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ALM Summit 2025 – Aktuelle Impulse für SAP Cloud ALM

Der diesjährige SAP ALM Summit EMEA stand ganz im Zeichen von Adoption: Die technischen Grundlagen sind gelegt – über 12 000 Cloud ALM Tenants sind bereits im Einsatz. 

Doch die eigentliche Herausforderung liegt nicht mehr in der Einführung, sondern in der Nutzung.

Zwischen Bereitstellung und gelebtem Nutzen könnte also ein kleiner «Krater» liegen. Viele Unternehmen haben Cloud ALM aktiviert, aber nicht integriert. Die Folge: Dateninseln statt erhoffter Transparenz und der Mehrwert bleibt aus. Genau hier entscheidet sich, ob Cloud ALM als «Transformation Execution Platform» Mehrwert bringt oder als weiteres Tool verpufft.

Cloud ALM als Orchestrator 

SAP positioniert Cloud ALM als Herzstück einer integrierten Toolchain. Nicht als zusätzliches Werkzeug, sondern tatsächlich als verbindende Ebene für das Business Transformation Management aus Strategie, Ausführung und Stabilität.

(Foto: ALM Summit EMEA 2025 SAP Cloud ALM – Orchestrator of the integrated toolchain) 

Die Präsentationen in Darmstadt zeigten eindrücklich, wie eng Cloud ALM inzwischen mit der gesamten SAP-Landschaft verzahnt ist: 

  • SAP4Me liefert Status und Onboarding-Daten 
  • Signavio bringt Prozesskontext 
  • LeanIX den Architekturblick
  • Tricentis Test Automation ergänzt Qualitätssicherung 
  • und über offene APIs werden Partnerlösungen eingebunden oder direkt SAP Cases im SAP Support Backbone geöffnet 

So entsteht eine Landschaft, in der Projekt, Betrieb und Qualität nicht nebeneinander existieren, sondern miteinander arbeiten. Cloud ALM verwaltet nicht nur Aufgaben, sondern steuert Abhängigkeiten und sorgt damit auch für die Rückverfolgbarkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg. 

Die Richtung ist klar: Weg von punktuellen Einführungen, hin zu einer orchestrierten Arbeitsweise die sich strukturiert, integriert und nachvollziehbar präsentiert.

Clean Core als Voraussetzung 

Clean Core war eines der wichtigen Themen des Summits. Dies nicht als Architekturfrage, sondern als Antwort auf drei konkrete Herausforderungen: 

Business Change

Unternehmen bewegen sich in einem Umfeld, das sich ständig verändert – durch neue Kundenanforderungen, Lieferketten und Arbeitsmodelle. Nur wer seine Systeme flexibel und standardnah hält, kann auf diese Veränderungen reagieren, ohne jedes Mal neu zu beginnen. 

New Technologies

Innovation geschieht heute in kurzen Zyklen. Um davon zu profitieren, müssen Systeme offen für neue Technologien bleiben. Egal ob für Automatisierung, Integration oder den Einsatz von KI. Ein sauberer Kern ist die Voraussetzung, um diese Neuerungen sicher und schnell aufnehmen zu können. 

Landscape Complexity

Je mehr Systeme, Schnittstellen und Varianten im Spiel sind, desto grösser wird die Abhängigkeit. Clean Core reduziert diese Komplexität, indem das Konzept die Strukturen vereinfacht und Veränderungen steuerbar macht.  

Gleichzeitig ist Clean Core die Basis, um langfristig Public (!) Cloud ready zu werden.  Denn Standardisierung und klare Erweiterungslogik sind die Voraussetzung, um künftige Betriebsmodelle zu übernehmen, ohne erneut zu migrieren. 

(Foto: ALM Summit EMEA 2025 „ERP Challenges Today“) 

Change and Deployment Management (CDM) wird erwachsen 

CDM in Cloud ALM entwickelt sich rasant. Nein, nicht etwa theoretisch, sondern entlang einer klar definierten Roadmap.

Bis im zweiten Halbjahr 2026 soll CDM auf Augenhöhe mit dem ChaRM (Change- und Requestmanagement) im Solution Manager (SolMan) stehen.

(Foto: ALM Summit EMEA 2025 Change & Deployment Management Outlook) 

Bereits heute wächst der Umfang deutlich: Neue Rollen und APIs, Testfallintegration, Transportlandschaftsvalidierung und automatisches Retrofit schaffen die Basis für durchgängige Abläufe. 

2025 folgen Szenarien für S/4HANA-Conversion, Mass Edit von Features und ATO-Deployment, die CDM für komplexe Kundenlandschaften relevant machen. 

2026 kommen dann die Themen, die bisher den Unterschied zum SolMan ausmachten: Deployment Cockpit, Custom Check Framework, flexible Vier-System-Landschaften, feinere Berechtigungen und erweiterte Prozessbeziehungen. Damit wird Cloud ALM auch im Change Management zu einem Werkzeug, das Governance, Automatisierung und Transparenz verbindet. 

Doch auch hier gilt: Die technische Reife ist nur ein Teil der Gleichung. Erst wenn Unternehmen ihre Abläufe, Rollen und Freigabeprozesse an diese neue Logik und Möglichkeiten anpassen, entsteht der eigentliche Nutzen. 

KI als Werkzeug – nicht als Versprechen 

KI war auch in Darmstadt präsent aber weniger als Hype, sondern als klar definierter Entwicklungsweg. SAP beschreibt den Weg in drei Stufen: 

Embedded AI – konkrete Anwendungsfälle in spezifischen Use Cases/Funktionen: Automatische Anomalieerkennung, Ticketanalyse oder Testvorschläge. Diese Use Cases sind teilweise bereits vorhanden.

Conversational ALM – ermöglicht durch Joule. Hier wird der Dialog mit dem System möglich. Abfragen, Analysen und Steuerungen in natürlicher Sprache. Und Achtung: Das wird schon in wenigen Monaten möglich sein!

Autonomous ALM – getrieben von Agenten. In dieser Phase übernehmen intelligente Assistenten wiederkehrende Aufgaben selbstständig auf Basis von Regeln, Kontext und Erfahrung. Menschliche Verantwortung bleibt, aber sie verschiebt sich vom Tun zum Entscheiden.

(Foto: ALM Summit EMEA 2025 3 Steps towards Autonomous ALM) 

So wird deutlich: Autonomous ALM ist kein Sprung, sondern mehr ein Übergang. Schritt für Schritt, von der Analyse zur Assistenz, von der Assistenz zur Autonomie. 

Unser Fazit 

Der ALM Summit 2025 war kein Zukunftskongress, sondern ein Realitätscheck. Die Plattform ist da. Die Funktionen sind da. Was jetzt zählt, ist die Nutzung. Diese sollte konsequent, integriert und nachvollziehbar sein.

Wer Cloud ALM wirklich verstehen will, muss es leben. Und wer den maximalen Nutzen herausholen will, muss vielleicht auch mal einen Schritt zurückgehen und eine Vision haben.

Denn Wert entsteht nicht durch Deployment eines Tools, sondern durch Anwendung einer integrierten Toolchain. Der beste Einstieg? Am besten über ein alm360 Assessment.

Wir bringen Struktur in Projekte und Ruhe in komplexe Systeme. Denn nur wer seinen Kurs kennt, kommt auch am 🏁 an.

SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 34

SAP Cloud ALM wird mit regelmässigen Updates weiterentwickelt und bietet neue Funktionen, die die tägliche Arbeit effizienter, transparenter und leichter zu verwalten machen. Die neuesten Erweiterungen, die in Woche 34 vorgestellt wurden, bieten Funktionen, die die Verwaltung vereinfachen, die Projektausführung verbessern und einen besseren Einblick in die Abläufe ermöglichen.

Wir haben uns die Aktualisierungen genauer angesehen und diejenigen ausgewählt, die unserer Meinung nach den grössten Mehrwert bieten. Von der Rationalisierung der Bearbeitung von Problemen und Massnahmen über die Verbesserung des Scopings in digitalen Blueprints bis hin zur Erweiterung der Überwachung durch neue KPIs bieten diese Erweiterungen praktische Verbesserungen für Administratoren, Projektmanager, Berater und Betriebsteams gleichermassen.

Services – Probleme und Massnahmen Management

Die neuesten Aktualisierungen im Aufgaben- und Massnahmenmanagement konzentrieren sich darauf, die Aufgabenbearbeitung effizienter, transparenter und benutzerfreundlicher zu gestalten. Ob es um die Verwaltung von Begleitdokumenten, die Neuzuweisung mehrerer Aufgaben auf einmal oder das schnelle Auffinden des richtigen Zuweisers geht, diese Verbesserungen sparen Zeit und verringern die Reibungsverluste bei der täglichen Projektarbeit.

Eine lesbare Anzeige aller hochgeladenen Dokumente für Issues und Standalone-Aktionen

Mit dem neuesten Update werden alle hochgeladenen oder neu angehängten Dokumente nun in einem strukturierten, lesbaren Tabellenformat angezeigt. Diese kleine, aber wirkungsvolle Änderung verbessert die Sichtbarkeit und macht es Projektmanagern, Beratern und Teams viel einfacher, auf die unterstützenden Informationen zu jedem Problem oder jeder Massnahme zuzugreifen, sie zu überprüfen und zu verifizieren.

Das Ergebnis ist ein klarerer, transparenterer Arbeitsablauf, der sicherstellt, dass die Begleitdokumentation nicht übersehen wird und bei Überprüfungen, Audits oder Übergaben effektiver genutzt werden kann.

TL;DR:

Dokumente, die zu Vorgängen oder Aktionen hochgeladen werden, werden jetzt in einer benutzerfreundlichen Tabelle angezeigt, was die Sichtbarkeit und Nachvollziehbarkeit verbessert.

Aktualisieren Sie den Empfänger von mehreren Vorgängen und Einzelmassnahmen in einem Schritt

Die Neuzuweisung mehrerer Probleme oder Massnahmen war bisher eine zeitintensive, sich wiederholende Aufgabe, die eine Aktualisierung nach der anderen erforderte. Bei grossen Projekten mit häufigen Eigentümerwechseln wurde dies schnell zu einem Engpass, um die Verantwortlichkeiten und die Arbeitsbelastung im Gleichgewicht zu halten.

Die neue Funktion ermöglicht es Administratoren und Teamleitern, den Empfänger mehrerer Vorgänge und eigenständiger Aktionen auf einmal zu aktualisieren, und zwar direkt auf der Übersichtsseite für Vorgänge und Aktionen. Dieser gestraffte Arbeitsablauf spart wertvolle Zeit, verringert den Verwaltungsaufwand und hilft Teams, flexibel zu bleiben, wenn sich die Zuständigkeiten verschieben.

Durch die Vereinfachung des Neuzuweisungsprozesses minimiert diese Verbesserung auch das Risiko verpasster Aktualisierungen und stellt sicher, dass die Verantwortlichkeiten im gesamten Projekt konsistent bleiben.

TL;DR:

Aktualisieren Sie den Empfänger für mehrere Vorgänge und Aktionen in einem Arbeitsgang, um Zeit zu sparen und die Zuständigkeiten zu regeln.

Suche nach Assignee mit automatischen Vorschlägen und Wertehilfe

Die Zuweisung oder Neuzuweisung von Aufgaben ist eine der häufigsten Aktionen im Issues and Actions Management. Die manuelle Suche nach Benutzern kann jedoch die Arbeitsabläufe verlangsamen, insbesondere in grösseren Organisationen mit vielen potenziellen Empfängern.

Die neue Funktion für automatische Vorschläge und Wertehilfe auf den Seiten Problemdetails und Aktionsdetails verbessert diesen Prozess erheblich. Benutzer können jetzt schnell nach Namen oder Werten suchen, erhalten intelligente Vorschläge und können den aktuellen Zuweiser einfach der richtigen Person zuweisen oder überschreiben.

Diese Verbesserung beschleunigt nicht nur die tägliche Arbeit, sondern reduziert auch Fehler bei der Zuweisung von Aufgaben und stellt sicher, dass die richtigen Verantwortlichkeiten immer den richtigen Teammitgliedern zugewiesen werden.

TL;DR:

Die intelligente Suche nach Zuweisern mit automatischen Vorschlägen macht es schneller und einfacher, Vorgänge und Aktionen zuzuweisen oder neu zuzuweisen.

SAP Business Transformation Center – Umfangsdefinition

Die jüngsten Erweiterungen im SAP Business Transformation Center konzentrieren sich auf die Verbesserung der Übersichtlichkeit und Flexibilität bei der Umfangsdefinition in digitalen Blueprints. Durch die bessere Sichtbarkeit aktiver Lösungsmuster und die Möglichkeit einer selektiven Umfangsauswahl über organisatorische Slices erleichtern diese Updates den Projektteams die Entwicklung von Migrationsstrategien, die sowohl effizient als auch transparent sind.

Liste der aktiven Lösungsmuster

Sie können jetzt eine Liste aller aktiven Lösungsmuster direkt in der App Digital Blueprint Overview anzeigen. Bislang mussten sich Projektteams auf ihr Gedächtnis oder die manuelle Dokumentation verlassen, um den Überblick darüber zu behalten, welche Lösungsmuster auf einen Blueprint angewendet wurden. Mit diesem Update bietet das System eine klare, konsolidierte Ansicht aller aktiven Muster an einem Ort.

Diese Verbesserung erhöht die Transparenz und die Abstimmung zwischen den Teams. Projektmanager können den Umfang schnell überprüfen, Berater können validieren, ob die richtigen Muster angewendet werden, und Stakeholder erhalten ohne zusätzlichen Aufwand einen zuverlässigen Überblick über die Blueprint-Einrichtung. Durch die Beseitigung von Vermutungen und die Verbesserung der Transparenz wird es einfacher, den Umfang zu verwalten und Inkonsistenzen während der Transformation zu vermeiden.

TL;DR:

Zeigen Sie alle aktiven Lösungsmuster für einen digitalen Blueprint an einem Ort an, um die Transparenz des Umfangs, die Abstimmung und die Entscheidungsfindung zu verbessern.

Neues Lösungsmuster für organisatorische Slices

Ab sofort ist ein neues Lösungsmuster für organisatorische Slices verfügbar, das es den Anwendern ermöglicht, Daten für bestimmte Organisationseinheiten (z. B. Buchungskreise) selektiv aus dem Umfang eines Digital Blueprint auszuschliessen. Diese Funktion ist besonders wertvoll in komplexen Landschaften, in denen nur bestimmte Teile der Organisation zu einem bestimmten Zeitpunkt migriert werden müssen.

Durch die Eingrenzung des Migrationsumfangs auf bestimmte Organisationseinheiten können Projektteams die Systemgrösse und -komplexität reduzieren, was häufig zu einer schnelleren Verarbeitung, weniger Fehlern und effizienteren Transformationsaktivitäten führt. Wenn ein Unternehmen beispielsweise nur ausgewählte Regionen oder Geschäftsbereiche in einem schrittweisen Ansatz migriert, stellt das Lösungsmuster für organisatorische Slices sicher, dass der Blueprint nur die relevanten Daten widerspiegelt und unnötigen Arbeitsaufwand vermeidet.

TL;DR:

Durch die Anwendung von Org-Slices können Sie bestimmte Organisationseinheiten von einem digitalen Blueprint ausschliessen, was die Komplexität reduziert und effizientere, zielgerichtete Migrationen unterstützt.

Operations – Überwachung von Geschäftsprozessen

Die neuesten Erweiterungen im Überwachung von Geschäftsprozessen stärken die Datenqualität und die betriebliche Zuverlässigkeit von End-to-End-Prozessen. Durch die Einführung gezielter KPIs hilft SAP Cloud ALM Unternehmen, Lücken zu identifizieren, Risiken frühzeitig zu erkennen und die reibungslose Ausführung geschäftskritischer Aktivitäten wie der Gehaltsabrechnung sicherzustellen. Diese Verbesserungen unterstützen HR-, Betriebs- und Projektteams bei der Aufrechterhaltung von Genauigkeit, Compliance und Mitarbeiterzufriedenheit.

Neue KPI für SAP SuccessFactors Payroll

Ein neuer KPI, Mitarbeiter ohne Abrechnungskreiszuordnung, ist jetzt im Business Process Monitoring für SAP SuccessFactors Payroll unter dem End-to-End-Prozess Recruit to Retire verfügbar.

Diese Kennzahl wird automatisch aktiviert, sobald die Einrichtungsschritte für SAP SuccessFactors Payroll abgeschlossen sind und die relevanten Daten generiert werden. Sie hilft Unternehmen dabei, Mitarbeiter zu identifizieren, die keinem Abrechnungskreis zugeordnet sind – eine wichtige Voraussetzung für eine korrekte Abrechnung.

Diese Aktualisierung ist besonders wertvoll für Personal- und Lohnbuchhaltungsteams, die eine genaue Stammdatenpflege sicherstellen müssen, für Projektmanager, die die Zuverlässigkeit von HR-Prozessen überwachen, und für Betriebsteams, die die allgemeine Datenqualität in durchgängigen HR-Prozessen überwachen. Durch die frühzeitige Erkennung fehlender Zuordnungen können Fehler in der Gehaltsabrechnung vermieden und die Mitarbeiterzufriedenheit erhalten werden.

TL;DR:

Der neue KPI «Mitarbeiter ohne Abrechnungskreiszuordnung» in SAP SuccessFactors Payroll hilft, die Datenqualität zu sichern und Störungen in der Abrechnung zu vermeiden, indem nicht zugeordnete Mitarbeiter frühzeitig erkannt werden.

Implementation – Testpläne, projektübergreifender Überblick, geführte Implementierung

Die jüngsten Aktualisierungen im Bereich Implementierung bieten neue Flexibilität bei der Verwaltung von Testplänen, eine bessere Sichtbarkeit von Prozessstrukturen und mehr Kontrolle über Dokumentation und Projektzeitpläne. Diese Verbesserungen machen es für Teams einfacher, Implementierungsaktivitäten projektübergreifend zu organisieren, zu verfolgen und abzustimmen.

Tag-Zuordnung für Testpläne

In der App Testpläne wurde eine neue Tagging-Funktion eingeführt. Mit Tags können Benutzer Testplänen aussagekräftige Bezeichnungen zuweisen und sie nach Geschäftsbereich, Umfang, Priorität oder einem anderen projektspezifischen Attribut gruppieren. Dies erleichtert die Suche und das Filtern von Testplänen in der Listenansicht erheblich, insbesondere bei grossen Projekten mit umfangreichem Testumfang.

Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass die Tags automatisch entfernt werden, wenn sie nicht mehr verwendet werden, so dass das System frei von Unordnung oder veralteten Einträgen bleibt. Für Projektmanager und Testleiter bedeutet dies, dass sie verwandte Testpläne schnell identifizieren, Testzyklen organisieren und eine strukturierte Testausführung unterstützen können.

Bei blue.works ergänzen wir unsere Fähigkeiten durch spezielle Test- und Qualitätsdienstleistungen – vom operativen Testmanagement und der Testautomatisierung bis hin zu massgeschneiderten Teststrategien, Konzepten und Tool-Support. Entdecken Sie unser Test & Quality Angebot und erfahren Sie, wie wir das Testen in Ihren Projekten stärken können.

TL;DR:

Weisen Sie Testplänen Tags zu, um sie nach gemeinsamen Attributen zu organisieren und die Suche, Filterung und Berichterstellung zu vereinfachen.

Prozesshierarchiezuordnungen – Erweiterung der Interface-Spalte

Die App Prozesshierarchiezuordnungen wurde um eine neue Spalte für den Bibliothekstyp Schnittstellen erweitert. Diese Ergänzung verbessert die Transparenz bei der Zuordnung von Schnittstellen zu Hierarchieknoten. Bislang war es für die Verwaltung und Validierung von Schnittstellenabhängigkeiten oft erforderlich, zwischen verschiedenen Ansichten zu wechseln oder sich auf externe Dokumentation zu verlassen.

Mit dieser Erweiterung können Teams direkt sehen, welche Schnittstellen mit bestimmten Hierarchieelementen verknüpft sind, und so sicherstellen, dass alle Abhängigkeiten während des Projekt-Scopings und -Designs berücksichtigt werden. Dies ist besonders wertvoll bei integrationsintensiven Projekten, bei denen das Übersehen einer einzigen Schnittstelle zu nachgelagerten Problemen führen kann.

TL;DR:

Die neue Spalte «Schnittstellen» in den Zuordnungen der Prozesshierarchie bietet eine klarere Sichtbarkeit der Schnittstellenabhängigkeiten, was das Scoping und die Validierung erleichtert.

Bearbeiten von Sprints und Meilensteinen in der Detailansicht

Projektzeitpläne müssen oft angepasst werden, wenn sich Prioritäten verschieben und neue Anforderungen auftauchen. Um dies zu unterstützen, ermöglicht die Guided-Implementation-Aufgabe «Zeitpläne definieren» jetzt die Bearbeitung von Sprints und Meilensteinen direkt in der Detailansicht.

Diese Erweiterung vereinfacht die Planung, indem sie es den Teams ermöglicht, Zeitplananpassungen dort vorzunehmen, wo sie bereits arbeiten, ohne zu separaten Konfigurationsbereichen zurückkehren zu müssen. Für Projektleiter und Scrum Master ermöglicht sie ein agileres Projektmanagement, da es einfacher ist, Pläne an der Realität auszurichten und gleichzeitig eine klare Struktur von Aufgaben und Meilensteinen beizubehalten.

TL;DR:

Sprints und Meilensteine können jetzt direkt in der Aufgabe «Zeitpläne definieren» bearbeitet werden, was den Teams mehr Flexibilität und Agilität bei der Projektplanung ermöglicht.

Administration – Landschaftspflege

Der Administrationsbereich von SAP Cloud ALM wird ständig weiterentwickelt, um Systemadministratoren und Benutzermanagern optimierte Werkzeuge für die Konfiguration, den Zugriff und die Verwaltung zur Verfügung zu stellen. Die jüngsten Erweiterungen zielen darauf ab, die Komplexität zu reduzieren, die Effizienz zu verbessern und direkt auf das Feedback der Community zu reagieren, das über SAP Influence Requests geteilt wurde.

Zentrales Clean-Up für die Anwendungsfallkonfiguration

Eine der zeitaufwändigsten Herausforderungen für Administratoren in SAP Cloud ALM ist die Komplexität der Deregistrierung von Anwendungsfällen. Bislang musste zum Entfernen von Konfigurationen für einen bestimmten Anwendungsfall ein mehrstufiges, fragmentiertes Verfahren über verschiedene Überwachungsanwendungen hinweg befolgt werden – etwa Health Monitoring, Business Process Monitoring, Integration & Exception Monitoring oder Job & Automation Monitoring. Jede Anwendung hatte ihre eigenen Schritte, was den Prozess nicht nur langwierig, sondern auch anfällig für Versehen oder Fehler machte.

Mit der neuen zentralen Bereinigungsfunktion in Landscape Management hat SAP den ersten Schritt getan, um dieses Problem zu beheben. Diese Funktion ermöglicht es Administratoren, Konfigurationen für unterstützte Anwendungsfälle zentral zu bereinigen, beginnend mit Health Monitoring. Dies stellt eine erhebliche Verbesserung dar, da es die Komplexität reduziert, Zeit spart und einen konsistenten und benutzerfreundlichen De-Registrierungs-Workflow gewährleistet.

Diese Fähigkeit spiegelt auch das Feedback aus der SAP-Gemeinschaft wider. Wir haben eine Anfrage an SAP Influence gestellt, um den De-Registrierungsprozess zu vereinfachen und zu vereinheitlichen, was nun zu diesem ersten Schritt in Richtung der von uns angestrebten Bereinigung geführt hat. Sie können den Fortschritt unserer Anfrage verfolgen und Ihre Unterstützung hier hinzufügen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Administratoren gewinnen an Effizienz, da sie sich wiederholende Schritte in verschiedenen Anwendungen vermeiden, das Fehlerrisiko wird durch einen standardisierten Ansatz gesenkt, und die Gesamtproduktivität wird verbessert, da mehr Zeit für wertschöpfende Aufgaben zur Verfügung steht.

Diese Erweiterung, die derzeit nur für das Health Monitoring zur Verfügung steht, ist der erste echte Schritt in Richtung eines einheitlichen, optimierten Bereinigungsprozesses für alle Monitoring-Anwendungsfälle. Wir bei blue.works freuen uns darauf, dass diese Funktion in zukünftigen Updates auf andere Bereiche wie Job & Automation Monitoring, Integration & Exception Monitoring und Business Process Monitoring ausgeweitet wird – und damit die Systembereinigung schneller, einfacher und weniger fehleranfällig wird.

TL;DR:

Central Clean-Up in Landscape Management vereinfacht die Deregistrierung von Health-Monitoring-Konfigurationen und sorgt für Zeitersparnis, geringere Komplexität und mehr Konsistenz. Dies ist auch ein Fortschritt in Bezug auf die Forderung von SAP Influence nach einem einheitlichen Deregistrierungsprozess und ebnet den Weg für ähnliche Verbesserungen in anderen Anwendungsfällen der Überwachung.

SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 24

SAP Cloud ALM wird mit jedem Update weiterentwickelt und bietet mehr Funktionen und eine reibungslosere Benutzererfahrung. In diesem Update werden die neuesten Verbesserungen der letzten zwei Wochen vorgestellt, die sich auf die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und die Erweiterung der Funktionen konzentrieren, um die täglichen Abläufe zu optimieren und ein effizienteres Landschaftsmanagement zu unterstützen. Falls Sie den vorherigen Beitrag unserer Update-Serie verpasst haben, finden Sie ihn hier.

Services

Die Verwaltung von Vorgängen und Aktionen verfügt über neue Datumsfilter wie Erstellt am, Letzte Änderung am und Fälligkeitsdatum für eine verfeinerte Suche nach Vorgängen und eigenständigen Aktionen auf der Übersichtsseite. Mit diesen Filtern können die Benutzer die Ergebnisse schnell auf wichtige Zeiträume eingrenzen, was es einfacher macht, organisiert zu bleiben und sich auf das zu konzentrieren, was am wichtigsten ist.

Implementation

Im Process Authoring können Benutzer jetzt die Anwendungs-ID aller mit einer Lösungsaktivität verknüpften Anwendungen in der Liste der Lösungsaktivitäten sehen. Im Bearbeitungsmodus können sie Anwendungen auch direkt aus dieser Liste zuweisen oder die Zuweisung aufheben. Wie bisher ist der Name der Anwendung ein klickbarer Link, der die Details in der Bibliotheks-App öffnet. Diese Aktualisierungen machen die Verwaltung von Anwendungen innerhalb von Lösungsaktivitäten schneller und bequemer.

Dokumente haben Zugriffsbeschränkungen für das Löschen von Dokumenten eingeführt. Ab sofort können nur noch Benutzer mit der Rolle des Projektleiters oder Projektadministrators Dokumente löschen.

Benutzer mit der Rolle Projektmitglied können Dokumente nicht mehr dauerhaft löschen, aber sie können sie immer noch zum Löschen markieren. Dokumente im Status Zum Löschen markiert können nicht geändert, kopiert oder die Zuordnung aufgehoben werden (nur von anderen Anwendungen aus kann die Zuordnung des Dokuments aufgehoben werden). Um ein zum Löschen markiertes Dokument wiederherzustellen, öffnen Sie die Detailansicht auf der Objektseite und filtern Sie die zum Löschen markierten Dokumente, öffnen Sie das wiederherzustellende Dokument und wählen Sie Wiederherstellen.

Diese Änderung trägt zum Schutz wichtiger Dateien bei und bietet mehr Kontrolle über die Dokumentenverwaltung.

Bei der Bereitstellung können Benutzer nun Downgrade-Schutz und Cross-Reference Checks im Bereitstellungsplan für ein Feature-Bundle durchführen. Wenn Benutzer Transportprüfungen durchführen, werden alle Transporte geprüft, die für die bevorstehende Bereitstellung ausgewählt werden. Beachten Sie, dass sich das auf der Feature-Auswahl basierende Transportbündel bis zur Durchführung der Bereitstellung ändern kann. Falls die Transportprüfungen eine Warnung oder einen Fehler anzeigen, stellen Sie sicher, dass die Probleme behoben werden, bevor die Bereitstellung durchgeführt wird. Diese Prüfungen sorgen für eine reibungslosere und zuverlässigere Bereitstellung, da mögliche Probleme frühzeitig erkannt werden.

In der App Transport Checks können die Benutzer sehen, welche Funktionen und Transporte mit demselben Zielmandanten und derselben Prüfungsart des Einsatzplans geprüft wurden.

Mehrere Anwendunge

In den Anwendungen Tasks, Requirements, Defects und Quality Gates können Benutzer nun das Dropdown-Menü der neuen Registerkarte Relations verwenden, um alle Beziehungen eines Elements anzuzeigen.

Operations

Im Bereich Integration & Exception Monitoring wurden Verbesserungen auf der Seite Business Objects vorgenommen. Die Spalte Status Text in der Tabelle «Business Objects» zeigt nun Erfolgs- oder Fehlermeldungen direkt aus den von der verwalteten Komponente gesendeten Anwendungsdaten an und bietet so mehr Kontext über jede Replikationsinstanz.

In der Detailansicht des Business-Objekts ist nun der Statustext der verwalteten Komponente, ob Erfolg oder Fehler, sichtbar. In der Ansicht «Business Object» wird der neueste oder kritischste Statustext für die Replikationsinstanz angezeigt. Zuvor wurde nur der Status des MDI-Dienstes innerhalb der Integration angezeigt.

In Job & Automation Monitoring gibt es jetzt eine neue Kontextspalte auf den Monitoring- und Analyseseiten, die zusätzliche Kontextinformationen über einen Job anzeigt. Diese Informationen werden aus dem sap.jam.job_context-Attribut in Raw Data Inbound Logs API abgerufen, das vom Datenanbieter gesendet wird.

Beispiel: Wenn ein externer Scheduler das Attribut sap.jam.job_context als Namen der verwalteten Komponente sendet, wird dieser Name in der Spalte Context angezeigt.

Für den Wert Context kann man folgendes tun:

  • Filtern Sie anhand des Wertes in Überwachungsfiltern und Analysefiltern
  • Verwenden Sie ihn als Ereignisfilterparameter.

Der Kontextwert wird nur für verwaltete Komponenten des Typs Unspezifischer Cloud-Dienst (HTTP) angezeigt.

Real User Monitoring hat eine neue Funktion eingeführt, die es den Benutzern ermöglicht, eine CSV-Datei mit ihren eigenen IP-Adressbereichen und den zugehörigen Standortdetails hochzuladen, um die Konfiguration zu verbessern. Dies ermöglicht eine Drilldown-Funktion für private IP-Adressen in der Überwachungs-UI, die detailliertere Einblicke und Kontrolle über die Netzwerküberwachung bietet.

Synthetic User Monitoring umfasst jetzt neue Ereignisse, die auf Szenario-Ebene aktiviert werden können. Diese Warnmeldungen auf Szenario-Ebene benachrichtigen Benutzer, wenn Verfügbarkeits- oder Leistungsprobleme in den einzelnen Läufen auftreten. Dies hilft den Benutzern, Probleme schnell zu erkennen, schneller zu handeln und einen reibungslosen Systembetrieb mit besserem Einblick in die Szenarioleistung zu gewährleisten.

SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 22

SAP Cloud ALM entwickelt sich kontinuierlich weiter und bietet immer präzisere Werkzeuge sowie verbesserte Workflows, um Nutzer:innen eine effektivere Überwachung ihrer Systemlandschaften zu ermöglichen. Dieses Update fasst die wichtigsten Verbesserungen der letzten zwei Wochen zusammen. Mit dem Fokus auf Benutzerfreundlichkeit und erweiterten Funktionalitäten sind alle Änderungen darauf ausgelegt, tägliche Aufgaben zu vereinfachen und die Gesamteffizienz zu steigern. Falls du den vorherigen Beitrag unserer Update-Reihe verpasst hast, findest du ihn hier.

Administration

Das Benutzermanagement erhält zwei neue Updates:

Die Kachel Genehmigungsanfragen wurde in Rollenzuweisungsanfragen umbenannt.

There is also a new card available called Role Assignment Configuration. New card allows user Es gibt ausserdem eine neue Kachel mit dem Namen Rollenzuweisungskonfiguration. Diese ermöglicht Administrator:innen, die automatische Rollenzuweisung in SAP Cloud ALM zu deaktivieren. Damit kann man eigene Rollen verwenden, anstelle der von SAP bereitgestellten Standardrollen – ideal für Organisationen mit eigener Rollenverwaltung, um sicherzustellen, dass Benutzerberechtigungen den internen Vorgaben entsprechen.

  • Aktivieren, um die automatische Rollenzuweisung einzuschalten.
  • Deaktivieren, um die automatische Rollenzuweisung auszuschalten.

Beachte: Wird die automatische Rollenzuweisung deaktiviert, werden alle bestehenden Rollenzuweisungsanfragen gelöscht. Die Rollenzuweisung muss dann manuell durch Administrator:innen erfolgen.

Implementierung

Testpläne verfügen jetzt über die Funktion Testreihenfolge, mit der Nutzer:innen die Reihenfolge der Testfälle innerhalb eines Testplans festlegen können. Diese definierte Reihenfolge bestimmt die Anzeige der Testfälle in der Anwendung Testausführung.

Um eine Reihenfolge zur ungeordneten Testfallliste hinzuzufügen, wähle Reihenfolge hinzufügen und gib Zahlen (ohne Dezimalstellen) ein, um die Position der jeweiligen Testfälle festzulegen.

In der Anwendung Testausführung wird jetzt die Spalte Reihenfolge angezeigt, die die in der Anwendung Testpläne definierte logische Reihenfolge widerspiegelt.

In Prozesse können Nutzer:innen nun zusätzliche Attribute im Lösungsprozess-Viewer für zugewiesene Bibliothekselemente sehen.

  • Für Anwendungen, die Aktivitäten im Lösungsprozess zugewiesen sind, werden nun die Anwendungs-ID, Typ, Titel, technische ID sowie ein Symbol angezeigt – sofern die Zuweisung in der Anwendung Prozessmodellierung erstellt wurde.
  • Für Schnittstellen, die Lösungsprozessen zugewiesen sind, sowie Konfigurationen, die Lösungsprozessen oder -aktivitäten zugewiesen sind, zeigt eine neue Spalte die Kategorie des jeweiligen Bibliothekselements an.

Durch einen Klick auf den Titel des zugewiesenen Bibliothekselements gelangen Nutzer:innen direkt zum entsprechenden Eintrag in der Anwendung Bibliotheken. Für Zuweisungen aus Standardinhalten ist diese Navigation nicht möglich, da die entsprechende Anwendung dort nicht existiert.

Dokumente bietet nun eine neue Beziehung zur Schnittstellenbibliothek. Nutzer:innen können innerhalb der Anwendung Dokumente Beziehungen zu Elementen der Schnittstellenbibliothek zuweisen oder entfernen. Diese werden in der Tabelle Schnittstellen auf der Objektseite eines Dokuments angezeigt.

Mehrere Anwendungen

SAP hat neue How-to-Videos veröffentlicht, um den Nutzen von SAP Cloud ALM zu maximieren:

Diese kompakten Anleitungen bieten praktische Tipps zur Effizienzsteigerung und zur effektiven Verwaltung von Änderungen.

Operations

Integration & Ausnahmeüberwachung unterstützt jetzt die Überwachung von Nachrichten für SAP Sales Cloud und SAP Service Cloud Version 2. Nutzer:innen erhalten eine detaillierte Statusübersicht über eingehende und ausgehende Nachrichten. Es ist möglich, bis auf einzelne Nachrichten herunterzubrechen, um Details und Fehler zu prüfen.

Geschäftsservice-Management ermöglicht nun das Konfigurieren von Erinnerungen in Form von Ereignisaktionen – einige Minuten, Stunden oder Tage vor Beginn eines Wartungsereignisses. Dafür wird die Rolle Administrator:in für Geschäftsservice-Management in der Anwendung benötigt.

Für Ereignisaktionen wie E-Mail, Chat-Benachrichtigung und Operationsfluss kann die Bedingung Vor Start gesetzt und die Zeit im folgenden Bereich angegeben werden:

  • Minuten: 5 – 44.640 Minuten
  • Stunden: 1 – 744 Stunden
  • Tage: 1 – 31 Tage

Mehrere Bereiche

Die Sektion SAP Cloud ALM kennenlernen – Erforderliche Einrichtung enthält jetzt hilfreiche Videos, die globale Administrator:innen durch alle notwendigen Schritte für den produktiven Einsatz führen.

Ausserdem können erledigte Schritte mit Als erledigt markieren gekennzeichnet werden.

Es gibt viel zu entdecken – sehen Sie sich die Videos an, lesen Sie die Beschreibungen oder folgen Sie den Schritt-für-Schritt-Anleitungen in Ihrem eigenen Tempo. Wenn etwas unklar ist oder Sie Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie uns gerne – wir helfen Ihnen weiter.

​​SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 20

SAP Cloud ALM wächst mit jedem Update weiter und bietet den Anwendern intelligentere Werkzeuge und eine reibungslosere Verwaltung ihrer Landschaften. Mit diesem Update erhalten Anwender die wichtigsten Verbesserungen, die in den letzten zwei Wochen eingeführt wurden. Von Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit bis hin zu erweiterter Funktionalität – diese Änderungen zielen darauf ab, die täglichen Arbeitsabläufe effizienter und effektiver zu gestalten.

Services

Issues and Actions Management verfügt über 2 neue Funktionen.

Benutzer können jetzt standardmäßig die vorhandenen Kommentare auf der Seite Details zu Problemen/Aktionen anzeigen. Zuvor mussten die Kommentare manuell über Kommentare anzeigen/ausblenden aufgerufen werden.

Auf der Übersichtsseite sind neue Filter für die Vorgänge und/oder Aktionen verfügbar, die es den Benutzern ermöglichen, nach Priorität, Status und SO-Nummer zu filtern.

SAP Business Transformation Center

Bei der Modellierung wurde die neue Registerkarte Zugehörige Zyklen in der Anwendung Version des Transformationsmodells eingeführt. Auf dieser Registerkarte werden alle Zyklen aufgelistet, die von der ausgewählten Transformationsmodellversion abgeleitet wurden.

Zyklus und Überwachung ermöglichen es nun, die Zyklusvorbereitung und die Zyklustransformation neu zu starten, während sie noch im Gange sind, sogar mit dem Status «In Progress with Error».

Implementation

Analytics verfügt über eine neue Funktion für den Export in das PDF-Format in der Anforderungsverteilungs-App. Damit können Benutzer Daten zur Rückverfolgbarkeit von Anforderungen in ein PDF-Format exportieren, einschließlich Deckblatt, Inhaltsverzeichnis und detaillierter Anforderungsinformationen. Diese Funktion ist für Benutzer von Vorteil, die Rückverfolgbarkeitsdaten in einem standardisierten und leicht zugänglichen Format weitergeben oder archivieren müssen.

Dokumente erlaubt es nun, Vorlagen für die einheitliche Struktur von Dokumenten zu erstellen und diese für die Dokumentenerstellung zu verwenden.

In Bibliotheken ist es jetzt möglich, Beziehungen zwischen Schnittstellen aufrechtzuerhalten, indem Schnittstellen in der App zugewiesen und ihre Zuweisung aufgehoben wird.

Processes hat 2 neue Updates verfügbar.

Beim Aufrufen der Details zu einem Lösungsprozess im Solution Process Viewer können Benutzer nun Informationen zu allen Schnittstellen sehen, die dem Prozess zugeordnet sind. Neben dem Namen der zugewiesenen Schnittstellen werden auch die entsprechenden IDs und das Symbol angezeigt, das die Process Authoring App als Ursprung für die Erstellung dieser Schnittstellenbibliotheken darstellt.

Der Abschnitt Schnittstellen wird derzeit nur angezeigt, wenn entsprechende Zuweisungen vorhanden sind.

Die Benutzer können nun die jeweiligen IDs für alle Anforderungen, User Stories und Aufgaben sehen, die einem Lösungsprozess zugeordnet sind. Um das Auffinden der richtigen Elemente bei der Zuordnung von Anforderungen, User Stories oder Aufgaben zu einem Prozess zu erleichtern, können die Benutzer nun die Liste der vorgeschlagenen Werte entweder anhand von Teilen ihres Titels, ihrer ID oder des Bereichsnamens durchsuchen.

Operations

Die Konfigurations- und Sicherheitsanalyse ermöglicht es den Benutzern nun, bevorzugte verwaltete Komponenten als Favoriten zu markieren. Verwaltete Komponenten, die als Favoriten markiert sind, werden im Abschnitt Favoriten auf der Startseite angezeigt. Und sie werden auch dann angezeigt, wenn sie nicht im ausgewählten Bereich enthalten sind. Auf diese Weise können Benutzer schnell zu häufig verwendeten oder bevorzugten verwalteten Komponenten navigieren, ohne den Bereich jedes Mal neu definieren zu müssen.

RISE with SAP

System View hat die Karte Upgrade Assessment in der Kategorie Software Stack erweitert und in SAP Readiness Check Key Results umbenannt. Die Karte bietet nun einen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse des letzten SAP Readiness Check for SAP S/4HANA Upgrades, der für das System durchgeführt wurde. Anwender können damit einschätzen, ob sie für ein Upgrade bereit sind oder welchen Aufwand sie dafür betreiben müssen.

Die Karte zeigt die folgenden Schlüsselergebnisse an:

  • Anzahl der relevanten Vereinfachungspositionen
  • Anzahl der relevanten Kompatibilitätsumfangspositionen
  • Gesamtzahl der Feststellungen des Zollkodex
  • Anzahl der betroffenen Remote-Schnittstellen
  • Anzahl nicht verfügbarer und veralteter Apps in der Zielversion
  • Anzahl der empfohlenen SAP Fiori Apps

Um eine neue SAP-Bereitschaftsprüfung zu initiieren, wählen Sie Neue Analyse. Um alle Details des letzten SAP Readiness Check-Laufs anzuzeigen, wählen Sie Letztes Ergebnis.

​​SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 16 and 18

Die neuesten Verbesserungen in SAP Cloud ALM sind da!

Mit den aktuellen Updates verfeinert und erweitert SAP weiterhin die Funktionen von SAP Cloud ALM – zur Optimierung von Abläufen, Steigerung der Produktivität und Vereinfachung Ihrer täglichen Arbeit. In dieser Ausgabe stellen wir die wichtigsten Verbesserungen der letzten 4 Wochen vor – kompakt und übersichtlich, mit dem Ziel, Workflows zu vereinfachen und die Benutzererfahrung zu verbessern.

SAP Business Transformation Center 

Modeling enthält diesmal zwei neue Updates:

Der Tab Transformation Tables ist auch in der App Transformation Model Versions verfügbar – dort sieht man alle Tabellen, die zur jeweiligen Modellversion gehören.

In der App Manage Transformation Model gibt es jetzt einen neuen Tab namens Transformation Tables, in dem Benutzer eine Liste aller Tabellen des jeweiligen Transformationsmodells sehen können, die am Migrationsprojekt teilnehmen.

Es wurde außerdem ein neuer Write Behavior Type mit dem Namen Delete and Insert eingeführt. Er ermöglicht es, alle Einträge eines benutzerdefinierten Transformationsobjekts in einer SAP S/4HANA-Zieltabelle zu löschen und mit aktuellen Daten aus dem Quellsystem neu zu befüllen – so enthält die Tabelle stets nur die neuesten Daten.

Im Bereich Cycle and Monitoring löscht die Phase Target System Preparation nun automatisch HCM-Konfigurationstabellen, wenn sie beim Erstellen eines Shell-Systems aus dem Quellsystem kopiert wurden.

Implementation

Processes hat ein neues Lösungsszenario:
SAP Services Content for Airline Backoffice wurde hinzugefügt und ist nun eine unterstützte Lösung im Process Management.

Test Preparation bringt drei neue Verbesserungen:

Massenupload von manuellen Testfällen aus einer Excel-Datei ist jetzt möglich. Eine Vorlage ist direkt in der App verfügbar.

Testfälle können jetzt auch basierend auf SAP Best Practices Test Scripts hochgeladen werden (verfügbar unter „Accelerators“ im jeweiligen Solution Process).
Es wird empfohlen, diese Skripte vor dem Hochladen anzupassen – mit maximal 20 Aktivitäten und 100 Aktionen pro Testfall.

Unter Relations können Interface Library Elements nun Testfällen zugeordnet werden. Dies erhöht die Testabdeckung und Rückverfolgbarkeit im Implementierungsprojekt. Der Status verknüpfter Testfälle ist in der Libraries App sichtbar.

Tasks hat Vier neue Updates:

Mehrere Prozesse können jetzt mittels Mass Edit Projektaufgaben, Anforderungen, User Stories und Defekten zugewiesen werden.

Sprints und Timeboxes können via Task API als Start- und Enddaten von Elementen zugewiesen werden.

Änderungen an benutzerdefinierten Feldern sind jetzt in der Historie der Tasks API sichtbar.

Neue Rollenvorlage imp_tkm_TaskManager: Damit können User Stories, Projektaufgaben, Anforderungen, Testfälle, Defekte und Quality Gates verwaltet werden. Empfehlung: Kombination mit Project Viewer zur vollständigen Navigation.

Im Projects and Setup ist die SAP Activate Roadmap für SAP S/4HANA Cloud Public Edition (3-System-Landschaft) ist jetzt auch auf Japanisch verfügbar.

Neue Benachrichtigung bei Fehlern beim Erstellen, Freigeben oder Importieren eines Transport of Copies.

In der App Process Hierarchy Assignments (Cross-Project Overview) gibt es neue Spalten und Tabs für Test Preparation und Test Execution – für bessere Übersicht und Strukturierung testbezogener Daten.

Neue Spaltenkonfiguration für den Library Type, zur Anzeige und Verwaltung zugeordneter Library-Elemente.

In der App Libraries können Testfälle angezeigt werden, die Schnittstellen zugeordnet sind. Per Link ist eine Navigation zur Test Preparation App möglich.

Requirements hat zwei neue Updates:

Neue strukturierte Workflows für Requirement Statuses und Approval States, um klare Freigabeprozesse zu gewährleisten.

Anforderungen mit folgenden Zuständen sind jetzt read-only (nicht mehr änderbar):

Requirement Statuses:

  • Successfully Tested
  • Confirmed
  • In Approval

Approval States:

  • No Approval Required
  • Rejected

Operations

Configuration & Security Analysis unterstützt jetzt das Monitoring für:

  • SAP Security Recommendation Data für SAP Custom Domain Service (Cloud Foundry-Umgebung)
  • SAP Security Recommendation Data für SAP Cloud Logging Service

Configuration & Security Analysis wurde außerdem um eine verbesserte Download-Funktionalität auf der Changes-Seite erweitert. Es stehen nun zusätzliche Optionen zum Herunterladen der Einträge aus der Stores-Tabelle zur Verfügung:

Verfügbare Optionen:

  • Download Table – Lädt die Stores-Tabelle herunter.
  • Download Table with Changed Items – Lädt die Stores-Tabelle sowie die Details zu den geänderten Einträgen in den Stores herunter.

Real User Monitoring hat eine neue Service Type View eingeführt.

Die neue Ansicht New Request Overview erweitert die bestehende Request Overview Page, indem sie es den Nutzern ermöglicht, nach Dimensionen wie Service Name, Request Name, Request Type und Action zu filtern und diese anzuzeigen. Diese Verbesserung bietet einen umfassenden Überblick über die Service-Metriken und unterstützt die Nutzer dabei, ihre Anfragen besser zu analysieren und effizient zu verwalten.

Job & Automation Monitoring unterstützt jetzt die Resolution P, also den Metrikwert für den angegebenen Zeitraum, in der Job & Automation Monitoring Analytics API

Business Service Management ermöglicht nun den Empfang von Ereignissen des Typs Planned Availability. Diese Ereignisse von SAP betreffen Private Cloud-Systeme und stellen in der Regel geplante Betriebszeiten dar, die zur Durchführung einer Serviceanfrage reserviert sind. Die Ereignisse werden entweder von SAP selbst oder im Event Calendar erstellt. Benutzer können außerdem Event Actions für diesen Ereignistyp konfigurieren.

In Business Process Monitoring ist es jetzt möglich, bis zu 15 benutzerdefinierte KPIs für Komponenten auf Basis von SAP BTP zu erstellen. Nach Abschluss der initialen Einrichtung können diese Custom KPIs für Monitoring-Zwecke genauso verwendet werden wie die Standard-KPIs. Dadurch erhalten die Nutzer vollständig personalisierte Einblicke, die auf ihre spezifischen geschäftlichen Anforderungen zugeschnitten sind.

RISE with SAP 

Die System View bietet nun eine erweiterte Software Stack Assessment, um sich an den Clean Core-Prinzipien auszurichten und sicherzustellen, dass das System stets auf der neuesten SAP S/4HANA-Version oder zumindest auf dem aktuellen Feature Package Stack läuft. Ebenso wichtig ist es, den neuesten Feature Package Stack bzw. Support Package Stack zu installieren, um von SAP-Innovationen zu profitieren und Sicherheitsrisiken zu minimieren.

Neben der Überprüfung des aktuell auf dem System installierten SAP S/4HANA-Releases können Nutzer jetzt auch bewerten, ob der Software Stack den Status Innovation-Ready und Security-Compliant erfüllt.

Services 

Die Service Results enthalten nun einen neuen Unterabschnitt namens Issue Overview unter der Management Summary auf Template-Ebene. Dieser zeigt eine Übersicht der im Inhalt der Serviceergebnisse eingebetteten Issues an.

Mehrere Bereiche*

Es ist jetzt möglich, jede Seite im SAP Help Portal mithilfe von KI-gestützter maschineller Übersetzung sofort in 39 Sprachen zu übersetzen.

SAP Cloud ALM ist jetzt in den folgenden zusätzlichen Sprachen verfügbar, die Benutzer in den Profileinstellungen auswählen können:

  • Tschechisch
  • Kroatisch
  • Niederländisch
  • Polnisch
  • Slowakisch
  • Thailändisch
  • Ukrainisch
  • Vietnamesisch