SAP Cloud ALM startet mit gezielten Updates ins neue Jahr, die die Benutzerfreundlichkeit verbessern und die operative Kontrolle stärken. Die Version der dritten Woche bringt Verbesserungen in den Bereichen Operations und Implementations mit sich, darunter Optimierungen, de die Überwachung verbessern, Konfigurations- und Sicherheitsprozesse vereinfachen und die tägliche Projektarbeit flexibler und transparenter machen.
Zusammen helfen diese Änderungen den Teams, den Überblick über komplexe Landschaften zu behalten, den manuellen Aufwand zu reduzieren und mit grösserer Zuversicht zu arbeiten, wenn Projekte und Betriebsprozesse ins neue Jahr übergehen.
Operations – Integration & Exception Monitoring, Konfigurations- und Sicherheitsanalyse
Die Updates dieser Woche erweitern die Funktionen von SAP Cloud ALM Operations um Verbesserungen, die die Überwachungsgenauigkeit erhöhen, die Verwaltung vereinfachen und die tägliche Benutzerfreundlichkeit verbessern. Die neuen Funktionen helfen dem Operations-Team, einen besseren Überblick zu gewinnen, Konfigurationen sauber zu halten und komplexe Landschaften effizienter zu verwalten.
Support für SAP Business Network – Integration & Exception Monitoring
Integration & Exception Monitoring unterstützt nun SAP Business Network und erweitert damit die Transparenz bei der Nachrichtenintegration. Das Operations-Team kann sowohl eingehende als auch ausgehende Nachrichten mit einer übersichtlichen Statusübersicht überwachen und einzelne Nachrichten detailliert analysieren, um Probleme und Nachrichtendetails zu untersuchen.
Die erforderlichen Daten werden mithilfe von SAP-Managed Connectivity erfasst, einem Service, der die Integration von SAP-Cloud-Services vereinfacht und standardisiert, ohne dass Kunden die Konnektivitätsinfrastruktur selbst verwalten müssen. Weitere Informationen zur Funktionsweise von SAP-Managed Connectivity und zur Unterstützung der Datenerfassung in Überwachungsszenarien finden Sie im offiziellen SAP-Hilfeportal: SAP-Managed Connectivity.
TL;DR:
SAP Business Network-Nachrichten können nun durchgängig überwacht werden, mit detaillierten Statusansichten und Drilldowns auf Nachrichtenebene, die durch die von SAP verwaltete Konnektivität ermöglicht werden.
Neue Validierungsprüfungen für zusätzliche SAP-Services – Konfigurations- und Sicherheitsanalyse – Validierung
Konfigurations- und Sicherheitsanalyse – Die Validierung wird kontinuierlich erweitert, indem neue Sicherheits- und Compliance-Prüfungen für eine Vielzahl von SAP-Services hinzugefügt werden. Diese Prüfungen helfen dem Operations-Team dabei, Konfigurationen anhand der von SAP empfohlenen Sicherheitsstandards zu bewerten und potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen.
Für die folgenden Produkte sind jetzt neue Prüfungen verfügbar:
SAP SuccessFactors Agent Connection
SAP SuccessFactors Incentive Management
SAP SuccessFactors Agent Performance Management
SAP SuccessFactors Agent Lifecycle Management
SAP Cloud Identity Services – Identity Provisioning
SAP Mobile Services
SAP HANA Cloud, data lake
SAP HANA Cloud
SAP Credential Store
SAP Cloud Logging
SAP Automation Pilot
Die neuen Prüfungen können direkt in der Tabelle „Konfiguration > Dienste/Systeme“ konfiguriert werden, genau wie bestehende Validierungsregeln. Dies erleichtert die Erweiterung der Compliance-Überwachung, ohne dass etablierte Arbeitsabläufe geändert werden müssen.
TL;DR:
Die Konfigurations- und Sicherheitsanalyse umfasst neue Validierungsprüfungen für SuccessFactors, SAP HANA Cloud, Identitäts-, Protokollierungs- und Automatisierungsdienste. Dadurch wird die Compliance-Abdeckung erweitert und die Sicherheitsüberwachung in der gesamten Landschaft verstärkt.
Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit in der App ‚Konfigurations- und Sicherheitsanalyse – Validierung
Die Anwendung „Konfigurations- und Sicherheitsanalyse – Validierung“ wurde hinsichtlich der Benutzeroberfläche in mehreren Punkten verbessert, sodass die Navigation und Filterung nun intuitiver und effizienter sind.
Zu den wichtigsten Verbesserungen gehören:
Direkte Navigation zu Landschaftsmanagement: Die Namen von Diensten und Systemen in der Tabelle „Dienste/Systeme“ auf der Seite „Validierungsübersicht“ sind jetzt anklickbare Links. Durch Auswahl eines Namens gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Dienst- oder Systemdetails in der Anwendung „Landschaftsverwaltung“.
Wertehilfe zu Filtern hinzugefügt: Die Wertehilfe ist jetzt für Filterparameter verfügbar, sowohl in klassischen als auch in visuellen Filtern sowie im Filterbereich innerhalb der Tabelleneinstellungen.
Erweiterte Filteroptionen: Dem Abschnitt „Filter“ der Tabelleneinstellungen wurden zusätzliche Parameter hinzugefügt, die eine präzisere Verfeinerung der Validierungsergebnisse ermöglichen.
Zusammen reduzieren diese Verbesserungen den manuellen Aufwand, verbessern die Auffindbarkeit und beschleunigen die Analyse und Umsetzung von Validierungsergebnissen.
TL;DR:
Die Anwendung „Konfigurations- und Sicherheitsanalyse – Validierung“ ist dank anklickbarer Service-Links, Wertehilfe für Filter und erweiterten Filteroptionen einfacher zu bedienen und beschleunigt so die Navigation und Analyse.
Bereinigungsoption für Konfigurations- und Sicherheitsanalyse
Die Verwaltung von Überwachungskonfigurationen ist jetzt einfacher dank einer neuen Bereinigungsoption für die Konfigurations- und Sicherheitsanalyse direkt in der Landscape Management-App.
Im Abschnitt „Services/Systeme > Unterstützte Anwendungsfälle“ können Administratoren mit der Aktion „Bereinigen“ die Konfigurations- und Sicherheitsanalysedaten für einen ausgewählten Dienst oder ein ausgewähltes System vollständig entfernen. Bei der Ausführung geschieht Folgendes:
Alle Konfigurationseinstellungen werden sowohl aus den Datenspeichern als auch aus den Validierungs-Apps entfernt.
Alle gesammelten Konfigurations- und Validierungsdaten werden gelöscht.
Der Dienst oder das System wird auf den Status „Nicht konfiguriert“ zurückgesetzt.
Diese Funktion ist besonders nützlich, wenn Systeme ausser Betrieb genommen, Einrichtungsfehler korrigiert oder Dienste für eine neue Konfiguration vorbereitet werden.
TL;DR:
Eine neue Bereinigungsfunktion in Landscape Management ermöglicht es Teams, die Daten und Einstellungen der Konfigurations- und Sicherheitsanalyse für Dienste oder Systeme in einem Schritt vollständig zurückzusetzen.
Die neuesten Updates im Bereich „Implementation“ konzentrieren sich auf klarere Einblicke, eine bessere Organisation und flexiblere Arbeitsansichten. Verbesserungen bei der Analyse, der projektübergreifenden Transparenz und den anpassbaren Übersichten helfen Teams dabei, komplexe Projekte effizienter zu steuern und sich während des gesamten Implementierungszyklus auf die relevantesten Informationen zu konzentrieren.
Neues unterstütztes Lösungsszenario: Model Company for Aerospace and Defense – Processes
SAP Cloud ALM Process Management unterstützt jetzt das Lösungsszenario „Model Company for Aerospace and Defense“. Durch diese Erweiterung können Implementierungsteams eine sofort einsetzbare, branchenspezifische Referenz nutzen, die Best-Practice-Geschäftsprozesse abbildet – speziell auf Unternehmen der Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsindustrie zugeschnitten.
Durch die Bereitstellung dieses Model Company im Prozessmanagement hilft SAP Cloud ALM Teams dabei, die Prozessgestaltung zu beschleunigen, Implementierungen an bewährten Standards auszurichten und den Aufwand für die Modellierung komplexer, branchenorientierter Szenarien zu reduzieren. Dies ist besonders wertvoll für Projekte, die einen strukturierten Ausgangspunkt benötigen und dennoch Raum für kundenspezifische Anpassungen lassen.
TL;DR:
Das Lösungsszenario des Model Company für Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung wird nun im Prozessmanagement unterstützt und bietet eine branchenspezifische Best-Practice-Grundlage für schnellere und konsistentere Implementierungen.
Verbesserte Filterlogik in der Rückverfolgbarkeit von Lösungsprozessen – Analytik
Die App „Solution Process Traceability“ wendet nun Testplanfilter konsistent auf alle zugehörigen untergeordneten Artefakte an, darunter Testfälle, Testausführungen und Fehler. Das bedeutet, dass bei Auswahl eines Testplans nur Artefakte angezeigt werden, die tatsächlich zu diesem Plan gehören.
Das Ergebnis sind übersichtlichere Rückverfolgbarkeitsansichten und genauere Testberichte, sodass sich Teams auf relevante Daten konzentrieren und fundiertere Qualitätsentscheidungen treffen können.
TL;DR:
Testplanfilter werden nun auf Testfälle, Ausführungen und Fehler angewendet, wodurch die Genauigkeit und Relevanz der Berichte verbessert wird.
Separate Spalten für Feature und Feature-Status – Projektübergreifende Übersicht
In der Transportanalyse-App werden „Feature“ und „Feature-Status“ nun in separaten Spalten angezeigt, sowohl in der Benutzeroberfläche als auch in Excel-Exporten. Diese strukturelle Änderung erleichtert das Sortieren, Gruppieren und Filtern von Transporten basierend auf dem Fortschritt und Status der Features.
Für Teams, die an mehreren Projekten arbeiten, verbessert dies die Übersichtlichkeit und unterstützt eine präzisere projektübergreifende Analyse.
TL;DR:
Funktion und Funktionsstatus sind nun in separate Spalten unterteilt, um das Filtern, Sortieren und Erstellen von Berichten zu vereinfachen.
Die Übersichtsanwendung ermöglicht es jetzt, Karten in der Grösse anzupassen und neu anzuordnen
Die Übersichtsanwendung ermöglicht nun die Grössenänderung und Neuanordnung von Karten. Benutzer können die Abmessungen der Karten anpassen, um mehr oder weniger Informationen anzuzeigen, und Karten verschieben, um sie besser an ihren persönlichen Arbeitsablauf anzupassen.
Diese zusätzliche Flexibilität hilft Teams dabei, einen Arbeitsbereich zu schaffen, der das Wesentliche hervorhebt, ohne zwischen mehreren Ansichten hin- und herwechseln zu müssen.
TL;DR:
Übersichtskarten können nun in ihrer Grösse angepasst und neu positioniert werden, wodurch Dashboards flexibler und individueller gestaltet werden können.
SAP Cloud ALM entwickelt sich kontinuierlich weiter – mit Updates, die Präzision, Benutzerfreundlichkeit und Konsistenz in den Mittelpunkt stellen. Das Release der Kalenderwoche 51 bringt datengestützte Einblicke im SAP Business Transformation Center, eine klarere Struktur in der RISE with SAP Methodology, verbesserte Identitäts- und Landschaftsverwaltung im Bereich Administration sowie praxisnahe Produktivitätsverbesserungen in den Bereichen Implementation und Operations. Diese Updates helfen Teams, effizienter zu arbeiten und gleichzeitig mehr Kontrolle und Transparenz über ihre SAP-Landschaften zu behalten.
SAP Business Transformation Center – Data Management
Dieses Update erweitert das SAP Business Transformation Center um einen stärkeren Fokus auf datengestützte Entscheidungsfindung. Durch die Einführung eines eigenen Data-Management-Bereichs bietet die Plattform nun klarere Einblicke in Datenqualität und Risiken – und unterstützt Teams dabei, Massnahmen zu priorisieren, die Komplexität von Transformationen zu steuern und ERP-Daten mit mehr Sicherheit in die Cloud zu überführen.
Neuer Data-Management-Bereich für datengesteuerte Transformationen
Das SAP Business Transformation Center führt einen neuen Data-Management-Bereich ein, der datengesteuerte SAP-ERP-Cloud-Transformationen unterstützt. Im Fokus stehen umsetzbare Einblicke und Indikatoren zur Datenqualität, die Teams helfen, Risiken zu managen, Prioritäten zu erkennen und Entscheidungen während der gesamten Transformation zu vereinfachen.
Der neue Bereich basiert auf drei eng integrierten Anwendungen:
Manage Data Assessments – Erstellung und Verwaltung von Data-Assessments pro Quellsystem und Mandant als Grundlage für kontinuierliche Bewertungen der Datenqualität.
Manage Runs – Ausführung und Überwachung automatisierter Qualitätsprüfungen auf Basis der definierten Assessments.
Analyze Data Quality – Analyse von KPIs, Nachverfolgung von Unstimmigkeiten und detaillierte Untersuchung spezifischer Datenprobleme – inklusive Handlungsempfehlungen zur Behebung.
Ein Data-Assessment wird einmal erstellt und anschliessend für regelmässige Qualitätsprüfungen wiederverwendet. Innerhalb eines einzigen Workflows können Teams nahtlos zwischen der Erstellung des Assessments, der Durchführung von Prüfungen und der detaillierten Analyse wechseln – wobei zentrale Parameter automatisch übernommen werden. So lassen sich Entwicklungen der Datenqualität über die Zeit einfacher überwachen und Probleme frühzeitig angehen.
Durch Transparenz in der Datenqualität und klare Handlungsempfehlungen zur Behebung unterstützt der Data-Management-Bereich die Risikominimierung bei Migrationen und ermöglicht fundiertere, sicherere Transformationsentscheidungen.
Der neue Data-Management-Bereich führt Assessments, automatisierte Qualitätsprüfungen und Analysen ein, um klare Einblicke in die Datenqualität zu liefern – und damit Teams bei der Risikosteuerung und besseren Entscheidungsfindung während der ERP-Cloud-Transformationen zu unterstützen.
RISE with SAP Methodology – Systemansicht
Die neuesten Updates im Bereich der RISE with SAP Methodology zielen darauf ab, die Transparenz und Entscheidungsfindung im System Lifecycle Management zu verbessern. Durch die Erweiterung der Systemansicht um zusätzliche KPIs erhalten Teams ein klareres Verständnis des Upgrade-Verhaltens und dessen Auswirkungen – was eine bessere Planung und verlässlichere Betriebsabläufe unterstützt.
Neue KPIs zum Software-Stack für die Upgrade-Planung
Das Dashboard der Systemansicht wurde unter dem Reiter „Übersicht“ um zwei neue KPI-Karten erweitert, die mehr Transparenz über die Upgrade-Historie und deren Auswirkungen bieten:
Technische Downtime pro Upgrade – Zeigt die mit früheren Upgrades verbundenen technischen Ausfallzeiten.
Upgrade-Historie – Stellt abgeschlossene Upgrade- und Update-Ereignisse im Zeitverlauf dar.
Downtime, wie sie typischerweise bei Upgrades auftritt, wird so transparenter. Diese Einblicke unterstützen eine fundiertere Planung zukünftiger Upgrades, eine optimierte Wartungsplanung und eine klarere Kommunikation mit Stakeholdern zur Systemverfügbarkeit.
Einschränkungen zu beachten:
In bestimmten Szenarien können diese Karten aufgrund technischer Einschränkungen leer erscheinen:
Für SAP S/4HANA systems sind möglicherweise keine historischen Daten verfügbar, selbst wenn Lifecycle-Ereignisse (wie Conversions oder Upgrades) stattgefunden haben.
Für SAP HANA Enterprise Cloud systems ohne bisherige Lifecycle-Ereignisse sind diese Informationen ebenfalls unter Umständen nicht verfügbar.
In diesen Fällen ist keine Aktion oder Support-Anfrage erforderlich.
TL;DR:
Zwei neue KPIs in der Systemansicht – „Technische Downtime pro Upgrade“ und „Upgrade-Historie“ – bieten bessere Einblicke in vergangene Upgrades und Ausfallzeiten und helfen Teams, zukünftige Upgrades effektiver zu planen.
Operations – Business Process Monitoring, Business Service Management, Configuration & Security Analysis, Integration & Exception Monitoring
Die neuesten Updates im Bereich Operations konzentrieren sich auf stärkere Governance, klarere Einblicke und ein einfacheres System Lifecycle Management. Neue Funktionen verbessern die Zugriffskontrolle, erhöhen die Transparenz in der Compliance, optimieren das Business- und Service-Monitoring und vereinfachen Aufräumarbeiten – so behalten Betriebsteams Kontrolle, Transparenz und Effizienz über ihre gesamte Landschaft hinweg.
Zugriffskontrolle für Monitoring-Daten, Verbesserungen für Custom Processes und neuer KPI für SAP Revenue Growth Management – Business Process Monitoring
Zugriffskontrolle für Monitoring-Daten
Zugriffssteuerungslisten, die in der Landscape Management definiert wurden, gelten jetzt auch für das Business Process Monitoring. Wenn die Zugriffskontrolle aktiv ist, können Benutzer nur Monitoring-Daten, Alerts und Konfigurationsoptionen für die Services und Systeme sehen, für die sie ausdrücklich berechtigt sind. Diese Einschränkungen gelten über die Seiten „Home“, „Monitoring“, „Configuration“ und „Alerting“ hinweg und ergänzen die bestehenden Access-Group-Einstellungen innerhalb des Business Process Monitoring.
Verbesserungen für Custom Processes
Die Arbeit mit benutzerdefinierten Prozessen ist jetzt effizienter und benutzerfreundlicher. Prozesse können kopiert werden, um die Konfiguration zu beschleunigen, die KPI-Zuweisung bietet zusätzliche Attribute wie KPI-ID und Quelle (Standard oder Custom), und benutzerdefinierte Prozessknoten lassen sich als Favoriten auf der Startseite anpinnen – für einen schnelleren Zugriff.
Neuer KPI für SAP Revenue Growth Management
Ein neuer KPI, „Promotions Created“, ist jetzt für SAP Revenue Growth Management verfügbar. Nach Abschluss der erforderlichen Einrichtungsschritte wird der KPI automatisch aktiviert. Da er nicht Teil der Standard-End-to-End-Prozesse ist, muss er einem benutzerdefinierten Prozess zugewiesen werden, um überwacht zu werden.
TL;DR:
Business Process Monitoring setzt jetzt eine landschaftsbasierte Zugriffskontrolle durch, bietet eine verbesserte und wiederverwendbare Handhabung benutzerdefinierter Prozesse und ergänzt einen neuen KPI für SAP Revenue Growth Management – für mehr Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und geschäftsrelevante Einblicke.
Neubewertung von Auswirkungen bei Statusereignissen – Business Service Management
Business Service Management unterstützt jetzt die Neubewertung von Auswirkungen direkt im Event Calendar. Diese Erweiterung ermöglicht es Teams, die Auswirkungen von Statusereignissen – wie Störungen oder Leistungseinbussen – nach deren Erkennung und Behebung neu zu bewerten, insbesondere in Fällen, in denen es sich um Fehlalarme handelt und Benachrichtigungen nicht mehr geändert werden können.
Bei der Neubewertung kann zusätzlicher Kontext in einem Textfeld dokumentiert werden, und die Neubewertung wird als Statusaktualisierung für das Ereignis behandelt. Nach der Aktualisierung werden die Änderungen systemweit konsistent übernommen – einschliesslich der Endzeit des Ereignisses, der Übersichtskarten, des Event Calendar oder tabellarischer Ansichten sowie der Aktionsprotokolle. Alle konfigurierten Ereignisaktionen werden ebenfalls auf Basis der aktualisierten Informationen ausgelöst.
TL;DR:
Die Neubewertung von Auswirkungen ermöglicht es Teams, falsch-positive Statusereignisse zu korrigieren und zu dokumentieren – mit automatischer Aktualisierung in Kalendern, Dashboards, Protokollen und Ereignisaktionen.
Verbesserte Compliance-Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Prüfungen – Configuration & Security Analysis
Configuration & Security Analysis bietet nun klarere und gezieltere Einblicke in den Compliance-Status – sowohl in den Bereichen Data Stores als auch Validation.
In der App Configuration & Security Analysis – Data Stores enthalten die Übersichtskarten jetzt Prüfergebnisse sowie einen übergreifenden Compliance Score, der direkt aus der Validation-App stammt. So erhalten Teams auf einen Blick ein Verständnis dafür, wie gut Services und Systeme den SAP-Sicherheitsempfehlungen entsprechen. Die neuen Kennzahlen fliessen auch in die Farblogik der Karten ein, wodurch Compliance-Probleme sofort erkennbar werden. Über die Übersicht gelangen Nutzer direkt zu den entsprechenden Prüfergebnissen in der Validation-App – für eine tiefere Analyse.
Gleichzeitig bietet die App Configuration & Security Analysis – Validation nun detailliertere Informationen zu jedem Prüfergebnis. Die Auswahl eines Eintrags in der Tabelle „Check Results“ öffnet ein Seitenpanel mit umfassenden Angaben – darunter die Prüfungsbeschreibung, Schweregrad, zugehöriger Store und Themenbereich sowie der Laufzeitkontext mit betroffenen Systemen, Konfigurationselementen und deren Werten. Warnungen und kritische Befunde werden deutlich hervorgehoben, um eine schnellere Behebung zu unterstützen.
TL;DR:
Der Compliance-Status ist jetzt direkt auf den Übersichtskarten sichtbar, und detaillierte Prüfeinblicke stehen in der Validation-App zur Verfügung – so lassen sich Probleme schneller erkennen und gezielt nachvollziehen, was konkret Aufmerksamkeit erfordert.
Zentrale Bereinigung für Integration & Exception Monitoring
Eine neue Bereinigungsoption steht jetzt für Integration & Exception Monitoring direkt in der Landscape Management-App zur Verfügung. Über die Aktion Clean-Up können Administratoren sowohl die Konfiguration als auch die gesammelten Monitoring-Daten für einen bestimmten Service oder ein System in einem einzigen Schritt entfernen.
Diese Option ist in der Spalte „Aktionen“ unter Services/Systems → Supported Use Cases in der Landscape Management verfügbar. Nach der Ausführung wird die Konfiguration für Integration & Exception Monitoring gelöscht, alle zugehörigen Monitoring-Daten entfernt und der Service bzw. das System in den Status Not Configured zurückgesetzt.
Diese Erweiterung vereinfacht das Lifecycle Management, da Systeme leichter stillgelegt, Konfigurationen zurückgesetzt oder veraltete Monitoring-Daten bereinigt werden können – ohne dass mehrere Apps durchlaufen werden müssen.
TL;DR:
Konfigurationen und Daten für Integration & Exception Monitoring können jetzt zentral über die Landscape Management-App entfernt werden – wodurch Services oder Systeme in einen sauberen, nicht konfigurierten Zustand zurückgesetzt werden.
Implementation – Retrofit, Features, Requirements, Test Execution, Test Preparation
Die neuesten Updates im Bereich Implementation zielen darauf ab, Struktur, Nachvollziehbarkeit und Effizienz in Projekten zu verbessern. Von einer stärkeren Unterstützung für Retrofit und KI-gestützte Anforderungen bis hin zu optimiertem Testing, Dokumentenhandling und Projektorganisation – diese Erweiterungen helfen Teams, konsistenter zu arbeiten, manuellen Aufwand zu reduzieren und während des gesamten Implementierungszyklus mehr Kontrolle zu behalten.
Neue app: Retrofit
Eine neue Retrofit-App ist jetzt in SAP Cloud ALM verfügbar und unterstützt Dual-Track-Entwicklungslandschaften (n+1). Die App ermöglicht die Synchronisierung geänderter Objekte – sowohl Customizing als auch Workbench – aus einem Maintenance-Entwicklungssystem in ein Implementierungs-Entwicklungssystem und hilft Teams dabei, parallele Entwicklungstracks aufeinander abzustimmen.
Retrofit ist besonders wertvoll in Landschaften, in denen Wartung und Innovation parallel laufen. Anstatt Transportaufträge manuell zwischen Systemen zu verschieben, erkennt die App Unterschiede automatisch und unterstützt eine kontrollierte Synchronisierung – inklusive Konflikterkennung, wenn dasselbe Objekt in beiden Tracks verändert wurde. Dadurch werden Risiken reduziert, unbeabsichtigtes Überschreiben vermieden und die Transparenz in komplexen Release Szenarien erhöht.
Derzeit unterstützt die Retrofit-App CTS-gesteuerte Landschaften und bietet eine strukturierte Möglichkeit, laufende Wartungsanpassungen parallel zu neuen Projektentwicklungen zu verwalten – so bleiben Systemversionen über die Zeit konsistent, ohne die Auslieferung zu verlangsamen.
TL;DR:
Die neue Retrofit-App vereinfacht die Synchronisierung zwischen Wartungs- und Projektsystemen in Dual-Track-Landschaften – und unterstützt Teams dabei, parallele Änderungen zu verwalten, Konflikte zu erkennen und Releases aufeinander abzustimmen.
Retrofit-Integration in Transporte – Features
Die Retrofit-Funktionalitäten sind direkt in die Features integriert, sodass sich die Retrofit-Relevanz einfacher nachverfolgen lässt – ohne den aktuellen Kontext verlassen zu müssen. Im Abschnitt Transporte zeigt eine neue Spalte Retrofit-Status den Retrofit-Status der Quelltransporte an.
Die Statuswerte entsprechen denen in der Retrofit-App und beinhalten zusätzlich den Status Not Applicable für Transporte, bei denen kein Retrofit erforderlich ist. So erhalten Teams auf einen Blick Informationen darüber, ob ein Transport Aufmerksamkeit erfordert – was das Management von Dual-Track-Landschaften effizienter macht.
Ist Retrofit für die Landschaft nicht konfiguriert, wird die Spalte Retrofit-Status ausgeblendet, sodass die Oberfläche übersichtlich und relevant bleibt. Für berechtigte Nutzer steht ausserdem in der Kopfzeile ein Direktlink zur Retrofit-App zur Verfügung, um bei Bedarf schnell Folgeaktionen durchzuführen oder eine tiefere Analyse zu starten.
TL;DR:
Der Retrofit-Status ist direkt in der Transportübersicht sichtbar und bietet sofortigen Einblick, welche Transporte ein Retrofit erfordern – mit schneller Navigation zur Retrofit-App für weiterführende Aktionen.
Intelligentere Erstellung und Wiederverwendung von Anforderungen – Requirements
Zwei neue Erweiterungen im Bereich Requirements erleichtern die Erstellung und Verwaltung von Anforderungen über Projekte hinweg – mit weniger manuellem Aufwand und verbesserter Wiederverwendbarkeit sowie Konsistenz.
KI-gestützte Erstellung von Anforderungen
SAP Cloud ALM unterstützt jetzt die KI-gestützte Generierung von Anforderungen auf Basis des bestehenden Projektkontexts. Die KI verwendet Eingaben wie Transkripte aus Fit-to-Standard-Workshops, Lösungsprozesse und projektbezogene Dokumente, um Vorschläge für Anforderungsinhalte zu erstellen. Dies beschleunigt die Erstellung, sorgt für eine bessere Abstimmung mit dokumentierten Diskussionen und senkt das Risiko, früh im Projektzyklus wichtige Punkte zu übersehen.
Verschieben von Anforderungen zwischen Projekten
Anforderungen können nun von einem Projekt in ein anderes verschoben werden. Das ist besonders hilfreich, wenn sich Projektumfänge ändern, Projekte neu strukturiert werden oder Anforderungen in mehreren Initiativen wiederverwendet werden sollen. Anstatt Inhalte neu zu erstellen, können Teams bestehende Anforderungen einfach übertragen und nahtlos weiterbearbeiten – ohne Verlust von Historie oder Kontext.
TL;DR:
Erstellen Sie Anforderungen schneller mit KI-generierten Inhalten auf Basis von Projektdokumenten – und verschieben Sie Anforderungen zwischen Projekten, um Wiederverwendung und sich ändernde Projektumfänge zu unterstützen.
Optimierte Testvorbereitung und -durchführung mit Nachweisunterstützung
Mehrere Verbesserungen in den Bereichen Test Preparation und Test Execution machen manuelles Testen strukturierter, nachvollziehbarer und auditfähig. Während der Testvorbereitung können Test-Designer jetzt festlegen, bei welchen Testaktionen Tester während der Ausführung Screenshots als Nachweis hochladen müssen. So entsteht ein klarer und überprüfbarer Nachweis darüber, was getestet wurde – und welche konkreten Ergebnisse bei kritischen Schritten erzielt wurden.
Auf der Ausführungsseite wird das Nachweiskonzept nun vollständig durchgesetzt. Bei manuellen Testfällen müssen Tester für alle Aktionen, bei denen ein Nachweis erforderlich ist, verpflichtend Screenshots hochladen – für andere Aktionen können sie optional weitere Nachweise hinzufügen. Diese neue Art der Nachweisdokumentation ersetzt das bisherige Kommentarfeld und bietet eine konsistentere, ergebnisorientierte Möglichkeit zur Dokumentation von Testergebnissen.
Darüber hinaus wurde die Generierung manueller Testfälle aus Lösungsprozessflussdiagrammen optimiert. Die Abfolge der Aktivitäten entspricht nun stärker der Reihenfolge der Lösungsschritte im Diagramm – was den manuellen Nachbearbeitungsaufwand reduziert und die Nachvollziehbarkeit der Testfälle verbessert. Testfälle können zudem direkt mit relevanten Projektdokumenten verknüpft werden, sodass Tester während der Vorbereitung und Ausführung den notwendigen Kontext und gezielte Anleitungen zur Hand haben.
TL;DR:
Definieren Sie verpflichtende Screenshot-Nachweise in der Testvorbereitung, erzwingen Sie die Nachweiserfassung während der Testausführung, profitieren Sie von einer optimierten Aktivitätsreihenfolge und verknüpfen Sie relevante Dokumente mit Testfällen – für ein klareres und verlässlicheres manuelles Testen.
Administration – Landscape Management
Die neuesten Erweiterungen im Bereich Administration zielen auf eine bessere Wartbarkeit und Übersichtlichkeit der Systeme ab. Updates in der Landscape Management helfen dabei, den Speicherverbrauch zu optimieren und Cloud-Service-Tenants klarer zu identifizieren – und unterstützen Administratoren so dabei, ihre Landschaften sauber, konform und einfach zu verwalten.
Aufräumen des Aktionsprotokolls zur Speicheroptimierung
Um unnötiges Datenwachstum zu vermeiden, bereinigt SAP Cloud ALM jetzt automatisch Aktionsprotokolle, die sich auf Landscape Objects beziehen und älter als 90 Tage sind. Diese Hintergrundbereinigung optimiert den Speicherverbrauch – ohne manuellen Aufwand für Administratoren.
Wichtig: Protokolle, die aus Sicherheitsgründen (z. B. Zugriffskontrolle) oder aus rechtlichen Gründen (z. B. Einwilligung zur Datenübertragung) erforderlich sind, sind von der Löschung ausgenommen und werden dauerhaft aufbewahrt.
TL;DR:
Alte Aktionsprotokolle zur Landschaftsverwaltung werden nach 90 Tagen automatisch gelöscht – für besseren Speicherverbrauch bei gleichzeitiger Wahrung sicherheits- und compliance-relevanter Daten.
Verbesserte Tenant-Identifikation für Cloud-Services
Die Identifikation von Cloud-Service-Tenants ist jetzt klarer dank verbesserter Standardbeschreibungen in der Landscape Management. Für Servicetypen, bei denen der Tenant-Name allein nicht ausreicht, ergänzt SAP Cloud ALM die Beschreibung automatisch um ein zusätzliches identifizierendes Attribut – zum Beispiel den Anzeigenamen des Sub-Accounts.
Diese Erweiterung wird derzeit unterstützt für:
SAP HANA Cloud – Anzeigename des Sub-Accounts
SAP Market Communication for Utilities – Anzeigename des Sub-Accounts
Identity Provisioning – Externer Tenant-Name
Durch die sofort bessere Unterscheidbarkeit der Tenants reduziert dieses Update Unklarheiten und vereinfacht die Landschaftsverwaltung.
TL;DR:
Cloud-Service-Tenants lassen sich jetzt durch angereicherte Standardbeschreibungen leichter identifizieren – und reduzieren so Verwechslungen in komplexen Landschaften.
Service – Issues and Actions Management
Das neueste Update im Bereich Service verfeinert die Analyse- und Filtermöglichkeiten für Issues und Actions weiter. Mit erweiterten Suchoptionen im Issues and Actions Management erhalten Serviceteams bessere Einblicke in Zuständigkeiten und Kommunikationsschnittstellen – was präzisere Nachverfolgung und effizientere Zusammenarbeit im Service ermöglicht.
Erweiterter Service-Objektfilter nach Kundenkontakt
Auf der Übersichtsseite Issues and Actions steht nun ein erweiterter Filter für Service-Objekte zur Verfügung, mit dem Teams nach Issues und Einzelaktionen anhand des Kundenkontakts suchen können. Diese Verbesserung erleichtert es, Vorgänge bestimmten Kundenansprechpartnern zuzuordnen – was die Nachvollziehbarkeit und Nachverfolgung in Service-Delivery-Szenarien verbessert.
Durch die Möglichkeit, nach Kundendetails zu filtern, können Serviceteams relevante Vorgänge schneller identifizieren, die Kommunikation gezielter gestalten und kundenbezogene Massnahmen effizienter und transparenter abwickeln.
TL;DR:
Filtern Sie Issues und Actions nach Kundenkontakt, um Suchergebnisse zu verfeinern und die Sichtbarkeit bei servicebezogenen Folgeaktivitäten zu verbessern.
SAP Cloud ALM entwickelt sich kontinuierlich weiter – mit Updates, die die Präzision verbessern, die Benutzerfreundlichkeit erhöhen und die plattformübergreifende Konsistenz vertiefen. Das Release dieser Woche bringt intelligentere Systemanalysen im SAP Business Transformation Center, eine klarere Navigation und Struktur in der RISE with SAP Methodology, ein stärkeres Identitäts- und Zugriffsmanagement in der Administration sowie praktische Produktivitätsverbesserungen in den Bereichen Implementation und Operations.
Diese Verbesserungen vereinfachen gemeinsam die tägliche Arbeit, verringern den manuellen Aufwand und geben den Teams verlässlichere Einblicke und mehr Kontrolle über ihre Transformations- und Betriebslandschaft.
SAP Business Transformation Center – Scoping
Diese Woche verbessert ein Update die Migrationssicherheit, indem Systemanalysen nun auch Währungskonvertierungstabellen einbeziehen – und so sicherstellen, dass Finanzdaten während der Umstellung auf SAP S/4HANA korrekt und aktuell bleiben.
Währungskonvertierung (TCURR) jetzt Teil der Systemanalyse
Die Systemanalyse im SAP Business Transformation Center erkennt jetzt auch die Customizing Tabelle TCURR für Währungskonvertierungen. Damit kann der aktuelle Wechselkursbestand aus dem Quellsystem (SAP ERP) bei der Migration berücksichtigt werden. Diese Erweiterung sorgt für einen präzisen und aktuellen Währungskonvertierungsprozess im SAP S/4HANA Zielsystem und reduziert gleichzeitig manuellen Wartungsaufwand nach der Migration.
Standardmässig ist TCURR als Out of Scope definiert – im Bereich „Select Scanned Tables“ können Nutzer diese Einstellung jedoch prüfen und anpassen, um Wechselkursdaten optional in den Migrationsumfang aufzunehmen.
TL;DR:
TCURR (Währungskonvertierung) wird jetzt bei Systemanalysen erkannt – und Teams können entscheiden, ob aktuelle Wechselkursdaten in die Migration einfliessen sollen.
RISE with SAP Methodology – Verbesserungen in der Systemansicht
Die Updates dieser Woche erhöhen die Klarheit und Benutzerfreundlichkeit im Bereich RISE with SAP Methodology. Mit einer überarbeiteten Systemansicht und konsistenteren Bezeichnungen im Launchpad wird die Navigation durch Clean-Core-KPIs und Methodikinhalte strukturierter und intuitiver – sodass sich Teams auf Erkenntnisse statt auf die Oberfläche konzentrieren können.
Launchpad Seite umbenannt
Die Launchpad-Seite RISE with SAP heisst nun RISE with SAP Methodology.
Diese Umbenennung spiegelt den erweiterten Fokus auf Guidance, Struktur und Lifecycle-Support im Rahmen der RISE-Methodik besser wider.
TL;DR:
Die Launchpad-Seite trägt jetzt den Namen RISE with SAP Methodology – und steht damit im Einklang mit dem übergeordneten Transformationsrahmen.
Neue Tab Ansicht im System View Dashboard eingeführt
Das System View Dashboard verfügt jetzt über ein neues, tab-basiertes Layout – für eine intuitivere und strukturiertere Überwachung des Clean Core.
Anstelle des Scrollens durch zahlreiche KPIs können Nutzer nun direkt zwischen den verschiedenen Clean-Core-Dimensionen per Reiter wechseln – das ermöglicht eine schnellere Navigation und klarere Einblicke.
TL;DR:
Eine neue Tab-Ansicht erleichtert den direkten Zugriff auf die gewünschte KPI-Kategorie im Clean Core.
Operations – Job & Automation Monitoring, Configuration & Security Analysis, Business Process Monitoring
Die neuesten Updates im Bereich Operations zielen darauf ab, die Transparenz, Konsistenz und Kontrolle in allen Überwachungsdisziplinen zu verbessern. Von klareren Job Benachrichtigungen über strengere Zugriffsbeschränkungen bis hin zu wiederverwendbaren Ereigniskonfigurationen – diese Erweiterungen helfen Betriebsteams, schneller zu reagieren, gezielter zu analysieren und komplexe Landschaften mit mehr Sicherheit zu steuern. Ob es um die Optimierung der Ereignisverarbeitung, verbesserte Sicherheit oder erweiterte Monitoring Einblicke geht: Die Updates stärken SAP Cloud ALM weiter als zentrale Plattform für einen stabilen und proaktiven Betrieb.
Ausführungsinformationen in Benachrichtigungs-E-Mails für Job & Automation Monitoring
Benachrichtigungs-E-Mails im Bereich Job & Automation Monitoring wurden in der Darstellung optimiert, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Alle ausführungsspezifischen Informationen – Laufdetails, ausgeführte Schritte und Ausnahmen – sind nun in einer einheitlichen Tabelle namens Execution Information zusammengefasst.
Zuvor waren diese Informationen auf drei separate Abschnitte verteilt, was die E-Mails länger und unübersichtlicher machte. Mit dem neuen, kompakten Format können Betriebsteams Job-Ergebnisse schneller und klarer erfassen.
TL;DR:
Ausführungsdetails in Benachrichtigungen sind jetzt in einer kompakten Tabelle zusammengefasst – für schnellere Einblicke bei Job- und Automatisierungswarnungen.
Access Control aktiviert für Configuration & Security Analysis
Für die Apps Configuration & Security Analysis – Data Stores und Configuration & Security Analysis – Validation ist jetzt ein Access Control aktiviert.
Nutzer können Konfigurations- und Compliance-Daten nur noch für die Systeme und Services einsehen, die ihnen explizit in der Access Control List des Landscape Managements zugewiesen wurden.
Dieses Update stärkt den Datenschutz, setzt das Prinzip der minimalen Rechtevergabe um und bringt die Configuration & Security Analysis in Einklang mit den bereits in anderen Operations-Apps geltenden Zugriffsrichtlinien.
TL;DR:
Configuration & Security Analysis berücksichtigt jetzt Access Control Lists – Nutzer sehen nur noch Objekte, für die sie autorisiert sind.
Business Process Monitoring – Aktionen wiederverwenden, Strukturen importieren und Ereignisse besser nachvollziehen
Business Process Monitoring erhält mehrere Verbesserungen, die die Ereignisverarbeitung optimieren, die Wiederverwendung von Prozessen erleichtern und die operative Transparenz erhöhen.
Ereignisaktionen können jetzt als wiederverwendbare Varianten gespeichert werden. So lassen sich identische Aktionskonfigurationen über mehrere KPIs hinweg oder in anderen Apps anwenden. Die Varianten werden zentral in der App Intelligent Event Processing verwaltet – das spart Konfigurationsaufwand und sorgt für Konsistenz.
Import von Prozessstrukturknoten
Bestehende Prozessstrukturen aus der App Process Hierarchy können jetzt direkt in Business Process Monitoring importiert werden. Importierte Knoten verhalten sich wie benutzerdefinierte Prozesse und können sofort mit KPIs angereichert werden.
Hinweis: Es werden maximal drei Hierarchieebenen unterstützt – tiefere Strukturen werden beim Import flach dargestellt.
Benachrichtigungen bei aktualisierten Ereignisbewertungen
Ändert sich die Bewertung eines Ereignisses, erhalten alle im Ereignis definierten Empfänger automatisch eine E-Mail-Benachrichtigung. So bleiben Stakeholder informiert, wenn sich Situationen verschärfen oder verbessern.
Ereignis-Payloads für 24 Stunden speichern
Eine neue Aktion erlaubt es, Ereignis-Payloads für 24 Stunden im Datenspeicher von Intelligent Event Processing zu speichern. Über die Raw Data Outbound Logs API können diese Daten später für Analysen oder Incident Untersuchungen abgerufen werden.
TL;DR:
Ereignisaktionen sind jetzt wiederverwendbar, Prozessstrukturen können importiert werden, Bewertungsänderungen lösen Benachrichtigungen aus, und Payloads lassen sich für 24 Stunden speichern für mehr Analyse- und Reaktionsfähigkeit.
Die Updates dieser Woche im Bereich Implementation konzentrieren sich auf Benutzerfreundlichkeit, bessere Auffindbarkeit und Integration. Verbesserte Dokumentensuche, anpassbare Projektübersichten und API gesteuertes Testmanagement unterstützen Teams dabei, effizienter zu arbeiten, besser organisiert zu bleiben und SAP Cloud ALM nahtloser in bestehende Workflows zu integrieren.
Verbesserte Dokumentensuche
SAP Cloud ALM erleichtert jetzt das Auffinden projektrelevanter Dokumente.
Mit der neuen Funktion Zentrale Suche (Central Search) lassen sich Dokumente anhand mehrerer Attribute auffinden, darunter Titel, Typ, Status, Priorität, Genehmigungsstatus, externer Dateiname, Inhalt, Tags und Notizen.
Es werden nur gespeicherte Dokumente in den Suchergebnissen angezeigt, Entwürfe bleiben ausgeschlossen, um Übersicht und Genauigkeit zu gewährleisten.
Gerade in grossen Projekten mit umfangreicher Dokumentation verbessert dieses Update die Auffindbarkeit deutlich.
TL;DR:
Dokumente können jetzt über die zentrale Suche anhand mehrerer Attribute gefunden werden – für eine schnellere Orientierung im Projekt.
Personalisierbares Layout für Projektübersicht
Die App Projektübersicht unterstützt jetzt das Verschieben von Karten per Drag-and-Drop – und ermöglicht Teams so eine individuelle Anordnung der Projektinformationen.
Nutzer können Karten in die Reihenfolge bringen, die am besten zu ihrem Arbeitsstil passt, und das angepasste Layout speichern. Zusätzlich kann die personalisierte Ansicht per E-Mail mit Teammitgliedern geteilt werden – für effizientere Zusammenarbeit und Stakeholder-Kommunikation.
TL;DR:
Karten in der Projektübersicht lassen sich jetzt per Drag-and-Drop neu anordnen – für personalisierte Layouts und das einfache Teilen von Ansichten.
API-Unterstützung für das Management manueller Testfälle
Mit der neuen Test Management API können manuelle Testfälle nun extern verwaltet werden – also per API erstellt, aktualisiert oder abgerufen werden.
Dies ermöglicht eine nahtlose Integration mit externen Testtools, Automatisierungsframeworks und individuellen Workflows. Die Erweiterung reduziert manuellen Aufwand und unterstützt ein flexibleres, API-gesteuertes Testmanagement über den gesamten Testlebenszyklus hinweg.
Die neue Test Management API ermöglicht die automatisierte, externe Verwaltung manueller Testfälle – für mehr Integration und Effizienz.
Administration – Benutzerverwaltung
Das aktuelle Update im Bereich Administration stärkt das Fundament des Identitätsmanagements. Mit einer neuen Option zur Aktualisierung der Identity-Provider-Konfiguration direkt aus der Benutzerverwaltungsübersicht vereinfacht SAP Cloud ALM die Anpassung an neue Sicherheits- und Integrationsstandards.
Identity-Provider-Konfiguration aktualisieren
In der Benutzerverwaltungsübersicht können Administratoren nun ihre Identity-Provider-Konfiguration aktualisieren, um sie an die neuesten SAP-Empfehlungen anzupassen. Dies verbessert die Integration zwischen dem Identity Authentication Service (IAS) und SAP Cloud ALM und bereitet die Umgebung auf kommende Erweiterungen vor.
Öffne dazu die Kachel Connected Identity Provider und wähle „Mehr anzeigen“, um die Details einzusehen. Mit „Jetzt aktualisieren“ lässt sich die neue Konfiguration direkt übernehmen.
TL;DR:
Admins können die Identity-Provider-Einrichtung jetzt direkt in SAP Cloud ALM aktualisieren für bessere Integration und zukünftige Kompatibilität.
Bereichsübergreifendes Update
Begriffsabgleich für SAP Solution Manager Migration
Ein neues Dokumentationsangebot unterstützt Teams beim Übergang von SAP Solution Manager zu SAP Cloud ALM. Es bietet einen klaren Vergleich der Terminologien beider Lösungen, um Konzepte besser einzuordnen und Missverständnisse während der Umstellung oder im Parallelbetrieb zu vermeiden.
Die Übersicht wird kontinuierlich erweitert, um weitere Begriffe und Funktionszuordnungen abzudecken.
SAP Cloud ALM entwickelt sich stetig weiter – mit den aktuellen Updates dieser Woche, die auf Präzision, Struktur und Kontrolle ausgerichtet sind.
Das Release der Woche 46 bringt automatisierte Prüfungen und eine intelligentere Handhabung der Datenmigration im SAP Business Transformation Center, eine erweiterte Überwachungsabdeckung im Bereich Operations sowie verbesserte Organisations- und Benutzerfreundlichkeitsfunktionen im Bereich Implementation.
Zusammen stärken diese Verbesserungen die Konsistenz über Projekte hinweg, vereinfachen die Validierung und machen das Management von Transformationen und Betriebsabläufen effizienter denn je.
SAP Business Transformation Center – Modellierung
Das neueste Update im SAP Business Transformation Center stärkt die Zuverlässigkeit und Transparenz bei der Datenmigration. Durch neue Automatisierungen zur Erkennung und Übertragung kundenspezifischer Änderungsbelege können Transformationsprojekte nun einen vollständigeren und genaueren Migrationsprozess sicherstellen – der manuelle Aufwand wird reduziert und das Risiko, kritische Daten zu übersehen, minimiert.
Die Datenmigration im SAP Business Transformation Center ist jetzt intelligenter und vollständiger denn je.
Mit der neuen automatischen Erkennung und Migration kundenspezifischer Änderungsbelege können Teams sicherstellen, dass alle relevanten Änderungsdatensätze aus dem SAP-ECC-Quellsystem übertragen werden – ganz ohne manuelle Konfiguration.
Diese Erweiterung wird über den neuen Tab Source System Scan in der App Manage Transformation Models gesteuert. Dieser enthält eine Prüfung auf Unknown Change Documents, um kundenspezifische Änderungsbelege zu identifizieren und zu migrieren, die sonst möglicherweise übersehen würden. Der Scan überprüft ausserdem die Systemkonnektivität und protokolliert detaillierte Prüfergebnisse, sodass Teams fehlgeschlagene Prüfungen direkt neu starten oder aktualisieren können..
Durch die Automatisierung dieses entscheidenden Validierungsschritts erhalten Transformationsprojekte einen zuverlässigeren, transparenteren und vollständigeren Migrationsprozess – und Teams können Daten sicherer und effizienter übertragen.
Die automatische Erkennung und Migration kundenspezifischer Änderungsbelege stellt eine vollständige und konsistente Datenübertragung sicher – alles gesteuert über den neuen Source System Scan in Manage Transformation Models.
Operations – Real User Monitoring
Das Operations Update dieser Woche erweitert die Überwachungsabdeckung auf neue SAP-Lösungen und bietet Teams damit tiefere Einblicke in Systemleistung und Benutzererfahrung. Mit der erweiterten Unterstützung von Real User Monitoring für spezialisiertere Anwendungen können Unternehmen konsistente Performance-Einblicke über einen grösseren Teil ihrer Systemlandschaft hinweg sicherstellen.
Erweiterte Abdeckung durch Real User Monitoring
Real User Monitoring (RUM) unterstützt jetzt zusätzliche SAP-Lösungen und erweitert damit die Sichtbarkeit von Benutzererfahrung und Systemleistung auf weitere Geschäftsbereiche.
Die neu unterstützten Lösungen umfassen:
SAP Advanced Commodity Risk Analytics
SAP Project and Resource Management (Funktionalität für das Ressourcenmanagement)
Diese Erweiterung ermöglicht es Operationsteams, konsistente End-to-End-Einblicke in Performance und Benutzerverhalten zu gewinnen – selbst in spezialisierten Analyse- und Ressourcenmanagementszenarien.
TL;DR:
Real User Monitoring deckt nun auch SAP Advanced Commodity Risk Analytics und SAP Project and Resource Management ab und erweitert damit die Performance-Transparenz auf weitere SAP-Lösungen.
Die Implementation Updates dieser Woche verbessern Flexibilität und Kontrolle in den Bereichen Projektgestaltung, Entwicklung und Test. Von einer übersichtlicheren Erstellung von Bibliotheken über die direkte Verwaltung von Entwicklungen bis hin zu intelligenterer Filterung von Testfällen erhalten Teams effizientere Möglichkeiten, ihre Arbeit in SAP Cloud ALM zu strukturieren, zu verknüpfen und zu validieren.
Überarbeitetes Menü zur Erstellung von Bibliothekselementen
Die App Libraries verfügt jetzt über ein überarbeitetes Menü zur Erstellung neuer Bibliothekselemente.
Dieses verbesserte Layout vereinfacht die Navigation und erleichtert die Auswahl des richtigen Elementtyps, sodass Teams wiederverwendbare Projektbausteine schneller erstellen und organisieren können.
TL;DR:
Ein überarbeitetes Menü zur Erstellung von Bibliothekselementen verbessert Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit in der App Libraries.
Entwicklungen in der Prozessmodellierung anzeigen und pflegen
In der Prozessmodellierung können Benutzer nun Entwicklungen, die einer Solution Activity zugewiesen sind, direkt aus der Liste der Solution Activities einsehen. Details wie der Entwicklungstyp – beispielsweise Transaction, Classes/Interface oder Custom Fiori Application – sind jetzt sichtbar.
Im Bearbeitungsmodus können Entwicklungen zudem direkt innerhalb der Liste zugewiesen oder entfernt werden, was die Übersicht und Kontrolle über die technischen Objekte, die mit jeder Aktivität verknüpft sind, verbessert.
TL;DR:
Benutzer können nun Entwicklungen für Solution Activities in der Prozessmodellierung anzeigen, zuweisen und entfernen – für mehr Transparenz und eine bessere Verwaltung.
Zusätzliche Filter bei der Testfallzuweisung
Die App Test Plans bietet nun erweiterte Filtermöglichkeiten bei der Zuweisung von Testfällen.
Diese zusätzlichen Filter erleichtern die Eingrenzung der verfügbaren Testfälle und stellen sicher, dass nur relevante Testfälle in jeden Plan aufgenommen werden.
TL;DR:
Neue Filter in der App Test Plans machen die Testfallzuweisung schneller und gezielter.
Bereichsübergreifendes Update
Wechsel zu neuen DigiCert-Stammzertifikaten für die SAP-Cloud-ALM-Konnektivität
SAP stärkt die Plattform-Sicherheit durch den Umstieg auf höhere Verschlüsselungsstandards mit den Zertifikaten DigiCert TLS RSA4096 Root G5 und DigiCert Global Root G3.
Systeme, die einen benutzerdefinierten Trust Store bzw. STRUST verwenden, müssen die neuen Stammzertifikate zusätzlich zum weiterhin gültigen DigiCert Global Root G2 hinterlegen, der während der Übergangsphase gültig bleibt.
Wichtig: Dieses Update ist nicht optional. Sobald SAP im 1. Quartal 2026 beginnt, Zertifikate mit den neuen Stammzertifikaten auszustellen, werden Systeme, die G5 und G3 nicht integriert haben, die SAP-Cloud-ALM-Endpunkte nicht mehr vertrauen. Dies kann zu Verbindungsabbrüchen, fehlgeschlagenen Integrationen und fehlenden Monitoring-Daten führen – Probleme, die nur durch ein Update des Trust Stores behoben werden können.
Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, stellen Sie sicher, dass die Zertifikate rechtzeitig im Voraus hinzugefügt werden. Weitere Informationen finden Sie im SAP Hinweis 3566727.
TL;DR:
Fügen Sie die Stammzertifikate DigiCert G5 und G3 zu benutzerdefinierten Trust Stores hinzu, lassen Sie G2 während der Übergangsphase weiterhin aktiv und stellen Sie so die sichere Konnektivität vor der Einführung im Jahr 2026 sicher.
SAP Cloud ALM entwickelt sich kontinuierlich weiter – die Updates dieser Woche legen den Fokus auf Klarheit, Struktur und intelligentere Steuerung.
Das Release der Woche 44 bringt eine neu strukturierte Extensibility-Ansicht in RISE with SAP, erweiterte Sicherheitsabdeckung und Überwachung im Bereich Operations sowie eine verbesserte Projektorganisation und Benutzerfreundlichkeit in der Implementierung.
Diese Neuerungen stärken die Transparenz über Systeme hinweg, vereinfachen den Arbeitsalltag und unterstützen Teams dabei, mit mehr Sicherheit und Präzision zu liefern.
RISE with SAP – Systemansicht
Die neuesten Updates im Bereich RISE with SAP konzentrieren sich auf die Stärkung der Clean-Core-Transparenz und der Governance von Erweiterungen. Mit der Einführung des neuen Clean-Core-Level-Konzepts bietet das Dashboard der Systemansicht nun eine klarere und strukturiertere Darstellung davon, wie kundeneigener Code und Erweiterungen mit den Clean-Core-Prinzipien von SAP übereinstimmen – und unterstützt Kunden so beim Management technischer Schulden, bei der Modernisierungsplanung und bei der Sicherstellung der Upgrade-Stabilität.
Extensibility-Bereich neu strukturiert
Der Extensibility-Bereich des Dashboards in der Systemansicht wurde vollständig neu strukturiert, um mit dem neuen Clean Core Level Concept für SAP S/4HANA Cloud, in Einklang zu stehen und das bisherige 3-Tier-Extensibility-Modell abzulösen.
This change modernizes the visualization of extensibility compliance, making it easier for users to distinguish between upgrade-stable, clean-core-compliant extensions and those that may require remediation.
Im neuen Modell werden alle Erweiterungen in vier Clean-Core-Level (A–D) kategorisiert, die beschreiben, wie eng jede Erweiterung mit den Clean-Core-Prinzipien für SAP S/4HANA Cloud übereinstimmt:
Level A: Erweiterungen, die mit freigegebenen SAP-APIs und ABAP for Cloud Development entwickelt wurden und als vollständig cloud-konform gelten.
Level B: Erweiterungen, die teilweise mit den Clean-Core-Richtlinien übereinstimmen und möglicherweise angepasst werden müssen, um vollständige Konformität zu erreichen.
Level C: Erweiterungen, die klassische Extensibility-Ansätze nutzen und im Laufe der Zeit modernisiert werden sollten.
Level D: Erweiterungen, die nicht mit den Clean-Core-Prinzipien konform sind und vorrangig überarbeitet werden müssen.
Der aktualisierte Bereich führt mehrere neue KPI-Karten ein, die einen klareren Überblick über die System-Extensibility und technische Schulden bieten:
Technical Debt Score – Bewertet den Modernisierungsbedarf auf Grundlage der Clean-Core-Konformität.
Ausführung kundeneigener Objekte – Zeigt, wie häufig kundeneigene Objekte im Vergleich zu Standardobjekten ausgeführt werden.
Business Modifications – Hebt klassische Modifikationen hervor, die die Upgrade-Stabilität beeinträchtigen können.
Unbenutzte kundeneigene Objekte – Identifiziert nicht verwendete Erweiterungen, die bereinigt werden können.
Clean Core Share – Misst den Gesamtanteil konformer Erweiterungen.
Detaillierte Level-Übersicht (A–D) – Bietet Einblick in die Verteilung der Erweiterungen nach Clean-Core-Level.
Durch die Integration des Clean-Core-Level-Konzepts bietet das Dashboard mehr Transparenz in Bezug auf die Nutzung kundeneigenen Codes und eine praxisnahe Grundlage für die Modernisierungsplanung.
Im Rahmen dieser Umstellung wurden die folgenden Karten aus dem Dashboard entfernt:
Setup für ABAP Cloud Development
ABAP Cloud: Objekte auf Level A
ABAP Classic: Business Modifications
Schaltfläche mit Verlinkung zum Custom Code Analytics Dashboard
TL;DR:
Der Extensibility-Bereich folgt nun dem Clean-Core-Level-Konzept (A–D) von SAP und führt neue KPIs wie den Technical Debt Score und den Clean-Core-Anteil ein – für eine klarere und strukturiertere Sicht auf die Extensibility-Landschaft Ihres Systems.
Operations – Konfigurations- & Sicherheitsanalyse, Systemzustandsüberwachung, Business Service Management, Real User Monitoring
Die neuesten Updates im Bereich Operations stärken weiterhin die Monitoring- und Compliance-Funktionen von SAP Cloud ALM. Von erweiterter Sicherheitsvalidierung für SAP HANA Cloud und SuccessFactors-Services über neue Event-Mesh-Kennzahlen in der Systemzustandsüberwachung bis hin zu intelligenterer Changepoint-Erkennung im Real User Monitoring – diese Erweiterungen ermöglichen es Betriebsteams, tiefere Einblicke zu gewinnen, schneller zu reagieren und eine saubere, sichere Systemlandschaft aufrechtzuerhalten.
Die App für Konfigurations- & Sicherheitsanalyse erweitert kontinuierlich ihren Umfang durch neue Integrationen, die Betriebsteams dabei unterstützen, die Sicherheitskonformität und Konfigurationstransparenz über eine grössere Bandbreite von SAP-Services hinweg zu stärken.
Nutzer können nun Konfigurationselemente analysieren und Compliance-Ergebnisse im Vergleich zu den offiziellen Sicherheitsempfehlungen von SAP für die folgenden zusätzlichen Services einsehen:
SAP HANA Cloud
SAP HANA Cloud, Data Lake
SAP SuccessFactors Agent Lifecycle Management
SAP SuccessFactors Agent Performance Management
Diese Erweiterungen erleichtern es Administratoren und Sicherheitsteams, die Einhaltung der SAP Best Practices zentral über mehrere SAP-Cloud-Services hinweg zu überwachen. Die Compliance-Ergebnisse heben Abweichungen von den empfohlenen Konfigurationen hervor und ermöglichen so eine schnellere Behebung sowie eine konsistentere Governance.
Die Konfiguration dieser Services kann direkt in der App „Konfigurations- & Sicherheitsanalyse – Datenspeicher“ verwaltet werden. Die Validierung der Sicherheitsempfehlungen ist in der App Konfiguration & Sicherheitsanalyse – Validierung einsehbar.
TL;DR:
Konfigurations- & Sicherheitsanalyse unterstützt jetzt SAP HANA Cloud, HANA Cloud Data Lake, SuccessFactors Agent Lifecycle Management und Agent Performance Management – und bietet damit umfassendere Einblicke in Transparenz und Sicherheits-Compliance über SAP-Cloud-Umgebungen hinweg.
Unterstützung für SAP Integration Suite (Event Mesh) – Systemzustandsüberwachung
Die Systemzustandsüberwachung erweitert nun ihre Abdeckung um die SAP Integration Suite (Event Mesh) und bietet Betriebsteams bessere Einblicke in den Zustand und die Performance ihrer ereignisgesteuerten Integrationsszenarien.
Mit dieser Erweiterung können Nutzer zentrale Event-Mesh-Kennzahlen direkt in SAP Cloud ALM überwachen, darunter:
Message Consumers
Aktive Verbindungen
Broker-Status
Message Queues
Message Spool Nutzung
blue.works Blog Expert said:
Durch die Überwachung dieser Kennzahlen können Administratoren Engpässe proaktiv erkennen, die Systemauslastung einschätzen und sicherstellen, dass die Ereignisverteilung zuverlässig über die angebundenen Systeme hinweg erfolgt.
TL;DR:
Die Systemzustandsüberwachung unterstützt jetzt die SAP Integration Suite (Event Mesh) und erweitert die Überwachung um Kennzahlen zum Nachrichtenfluss, Verbindungsstatus und zur Broker-Performance – für eine verbesserte betriebliche Transparenz.
Ereignisaktionen für vergangene Ereignisse – Business Service Management
Die App für Business Service Management unterstützt nun Ereignisaktionen für vergangene Statusereignisse – wie Störungen und Beeinträchtigungen – auch dann, wenn sowohl deren Start- als auch Endzeitpunkt bereits in der Vergangenheit liegen.
Bisher wurden Ereignisaktionen wie Ticket-Erstellung, E-Mail- oder Chat-Benachrichtigungen nicht für rückwirkend generierte Ereignisse von SAP for Me ausgelöst. Mit dieser Erweiterung können Teams nun dieselben automatisierten Workflows auch auf vergangene Ereignisse anwenden – und so sicherstellen, dass alle Vorfälle, ob vergangen oder aktuell, einheitlich dokumentiert und kommuniziert werden.
Unterstützte Ereignisaktionen umfassen:
Ticket erstellen – Erstellt und schliesst automatisch ein Ticket, wenn ein vergangenes Ereignis auftritt, einschliesslich Details aus der Root-Cause-Analyse.
E-Mail senden – Versendet eine E-Mail-Benachrichtigung nach Abschluss eines Ereignisses oder einer Root-Cause-Analyse, basierend auf den konfigurierten Einstellungen.
Chat Benachrichtigung senden – Sendet nach Abschluss eines Ereignisses oder einer Analyse eine Chat-Benachrichtigung, um das Team zu informieren.
Operation Flow starten – Löst automatisch einen Operation Flow aus, sobald das Ereignis eintritt, gemäss den definierten Regeln.
Diese Erweiterung verbessert die Sichtbarkeit, Nachvollziehbarkeit und nachträgliche Analyse im Business Service Health Management.
TL;DR:
Nutzer können jetzt Ticketing-, Mail-, Chat- und Operation-Flow-Aktionen auch für vergangene SAP-for-Me-Ereignisse auslösen – für eine bessere rückblickende Analyse und konsistentere Serviceprozesse.
Benachrichtigungen bei Changepoint-Erkennung – Real User Monitoring
Real User Monitoring beinhaltet jetzt Benachrichtigungen zur Changepoint-Erkennung, mit denen sich ungewöhnliche Leistungsschwankungen in den überwachten Systemen und Services proaktiv identifizieren lassen.
Ein Changepoint steht für eine statistisch signifikante Abweichung in der Performance von Anfragen – etwa einen plötzlichen Anstieg oder Abfall der Antwortzeit – im Vergleich zum bisherigen Verlauf. SAP Cloud ALM analysiert Kennzahlen kontinuierlich in einem gleitenden Zeitfenster, wobei die Analyse-Dauer dynamisch an die Aufrufhäufigkeit angepasst wird.
Changepoints werden für die folgenden Typen von Backend-Anfragen erkannt:
HTTP / HTTPS
RFC / RFCS
Dialog
Web Service (WS)
Erkannte Changepoints werden in einer Zeitachse für alle relevanten Systeme und Services dargestellt und markieren Phasen mit Performance-Verschlechterungen visuell in Rot. Beim Auswählen eines Changepoints werden zentrale Details angezeigt, darunter:
Anfragetyp und -name
Zeitfenster der Auswirkung
Gemessene Antwortzeiten und deren Verlauf
Mit diesem Update können nun auch Benachrichtigungen für Changepoints erstellt werden, die Ihr Team automatisch über Anomalien informieren, die einer Überprüfung bedürfen. Dies verbessert die Situationswahrnehmung erheblich und verkürzt die Zeit zur Erkennung und Behebung von Performance-Problemen.
TL;DR:
Real User Monitoring erkennt und meldet nun Changepoints – kurzfristige Performance-Schwankungen bei HTTP-, RFC- und anderen Anfragetypen – und unterstützt Teams dabei, neue Probleme frühzeitig zu erkennen und gezielt zu handeln.
Die neuesten Updates im Bereich Implementierung zielen darauf ab, Projektklarheit, Struktur und Benutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit neuen Funktionen zur Visualisierung von Risiken, zur Gruppierung von Projekten in Programmen, zur Vereinfachung von Prozessbeziehungen und zur direkten Erstellung von Testfällen in der App „Prozesse“ können Projektteams Komplexität effizienter steuern und die Umsetzung eng mit Test und Governance verzahnen.
Neue Risikokarte in der Projektübersicht
Die Projekttransparenz wurde durch eine neue Karte „Risiken“ in der App „Projektübersicht“ erweitert.
Diese Karte visualisiert Projektrisiken auf zwei Arten – nach Status und nach Risikostufe – und bietet Projektleitern sowie Stakeholdern einen schnellen Überblick über potenzielle Herausforderungen und deren Schweregrad.
TL;DR:
Die neue Risikokarte in der Projektübersicht bietet sofortige Transparenz über Projektrisiken nach Status und Risikostufe.
Projekte zu Programmen gruppieren – Projekte & Einrichtung
Nutzer können jetzt mehrere zusammenhängende Projekte unter einem Programm zusammenfassen – und damit eine übergeordnete Organisationsebene für komplexe Vorhaben schaffen.
Programme erleichtern die Navigation zwischen verbundenen Projekten, die Abstimmung ihres Fortschritts und das Management gross angelegter Transformationen.
TL;DR:
Gruppieren Sie zusammenhängende Projekte in Programmen, um eine bessere Portfoliosichtbarkeit zu erreichen und einfacher zwischen verknüpften Initiativen zu navigieren.
Relations grouped in a single tab – Process Authoring
Beziehungen in der Prozessmodellierung sind jetzt in einem zentralen Tab „Beziehungen“ zusammengefasst.
Nutzer können nun bequem per Dropdown-Menü zwischen den Beziehungstypen wechseln und weiterhin wie gewohnt durch die einzelnen Abschnitte scrollen.
Diese Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit reduziert visuelle Unübersichtlichkeit und vereinfacht die Navigation beim Verwalten mehrerer Beziehungstypen in komplexen Prozessstrukturen.
TL;DR:
Alle Beziehungen zu einer Lösungsaktivität sind jetzt in einem einzigen Tab zusammengefasst, mit einem praktischen Dropdown-Menü für eine flüssigere Navigation.
Testfälle direkt in der App „Prozesse“ erstellen
In der App „Prozesse“ können Nutzer nun Testfälle direkt aus einem Lösungsprozess oder einem Lösungsprozessfluss-Diagramm heraus erstellen.
Der Erstellungsdialog ist bereits mit relevanten Daten vorausgefüllt, sodass Nutzer nur noch einen Titel ergänzen müssen, bevor sie speichern. Für Lösungsprozesse können automatisierte Testfälle erstellt werden, während für Prozessflussdiagramme manuelle Testfälle hinzugefügt werden können.
Dies reduziert den Bedarf, zwischen Apps zu wechseln, und unterstützt eine engere Verzahnung von Prozessen und Testaktivitäten.
TL;DR:
Erstellen Sie automatisierte oder manuelle Testfälle direkt in der App „Prozesse“ – ein Wechsel zur Testvorbereitung ist nicht mehr erforderlich.
SAP hat eine neue Erweiterung der Funktion „Configuration & Security Analysis“ in SAP Cloud ALM eingeführt. Die neue Funktion bringt eine wichtige Verbesserung der Sicherheitsüberwachung mit sich und erweitert die bestehende Ansicht „Data Stores“. Dieses Update stellt einen bedeutenden Fortschritt zur Stärkung der Systemsicherheit und Transparenz in SAP Cloud ALM dar.
Der Fokus liegt auf einer schnelleren Einsicht, besserer Transparenz und praxisorientierteren Auswertungen der SAP-Systemkonfigurationen. Im Vergleich zu den bisherigen Data Stores macht diese Erweiterung die Nutzung deutlich effizienter und benutzerfreundlicher.
Mit der neuen Ansicht „Validation“ werden Fehlkonfigurationen sofort angezeigt. Nutzer müssen nicht mehr mehrere Data Stores durchsuchen. Die Ergebnisse werden visuell dargestellt, sodass sofort ersichtlich ist, welche Massnahmen erforderlich sind.
Das Reporting-Layout wurde überarbeitet, um Informationen auf eine intuitivere Weise darzustellen. Es enthält interaktive Diagramme, und die Systemübersicht ermöglicht eine sofortige Analyse der Konfigurationsdaten. Der Fokus liegt dabei auf dem Wesentlichen: der System-Compliance.
Ausserdem wurde eine flexiblere Überwachung eingeführt. Jede Prüfung kann je nach spezifischem Überwachungsbedarf aktiviert oder deaktiviert werden. Dies ist eine effektive Möglichkeit, irrelevante Daten auszublenden und eine deutlich übersichtlichere sowie präsentablere Darstellung zu erhalten.
Die neue „Configuration and Security Analysis Validation“ in SAP Cloud ALM hilft Nutzern, Fehlkonfigurationen schneller zu erkennen. Sie verbessert die Transparenz über Konfigurationen hinweg und bietet dank optimiertem Reporting klarere Einblicke.
Auch wenn derzeit noch keine Alarmierung enthalten ist, stellt dieses Release einen wichtigen Schritt in Richtung proaktives Security Monitoring und Konfigurationsmanagement in SAP Cloud ALM dar.
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