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SAP Cloud ALM – What’s New in der Woche 46

Willkommen zu unserer zweiwöchentlichen SAP Cloud What’s New Serie! Alle zwei Wochen stellen wir Ihnen die neuesten Verbesserungen und Funktionen in SAP Cloud ALM vor, die die Benutzerfreundlichkeit durch verbesserte Leistung, neue Funktionen und verfeinerte Benutzeroberflächen erhöhen sollen. In dieser Ausgabe freuen wir uns, Ihnen die Aktualisierungen vorzustellen, die in Woche 46 für die Bereiche SAP Business Transformation Center und Implementierung ausgerollt wurden. Andere Bereiche haben diesmal keine Aktualisierungen erhalten. Schauen wir uns an, was es Neues gibt!

SAP Business Transformation Center

Bei der Transformations – Modellierung können Sie jetzt den Namen und die Kategorie von benutzerdefinierten Transformationsobjekten über die Schaltfläche Bearbeiten in der App Benutzerdefinierte Transformationsobjekte bearbeiten.

Scoping hat neue Zählstatus- und DDIC-Status-Spalten für gescannte Tabellen. In der App «System-Scans verwalten» kann auf der Registerkarte «Gescannte Tabellen» in der Detailansicht eines einzelnen System-Scans jetzt der Zählstatus für jede gescannte Tabelle in einer eigenen Spalte angezeigt werden.

Ausserdem wurde der DDIC-Scan-Status in DDIC-Status umbenannt und zeigt den Status des DDIC-Scans für jede gescannte Tabelle an. Dadurch erhält man einen detaillierteren Überblick über den Status der einzelnen System-Scans und kann die Tabellen im ABAP-System überprüfen, für die der DDIC-Scan oder die Zählung fehlgeschlagen ist.

Implementierung

Bei der Testdurchführung kann jetzt nach dem Testplanstatus gefiltert werden.

Standardmässig wird die Testfallliste nach dem Testplanstatus Im Test gefiltert. Folglich werden Testfälle ohne Testplanzuordnung (Status Keine) und Testfälle, die Testplänen im Status Beendet zugeordnet sind, nicht angezeigt.

In Aufgaben ist es jetzt möglich, Anforderungen, Defekten, User Stories und Projektaufgaben mehrere Lösungsprozesse zuzuordnen.

Projekte und Setup bietet nun die Möglichkeit, den Systemen einer Systemgruppe Transportknoten zuzuordnen.

Die Prozesse ermöglichen es nun, dieselbe Anforderung, User Story oder Projektaufgabe bei Bedarf mehreren Lösungsprozessen zuzuordnen. Sie kann jedoch nur einmal innerhalb eines bestimmten Lösungsprozesses (im Kontext eines Projekts und Umfangs) zugewiesen werden.

In Process Authoring ist es nun möglich, alle Lösungsaktivitäten in einer einzigen Liste anzuzeigen, so dass Sie einen zentralen Überblick über die Pflege, Erstellung und Löschung Ihrer Lösungsaktivitäten erhalten.

Neben dem Titel werden Spalten mit dem Datum angezeigt, an dem die Aktivität erstellt oder geändert wurde, und wer sie erstellt oder geändert hat. Ebenso ist es möglich, die Liste der Aktivitäten durch entsprechende Filter und das Suchfeld zu filtern.

Einige Filter und Tabellenspalten können zunächst ausgeblendet sein. Sie können angezeigt werden, indem Sie in der Filterleiste die Option Filter anpassen und in der Kopfzeile der Tabelle das Symbol Einstellungen wählen.

Anhand dieser Liste können Sie Folgendes tun:

  • Erstellen einer neuen Lösungsaktivität
  • Löschen einzelner Lösungsvorgänge, die nicht verwendet werden
  • Massenlöschung von Lösungsaktivitäten, die nicht verwendet werden
  • Wählen Sie eine Lösungsaktivität aus, um ihre Details in der Detailansicht anzuzeigen und ihre Beschreibung bei Bedarf mit dem Rich Text Editor zu bearbeiten.

Die Schaltfläche Löschen wird nur aktiv, wenn die ausgewählte Lösungsaktivität nirgendwo verwendet wird. Bei der Bearbeitung einer bestehenden Lösungsaktivität ist es nicht möglich, den Titel der Lösungsaktivität zu bearbeiten.

Guided Implementation ist generell eine neue Funktionalität und kommt mit zwei neuen Funktionen.

Sub-Tasks werden jetzt in der App angezeigt, um das Auffinden von Elementen zu erleichtern, die sich aus Aufgaben ergeben, die erledigt werden müssen.

Inaktive Phasen, die Aufgaben enthalten, werden jetzt mit einem Präfix gekennzeichnet. Inaktive Phasen ohne Aufgaben werden nicht angezeigt.

Die Projektübergreifende Übersicht ermöglicht nun die Filterung nach letzter Änderung in der Transportanalyse-App.

SAP Cloud ALM – What’s New in der Woche 42, 43 und 44

Willkommen bei der neuesten Ausgabe unserer SAP Cloud ALM Update-Serie! Alle zwei Wochen veröffentlicht SAP eine neue Reihe von Updates für Cloud ALM, die eine Mischung aus leistungsstarken Funktionen, Leistungsverbesserungen und reibungsloseren Benutzerinteraktionen bieten. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen die neuesten Updates der Wochen 42, 43 und 44 vor. Falls sie unseren Beitrag zu den letzten Updates verpasst haben können sie diesen hier nachlesen.

Lassen Sie uns entdecken, wie diese Verbesserungen Ihre Cloud ALM-Erfahrung verbessern werden!

Services

Das Service Delivery Center hat vor kurzem die Option der Sprachumschaltung eingeführt, d.h. es ist möglich, Serviceergebnisse, Probleme und Aktionen in den übersetzten Sprachen anzuzeigen.

In Woche 42 wurde diese Funktion verbessert. Wenn die Serviceergebnisse oder die Probleme und Massnahmen nur auf Englisch verfügbar sind, wird die Option zur Sprachumschaltung auf den jeweiligen Bildschirmen nicht angezeigt.

Seit dieser Woche ist es auch möglich, die neuesten Kommentare zu Vorgängen und Einzelmaßnahmen auf der Übersichtsseite der Vorgangsverwaltung zu sehen, wo es eine neue Spalte für Kommentare gibt.

SAP Business Transformation Center

Die Modellierung verfügt nun über Content Timestamp Informationen eines Transformationsmodells In der App Transformationsmodelle verwalten wird auf der Registerkarte Allgemein der Detailansicht eines einzelnen Transformationsmodells nun die Information  Content Timestamp angezeigt

Implementation

Die Testvorbereitung ermöglicht es nun, Testfällen Knoten in der Prozesshierarchie zuzuordnen. Dies hilft dabei, den genauen Teil der Prozessstruktur zu bestimmen, auf den sich der Testfall bezieht.

Seit dieser Woche ist es möglich, bei der Vorbereitung von manuellen und automatisierten Testfällen Links zu externen Dokumenten und Webseiten als Referenzen hinzuzufügen. So können die Tester später während der Testdurchführung leicht auf diese zugreifen. Fügen Sie zum Beispiel Links zu Prozessbeschreibungen oder Lernmaterial ein, um Tester zu unterstützen, die mit dem Testgegenstand nicht vertraut sind, oder zu Testdatenblättern.

In Process Authoring ist es jetzt möglich, Diagramme zu sperren, die über öffentliche APIs aus externen Quellen wie Signavio importiert werden, wenn der richtige Parameter verwendet wird. Dies stellt sicher, dass die Modellierung nur in einem Tool erfolgt und verhindert, dass die Diagramme in SAP Cloud ALM bearbeitet oder gelöscht werden, zumindest anfänglich, und vermeidet so, dass möglicherweise mehrere verschiedene bearbeitete Versionen in verschiedenen Kundenlandschaften existieren.

Solche Diagramme können nur von Benutzern entsperrt werden, die entweder die Rolle Globaler Administrator oder die neu eingeführte Rolle Prozessadministrator haben. Die Rolle des Prozessadministrators ist insbesondere erforderlich, um gesperrte benutzerdefinierte Lösungsprozessablaufdiagramme zu entsperren. Die Benutzer können jedoch weiterhin andere Diagramme zu dem betroffenen Lösungsprozess hinzufügen. Beachten Sie ausserdem, dass das Sperren eines Diagramms nicht verhindert, dass Benutzer den gesamten Lösungsprozess (einschliesslich des gesperrten Diagramms) löschen können.

Beachten Sie das:

  • Die Schaltfläche „Sperren“ wird nur angezeigt, wenn sich der Lösungsprozess in einer Entwurfsversion befindet.
  • Wenn ein neuer Entwurf für einen Lösungsprozess erstellt wird, nachdem er veröffentlicht wurde, ist ein Diagramm, das in der vorherigen Version gesperrt war, weiterhin gesperrt.
  • Die Schaltfläche „Entsperren“ wird nur für Benutzer angezeigt, die eine der oben genannten Rollen haben.

Landschaften – Entwurf und Visualisierung hat eine neue Funktion für den Zugriff auf bestimmte Landschaftsobjekte. Die Landschaften-App wendet jetzt automatisch die Zugriffskontrolllisten an, die für die Landschaftsmanagement-App definiert wurden.

In der projektübergreifenden Übersicht gibt es in der App Prozesshierarchiezuordnung jetzt eine neue Spalte Anwendungen.

In Analytics enthält die App für die Nachvollziehbarkeit von Anforderungen jetzt eine Spalte für den Lösungsprozess.

Ab dieser Woche werden bei der Zuordnung einer Anforderung zu einem Testfall und umgekehrt alle Testvorkommnisse für einen Testfall, die in verschiedenen Testplänen zugeordnet sind, im Popover Testausführung angezeigt. Zusätzlich werden die Testpläne angezeigt.

Das Popover erscheint in der Solution Process Traceability (als indirekte Zuordnung), in den Apps Requirement Traceability und User Story Traceability.

In Woche 43 wurden einige zusätzliche Aktualisierungen im Bereich Implementierung eingeführt. Im Bereich Aufgaben sind Änderungen am Status des Quality Gate nun eingeschränkt.

Um sicherzustellen, dass alle relevanten Checklistenpunkte für ein Qualitätssicherungssystem geprüft wurden, kann der Status des Qualitätssicherungssystems nur dann auf „ Angenommen“ oder „Bedingt angenommen“ gesetzt werden, wenn die zugeordneten Checklistenpunkte einen gültigen Status haben. Wurde der Status eines Quality Gates auf Angenommen oder Bedingt Angenommen gesetzt, können die Status der zugeordneten Checklistenpunkte nicht mehr geändert werden.

Seit dieser Woche ermöglicht die Aufgaben-App auch die Massenzuweisung von Projektaufgaben an Quality Gates.

In der Detailansichteiner Anforderung kann nun direkt vom Testfallbereich zur App Requirement Traceability navigiert werden, in der die relevanten Testausführungsstatus angezeigt werden können.

Wenn Sie in Defects einen Defekt aus einem Testfall erstellen, wird der zugehörige Testplan jetzt in der Detailansicht des Defects angezeigt. Von dort aus ist es möglich, direkt zu dem zugehörigen Testplan zu navigieren. Für die Defektliste wurde ein Filter für Testpläne hinzugefügt.

Seit dieser Woche gibt es einen neuen Bibliothekstyp in Libraries. Es ist nun möglich, Elemente des Bibliothekstyps Konfiguration und Konfigurationsaktivitäten zu erstellen.

Operations

Beider intelligenten Ereignisverarbeitung kann jetzt die Zeitzone für E-Mail- und Chat-Benachrichtigungen angegeben werden.

Wenn dies konfiguriert ist, werden die Zeitstempel in den Benachrichtigungen für die Ereignisaktionen E-Mail senden an und Chat-Benachrichtigung senden in der konfigurierten Zeitzone angezeigt. Dies gilt für Benachrichtigungen aus allen verschiedenen Überwachungsanwendungen, die über Alarmierungsfunktionen verfügen.

Zusätzlich zur Zeitzone für E-Mail- und Chat-Benachrichtigungen gibt es eine neue Ereignisaktion, Ereignis-Nutzdaten für 24 Stunden speichern. Wenn sie aktiviert ist, wird der Ereignis-Payload im Datenspeicher der App für intelligente Ereignisverarbeitung gespeichert. Es ist dann möglich, auf den Datenspeicher zuzugreifen und die Ereignis-Payloads mit der Raw Data Outbound Logs API für Intelligent Event Processing zu konsumieren.

Diese Ereignisaktion ist für Ereignisse in den folgenden Anwendungen verfügbar:

  • Business Service Management
  • Integration & Exception Monitoring
  • Intelligent Event Processing
  • Job & Automation Monitoring
  • Synthetic User Monitoring

In Integration & Exception Monitoring ist es nun möglich, die Aggregation von Exceptions zu konfigurieren und die Aufbewahrungsfrist für die aggregierten Daten zu bearbeiten. Die Aufbewahrungsfrist für aggregierte Ausnahmen muss zwischen 0 und 365 Tagen liegen.

Die synthetische Benutzerüberwachung verfügt über eine neue Konfigurationsfunktion namens Threshold Sensitives.

Wenn die Qualität der Szenario-Schwellenwerte prädiktiv ist, ist es nun möglich, die Empfindlichkeit der dynamischen Schwellenwerte für jeden Szenario-Läufer anzupassen.

Die Art und Weise, wie die Empfindlichkeit eingestellt wird, bestimmt, wie die Bewertung auf kleinere oder grössere Leistungsverschlechterungen reagiert. Es besteht die Möglichkeit, zwei verschiedene Empfindlichkeiten einzustellen:

  • Allgemein

Durch Ändern dieser Empfindlichkeit werden die Schwellenwerte für schlechte und kritische Leistung angepasst. Dies geschieht mit einem einzigen Schieberegler. Je höher der Empfindlichkeitswert ist, desto stärker muss die Leistungsverschlechterung sein, bevor ein Schwellenwert überschritten wird.

  • Gelb bis Rot

Durch Ändern dieser Empfindlichkeit wird der Schwellenwert nur für kritische Leistungen angepasst. Je höher der Empfindlichkeitswert ist, desto deutlicher muss die Leistungsverschlechterung sein, bevor der Schwellenwert von gelb nach rot überschritten wird.

Um die Auswirkungen einer Änderung der Empfindlichkeit auf die Schwellenwerte für schlechte und kritische Leistung besser zu verstehen, wählen Sie Vorschau Schwellenwerte.

Hier wird sowohl das Diagramm für die Entwicklung der aktuellen dynamischen Schwellenwerte über die Zeit als auch die entsprechende Vorschau für die Schwellenwerte angezeigt, wenn die Empfindlichkeiten angepasst wurden. Mit Anwenden werden die Änderungen in der Konfiguration übernommen und das Vorschau-Popup geschlossen.

Jetzt ist es möglich, Änderungen zu speichern oder zu verwerfen.

Job & Automation Monitoring hat jetzt mehr Optionen in den Übersichtskarten. Wenn Sie mehr auswählen, werden die folgenden Aktionen für diese verwaltete Komponente angezeigt:

  • Bearbeiten Sie die Konfiguration
  • Navigieren Sie zu den Details der Überwachung
  • Navigieren Sie zu den Details der Alarmierung

Verwaltung

Externe API-Verwaltung ermöglicht jetzt die Kennzeichnung von Abonnements als „kritisch“, um die Selbstüberwachungsfunktion zu aktivieren

Test Orchestrierung mit SAP Cloud ALM

Beschleunigte Implementierung, die moderne Unternehmen stärkt

Effektive Tests sind entscheidend für einen reibungslosen Geschäftsbetrieb, insbesondere bei SAP-Implementierungen und -Upgrades. SAP Cloud ALM (Application Lifecycle Management) ist eine cloudbasierte Lösung, die eine integrierte Plattform für die Verwaltung des gesamten Lebenszyklus (Lifecycle) bietet, von der Projektplanung bis zum Testen. In diesem Blog befassen wir uns mit den wichtigsten Funktionen der Testorchestrierung in SAP Cloud ALM sowie mit den Vorteilen, die sich aus der Verwendung von Testautomatisierungs-, Analyse- und Planungsfunktionen ergeben.

Einführung in die Testorchestrierung in SAP Cloud ALM

SAP Cloud ALM bietet eine umfassende Orchestrierungsplattform für alle Arten von funktionalen Tests, die mit Lösungsprozessen, Anforderungen und User Stories verbunden werden können. Dies unterstützt einen durchgängigen Implementierungsprozess mit vollständiger Nachvollziehbarkeit. Es strukturiert Testfälle über Scopes und Prozesse, es umfasst manuelle und automatisierte Funktionstests, mehrere Testzyklen über Testpläne und Traceability.

Die Konzepte für das Testing in SAP Cloud ALM zeichnen sich durch Einfachheit, Geschwindigkeit, Zweckmässigkeit und Prozessorientierung aus. Das Lean-Konzept konzentriert sich darauf, das Testen einfach zu halten, indem es unnötige Komplexität vermeidet und den Prozess verschlankt. Das Agile-Konzept priorisiert das Testen so schnell wie möglich, um schnelles Feedback und flexible Reaktionen während der Entwicklungszyklen zu ermöglichen.

Flexible Test Levels stellen sicher, dass das Testen zielgerichtet ist und direkt mit Prozessen, Anforderungen und User Stories verknüpft ist, was eine vollständige Nachvollziehbarkeit und Klarheit garantiert. Das prozessorientierte Konzept leitet die Teststruktur aus den Prozessabläufen ab, wobei insbesondere Assets wie S/4 HANA genutzt werden, und beinhaltet Testaktionen. Insgesamt sorgen diese Konzepte für ein effizientes, nachvollziehbares und gut integriertes Testmanagement innerhalb von SAP Cloud ALM.

Schlüsselkomponenten der Test-Orchestrierung in SAP Cloud ALM

Testvorbereitung

Die Testvorbereitung umfasst die Erstellung von manuellen oder automatisierten Testfällen auf der Grundlage von Geschäftsaktivitäten. Der Ausgangspunkt ist normalerweise ein Lösungsprozess. Du kannst Testfälle direkt aus den Prozessabläufen innerhalb der SAP Best Practices Inhalte erstellen, wenn du die Standardprozesse gut kennst. So kannst du sicherstellen, dass alle kritischen Prozesse abgedeckt werden, ohne dass du bei Null anfangen musst. Bechleuniger im Lösungsprozess helfen, die Effizienz mit Testskripten, Tutorials und Setup-Anweisungen zu steigern. Man kann das Testskript herunterladen und dann hochladen, um die Testerstellung zu beschleunigen.

(Hinweis: die Beschleuniger oder englisch Accelerators sind nur bei den SAP Best Practices Prozessen bereits vorhanden)

Bei komplexeren Projekten kannst du einmal den Standardlösungsprozess anpassen und dann die Anforderungen – User Stories – dokumentieren.

Effiziente Regressionstests können mit automatisierten Tests durchgeführt werden, die auch in SAP Cloud ALM angeboten werden – ich erkläre weiter unten, welches Tool du verwenden kannst.

Testplanung

Das Testplanungsmodul ermöglicht es dir, Testzyklen über mehrere Organisationen hinweg zu verwalten. Ein wichtiger Unterschied zum Solution Manager ist, dass es hier keine Testpakete gibt.

Zu den Vorteilen der Testfunktionen von SAP Cloud ALM gehören eine effiziente Testplanung, die Möglichkeit, mehrere Testzyklen oder Rollouts über mehrere Organisationen hinweg zu unterstützen, eine detaillierte Verwaltung der Testphasen und die Verfolgung des Status durch Vorbereitung, Ausführung und Abschluss. Es ermöglicht die Zuweisung spezifischer Tester, dedizierte Ausführungskontexte, Start- und Enddaten für Pläne, die Bearbeitung von Entwürfen und bietet detaillierte Berichte pro Testplan.

Testdurchführung

Bei der Testausführung werden Testfälle ausgeführt und ihre Ergebnisse nachverfolgt. Zu den Vorteilen der Testausführung in SAP Cloud ALM gehören die einfache Navigation durch die Übersichts-, Analyse- und Nachverfolgungsansichten sowie die Möglichkeit, nach relevanten Testfällen zu suchen und Filter anzuwenden. Nutzer können Testfälle nach zugewiesenem Tester filtern, Testpläne anzeigen, die zur Ausführung mit „In Prüfung“ markiert sind, und Testfälle nach Testplänen gruppiert anzeigen. Lean Testing ohne die Erstellung von Testplänen wird weiterhin unterstützt, und Testmanager oder Prüfer können Listenansichten für die Berichterstattung verwenden. Ausserdem können Filtereinstellungen als Varianten zur späteren Verwendung gespeichert werden.

Defekt Management

Ein wichtiger Teil des Testprozesses in SAP Cloud ALM ist das Defekt Management. Es stellt sicher, dass alle Defekte oder Probleme, die während der Testdurchführung aufgedeckt werden, nachverfolgt, behoben und mit dem entsprechenden Testfall oder der User Story verknüpft werden. Defekte können direkt aus Testfällen heraus gemeldet werden, wenn ein Testschritt fehlschlägt, und sie werden automatisch mit dem entsprechenden Prozess oder der Anforderung verknüpft.

Zu den wichtigsten Funktionen des Defekt Management in SAP Cloud ALM gehören:

– Defektverfolgung in Echtzeit: Defekte können während der Testausführung sofort erstellt werden, sodass sie unmittelbar nach der Identifizierung von Problemen protokolliert sind.

– Defekt-Berichterstattung: Umfassende Berichte zeigen Defekt trends auf, einschliesslich neu erstellter, gelöster und offener Defekte.

Dies hilft den Teams, Prioritäten bei der Defektbehebung zu setzen und sich auf die Go-Live-Phase vorzubereiten.

– Defekt-Zuweisung: Defekte können bestimmten Entwicklern, Testern oder Teams zugewiesen werden, um die Verantwortlichkeit sicherzustellen und den Defektbehebung zu beschleunigen.

– Rückverfolgbarkeit: Defekte werden mit den zugehörigen Testfällen, User Stories oder Anforderungen verknüpft, so dass Auditoren und Projektbeteiligten eine vollständige Rückverfolgbarkeit gewährleistet ist.

Testautomatisierung

SAP Cloud ALM lässt sich mit Automatisierungswerkzeugen wie Tricentis Test Automation integrieren, das für Enterprise Support-Kunden kostenlos zur Verfügung steht. Automatisierte Tests werden mit Prozessen, Anforderungen und User Stories verknüpft, um eine vollständige Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten. Unten siehst du einen Überblick über die Testorchestrierung mit Tricentis.

Da die Integration über eine API erfolgt, kann man auch andere Automatisierungstools wie z.B: Worksoft, UiPath, Suxxesso, … etc verbinden.Die beiden letztgenannten arbeiten an einer vollständigen Integration mit SAP Cloud ALM bis Ende des Jahres.

Analytik und Berichterstattung

Die Analytik spielt bei der Testorchestrierung von SAP Cloud ALM eine wichtige Rolle. Die Benutzer können Berichte über den Fortschritt der Testdurchführung, Defekttrends und die Bereitschaft zur Produktivstellung erstellen. Diese Transparenz stellt sicher, dass Probleme frühzeitig erkannt werden, damit sich die Teams auf die Lösung von Problemen vor der Bereitstellung konzentrieren können.

Wichtige Analysefunktionen:

Projektübersicht Zentralisierte Dashboards mit benutzerdefinierten Filtern für den Teststatus.

  • Testausführungsanalyse
  • Defekt-Reporting: Detaillierte Defektanalyse zur Verfolgung und Lösungsdauer von Defekten.
  • Nachverfolgbarkeits–Berichte: Stellen sicher, dass die Testergebnisse mit den Anforderungen und User Stories verknüpft sind. 

Ausblick

Falls du die SAP-Roadmap noch nicht kennst, ein hervorragendes Tool, mit dem du überprüfen kannst, was geplant ist. Die Funktionen von SAP Cloud ALM für die Testorchestrierung werden ständig weiterentwickelt, und im Folgenden findest du einige der geplanten Erweiterungen:

  1. Massen-Upload: Der Massen-Upload von Testfällen wird für Q4 2024 erwartet, Upload von mehreren Testfällen in einer Datei. Erstellung neuer Testfälle aus dem Datei-Upload.
  2. API’s für Testfälle: Upload von Partner- und Kundeneigenen Testfällen und Unterstützung für SAP-Standard-Upload-Formate wird für Q1 2025 erwartet.
  3. Testplan mit Release verknüpfen: Die Verknüpfung von Testplänen mit dem neuen Aufgabentyp, um den Status, das Start- und Enddatum und den Ersteller im Projektplan und im Gantt-Diagramm wiederzugeben, wird ebenfalls bis Q1 2025 erwartet.
  4. Massenbearbeitung von Testfällen: ebenfalls bis Q1 2025.

Fazit

Die Testorchestrierung in SAP Cloud ALM wurde entwickelt, um den Testprozess in SAP-Ökosystemen zu vereinfachen und zu unterstützen. Vom manuellen bis zum automatisierten Testen bietet es integrierte Rückverfolgbarkeit, leistungsstarke Analysen und Unterstützung für SAP- und Nicht-SAP-Umgebungen. Mit einer klaren Roadmap und kontinuierlichen Verbesserungen wird sich SAP Cloud ALM zu einem unverzichtbaren Werkzeug für das Testmanagement in SAP-Projekten entwickeln.