser enthält eine Prüfung auf Unknown Change Documents, um kundenspezifische Änderungsbelege zu identifizieren und zu migrieren, die sonst möglicherweise übersehen würden. Der Scan überprüft ausserdem die Systemkonnektivität und protokolliert detaillierte Prüfergebnisse, sodass Teams fehlgeschlagene Prüfungen direkt neu starten oder aktualisieren können.. 

Durch die Automatisierung dieses entscheidenden Validierungsschritts erhalten Transformationsprojekte einen zuverlässigeren, transparenteren und vollständigeren Migrationsprozess – und Teams können Daten sicherer und effizienter übertragen.

Weitere Informationen finden Sie unter Managing the Source System Scan and the Related Checks

TL;DR: 

Die automatische Erkennung und Migration kundenspezifischer Änderungsbelege stellt eine vollständige und konsistente Datenübertragung sicher – alles gesteuert über den neuen Source System Scan in Manage Transformation Models.

Operations – Real User Monitoring

Das Operations Update dieser Woche erweitert die Überwachungsabdeckung auf neue SAP-Lösungen und bietet Teams damit tiefere Einblicke in Systemleistung und Benutzererfahrung. Mit der erweiterten Unterstützung von Real User Monitoring für spezialisiertere Anwendungen können Unternehmen konsistente Performance-Einblicke über einen grösseren Teil ihrer Systemlandschaft hinweg sicherstellen. 

Erweiterte Abdeckung durch Real User Monitoring

Real User Monitoring (RUM) unterstützt jetzt zusätzliche SAP-Lösungen und erweitert damit die Sichtbarkeit von Benutzererfahrung und Systemleistung auf weitere Geschäftsbereiche. 

Die neu unterstützten Lösungen umfassen: 

  • SAP Advanced Commodity Risk Analytics
  • SAP Project and Resource Management (Funktionalität für das Ressourcenmanagement)

Diese Erweiterung ermöglicht es Operationsteams, konsistente End-to-End-Einblicke in Performance und Benutzerverhalten zu gewinnen – selbst in spezialisierten Analyse- und Ressourcenmanagementszenarien.

TL;DR: 

Real User Monitoring deckt nun auch SAP Advanced Commodity Risk Analytics und SAP Project and Resource Management ab und erweitert damit die Performance-Transparenz auf weitere SAP-Lösungen.

Implementation – Bibliotheken, Prozessmodellierung, Testpläne

Die Implementation Updates dieser Woche verbessern Flexibilität und Kontrolle in den Bereichen Projektgestaltung, Entwicklung und Test. Von einer übersichtlicheren Erstellung von Bibliotheken über die direkte Verwaltung von Entwicklungen bis hin zu intelligenterer Filterung von Testfällen erhalten Teams effizientere Möglichkeiten, ihre Arbeit in SAP Cloud ALM zu strukturieren, zu verknüpfen und zu validieren.

Überarbeitetes Menü zur Erstellung von Bibliothekselementen

Die App Libraries verfügt jetzt über ein überarbeitetes Menü zur Erstellung neuer Bibliothekselemente.

Dieses verbesserte Layout vereinfacht die Navigation und erleichtert die Auswahl des richtigen Elementtyps, sodass Teams wiederverwendbare Projektbausteine schneller erstellen und organisieren können.

TL;DR: 

Ein überarbeitetes Menü zur Erstellung von Bibliothekselementen verbessert Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit in der App Libraries.

Entwicklungen in der Prozessmodellierung anzeigen und pflegen

In der Prozessmodellierung können Benutzer nun Entwicklungen, die einer Solution Activity zugewiesen sind, direkt aus der Liste der Solution Activities einsehen. Details wie der Entwicklungstyp – beispielsweise Transaction, Classes/Interface oder Custom Fiori Application – sind jetzt sichtbar.

Im Bearbeitungsmodus können Entwicklungen zudem direkt innerhalb der Liste zugewiesen oder entfernt werden, was die Übersicht und Kontrolle über die technischen Objekte, die mit jeder Aktivität verknüpft sind, verbessert.

TL;DR: 

Benutzer können nun Entwicklungen für Solution Activities in der Prozessmodellierung anzeigen, zuweisen und entfernen – für mehr Transparenz und eine bessere Verwaltung.

Zusätzliche Filter bei der Testfallzuweisung

Die App Test Plans bietet nun erweiterte Filtermöglichkeiten bei der Zuweisung von Testfällen.

Diese zusätzlichen Filter erleichtern die Eingrenzung der verfügbaren Testfälle und stellen sicher, dass nur relevante Testfälle in jeden Plan aufgenommen werden.

TL;DR: 

Neue Filter in der App Test Plans machen die Testfallzuweisung schneller und gezielter.

Bereichsübergreifendes Update

Wechsel zu neuen DigiCert-Stammzertifikaten für die SAP-Cloud-ALM-Konnektivität

SAP stärkt die Plattform-Sicherheit durch den Umstieg auf höhere Verschlüsselungsstandards mit den Zertifikaten DigiCert TLS RSA4096 Root G5 und DigiCert Global Root G3.

Systeme, die einen benutzerdefinierten Trust Store bzw. STRUST verwenden, müssen die neuen Stammzertifikate zusätzlich zum weiterhin gültigen DigiCert Global Root G2 hinterlegen, der während der Übergangsphase gültig bleibt.

Wichtig: Dieses Update ist nicht optional. Sobald SAP im 1. Quartal 2026 beginnt, Zertifikate mit den neuen Stammzertifikaten auszustellen, werden Systeme, die G5 und G3 nicht integriert haben, die SAP-Cloud-ALM-Endpunkte nicht mehr vertrauen. Dies kann zu Verbindungsabbrüchen, fehlgeschlagenen Integrationen und fehlenden Monitoring-Daten führen – Probleme, die nur durch ein Update des Trust Stores behoben werden können.

Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, stellen Sie sicher, dass die Zertifikate rechtzeitig im Voraus hinzugefügt werden.
Weitere Informationen finden Sie im SAP Hinweis 3566727

TL;DR: 

Fügen Sie die Stammzertifikate DigiCert G5 und G3 zu benutzerdefinierten Trust Stores hinzu, lassen Sie G2 während der Übergangsphase weiterhin aktiv und stellen Sie so die sichere Konnektivität vor der Einführung im Jahr 2026 sicher.

SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 44

SAP Cloud ALM entwickelt sich kontinuierlich weiter – die Updates dieser Woche legen den Fokus auf Klarheit, Struktur und intelligentere Steuerung.

Das Release der Woche 44 bringt eine neu strukturierte Extensibility-Ansicht in RISE with SAP, erweiterte Sicherheitsabdeckung und Überwachung im Bereich Operations sowie eine verbesserte Projektorganisation und Benutzerfreundlichkeit in der Implementierung.

Diese Neuerungen stärken die Transparenz über Systeme hinweg, vereinfachen den Arbeitsalltag und unterstützen Teams dabei, mit mehr Sicherheit und Präzision zu liefern.

RISE with SAP – Systemansicht

Die neuesten Updates im Bereich RISE with SAP konzentrieren sich auf die Stärkung der Clean-Core-Transparenz und der Governance von Erweiterungen. Mit der Einführung des neuen Clean-Core-Level-Konzepts bietet das Dashboard der Systemansicht nun eine klarere und strukturiertere Darstellung davon, wie kundeneigener Code und Erweiterungen mit den Clean-Core-Prinzipien von SAP übereinstimmen – und unterstützt Kunden so beim Management technischer Schulden, bei der Modernisierungsplanung und bei der Sicherstellung der Upgrade-Stabilität. 

Extensibility-Bereich neu strukturiert

Der Extensibility-Bereich des Dashboards in der Systemansicht wurde vollständig neu strukturiert, um mit dem neuen Clean Core Level Concept für SAP S/4HANA Cloud, in Einklang zu stehen und das bisherige 3-Tier-Extensibility-Modell abzulösen.

This change modernizes the visualization of extensibility compliance, making it easier for users to distinguish between upgrade-stable, clean-core-compliant extensions and those that may require remediation.

Im neuen Modell werden alle Erweiterungen in vier Clean-Core-Level (A–D) kategorisiert, die beschreiben, wie eng jede Erweiterung mit den Clean-Core-Prinzipien für SAP S/4HANA Cloud übereinstimmt:

  • Level A: Erweiterungen, die mit freigegebenen SAP-APIs und ABAP for Cloud Development entwickelt wurden und als vollständig cloud-konform gelten. 
  • Level B: Erweiterungen, die teilweise mit den Clean-Core-Richtlinien übereinstimmen und möglicherweise angepasst werden müssen, um vollständige Konformität zu erreichen. 
  • Level C: Erweiterungen, die klassische Extensibility-Ansätze nutzen und im Laufe der Zeit modernisiert werden sollten. 
  • Level D: Erweiterungen, die nicht mit den Clean-Core-Prinzipien konform sind und vorrangig überarbeitet werden müssen.

Der aktualisierte Bereich führt mehrere neue KPI-Karten ein, die einen klareren Überblick über die System-Extensibility und technische Schulden bieten:

  • Technical Debt Score – Bewertet den Modernisierungsbedarf auf Grundlage der Clean-Core-Konformität. 
  • Ausführung kundeneigener Objekte – Zeigt, wie häufig kundeneigene Objekte im Vergleich zu Standardobjekten ausgeführt werden.
  • Business Modifications – Hebt klassische Modifikationen hervor, die die Upgrade-Stabilität beeinträchtigen können.
  • Unbenutzte kundeneigene Objekte – Identifiziert nicht verwendete Erweiterungen, die bereinigt werden können. 
  • Clean Core Share – Misst den Gesamtanteil konformer Erweiterungen. 
  • Detaillierte Level-Übersicht (A–D) – Bietet Einblick in die Verteilung der Erweiterungen nach Clean-Core-Level.

Durch die Integration des Clean-Core-Level-Konzepts bietet das Dashboard mehr Transparenz in Bezug auf die Nutzung kundeneigenen Codes und eine praxisnahe Grundlage für die Modernisierungsplanung.

Im Rahmen dieser Umstellung wurden die folgenden Karten aus dem Dashboard entfernt:

  • Setup für ABAP Cloud Development 
  • ABAP Cloud: Objekte auf Level A 
  • ABAP Classic: Business Modifications 
  • Schaltfläche mit Verlinkung zum Custom Code Analytics Dashboard 

TL;DR: 

Der Extensibility-Bereich folgt nun dem Clean-Core-Level-Konzept (A–D) von SAP und führt neue KPIs wie den Technical Debt Score und den Clean-Core-Anteil ein – für eine klarere und strukturiertere Sicht auf die Extensibility-Landschaft Ihres Systems.

Operations – Konfigurations- & Sicherheitsanalyse, Systemzustandsüberwachung, Business Service Management, Real User Monitoring

Die neuesten Updates im Bereich Operations stärken weiterhin die Monitoring- und Compliance-Funktionen von SAP Cloud ALM. Von erweiterter Sicherheitsvalidierung für SAP HANA Cloud und SuccessFactors-Services über neue Event-Mesh-Kennzahlen in der Systemzustandsüberwachung bis hin zu intelligenterer Changepoint-Erkennung im Real User Monitoring – diese Erweiterungen ermöglichen es Betriebsteams, tiefere Einblicke zu gewinnen, schneller zu reagieren und eine saubere, sichere Systemlandschaft aufrechtzuerhalten. 

Erweiterte Serviceabdeckung – Konfigurations- & Sicherheitsanalyse

Die App für Konfigurations- & Sicherheitsanalyse erweitert kontinuierlich ihren Umfang durch neue Integrationen, die Betriebsteams dabei unterstützen, die Sicherheitskonformität und Konfigurationstransparenz über eine grössere Bandbreite von SAP-Services hinweg zu stärken.

Nutzer können nun Konfigurationselemente analysieren und Compliance-Ergebnisse im Vergleich zu den offiziellen Sicherheitsempfehlungen von SAP für die folgenden zusätzlichen Services einsehen: 

  • SAP HANA Cloud 
  • SAP HANA Cloud, Data Lake 
  • SAP SuccessFactors Agent Lifecycle Management 
  • SAP SuccessFactors Agent Performance Management 

Diese Erweiterungen erleichtern es Administratoren und Sicherheitsteams, die Einhaltung der SAP Best Practices zentral über mehrere SAP-Cloud-Services hinweg zu überwachen. Die Compliance-Ergebnisse heben Abweichungen von den empfohlenen Konfigurationen hervor und ermöglichen so eine schnellere Behebung sowie eine konsistentere Governance. 

Die Konfiguration dieser Services kann direkt in der App „Konfigurations- & Sicherheitsanalyse – Datenspeicher“ verwaltet werden. Die Validierung der Sicherheitsempfehlungen ist in der App Konfiguration & Sicherheitsanalyse – Validierung einsehbar.

TL;DR: 

Konfigurations- & Sicherheitsanalyse unterstützt jetzt SAP HANA Cloud, HANA Cloud Data Lake, SuccessFactors Agent Lifecycle Management und Agent Performance Management – und bietet damit umfassendere Einblicke in Transparenz und Sicherheits-Compliance über SAP-Cloud-Umgebungen hinweg. 

Unterstützung für SAP Integration Suite (Event Mesh) – Systemzustandsüberwachung

Die Systemzustandsüberwachung erweitert nun ihre Abdeckung um die SAP Integration Suite (Event Mesh) und bietet Betriebsteams bessere Einblicke in den Zustand und die Performance ihrer ereignisgesteuerten Integrationsszenarien. 

Mit dieser Erweiterung können Nutzer zentrale Event-Mesh-Kennzahlen direkt in SAP Cloud ALM überwachen, darunter: 

  • Message Consumers 
  • Aktive Verbindungen 
  • Broker-Status 
  • Message Queues 
  • Message Spool Nutzung 

blue.works Blog Expert said:

Durch die Überwachung dieser Kennzahlen können Administratoren Engpässe proaktiv erkennen, die Systemauslastung einschätzen und sicherstellen, dass die Ereignisverteilung zuverlässig über die angebundenen Systeme hinweg erfolgt. 

TL;DR: 

Die Systemzustandsüberwachung unterstützt jetzt die SAP Integration Suite (Event Mesh) und erweitert die Überwachung um Kennzahlen zum Nachrichtenfluss, Verbindungsstatus und zur Broker-Performance – für eine verbesserte betriebliche Transparenz.

Ereignisaktionen für vergangene Ereignisse – Business Service Management

Die App für Business Service Management unterstützt nun Ereignisaktionen für vergangene Statusereignisse – wie Störungen und Beeinträchtigungen – auch dann, wenn sowohl deren Start- als auch Endzeitpunkt bereits in der Vergangenheit liegen.

Bisher wurden Ereignisaktionen wie Ticket-Erstellung, E-Mail- oder Chat-Benachrichtigungen nicht für rückwirkend generierte Ereignisse von SAP for Me ausgelöst. Mit dieser Erweiterung können Teams nun dieselben automatisierten Workflows auch auf vergangene Ereignisse anwenden – und so sicherstellen, dass alle Vorfälle, ob vergangen oder aktuell, einheitlich dokumentiert und kommuniziert werden.

Unterstützte Ereignisaktionen umfassen:

  • Ticket erstellen – Erstellt und schliesst automatisch ein Ticket, wenn ein vergangenes Ereignis auftritt, einschliesslich Details aus der Root-Cause-Analyse.
  • E-Mail senden – Versendet eine E-Mail-Benachrichtigung nach Abschluss eines Ereignisses oder einer Root-Cause-Analyse, basierend auf den konfigurierten Einstellungen. 
  • Chat Benachrichtigung senden – Sendet nach Abschluss eines Ereignisses oder einer Analyse eine Chat-Benachrichtigung, um das Team zu informieren.
  • Operation Flow starten – Löst automatisch einen Operation Flow aus, sobald das Ereignis eintritt, gemäss den definierten Regeln.

Diese Erweiterung verbessert die Sichtbarkeit, Nachvollziehbarkeit und nachträgliche Analyse im Business Service Health Management. 

TL;DR: 

Nutzer können jetzt Ticketing-, Mail-, Chat- und Operation-Flow-Aktionen auch für vergangene SAP-for-Me-Ereignisse auslösen – für eine bessere rückblickende Analyse und konsistentere Serviceprozesse.

Benachrichtigungen bei Changepoint-Erkennung – Real User Monitoring

Real User Monitoring beinhaltet jetzt Benachrichtigungen zur Changepoint-Erkennung, mit denen sich ungewöhnliche Leistungsschwankungen in den überwachten Systemen und Services proaktiv identifizieren lassen.

Ein Changepoint steht für eine statistisch signifikante Abweichung in der Performance von Anfragen – etwa einen plötzlichen Anstieg oder Abfall der Antwortzeit – im Vergleich zum bisherigen Verlauf. SAP Cloud ALM analysiert Kennzahlen kontinuierlich in einem gleitenden Zeitfenster, wobei die Analyse-Dauer dynamisch an die Aufrufhäufigkeit angepasst wird.

Changepoints werden für die folgenden Typen von Backend-Anfragen erkannt:

  • HTTP / HTTPS 
  • RFC / RFCS 
  • Dialog 
  • Web Service (WS) 

Erkannte Changepoints werden in einer Zeitachse für alle relevanten Systeme und Services dargestellt und markieren Phasen mit Performance-Verschlechterungen visuell in Rot. Beim Auswählen eines Changepoints werden zentrale Details angezeigt, darunter:

  • Anfragetyp und -name 
  • Zeitfenster der Auswirkung
  • Gemessene Antwortzeiten und deren Verlauf

Mit diesem Update können nun auch Benachrichtigungen für Changepoints erstellt werden, die Ihr Team automatisch über Anomalien informieren, die einer Überprüfung bedürfen. Dies verbessert die Situationswahrnehmung erheblich und verkürzt die Zeit zur Erkennung und Behebung von Performance-Problemen. 

TL;DR: 

Real User Monitoring erkennt und meldet nun Changepoints – kurzfristige Performance-Schwankungen bei HTTP-, RFC- und anderen Anfragetypen – und unterstützt Teams dabei, neue Probleme frühzeitig zu erkennen und gezielt zu handeln.

Implementierung – Projektübersicht, Projekte & Einrichtung, Prozessmodellierung, Prozesse

Die neuesten Updates im Bereich Implementierung zielen darauf ab, Projektklarheit, Struktur und Benutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit neuen Funktionen zur Visualisierung von Risiken, zur Gruppierung von Projekten in Programmen, zur Vereinfachung von Prozessbeziehungen und zur direkten Erstellung von Testfällen in der App „Prozesse“ können Projektteams Komplexität effizienter steuern und die Umsetzung eng mit Test und Governance verzahnen.

Neue Risikokarte in der Projektübersicht

Die Projekttransparenz wurde durch eine neue Karte „Risiken“ in der App „Projektübersicht“ erweitert. 

Diese Karte visualisiert Projektrisiken auf zwei Arten – nach Status und nach Risikostufe – und bietet Projektleitern sowie Stakeholdern einen schnellen Überblick über potenzielle Herausforderungen und deren Schweregrad.

TL;DR: 

Die neue Risikokarte in der Projektübersicht bietet sofortige Transparenz über Projektrisiken nach Status und Risikostufe.

Projekte zu Programmen gruppieren – Projekte & Einrichtung

Nutzer können jetzt mehrere zusammenhängende Projekte unter einem Programm zusammenfassen – und damit eine übergeordnete Organisationsebene für komplexe Vorhaben schaffen. 

Programme erleichtern die Navigation zwischen verbundenen Projekten, die Abstimmung ihres Fortschritts und das Management gross angelegter Transformationen.

TL;DR: 

Gruppieren Sie zusammenhängende Projekte in Programmen, um eine bessere Portfoliosichtbarkeit zu erreichen und einfacher zwischen verknüpften Initiativen zu navigieren.

Relations grouped in a single tab – Process Authoring

Beziehungen in der Prozessmodellierung sind jetzt in einem zentralen Tab „Beziehungen“ zusammengefasst.

Nutzer können nun bequem per Dropdown-Menü zwischen den Beziehungstypen wechseln und weiterhin wie gewohnt durch die einzelnen Abschnitte scrollen.

Diese Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit reduziert visuelle Unübersichtlichkeit und vereinfacht die Navigation beim Verwalten mehrerer Beziehungstypen in komplexen Prozessstrukturen. 

TL;DR:

Alle Beziehungen zu einer Lösungsaktivität sind jetzt in einem einzigen Tab zusammengefasst, mit einem praktischen Dropdown-Menü für eine flüssigere Navigation.

Testfälle direkt in der App „Prozesse“ erstellen

In der App „Prozesse“ können Nutzer nun Testfälle direkt aus einem Lösungsprozess oder einem Lösungsprozessfluss-Diagramm heraus erstellen.

Der Erstellungsdialog ist bereits mit relevanten Daten vorausgefüllt, sodass Nutzer nur noch einen Titel ergänzen müssen, bevor sie speichern. Für Lösungsprozesse können automatisierte Testfälle erstellt werden, während für Prozessflussdiagramme manuelle Testfälle hinzugefügt werden können.

Dies reduziert den Bedarf, zwischen Apps zu wechseln, und unterstützt eine engere Verzahnung von Prozessen und Testaktivitäten.

TL;DR: 

Erstellen Sie automatisierte oder manuelle Testfälle direkt in der App „Prozesse“ – ein Wechsel zur Testvorbereitung ist nicht mehr erforderlich.