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SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 8

SAP Cloud ALM entwickelt sich kontinuierlich weiter – mit gezielten Erweiterungen, die die Transparenz vertiefen und die operative Steuerung stärken.

Das Release in Woche 8 bringt erweiterte Bewertungs- und Analysefunktionen in der RISE with SAP Methodology, intelligentere Bereitschafts- und Datenqualitätsfunktionen im SAP Business Transformation Center sowie eine breitere Monitoring-Abdeckung und höhere Konfigurationstransparenz im Bereich Operations

Gemeinsam verbessern diese Updates die Transparenz, stärken die Governance und helfen Teams, Transformation und Operations mit grösserer Klarheit und Sicherheit zu steuern.

SAP Business Transformation Center Transition, Scoping, Modeling, Data Management

Die neuesten Updates im SAP Business Transformation Center konzentrieren sich darauf, die Transformationsbereitschaft zu stärken, die Transparenz der Datenqualität zu verbessern und die Automatisierung in Scoping, Modeling und Data Management zu erhöhen. Mit erweiterten System-Scans, intelligenteren Validierungsprüfungen und tiefergehenden analytischen Einblicken können Teams SAP ERP Cloud-Transformationen mit grösserer Sicherheit, Kontrolle und reduziertem manuellem Aufwand durchführen.

Verbesserungen in der App Transformation Project Overview

Die App Transformation Project Overview wurde erweitert, um eine bessere Transparenz und Kontrolle über alle Transformationsphasen hinweg zu ermöglichen.

Die Liste der verfügbaren Aufgaben wurde überarbeitet, und Aufgaben können nun nach Status gefiltert werden, wodurch es einfacher wird, sich auf offene oder kritische Aktivitäten zu konzentrieren.

Darüber hinaus können Aufgaben aus den Bereichen Scoping, Modeling sowie Cycle & Monitoring nun direkt in der Übersicht nachverfolgt werden – einschliesslich ihres Ausführungsfortschritts und aktuellen Status.

​Jede relevante Aufgabe enthält zudem eine direkte Navigationsverknüpfung zur entsprechenden App, was nahtlose Übergänge zwischen Transformation Project Overview und den Apps Scoping, Modeling oder Cycle & Monitoring ermöglicht.

Diese Verbesserungen stärken die Transparenz, vereinfachen die Navigation und helfen Teams, den Transformationsfortschritt effizienter aus einer zentralen Sicht heraus zu steuern.

TL;DR: 

Die App Transformation Project Overview bietet nun überarbeitete Aufgabenlisten, Statusfilter, Phasen-Tracking und direkte Navigation zu verbundenen Apps für eine bessere End-to-End-Projekttransparenz.

Erweiterte Filterzuweisungen für Organisationseinheiten und Zeitscheiben im Scoping

Die Scoping-Funktionen wurden erweitert, um die Präzision bei System-Scans und der Datenauswahl zu verbessern.

Filterzuweisungen für organisationsbezogene Tabellenfelder umfassen nun die Domäne Financial Management Area (FIKRS). Dadurch wird sichergestellt, dass relevante Financial-Management-Strukturen beim Scoping und bei der Vorbereitung der Migration korrekt berücksichtigt werden.

Darüber hinaus kann der System-Scan nun zeitscheibenrelevante Domänen, insbesondere GJAHR (Geschäftsjahr), in kundeneigenen Datenbanktabellen erkennen. Auf Basis dieser Erkennung werden Zeitscheiben-Filterzuweisungen automatisch abgeleitet, sodass eine Datenmigration entsprechend dem ausgewählten Geschäftsjahr ermöglicht wird.

Wenn das Time-Slice-Solution-Pattern aktiviert ist, wird der Geschäftsjahresfilter automatisch für ein relevantes Feld in der kundeneigenen Tabelle aktiviert. Der Filter kann bei Bedarf weiterhin in der App Select Scanned Tables angepasst oder deaktiviert werden.

Diese Erweiterungen ermöglichen ein granulareres Scoping, eine bessere Ausrichtung an Finanzstrukturen und eine verbesserte Steuerung zeitabhängiger Datenmigration.

​TL;DR: 

Scoping unterstützt nun FIKRS-basierte Filter für Organisationseinheiten und leitet automatisch Geschäftsjahres- (GJAHR) Zeitscheiben-Filter für kundeneigene Tabellen ab, wodurch eine präzisere und flexiblere Datenmigration ermöglicht wird.

Automatische Erkennung fehlender Standard-Transformation-Objekttabellen im Modeling

Modeling wird weiter verbessert durch die automatische Erkennung und Behandlung fehlender Standard-Transformation-Objekttabellen. Wenn Tabellen, die zu einem Standard-Transformationsobjekt gehören, im SAP ERP-Quellsystem nicht vorhanden sind, werden sie nun automatisch identifiziert und aus der Transformationsmodellversion ausgeschlossen. Dies gilt auch für zugehörige Child-Tabellen, Objektrelationen, Regeln und Filterzuweisungen.

Durch das automatische Entfernen nicht vorhandener Elemente aus dem Modell hilft das System, potenzielle Fehler zu reduzieren und die Gesamt-Datenintegrität während der Transformation zu stärken.

Diese Funktionalität wird über den neuen Check Missing Standard Transformation Object Tables gesteuert, der in der App Manage Transformation Models als Teil der Transformation Model Readiness Checks verfügbar ist.

TL;DR: 

Fehlende Standard-Transformationstabellen werden nun erkannt und automatisch aus Modellversionen ausgeschlossen, wodurch Fehler reduziert und die Zuverlässigkeit der Transformation verbessert werden.

Trendanalyse und verbesserte Cross-App-Navigation im Data Management

Das Monitoring der Datenqualität wird durch zwei zentrale Erweiterungen im Data Management transparenter und besser vernetzt.

In der App Analyze Data Quality steht nun auf der KPI Detail Page ein neues Trenddiagramm zur Verfügung. Es visualisiert, wie sich die Gesamtanzahl der Fehler für einen ausgewählten KPI über mehrere erfolgreich abgeschlossene Quality Check Runs hinweg entwickelt. Dadurch lassen sich Verbesserungs- oder Verschlechterungstrends leichter erkennen und Entscheidungen auf Basis der historischen KPI-Entwicklung treffen.

Darüber hinaus wurde die Navigation zwischen den Apps optimiert. In der App Manage Runs ist es nun möglich, direkt von der Run Object Page zur entsprechenden KPI Object Page zu springen, um eine detailliertere Analyse durchzuführen. Beim Anlegen eines neuen Runs oder beim Anzeigen eines bestehenden Runs zeigt das System zudem die erforderliche ST-PI-Version an, sodass alle technischen Voraussetzungen für die Ausführung klar ersichtlich sind.

TL;DR: 

Neue KPI-Trenddiagramme ermöglichen eine historische Analyse der Datenqualität, während verbesserte Navigation und die Sichtbarkeit der ST-PI-Version die technische Validierung und Cross-App-Analyse vereinfachen.

​RISE with SAP Methodology – Operations View

​New Operations Scores

Das Dashboard Operations View umfasst nun zwei neue Scores, die eine höhere Transparenz hinsichtlich der operativen Clean-Core-Compliance berechtigter Systeme bieten.

Der neue Overall Operations Score stellt die durchschnittliche Clean-Core-Compliance über alle berechtigten Systeme im Rahmen des Operations-Prinzips dar. Der Score wird als gewichteter Mittelwert auf Basis von zwei Bereichsscores berechnet:

  • ​System Health 
  • Operations Setup 

Der neu eingeführte Operations Setup Score bewertet, wie gut Systeme aus operativer Sicht konfiguriert sind. Er basiert auf KPIs und Kennzahlen aus folgenden Bereichen:

  • ​Health Monitoring 
  • Exception Monitoring 
  • Integration Monitoring 
  • Job & Automation Monitoring 
  • Configuration & Security Analysis 
  • Real User Monitoring 
  • Business Service Management 
  • Business Process Monitoring 

Für eine detaillierte Aufschlüsselung wählen Sie im Tab Eligible Systems ein System aus, um die Ansicht Operation Details zu öffnen und die zugrunde liegenden Kennzahlen einzusehen.

TL;DR: 

Die Operations View umfasst nun einen Overall Operations Score sowie einen neuen Operations Setup Score und bietet damit klarere Einblicke in die Clean-Core-Compliance und operative Bereitschaft berechtigter Systeme.

Operations – Integration & Exception Monitoring, Job & Automation Monitoring, Operation Automation

Die neuesten Updates im Bereich Operations erhöhen die Transparenz über Systemintegrationen, Automatisierung und Monitoring hinweg. Mit verbesserten Einblicken in Verbindungen, erweiterter Unterstützung im Message Monitoring, verfeinerten Data-Management-Einstellungen und zusätzlichen Clean-up-Funktionen erhalten Teams eine bessere Transparenz, stärkere Kontrolle und eine effizientere Landscape-Governance in komplexen Umgebungen.

Flow Discovery und erweiterte Produktunterstützung in Integration & Exception Monitoring

Integration & Exception Monitoring erweitert weiterhin sowohl die Transparenz als auch die Produktabdeckung.

Mit Flow Discovery können Verbindungen zwischen verwalteten Services und Systemen nun automatisch identifiziert werden. Wenn die Funktion aktiviert ist, korreliert sie Nachrichten über Komponenten hinweg, erkennt System-zu-System-Beziehungen und protokolliert diese Informationen zur Wiederverwendung durch andere SAP-Lösungen.

Derzeit wird Flow Discovery in Kombination mit SAP LeanIX unterstützt.

Darüber hinaus wurde die Monitoring-Abdeckung erweitert und unterstützt nun:

  • Commodity Expense Management – Überwachung von SAP Expense Management-Nachrichten mit detaillierten Statusübersichten und Drill-down-Funktionen.
  • SAP Digital Currency Hub – Transparenz über eingehende und ausgehende Nachrichten einschliesslich detaillierter Einblicke auf Nachrichtenebene.

Diese Erweiterungen stärken die Landscape-Transparenz und erweitern gleichzeitig die Monitoring-Abdeckung für zentrale Business-Lösungen.

TL;DR: 

Flow Discovery macht Systemverbindungen innerhalb der Landscape sichtbar, während die neue Monitoring-Unterstützung für Commodity Expense Management und SAP Digital Currency Hub die Integrations-Transparenz erweitert.

Erhöhte Transparenz der Application Settings in Job & Automation Monitoring

Die Application Settings im Menü Configuration wurden erweitert, um eine klarere Transparenz hinsichtlich Datenvolumen und Aufbewahrungseinstellungen zu bieten.

Im Abschnitt Data Volume zeigt die App nun folgende Informationen an:

  • Rohdatengrösse 
  • Aggregierte Datengrösse (stündlich) 

Gesamtspeichergrösse 

Im Abschnitt Data Retention Time werden nun folgende Werte angezeigt:

  • Aufbewahrungszeit für Rohdaten 
  • Aufbewahrungszeit für stündliche Daten 
  • Aufbewahrungszeit für Warnmeldungen

Bitte beachten Sie, dass unabhängig von der konfigurierten Aufbewahrungszeit für Raw Data stets 15 Job-Instanzen (und bis zu 100 Job-Instanzen mit Alerts) gespeichert werden.


Diese Updates verbessern die Transparenz hinsichtlich Speicherverbrauch und Aufbewahrungsrichtlinien und unterstützen Administratoren dabei, Monitoring-Daten effektiver zu verwalten.

TL;DR: 

Die Application Settings bieten nun klarere Einblicke in Datenvolumen und Aufbewahrungszeiten, mit definierten Mindestregeln für die Speicherung von Job-Instanzen.

Bereinigungsoption in Landscape Management

In der App Landscape Management steht nun eine neue Bereinigungsoption für Operations Automation zur Verfügung

Über die Option Clean-Up in der Spalte Actions unter Services/Systems – Supported Use Cases können Administratoren die Operations-Automation-Konfiguration sowie alle zugehörigen Daten für einen ausgewählten Service oder ein System löschen.

Nach der Bereinigung: 

  • Die Operations-Automation-Konfiguration wird entfernt
  • Gesammelte Daten werden gelöscht
  • Der Service oder das System wechselt in den Status Not Configured

Dies hilft, ein schlankes Monitoring-Setup aufrechtzuerhalten und veraltete Konfigurationen zu entfernen, wenn Services oder Systeme nicht mehr benötigt werden.

TL;DR:

Einstellungen und Daten von Operations Automation können nun direkt in Landscape Management bereinigt werden, um Konfigurationen schlank zu halten.

​SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 6 

SAP Cloud ALM entwickelt sich kontinuierlich weiter mit gezielten Updates, die Transparenz und operative Einblicke stärken.

Das Release in Woche 6 bringt erweiterte Überwachungs- und Analysemöglichkeiten im Bereich Operations, effizienteres Benutzer- und Projektmanagement in Administration und Implementation, sowie praxisnahe Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit, die den Arbeitsalltag erleichtern.

Diese Updates helfen Teams dabei, Komplexität besser zu beherrschen, manuellen Aufwand zu reduzieren und die Kontrolle über ihre SAP Cloud ALM Landschaft zu verbessern.

SAP Business Transformation Center – Scoping 

Die neuesten Updates im SAP Business Transformation Center stärken weiterhin Transparenz und Kontrolle in der Transformationsvorbereitung. Durch klarere Einblicke in Systemscans und eine verbesserte Sicht auf Quell-Datenstrukturen können Teams fundiertere Scoping-Entscheidungen treffen und spätere Überraschungen während der Migration vermeiden.

Die Ergebnisse des Systemscans umfassen jetzt mandantenabhängige Tabellen sowie mandantenunabhängige kundeneigene Tabellen.

Das neueste Update im Bereich Scoping des SAP Business Transformation Center verbessert die Transparenz während der Systemanalyse durch eine erweiterte Abdeckung der Systemscan-Ergebnisse.

Mit dieser Erweiterung enthalten Systemscans nun sowohl mandantenabhängige Tabellen als auch mandantenunabhängige kundeneigene Tabellen in einer einzigen, konsolidierten Ansicht. Dies ermöglicht Transformationsteams bereits in der frühen Scoping-Phase einen umfassenderen Überblick über das SAP-ERP-Quellsystem und hilft ihnen, den gesamten Daten-Footprint besser zu verstehen.

Mandantenabhängige Tabellen unterstützen weiterhin die Scoping-Entscheidungen und können wie bisher in der App „Select Scanned Tables“ geprüft und angepasst werden. Zusätzlich zeigt ein neuer Tab jetzt mandantenunabhängige kundeneigene Tabellen (z. B. Z, Y oder benutzerdefinierte Namensräume) an. Diese Tabellen dienen ausschliesslich zu Informationszwecken und können nicht ins Scoping einbezogen werden, da sie derzeit nicht vom Lean Selective Data Transition-Szenario von SAP ERP zu SAP S/4HANA abgedeckt sind.

Durch die klare Trennung von mandantenabhängigen und mandantenunabhängigen Tabellen unterstützt der Systemscan Teams dabei, kundeneigene Tabellen zu identifizieren, die möglicherweise eine spezielle Behandlung erfordern. Auch wenn mandantenunabhängige kundeneigene Tabellen nicht Teil des standardmässigen Migrations-Scopings sind, ermöglicht ihre Sichtbarkeit eine frühzeitige Bewertung, ob sie im Zielsystem benötigt werden, und die Planung alternativer Übertragungsansätze, falls erforderlich.

TL;DR: 

Systemscans zeigen jetzt sowohl mandantenabhängige als auch mandantenunabhängige kundeneigene Tabellen und bieten damit einen vollständigen Überblick über das Quellsystem – inklusive klarer Kennzeichnung, welche Tabellen für das Scoping relevant sind und welche nur zu Informationszwecken dienen.

Operations – Health Monitoring, Integration & Exception Monitoring, Business Process Monitoring

Die neuesten Updates im Bereich Operations konzentrieren sich auf mehr Transparenz, intelligenteres Monitoring und eine bessere Kontrolle der Systemressourcen. Verbesserungen in den Überwachungs-Apps erleichtern das Verständnis darüber, was überwacht wird, wie Systeme und Services Ressourcen verbrauchen und wo Handlungsbedarf besteht – damit Operationsteams schneller reagieren und komplexe Landschaften effizienter steuern können.

Neue RFC-Kennzahlen verfügbar im Health Monitoring

Health Monitoring wurde um umfassende RFC-Kennzahlen erweitert und ermöglicht Operationsteams damit tiefere Einblicke in die Stabilität der Remote-Kommunikation und der Hintergrundverarbeitung.

Das Update führt die Überwachung von tRFC, qRFC und bgRFC ein, sodass transaktionale, gepufferte und Hintergrund-RFC-Aufrufe effektiver nachverfolgt werden können. 

Zusätzlich stellt eine neue Kennzahl zur RFC-Konnektivität die Verfügbarkeit von RFC-Destinationen dar. Sie hilft dabei, Kommunikationsprobleme zwischen Systemen schnell zu erkennen und zu beheben. Die RFC-Konnektivitätskennzahl bietet zudem konfigurierbare Optionen, mit denen das Monitoring an spezifische betriebliche Anforderungen und kritische Verbindungen angepasst werden kann.

Die RFC-Monitoring-Funktionen sind nur verfügbar, wenn ST-PI 740 SP33 installiert ist.

TL;DR: 

Health Monitoring unterstützt jetzt detaillierte RFC-Kennzahlen (tRFC, qRFC, bgRFC) sowie den RFC-Konnektivitätsstatus und verbessert so die Transparenz bei Systemkommunikation und Hintergrundverarbeitung.

Unterstützung für SAP Complaint Handling im Integration & Exception Monitoring 

Integration & Exception Monitoring wurde um die Unterstützung für SAP Complaint Handling erweitert und bietet Operationsteams nun vollständige Transparenz über beschwerdebezogene Nachrichtenflüsse. Mit diesem Update können eingehende und ausgehende Nachrichten in folgenden Nachrichtentypen überwacht werden:

Für jeden Nachrichtentyp steht eine detaillierte Statusübersicht zur Verfügung, mit der Teams den Verarbeitungsstatus schnell beurteilen können. Aus der Übersicht heraus lässt sich zu einzelnen Nachrichten navigieren, um Fehler zu analysieren, Verzögerungen zu untersuchen und technische Details einzusehen. Wie bei anderen unterstützten Integrationen erfolgt die Datenerfassung über SAP-Managed Connectivity, was eine konsistente und aufwandsarme Einrichtung sicherstellt.

Diese Erweiterung unterstützt Teams dabei, Integrationsprobleme in Complaint-Handling-Szenarien proaktiv zu erkennen und schneller zu reagieren, wenn geschäftskritische Nachrichten fehlschlagen oder sich unerwartet verhalten.

TL;DR: 

Integration & Exception Monitoring unterstützt jetzt SAP Complaint Handling und bietet durchgängige Transparenz für Konfigurations-, Stammdaten- und Transaktionsnachrichten – inklusive Detailnavigation für eine schnellere Fehleranalyse.

Verbesserte KPI-Transparenz und Memory-Insights im Business Process Monitoring 

Business Process Monitoring bietet nun eine tiefere Transparenz darüber, wie KPIs konfiguriert sind und wie Systemressourcen verwendet werden. Im Konfigurationsdialog wurde die Seite Services / Systeme erweitert und zeigt jetzt eine vollständige Liste aller KPIs, die einem Service oder System zugewiesen sind – inklusive relevanter Kontextinformationen und Details zur Datenerfassung. Dadurch wird besser nachvollziehbar, wo und warum bestimmte KPIs aktiv sind.

Zusätzlich können Administratoren im Process Monitoring nun die Speicherauslastung pro Service oder System analysieren. In der Ansicht Tabellarische Darstellung pro Service im Bereich Datenvolumen lässt sich erkennen, wie sich die Speichernutzung auf Services und Systeme verteilt – inklusive der Top 10 KPIs. Diese Einblicke helfen Teams dabei, ressourcenintensive KPIs zu identifizieren und die Monitoring-Konfiguration gezielt zu optimieren.

Zusammen unterstützen diese Verbesserungen fundiertere Entscheidungen zur Aktivierung von KPIs und zur Datenerfassung – und helfen dabei, Monitoring-Tiefe und Speichernutzung effizient in Einklang zu bringen.

TL;DR: 

Business Process Monitoring zeigt jetzt KPIs pro Service/System sowie deren Speicherauslastung – für eine gezielte Optimierung der KPI-Konfiguration und ein effektives Ressourcenmanagement.

Implementation – Risiken, Quality Gates, Features, Analysen 

Die neuesten Updates im Bereich Implementation zielen darauf ab, Teams während der Projektausführung mehr Kontrolle, bessere Einblicke und höhere Effizienz zu bieten. Von verbesserten Analytics- und Reporting-Funktionen bis hin zu optimiertem Handling von Risiken, Quality Gates und Transporten – diese Erweiterungen reduzieren manuellen Aufwand und erleichtern das Management komplexer Projekte mit mehr Sicherheit und Transparenz.

Erweitertes Risikomanagement 

Die Risikobehandlung in SAP Cloud ALM ist jetzt noch enger mit der Projektausführung verknüpft. Die App Risiken wurde um neue Funktionen erweitert, die Teams dabei unterstützen, Risiken aktiv zu mitigieren und effizienter im grossen Massstab zu arbeiten.

Projektleiter können nun direkt aus einem Risiko heraus neue Projekttasks anlegen oder bestehende Tasks zuweisen. So lassen sich identifizierte Risiken einfacher in konkrete Massnahmen und Folgeaktivitäten überführen – ohne die App zu wechseln. Dies stärkt die Verbindung zwischen Risikoerkennung und Umsetzung.

Zusätzlich unterstützt die App Risiken jetzt den Download und Upload von Tabellen. Dies ermöglicht die Massenbearbeitung, Offline-Analysen und eine einfachere Zusammenarbeit – insbesondere bei umfangreicheren Risiko-Listen oder während der Vorbereitungs- und Prüfphasen.

TL;DR: 

Erstellen und zuweisen von Projekttasks direkt aus Risiken heraus – und Risiken im grossen Masstab verwalten durch Tabellen-Download und -Upload für schnellere Analysen und Aktualisierungen. 

Quality Gates: Schnellere Analysen, Massenbearbeitung und automatisierte Bewertungen

Der Bereich Quality Gates wurde um mehrere leistungsstarke Funktionen erweitert, die das Management von Checklisten effizienter, skalierbarer und praxisnäher machen – insbesondere in grösseren oder stark regulierten Projekten. 

Teams können nun Checklistenpunkte aus dynamischen Quality Gates in Tabellen herunterladen, um sie offline zu analysieren und massenhaft zu bearbeiten. Nach den Änderungen lassen sich die Tabellen wieder hochladen, um neue Checklistenpunkte zu erstellen oder bestehende zu aktualisieren. Ergänzt wird dies durch eine neue Funktion zur Massenbearbeitung direkt in der App, mit der sich mehrere Checklistenpunkte gleichzeitig aktualisieren lassen – ganz ohne externe Tools.

Auch Sichtbarkeit und Steuerung wurden verbessert: In der hierarchischen Checklistenansicht können Projektteams nun alle vorhandenen Attribute von Checklistenpunkten anzeigen und bearbeiten – darunter Verantwortlicher, geplantes Abschlussdatum, Team, Benutzertyp und Kommentare. Dadurch wird die Verwaltung von Zuständigkeiten, Zeitplänen und Verantwortlichkeiten über die Quality Gates hinweg deutlich erleichtert.

Zusätzlich können Projektleiter jetzt für ausgewählte dynamische Quality Gates einen vollständig automatisierten SAP Assessment Service anfordern. Dieser steht zur Verfügung für: 

  • SAP Activate Roadmap – SAP S/4HANA Cloud Public Edition (Prepare & Explore) 
  • SAP Activate Roadmap – SAP SuccessFactors (Prepare & Explore) 

Dieser Service beschleunigt Bewertungen und stellt gleichzeitig die Konsistenz mit den SAP Best Practices sicher.

TL;DR: 

Quality Gates unterstützen jetzt tabellenbasierte Analyse und Massenbearbeitung, vollständige Attributpflege in dynamischen Checklisten sowie automatisierte SAP Assessment Services – für ein schnelleres, transparenteres und skalierbareres Qualitätsmanagement.

Features: Verbesserte Transparenz im Transportverwaltung

Die Transportverwaltung im Bereich Features ist jetzt dank zweier kleiner, aber praxisnaher Erweiterungen transparenter.

Im Abschnitt Transporte wird nun der Transportverantwortliche direkt angezeigt. Dadurch können Projektteams Zuständigkeiten schneller erkennen, Verantwortlichkeiten klären und Folgeaktivitäten koordinieren – ganz ohne Tool-Wechsel oder tiefes Eintauchen in Transportdetails.

Zudem wurde der Dialog „Transport von Kopien anlegen“ erweitert: Er zeigt jetzt sowohl den Transporttyp als auch den Verantwortlichen an. Diese Kontextinformationen bereits im Voraus verfügbar zu haben, hilft dabei, Fehler bei der Erstellung von Transporten zu vermeiden und unterstützt fundiertere Entscheidungen bei der Auswahl oder Wiederverwendung von Transporten.

Zusammen verringern diese Verbesserungen Unklarheiten und machen die tägliche Transportverwaltung transparenter und effizienter. 

TL;DR: 

Transportverantwortlicher und Transporttyp sind nun an zentralen Stellen sichtbar – für mehr Transparenz und klare Zuständigkeiten im Transport-Management.

Analysen: Intelligentere Suche, bessere Nachvollziehbarkeit und Risiko-Einblicke

Der Bereich Analytics in SAP Cloud ALM entwickelt sich weiter – mit Updates, die das Auffinden relevanter Daten, das Verstehen von Zusammenhängen und die Gewinnung klarer Projekt-Einblicke erleichtern. 

Eine verbesserte Suche und Filterung von Testplänen steht nun über einen neuen Auswahlhilfe-Dialog in der App Defect Reporting zur Verfügung. Der Dialog bietet ein eigenes Suchfeld sowie einen Tab „Bedingungen definieren“, mit dem sich gezielter filtern lässt. So können beispielsweise Testfälle, die dem Testplan „None“ zugewiesen sind, durch eine „ungleich“-Bedingung ausgeschlossen werden. Dies sorgt für übersichtlichere Defect Reports und stellt sicher, dass nur relevante Testpläne in die Analyse einfliessen.

Indirekte Dokumentverknüpfungen sind jetzt in der App Solution Process Traceability sichtbar. Dokumente, die über Requirements, Tasks, Defects oder Bibliothekseinträge indirekt verknüpft sind, können angezeigt werden, indem die Option Indirekte Zuordnung sowie der Dokumente-Toggle aktiviert werden. Dokumentenzähler, Mikro-Balkendiagramme und der direkte Zugriff auf Dokumentdetails werden automatisch aktualisiert und ermöglichen so einen umfassenderen Überblick über die Dokumentationsabdeckung entlang der Prozesse.

TL;DR: 

Die Analysen bieten jetzt eine verbesserte Filterung von Testplänen sowie die Anzeige indirekt zugeordneter Dokumente in Traceability-Ansichten. 

Administration – Benutzerverwaltung 

Massenpflege von Benutzern 

Die Benutzerverwaltung wird durch die Massenpflege von Rollen deutlich effizienter. Administratoren können jetzt direkt aus der Tabellenansicht der App Benutzerverwaltung Rollen für mehrere Benutzer gleichzeitig zuweisen oder entfernen. 

Diese Erweiterung vereinfacht umfangreiche Benutzeraktualisierungen und reduziert manuellen Aufwand bei der Zugriffsverwaltung über ganze Teams hinweg.

Wichtige Punkte: 

  • Rollen mehreren Benutzern gleichzeitig zuweisen oder entziehen 
  • Bis zu 50 Benutzer können in einem Schritt bearbeitet werden 
  • Benutzer mit folgenden Status können nicht bearbeitet werden:
  • Deaktiviert 
  • Bald ablaufend 
  • Warten auf Genehmigung (und nicht im SAP BTP Cockpit gepflegt) 

TL;DR: 

Benutzerrollen jetzt schneller verwalten – durch Massenvergabe oder -entzug von Rollen, ideal für eine skalierte und abgestimmte Zugriffssteuerung.

SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 4

SAP Cloud ALM startet mit Updates ins neue Jahr, deren Schwerpunkt auf Übersichtlichkeit, Kontrolle und datengestützten Erkenntnissen liegt.

Das Update der vierten Woche bietet eine umfassendere Transformationsbereitschaft im SAP Business Transformation Center, neue datenorientierte KPIs und Analysefunktionen in der RISE with SAP-Methodik, erweiterte Überwachungs- und Validierungsoptionen im Bereich Operations sowie intelligentere Automatisierungs- und Kollaborationsfunktionen im Bereich Implementations

Zusammen helfen diese Verbesserungen Teams dabei, bessere Entscheidungen zu treffen, Systeme sauber und effizient zu halten und Transformationen und Abläufe mit grösserer Zuversicht und Präzision zu verwalten.

SAP Business Transformation Center – Modellierung

Das neueste Update im SAP Business Transformation Center erhöht die Zuverlässigkeit der Datenmigration noch weiter, indem automatische Prüfungen auf kundenspezifische Standardtexte ausgeweitet werden. Diese Verbesserung stellt sicher, dass wichtige Geschäftsinhalte bei Transformationsprojekten nicht unbeabsichtigt zurückbleiben.

Automatische Erkennung und Migration kundenspezifischer Standardtexte

Das SAP Business Transformation Center erkennt und migriert jetzt automatisch kundenspezifische Standardtexte aus dem SAP ERP-Quellsystem. Diese Texte werden über eine neue Prüfung namens „Unknown Standard Texts Check“ in der App „Manage Transformation Models“ identifiziert und im Rahmen des Transformation Model Readiness-Prozesses bewertet.

Wenn Standardtexte gefunden werden, die nicht Teil des Standardinhalts von SAP ERP sind, werden automatisch benutzerdefinierte Transformationsobjekte erstellt. Diese Objekte werden standardmässig in den Migrationsumfang aufgenommen, können jedoch überprüft und explizit ein- oder ausgeschlossen werden, sodass die Teams vor der Datenmigration vollständige Transparenz und Kontrolle haben.

Diese Prüfung ist eng in den übergreifenden Transformation Model Readiness-Status integriert. Eine Version des Transformationsmodells kann erst erstellt werden, wenn alle Readiness-Aktivitäten – einschliesslich Konnektivität, unbekannter Änderungsbelege und unbekannter Standardtexte – erfolgreich abgeschlossen sind. Dadurch werden unvollständige oder inkonsistente Migrationen verhindert und das Risiko von Nacharbeiten im weiteren Projektverlauf reduziert.

TL;DR:

Kundenspezifische Standardtexte werden nun während der Vorbereitung des Transformationsmodells automatisch erkannt und verarbeitet, sodass keine relevanten Texte übersehen werden und die Teams eine klare Kontrolle darüber haben, was in den Migrationsumfang aufgenommen wird.

RISE with SAP Methodology – Systemansicht, Kundenobjekte

Die neuesten Updates im Bereich der RISE with SAP-Methodik stärken die Transparenz und den Einblick in die Einführung von Clean Core weiter. Mit neuen Dashboards, Registerkarten und detaillierteren Drilldown-Funktionen können Teams nun nahtloser von übergeordneten KPIs zu detaillierten Analysen der Dateneffizienz und Kundenobjekte übergehen. Diese Verbesserungen erleichtern die Bewertung technischer Schulden, die Priorisierung von Verbesserungsbereichen und die Steuerung von Systemen hin zu einer langfristigen Clean Core-Compliance mit Zuversicht.

Neue Registerkarte „Daten“ in der Systemansicht

Das Dashboard „Systemansicht in SAP Cloud ALM wurde um eine neue Registerkarte „Daten“ erweitert, wodurch die klare Kernmethodik um datenorientierte KPIs ergänzt wurde. Mit diesem Update wird die erste Datensäule eingeführt, die Datenvolumeneffizienz, die Teams dabei unterstützt, die Datennutzung in ihren Systemen besser zu verstehen, zu überwachen und zu optimieren.

Im Mittelpunkt steht der Wert für die Dateneffizienz, der bewertet, wie effizient Daten in produktiven SAP S/4HANA- und SAP S/4HANA Cloud Private Edition-Umgebungen verwaltet werden. Der Wert wird auf der Grundlage mehrerer spezieller KPI-Karten berechnet:

  • HANA-Speicher (HANA Memory)
  • HANA-Datenträger (HANA Disk)
  • Ungenutzte Daten
  • Redundante Daten
  • Veraltete Daten
  • Speicherbedarf benutzerdefinierter Tabellen (Custom Table Footprint)

Durch die Kombination dieser KPIs bietet die Registerkarte „Daten“ einen klaren, konsolidierten Überblick über das Datenwachstum und die Datenqualität. Dadurch lassen sich konkrete Folgemassnahmen – wie Archivierung, Bereinigung oder Datenlöschung – leichter identifizieren, um die Systemleistung zu verbessern, Kosten zu senken und die Landschaften innovationsfähig zu halten.

Der Datenvolumeneffizienz-Score und die KPIs sind nur für produktive Systeme verfügbar, und alle technischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die Karten Daten anzeigen können.

TL;DR:

Die neue Registerkarte „Daten“ in der Systemansicht enthält datenbezogene Clean-Core-KPIs, die eine bessere Übersicht über das Datenvolumen, klarere Optimierungsprioritäten und ein verbessertes Kosten- und Systemeffizienzmanagement ermöglichen.

Neue Kundenobjekte-App

Eine neue Customer Objects-App ist jetzt auf der Seite „RISE with SAP Methodology“ im SAP Cloud ALM Launchpad verfügbar. Dieses neue Dashboard bietet einen detaillierten Einblick in die Erweiterbarkeit und die Einhaltung der Clean-Core-Vorgaben und baut auf den bereits in der Systemansicht verfügbaren KPIs auf.

Das Dashboard „Kundenobjekte“ ermöglicht es Teams, kundenspezifische Entwicklungen viel detaillierter zu analysieren. Es ergänzt die allgemeine Übersicht durch Einblicke auf Objektebene und erleichtert so das Verständnis dafür, wo technische Schulden bestehen und welche Erweiterungen Aufmerksamkeit erfordern. Sowohl die Tabellenansichten „Kundenobjekte“ als auch „Referenzierte SAP-Objekte“ enthalten wichtige Informationen wie:

  • Clean Core Level
  • Technical Debt Score und Technical Debt Share
  • Level B-, C- und D-Ergebnisse
  • Klassifizierung von Objekten
  • Gesamtanzahl der Referenzen

Dieses Mass an Transparenz hilft Entwicklungs-, Architektur- und Betriebsteams dabei, Prioritäten für Korrekturmassnahmen zu setzen, zwischen upgrade-stabilen und kritischen Erweiterungen zu unterscheiden und Modernisierungsschritte effektiver zu planen.

TL;DR:

Die neue Customer Objects-App bietet einen detaillierten Einblick in die Erweiterbarkeit und liefert detaillierte Informationen zu sauberen Kernstufen, technischen Schulden und Erkenntnissen für Kundenobjekte. Dadurch lassen sich Erweiterungen einfacher analysieren, priorisieren und modernisieren.

Direkter Zugriff auf Kundenobjekte aus der Systemansicht

Der Zugriff auf das Deep-Dive-Dashboard für Kundenobjekte ist nun vollständig in die Systemansicht von SAP Cloud ALM integriert. Diese Verbesserung erleichtert den Übergang von allgemeinen Kerninformationen direkt zur detaillierten Objektanalyse, ohne den Kontext wechseln zu müssen.

Über den Reiter „Extensibility“ in der Systemansicht führt das Auswählen der Level B Objects, Level C Objects oder Level D Objects-Karten nun direkt zum Customer Objects Dashboard. Die Daten werden dabei automatisch sowohl nach dem ausgewählten System als auch nach dem gewählten Clean Core Level vorgefiltert. Dadurch wird ein nahtloses Drill-down von den übergeordneten KPIs bis hin zu den objektspezifischen Ergebnissen ermöglicht.

Diese engere Integration ermöglicht eine schnellere Analyse von technischen Schulden und Erweiterbarkeitsrisiken und hilft Teams dabei, schnell zu erkennen, welche Kundenobjekte modernisiert oder korrigiert werden müssen.

Daten werden nur angezeigt, wenn die neuesten ABAP Test Cockpit (ATC)-Prüfergebnisse von einem Dashboard-Administrator importiert wurden. Ohne aktuelle ATC-Daten bleibt das Dashboard „Kundenobjekte” leer.

TL;DR:

Die Systemansicht ist nun direkt mit dem Dashboard „Kundenobjekte“ verknüpft, sodass mit einem Klick von sauberen Kern-KPIs zu detaillierten Objektanalysen gewechselt werden kann – vorgefiltert nach System und sauberer Kernstufe.

Operations – Job & Automation Monitoring, Integration & Exception Monitoring, Business Process Monitoring

Die neuesten Aktualisierungen im Bereich Operations zielen auf mehr Präzision und Kontrolle im täglichen Monitoring ab. Verbesserungen in den Bereichen Job & Automation Monitoring, Integration & Exception Monitoring sowie Business Process Monitoring bieten den Betriebsteams flexiblere Filtermöglichkeiten, erweiterten analytischen Zugriff und eine breitere KPI-Abdeckung für branchenspezifische Szenarien. Diese Weiterentwicklungen ermöglichen es den Teams, Probleme schneller zu erkennen, das Betriebsverhalten gezielter zu analysieren und komplexe Systemlandschaften stabil am Laufen zu halten.

„Not Contains“-Filteroption für Monitoring- und Analysefilter

Das Filtering im Job & Automation Monitoring wurde flexibler gestaltet. In der Monitoring- und Analyseansicht steht nun eine neue Filterbedingung „Not Contains“ für die Felder „Executed By“ und „Scheduled By“ zur Verfügung.

Durch das Hinzufügen eines Ausrufezeichens (!) vor einem Wert können Betriebsteams gezielt Jobs oder Automatisierungen ausschliessen – basierend darauf, wer sie ausgeführt oder geplant hat. Dies erleichtert die Eingrenzung der Ergebnisse, reduziert Störfaktoren in umfangreichen Joblisten und ermöglicht den Fokus auf diejenigen Ausführungen, die für die Analyse oder Fehlersuche in SAP Cloud ALM tatsächlich relevant sind.

Wenn Sie beispielsweise mit „!ABC“ für „Ausgeführt von“ und „!XYZ“ für „Geplant von“ filtern, werden nur die Jobs angezeigt, die nicht von ABC ausgeführt und nicht von XYZ geplant wurden.

TL;DR:

Verwenden Sie den neuen Not Contains-Filter, um bestimmte Ausführende oder Planer auszuschließen und die Analyse von Jobs und Automatisierungen noch gezielter zu verfeinern.

Erweiterte Kategorienauswahl in der Analytics-API für das generische Integration Monitoring

Die Analytics-API für das generische Integration Monitoring wurde erweitert, um flexiblere Analyse-Szenarien zu unterstützen. Es ist nun möglich, bis zu fünf Kategorien (messageType) innerhalb eines einzelnen API-Aufrufs auszuwählen. Zuvor war pro Aufruf nur eine Kategorie zulässig, was häufig mehrere Requests erforderte, um eine umfassendere Sicht zu erhalten.

Diese Verbesserung reduziert die Anzahl erforderlicher API-Aufrufe für Analysen, vereinfacht die Reporting-Logik und ermöglicht eine effizientere Aggregation von Integrationsdaten über mehrere messageTypes hinweg in SAP Cloud ALM.

Um eine stabile Leistung zu gewährleisten, erzwingt die API eine Beschränkung: Wenn mehr als fünf Kategorien ausgewählt werden, gibt die Anfrage eine 412-Antwort zurück.

TL;DR:

Die Integration Monitoring Analytics API unterstützt nun bis zu fünf Kategorien pro Aufruf und ermöglicht so eine effizientere und flexiblere Integrationsanalyse mit weniger Anfragen.

Business Process Monitoring KPIs für das Management von Rohstoffaufwendungen und Währungsrisiken in rohstoffbasierten Unternehmen

Business Process Monitoring wurde um neue KPIs erweitert, die speziell auf rohstoffbasierte Szenarien zugeschnitten sind und Betriebs- sowie Finanzteams in SAP Cloud ALM tiefere Einblicke ermöglichen. Diese KPIs unterstützen dabei, die Ausführungsqualität zu überwachen, Ausnahmen frühzeitig zu erkennen und die Kontrolle über Kosten- und Risikoprozesse zu verbessern.

Commodity Expense Management – Neue KPIs

  • Erfasste Rückstellungen für Rohstoffaufwendungen
  • Erstellt: Planungsobjekte für Rohstoffaufwendungen
  • Erstellt: Planungselemente für Rohstoffaufwendungen
  • Erstellte Abrechnungen für Rohstoffaufwendungen
  • Erstellte Abrechnungsposten für Rohstoffaufwendungen
  • Fehlgeschlagene Rückstellungen für Rohstoffaufwendungen
  • Fehlgeschlagene Abrechnungsposten für Rohstoffaufwendungen
  • Offene und stornierte Rückstellungen für Rohstoffaufwendungen
  • Offene Abrechnungsposten für Rohstoffaufwendungen

Währungsrisikomanagement für rohstoffbasierte Unternehmen – Neue KPIs

  • Freigegebene Exposures
  • Exposures mit Fehlern
  • Stornierte Hedging-Anfragen
  • Hedging-Anfragen in Genehmigung
  • Hedging-Anfragen zum Handel übermittelt
  • Abgeschlossene Hedging-Geschäfte
  • Offene Hedging-Anfragen

Hinweis: Diese KPIs sind nicht Teil der standardmässigen End-to-End-Prozesse. Um sie zu verwenden, erstellen Sie zunächst einen benutzerdefinierten Prozess und weisen Sie die entsprechenden KPIs zu.

TL;DR:

Neue KPIs für Rohstoffkosten und das Management von Wechselkursrisiken bieten detaillierte Einblicke in Rückstellungen, Abrechnungen, Risiken und Absicherungsgeschäfte. Dadurch lassen sich Probleme besser überwachen und schneller lösen, wenn sie benutzerdefinierten Prozessen zugewiesen werden.

Implementation – Features, Dokumente, Projektübergreifende Übersicht

Die Updates dieser Woche im Bereich Implementierung konzentrieren sich auf Automatisierung, Integration und Effizienz über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg. Neue APIs und Workflow-Integrationen verbessern das Management von Features, Dokumenten und Freigaben, während Verbesserungen in der Benutzerfreundlichkeit von Analysen und projektübergreifenden Ansichten Teams dabei unterstützen, Informationen schneller zu finden, zu filtern und darauf zu reagieren. Insgesamt reduzieren diese Neuerungen den manuellen Aufwand und fördern eine effizientere, skalierbare Projektdurchführung.

Status-Updates für Features via Features-API

Die Features-API wurde erweitert, sodass Teams den Status von Features nun programmatisch aktualisieren können. Dies ermöglicht eine engere Integration mit externen Tools, automatisierte Workflows und CI/CD-Pipelines – und reduziert damit die Notwendigkeit manueller Statusaktualisierungen in der Benutzeroberfläche.

Über die API können Feature-Status nun in die folgenden Zustände versetzt werden:

  • Nicht geplant
  • In Spezifikation
  • Wird implementiert
  • Im Test
  • Erfolgreich getestet
  • Bereit für Produktion

Eine wichtige Ausnahme bleibt bestehen: Der Übergang von „Erfolgreich getestet“ zu „Bereit für Produktion“ ist bewusst von der API ausgeschlossen und muss weiterhin direkt in der Features-App vorgenommen werden. Dies stellt sicher, dass vor der Bestätigung der Produktionsbereitschaft ein expliziter Review-Schritt erfolgt.

Diese Erweiterung ist besonders hilfreich für Teams, die Release-Prozesse automatisieren, den Feature-Status mit Entwicklungstools synchronisieren oder SAP Cloud ALM mit externen Delivery-Pipelines abstimmen möchten.

TL;DR:

Die Features-API unterstützt nun die automatisierte Aktualisierung des Feature-Status für die meisten Phasen des Lebenszyklus. Dadurch wird die Integration verbessert und der manuelle Aufwand reduziert – während die finale Produktionsfreigabe weiterhin einer kontrollierten Prüfung unterliegt.

Integration von SAP Build Process Automation für externe Genehmigungsverfahren in Dokumenten

Dokumentfreigaben in SAP Cloud ALM können nun durch die Integration externer Workflows mit SAP Build Process Automation erweitert werden. Dieses neue Genehmigungsverfahren ermöglicht es, Freigabeprozesse ausserhalb von SAP Cloud ALM auszuführen – bei gleichzeitig vollständiger Anbindung an die Documents-App.

Wenn die Integration externer Workflows aktiviert ist, werden Freigabeanforderungen an SAP Build Process Automation übergeben, wo die Genehmigenden ihre Aufgaben direkt im BPA-Eingang erhalten. Die Freigabeworkflows können an die spezifischen Anforderungen der Organisation angepasst werden, einschliesslich:

  • Einzelne oder mehrere Genehmigende
  • Parallele oder sequenzielle Freigabeschritte
  • E-Mail-Benachrichtigungen
  • Bedingte Logik basierend auf Dokumenttyp oder Tags

Sobald der Workflow in SAP Build Process Automation entworfen und bereitgestellt wurde, kann er mit SAP Cloud ALM verbunden und nahtlos für Dokumentfreigaben genutzt werden.

TL;DR:

Dokumentfreigaben können nun über SAP Build Process Automation abgewickelt werden – das ermöglicht flexible, individuell anpassbare externe Workflows, während die Dokumente weiterhin zentral in SAP Cloud ALM verwaltet werden.

Schnellere Navigation bei der Zuordnung in der Prozesshierarchie

Die App „Prozesshierarchie-Zuordnung“ enthält nun ein Suchfeld, das die Arbeit mit grossen und komplexen Hierarchien in SAP Cloud ALM deutlich erleichtert.

Benutzer können Knoten der Prozesshierarchie jetzt schnell über Titel oder ID finden – das reduziert manuelles Scrollen und beschleunigt projektübergreifende Zuordnungen. Besonders hilfreich ist dies beim Management umfangreicher Prozessstrukturen über mehrere Projekte hinweg.

TL;DR:

Suchen Sie Hierarchieknoten nach Titel oder ID in der App „Prozesshierarchie-Zuordnung“, um schneller zu navigieren und projektübergreifend effizienter zu arbeiten.

Administration – Landscape Management

Neue Bereinigungsoption für veraltete Kunden und Systeme

Die Verwaltung von Landschaften bleibt mit einer neuen Bereinigungsoption für veraltete Kunden und Systeme in SAP Cloud ALM übersichtlich und präzise. SAP Cloud ALM kennzeichnet automatisch Kundennummern und Systeme, die nicht mehr Teil des täglichen Backend-Imports sind, und markiert sie deutlich als veraltet – mit einem roten Indikator in den Tabellen des Landschaftsmanagements.

Diese Situation kann aus verschiedenen Gründen auftreten – zum Beispiel durch Änderungen an den SAP Cloud ALM-Kundennummern, Aktualisierungen der Kundennummern verwalteter Cloud-Systeme, Entfernungen aus dem SAP-Konzernverbund oder fehlende Berechtigungen des für die Landschaftssynchronisierung verwendeten S-Users.

Über die Konfigurationsansicht im Landschaftsmanagement können Administratoren jetzt veraltete Kundennummern, die zugehörigen Systeme sowie alle zugewiesenen Verknüpfungen dauerhaft löschen. Zusätzlich können auch einzelne veraltete Systeme gezielt entfernt werden – vorausgesetzt, sie sind keiner aktiven Nutzung mehr zugeordnet. Dies trägt dazu bei, die Systemlandschaft schlank zu halten, Verwirrung zu vermeiden und sicherzustellen, dass nur relevante und aktiv genutzte Systeme sichtbar bleiben.

TL;DR:

Das Landschaftsmanagement hebt jetzt veraltete Kunden und Systeme hervor und ermöglicht Administratoren, diese sicher zu löschen – so bleiben die SAP Cloud ALM-Landschaften sauber, präzise und aktuell.

Bereichsübergreifendes Update – Erhöhter Speicher- und API-Datentransfer

Um grössere Landschaften und fortgeschrittene Monitoring-Szenarien besser zu unterstützen, stellt SAP Cloud ALM nun deutlich erweiterte Basisressourcen pro Mandant zur Verfügung. Der verfügbare SAP HANA-Speicher sowie der monatliche Datentransfer für ausgehende APIs wurden von 8 GB auf 24 GB erhöht.

Diese Erhöhung gilt gleichermassen für:

  • Basismandanten, die im Rahmen von Enterprise Support enthalten sind
  • Mandanten, die über die SAP Cloud ALM-Tenant-Erweiterung bereitgestellt werden

Die Erweiterung gilt sowohl für bestehende als auch für neu bereitgestellte Mandanten – und bietet sofortigen Nutzen ohne zusätzlichen Konfigurationsaufwand. Mit mehr Speicher und höheren Datenübertragungsgrenzen können Teams grössere Datenmengen verarbeiten, umfangreichere Monitoring-Szenarien umsetzen und ausgehende APIs komfortabler integrieren, ohne auf Ressourcenbeschränkungen zu stossen.

TL;DR:

SAP Cloud ALM-Mandanten verfügen jetzt standardmässig über 24 GB HANA-Basisspeicher und Outbound-API-Datenvolumen (vorher 8 GB) – und unterstützen damit grössere Landschaften und anspruchsvollere Monitoring-Szenarien out of the box.

SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 3

SAP Cloud ALM startet mit gezielten Updates ins neue Jahr, die die Benutzerfreundlichkeit verbessern und die operative Kontrolle stärken. Die Version der dritten Woche bringt Verbesserungen in den Bereichen Operations und Implementations mit sich, darunter Optimierungen, de die Überwachung verbessern, Konfigurations- und Sicherheitsprozesse vereinfachen und die tägliche Projektarbeit flexibler und transparenter machen. 

​Zusammen helfen diese Änderungen den Teams, den Überblick über komplexe Landschaften zu behalten, den manuellen Aufwand zu reduzieren und mit grösserer Zuversicht zu arbeiten, wenn Projekte und Betriebsprozesse ins neue Jahr übergehen. 

Operations – Integration & Exception Monitoring, Konfigurations- und Sicherheitsanalyse 

Die Updates dieser Woche erweitern die Funktionen von SAP Cloud ALM Operations um Verbesserungen, die die Überwachungsgenauigkeit erhöhen, die Verwaltung vereinfachen und die tägliche Benutzerfreundlichkeit verbessern. Die neuen Funktionen helfen dem Operations-Team, einen besseren Überblick zu gewinnen, Konfigurationen sauber zu halten und komplexe Landschaften effizienter zu verwalten. 

Support für SAP Business Network – Integration & Exception Monitoring

Integration & Exception Monitoring unterstützt nun SAP Business Network und erweitert damit die Transparenz bei der Nachrichtenintegration. Das Operations-Team kann sowohl eingehende als auch ausgehende Nachrichten mit einer übersichtlichen Statusübersicht überwachen und einzelne Nachrichten detailliert analysieren, um Probleme und Nachrichtendetails zu untersuchen. 

Die erforderlichen Daten werden mithilfe von SAP-Managed Connectivity erfasst, einem Service, der die Integration von SAP-Cloud-Services vereinfacht und standardisiert, ohne dass Kunden die Konnektivitätsinfrastruktur selbst verwalten müssen. Weitere Informationen zur Funktionsweise von SAP-Managed Connectivity und zur Unterstützung der Datenerfassung in Überwachungsszenarien finden Sie im offiziellen SAP-Hilfeportal: SAP-Managed Connectivity

TL;DR: 

SAP Business Network-Nachrichten können nun durchgängig überwacht werden, mit detaillierten Statusansichten und Drilldowns auf Nachrichtenebene, die durch die von SAP verwaltete Konnektivität ermöglicht werden. 

Neue Validierungsprüfungen für zusätzliche SAP-Services – Konfigurations- und Sicherheitsanalyse – Validierung

Konfigurations- und Sicherheitsanalyse – Die Validierung wird kontinuierlich erweitert, indem neue Sicherheits- und Compliance-Prüfungen für eine Vielzahl von SAP-Services hinzugefügt werden. Diese Prüfungen helfen dem Operations-Team dabei, Konfigurationen anhand der von SAP empfohlenen Sicherheitsstandards zu bewerten und potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen. 

Für die folgenden Produkte sind jetzt neue Prüfungen verfügbar: 

  • SAP SuccessFactors Agent Connection 
  • SAP SuccessFactors Incentive Management 
  • SAP SuccessFactors Agent Performance Management 
  • SAP SuccessFactors Agent Lifecycle Management 
  • SAP Cloud Identity Services – Identity Provisioning 
  • SAP Mobile Services 
  • SAP HANA Cloud, data lake 
  • SAP HANA Cloud 
  • SAP Credential Store 
  • SAP Cloud Logging 
  • SAP Automation Pilot 

Die neuen Prüfungen können direkt in der Tabelle „Konfiguration > Dienste/Systeme“ konfiguriert werden, genau wie bestehende Validierungsregeln. Dies erleichtert die Erweiterung der Compliance-Überwachung, ohne dass etablierte Arbeitsabläufe geändert werden müssen. 

TL;DR: 

Die Konfigurations- und Sicherheitsanalyse umfasst neue Validierungsprüfungen für SuccessFactors, SAP HANA Cloud, Identitäts-, Protokollierungs- und Automatisierungsdienste. Dadurch wird die Compliance-Abdeckung erweitert und die Sicherheitsüberwachung in der gesamten Landschaft verstärkt. 

Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit in der App ‚Konfigurations- und Sicherheitsanalyse – Validierung

Die Anwendung „Konfigurations- und Sicherheitsanalyse – Validierung“ wurde hinsichtlich der Benutzeroberfläche in mehreren Punkten verbessert, sodass die Navigation und Filterung nun intuitiver und effizienter sind. 

Zu den wichtigsten Verbesserungen gehören: 

  • Direkte Navigation zu Landschaftsmanagement: Die Namen von Diensten und Systemen in der Tabelle „Dienste/Systeme“ auf der Seite „Validierungsübersicht“ sind jetzt anklickbare Links. Durch Auswahl eines Namens gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Dienst- oder Systemdetails in der Anwendung „Landschaftsverwaltung“. 
  • Wertehilfe zu Filtern hinzugefügt: Die Wertehilfe ist jetzt für Filterparameter verfügbar, sowohl in klassischen als auch in visuellen Filtern sowie im Filterbereich innerhalb der Tabelleneinstellungen.
  • Erweiterte Filteroptionen: Dem Abschnitt „Filter“ der Tabelleneinstellungen wurden zusätzliche Parameter hinzugefügt, die eine präzisere Verfeinerung der Validierungsergebnisse ermöglichen. 

Zusammen reduzieren diese Verbesserungen den manuellen Aufwand, verbessern die Auffindbarkeit und beschleunigen die Analyse und Umsetzung von Validierungsergebnissen. 

TL;DR: 

Die Anwendung „Konfigurations- und Sicherheitsanalyse – Validierung“ ist dank anklickbarer Service-Links, Wertehilfe für Filter und erweiterten Filteroptionen einfacher zu bedienen und beschleunigt so die Navigation und Analyse. 

Bereinigungsoption für Konfigurations- und Sicherheitsanalyse 

Die Verwaltung von Überwachungskonfigurationen ist jetzt einfacher dank einer neuen Bereinigungsoption für die Konfigurations- und Sicherheitsanalyse direkt in der Landscape Management-App. 

Im Abschnitt „Services/Systeme > Unterstützte Anwendungsfälle“ können Administratoren mit der Aktion „Bereinigen“ die Konfigurations- und Sicherheitsanalysedaten für einen ausgewählten Dienst oder ein ausgewähltes System vollständig entfernen. Bei der Ausführung geschieht Folgendes: 

  • Alle Konfigurationseinstellungen werden sowohl aus den Datenspeichern als auch aus den Validierungs-Apps entfernt. 
  • Alle gesammelten Konfigurations- und Validierungsdaten werden gelöscht. 
  • Der Dienst oder das System wird auf den Status „Nicht konfiguriert“ zurückgesetzt. 

Diese Funktion ist besonders nützlich, wenn Systeme ausser Betrieb genommen, Einrichtungsfehler korrigiert oder Dienste für eine neue Konfiguration vorbereitet werden. 

TL;DR: 

Eine neue Bereinigungsfunktion in Landscape Management ermöglicht es Teams, die Daten und Einstellungen der Konfigurations- und Sicherheitsanalyse für Dienste oder Systeme in einem Schritt vollständig zurückzusetzen. 

Implementation – Prozesse, Analytik, Projektübergreifender Überblick, Überblick  

Die neuesten Updates im Bereich „Implementation“ konzentrieren sich auf klarere Einblicke, eine bessere Organisation und flexiblere Arbeitsansichten. Verbesserungen bei der Analyse, der projektübergreifenden Transparenz und den anpassbaren Übersichten helfen Teams dabei, komplexe Projekte effizienter zu steuern und sich während des gesamten Implementierungszyklus auf die relevantesten Informationen zu konzentrieren. 

Neues unterstütztes Lösungsszenario: Model Company for Aerospace and Defense – Processes

SAP Cloud ALM Process Management unterstützt jetzt das Lösungsszenario „Model Company for Aerospace and Defense“. Durch diese Erweiterung können Implementierungsteams eine sofort einsetzbare, branchenspezifische Referenz nutzen, die Best-Practice-Geschäftsprozesse abbildet – speziell auf Unternehmen der Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsindustrie zugeschnitten.

Durch die Bereitstellung dieses Model Company im Prozessmanagement hilft SAP Cloud ALM Teams dabei, die Prozessgestaltung zu beschleunigen, Implementierungen an bewährten Standards auszurichten und den Aufwand für die Modellierung komplexer, branchenorientierter Szenarien zu reduzieren. Dies ist besonders wertvoll für Projekte, die einen strukturierten Ausgangspunkt benötigen und dennoch Raum für kundenspezifische Anpassungen lassen. 

TL;DR: 

Das Lösungsszenario des Model Company für Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung wird nun im Prozessmanagement unterstützt und bietet eine branchenspezifische Best-Practice-Grundlage für schnellere und konsistentere Implementierungen. 

Verbesserte Filterlogik in der Rückverfolgbarkeit von Lösungsprozessen – Analytik 

Die App „Solution Process Traceability“ wendet nun Testplanfilter konsistent auf alle zugehörigen untergeordneten Artefakte an, darunter Testfälle, Testausführungen und Fehler. Das bedeutet, dass bei Auswahl eines Testplans nur Artefakte angezeigt werden, die tatsächlich zu diesem Plan gehören. 

Das Ergebnis sind übersichtlichere Rückverfolgbarkeitsansichten und genauere Testberichte, sodass sich Teams auf relevante Daten konzentrieren und fundiertere Qualitätsentscheidungen treffen können. 

TL;DR: 

Testplanfilter werden nun auf Testfälle, Ausführungen und Fehler angewendet, wodurch die Genauigkeit und Relevanz der Berichte verbessert wird. 

Separate Spalten für Feature und Feature-Status – Projektübergreifende Übersicht 

In der Transportanalyse-App werden „Feature“ und „Feature-Status“ nun in separaten Spalten angezeigt, sowohl in der Benutzeroberfläche als auch in Excel-Exporten. Diese strukturelle Änderung erleichtert das Sortieren, Gruppieren und Filtern von Transporten basierend auf dem Fortschritt und Status der Features. 

Für Teams, die an mehreren Projekten arbeiten, verbessert dies die Übersichtlichkeit und unterstützt eine präzisere projektübergreifende Analyse. 

TL;DR: 

Funktion und Funktionsstatus sind nun in separate Spalten unterteilt, um das Filtern, Sortieren und Erstellen von Berichten zu vereinfachen.

Die Übersichtsanwendung ermöglicht es jetzt, Karten in der Grösse anzupassen und neu anzuordnen 

Die Übersichtsanwendung ermöglicht nun die Grössenänderung und Neuanordnung von Karten. Benutzer können die Abmessungen der Karten anpassen, um mehr oder weniger Informationen anzuzeigen, und Karten verschieben, um sie besser an ihren persönlichen Arbeitsablauf anzupassen. 

Diese zusätzliche Flexibilität hilft Teams dabei, einen Arbeitsbereich zu schaffen, der das Wesentliche hervorhebt, ohne zwischen mehreren Ansichten hin- und herwechseln zu müssen. 

TL;DR: 

Übersichtskarten können nun in ihrer Grösse angepasst und neu positioniert werden, wodurch Dashboards flexibler und individueller gestaltet werden können. 

SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 51

SAP Cloud ALM entwickelt sich kontinuierlich weiter – mit Updates, die Präzision, Benutzerfreundlichkeit und Konsistenz in den Mittelpunkt stellen. Das Release der Kalenderwoche 51 bringt datengestützte Einblicke im SAP Business Transformation Center, eine klarere Struktur in der RISE with SAP Methodology, verbesserte Identitäts- und Landschaftsverwaltung im Bereich Administration sowie praxisnahe Produktivitätsverbesserungen in den Bereichen Implementation und Operations. Diese Updates helfen Teams, effizienter zu arbeiten und gleichzeitig mehr Kontrolle und Transparenz über ihre SAP-Landschaften zu behalten.

SAP Business Transformation Center – Data Management

Dieses Update erweitert das SAP Business Transformation Center um einen stärkeren Fokus auf datengestützte Entscheidungsfindung. Durch die Einführung eines eigenen Data-Management-Bereichs bietet die Plattform nun klarere Einblicke in Datenqualität und Risiken – und unterstützt Teams dabei, Massnahmen zu priorisieren, die Komplexität von Transformationen zu steuern und ERP-Daten mit mehr Sicherheit in die Cloud zu überführen.

Neuer Data-Management-Bereich für datengesteuerte Transformationen

Das SAP Business Transformation Center führt einen neuen Data-Management-Bereich ein, der datengesteuerte SAP-ERP-Cloud-Transformationen unterstützt. Im Fokus stehen umsetzbare Einblicke und Indikatoren zur Datenqualität, die Teams helfen, Risiken zu managen, Prioritäten zu erkennen und Entscheidungen während der gesamten Transformation zu vereinfachen.

Der neue Bereich basiert auf drei eng integrierten Anwendungen:

  • Manage Data Assessments – Erstellung und Verwaltung von Data-Assessments pro Quellsystem und Mandant als Grundlage für kontinuierliche Bewertungen der Datenqualität.
  • Manage Runs – Ausführung und Überwachung automatisierter Qualitätsprüfungen auf Basis der definierten Assessments. 
  • Analyze Data Quality – Analyse von KPIs, Nachverfolgung von Unstimmigkeiten und detaillierte Untersuchung spezifischer Datenprobleme – inklusive Handlungsempfehlungen zur Behebung.

Ein Data-Assessment wird einmal erstellt und anschliessend für regelmässige Qualitätsprüfungen wiederverwendet. Innerhalb eines einzigen Workflows können Teams nahtlos zwischen der Erstellung des Assessments, der Durchführung von Prüfungen und der detaillierten Analyse wechseln – wobei zentrale Parameter automatisch übernommen werden. So lassen sich Entwicklungen der Datenqualität über die Zeit einfacher überwachen und Probleme frühzeitig angehen.

Durch Transparenz in der Datenqualität und klare Handlungsempfehlungen zur Behebung unterstützt der Data-Management-Bereich die Risikominimierung bei Migrationen und ermöglicht fundiertere, sicherere Transformationsentscheidungen.

Weitere Informationen finden Sie unter Data Management.

TL;DR: 

Der neue Data-Management-Bereich führt Assessments, automatisierte Qualitätsprüfungen und Analysen ein, um klare Einblicke in die Datenqualität zu liefern – und damit Teams bei der Risikosteuerung und besseren Entscheidungsfindung während der ERP-Cloud-Transformationen zu unterstützen.

RISE with SAP Methodology – Systemansicht

Die neuesten Updates im Bereich der RISE with SAP Methodology zielen darauf ab, die Transparenz und Entscheidungsfindung im System Lifecycle Management zu verbessern. Durch die Erweiterung der Systemansicht um zusätzliche KPIs erhalten Teams ein klareres Verständnis des Upgrade-Verhaltens und dessen Auswirkungen – was eine bessere Planung und verlässlichere Betriebsabläufe unterstützt.

Neue KPIs zum Software-Stack für die Upgrade-Planung

Das Dashboard der Systemansicht wurde unter dem Reiter „Übersicht“ um zwei neue KPI-Karten erweitert, die mehr Transparenz über die Upgrade-Historie und deren Auswirkungen bieten:

  • Technische Downtime pro Upgrade – Zeigt die mit früheren Upgrades verbundenen technischen Ausfallzeiten.
  • Upgrade-Historie – Stellt abgeschlossene Upgrade- und Update-Ereignisse im Zeitverlauf dar.

Downtime, wie sie typischerweise bei Upgrades auftritt, wird so transparenter. Diese Einblicke unterstützen eine fundiertere Planung zukünftiger Upgrades, eine optimierte Wartungsplanung und eine klarere Kommunikation mit Stakeholdern zur Systemverfügbarkeit.

Einschränkungen zu beachten:

In bestimmten Szenarien können diese Karten aufgrund technischer Einschränkungen leer erscheinen:

  • Für SAP S/4HANA systems sind möglicherweise keine historischen Daten verfügbar, selbst wenn Lifecycle-Ereignisse (wie Conversions oder Upgrades) stattgefunden haben.
  • Für SAP HANA Enterprise Cloud systems ohne bisherige Lifecycle-Ereignisse sind diese Informationen ebenfalls unter Umständen nicht verfügbar.

In diesen Fällen ist keine Aktion oder Support-Anfrage erforderlich.

TL;DR: 

Zwei neue KPIs in der Systemansicht – „Technische Downtime pro Upgrade“ und „Upgrade-Historie“ – bieten bessere Einblicke in vergangene Upgrades und Ausfallzeiten und helfen Teams, zukünftige Upgrades effektiver zu planen.

Operations – Business Process Monitoring, Business Service Management, Configuration & Security Analysis, Integration & Exception Monitoring

Die neuesten Updates im Bereich Operations konzentrieren sich auf stärkere Governance, klarere Einblicke und ein einfacheres System Lifecycle Management. Neue Funktionen verbessern die Zugriffskontrolle, erhöhen die Transparenz in der Compliance, optimieren das Business- und Service-Monitoring und vereinfachen Aufräumarbeiten – so behalten Betriebsteams Kontrolle, Transparenz und Effizienz über ihre gesamte Landschaft hinweg.

Zugriffskontrolle für Monitoring-Daten, Verbesserungen für Custom Processes und neuer KPI für SAP Revenue Growth Management – Business Process Monitoring

Zugriffskontrolle für Monitoring-Daten

Zugriffssteuerungslisten, die in der Landscape Management definiert wurden, gelten jetzt auch für das Business Process Monitoring. Wenn die Zugriffskontrolle aktiv ist, können Benutzer nur Monitoring-Daten, Alerts und Konfigurationsoptionen für die Services und Systeme sehen, für die sie ausdrücklich berechtigt sind. Diese Einschränkungen gelten über die Seiten „Home“, „Monitoring“, „Configuration“ und „Alerting“ hinweg und ergänzen die bestehenden Access-Group-Einstellungen innerhalb des Business Process Monitoring.

Verbesserungen für Custom Processes

Die Arbeit mit benutzerdefinierten Prozessen ist jetzt effizienter und benutzerfreundlicher. Prozesse können kopiert werden, um die Konfiguration zu beschleunigen, die KPI-Zuweisung bietet zusätzliche Attribute wie KPI-ID und Quelle (Standard oder Custom), und benutzerdefinierte Prozessknoten lassen sich als Favoriten auf der Startseite anpinnen – für einen schnelleren Zugriff.

Neuer KPI für SAP Revenue Growth Management

Ein neuer KPI, „Promotions Created“, ist jetzt für SAP Revenue Growth Management verfügbar. Nach Abschluss der erforderlichen Einrichtungsschritte wird der KPI automatisch aktiviert. Da er nicht Teil der Standard-End-to-End-Prozesse ist, muss er einem benutzerdefinierten Prozess zugewiesen werden, um überwacht zu werden.

TL;DR: 

Business Process Monitoring setzt jetzt eine landschaftsbasierte Zugriffskontrolle durch, bietet eine verbesserte und wiederverwendbare Handhabung benutzerdefinierter Prozesse und ergänzt einen neuen KPI für SAP Revenue Growth Management – für mehr Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und geschäftsrelevante Einblicke.

Neubewertung von Auswirkungen bei Statusereignissen – Business Service Management

Business Service Management unterstützt jetzt die Neubewertung von Auswirkungen direkt im Event Calendar. Diese Erweiterung ermöglicht es Teams, die Auswirkungen von Statusereignissen – wie Störungen oder Leistungseinbussen – nach deren Erkennung und Behebung neu zu bewerten, insbesondere in Fällen, in denen es sich um Fehlalarme handelt und Benachrichtigungen nicht mehr geändert werden können.

Bei der Neubewertung kann zusätzlicher Kontext in einem Textfeld dokumentiert werden, und die Neubewertung wird als Statusaktualisierung für das Ereignis behandelt. Nach der Aktualisierung werden die Änderungen systemweit konsistent übernommen – einschliesslich der Endzeit des Ereignisses, der Übersichtskarten, des Event Calendar oder tabellarischer Ansichten sowie der Aktionsprotokolle. Alle konfigurierten Ereignisaktionen werden ebenfalls auf Basis der aktualisierten Informationen ausgelöst.

TL;DR: 

Die Neubewertung von Auswirkungen ermöglicht es Teams, falsch-positive Statusereignisse zu korrigieren und zu dokumentieren – mit automatischer Aktualisierung in Kalendern, Dashboards, Protokollen und Ereignisaktionen.

Verbesserte Compliance-Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Prüfungen – Configuration & Security Analysis

Configuration & Security Analysis bietet nun klarere und gezieltere Einblicke in den Compliance-Status – sowohl in den Bereichen Data Stores als auch Validation.

In der App Configuration & Security Analysis – Data Stores enthalten die Übersichtskarten jetzt Prüfergebnisse sowie einen übergreifenden Compliance Score, der direkt aus der Validation-App stammt. So erhalten Teams auf einen Blick ein Verständnis dafür, wie gut Services und Systeme den SAP-Sicherheitsempfehlungen entsprechen. Die neuen Kennzahlen fliessen auch in die Farblogik der Karten ein, wodurch Compliance-Probleme sofort erkennbar werden. Über die Übersicht gelangen Nutzer direkt zu den entsprechenden Prüfergebnissen in der Validation-App – für eine tiefere Analyse.

Gleichzeitig bietet die App Configuration & Security Analysis – Validation nun detailliertere Informationen zu jedem Prüfergebnis. Die Auswahl eines Eintrags in der Tabelle „Check Results“ öffnet ein Seitenpanel mit umfassenden Angaben – darunter die Prüfungsbeschreibung, Schweregrad, zugehöriger Store und Themenbereich sowie der Laufzeitkontext mit betroffenen Systemen, Konfigurationselementen und deren Werten. Warnungen und kritische Befunde werden deutlich hervorgehoben, um eine schnellere Behebung zu unterstützen.

TL;DR:

Der Compliance-Status ist jetzt direkt auf den Übersichtskarten sichtbar, und detaillierte Prüfeinblicke stehen in der Validation-App zur Verfügung – so lassen sich Probleme schneller erkennen und gezielt nachvollziehen, was konkret Aufmerksamkeit erfordert.

Zentrale Bereinigung für Integration & Exception Monitoring

Eine neue Bereinigungsoption steht jetzt für Integration & Exception Monitoring direkt in der Landscape Management-App zur Verfügung. Über die Aktion Clean-Up können Administratoren sowohl die Konfiguration als auch die gesammelten Monitoring-Daten für einen bestimmten Service oder ein System in einem einzigen Schritt entfernen.

Diese Option ist in der Spalte „Aktionen“ unter Services/Systems → Supported Use Cases in der Landscape Management verfügbar. Nach der Ausführung wird die Konfiguration für Integration & Exception Monitoring gelöscht, alle zugehörigen Monitoring-Daten entfernt und der Service bzw. das System in den Status Not Configured zurückgesetzt.

Diese Erweiterung vereinfacht das Lifecycle Management, da Systeme leichter stillgelegt, Konfigurationen zurückgesetzt oder veraltete Monitoring-Daten bereinigt werden können – ohne dass mehrere Apps durchlaufen werden müssen.

TL;DR: 

Konfigurationen und Daten für Integration & Exception Monitoring können jetzt zentral über die Landscape Management-App entfernt werden – wodurch Services oder Systeme in einen sauberen, nicht konfigurierten Zustand zurückgesetzt werden.

Implementation – Retrofit, Features, Requirements, Test Execution, Test Preparation

Die neuesten Updates im Bereich Implementation zielen darauf ab, Struktur, Nachvollziehbarkeit und Effizienz in Projekten zu verbessern. Von einer stärkeren Unterstützung für Retrofit und KI-gestützte Anforderungen bis hin zu optimiertem Testing, Dokumentenhandling und Projektorganisation – diese Erweiterungen helfen Teams, konsistenter zu arbeiten, manuellen Aufwand zu reduzieren und während des gesamten Implementierungszyklus mehr Kontrolle zu behalten.

Neue app: Retrofit

Eine neue Retrofit-App ist jetzt in SAP Cloud ALM verfügbar und unterstützt Dual-Track-Entwicklungslandschaften (n+1). Die App ermöglicht die Synchronisierung geänderter Objekte – sowohl Customizing als auch Workbench – aus einem Maintenance-Entwicklungssystem in ein Implementierungs-Entwicklungssystem und hilft Teams dabei, parallele Entwicklungstracks aufeinander abzustimmen.

Retrofit ist besonders wertvoll in Landschaften, in denen Wartung und Innovation parallel laufen. Anstatt Transportaufträge manuell zwischen Systemen zu verschieben, erkennt die App Unterschiede automatisch und unterstützt eine kontrollierte Synchronisierung – inklusive Konflikterkennung, wenn dasselbe Objekt in beiden Tracks verändert wurde. Dadurch werden Risiken reduziert, unbeabsichtigtes Überschreiben vermieden und die Transparenz in komplexen Release Szenarien erhöht. 

Derzeit unterstützt die Retrofit-App CTS-gesteuerte Landschaften und bietet eine strukturierte Möglichkeit, laufende Wartungsanpassungen parallel zu neuen Projektentwicklungen zu verwalten – so bleiben Systemversionen über die Zeit konsistent, ohne die Auslieferung zu verlangsamen.

TL;DR: 

Die neue Retrofit-App vereinfacht die Synchronisierung zwischen Wartungs- und Projektsystemen in Dual-Track-Landschaften – und unterstützt Teams dabei, parallele Änderungen zu verwalten, Konflikte zu erkennen und Releases aufeinander abzustimmen.

Retrofit-Integration in Transporte – Features

Die Retrofit-Funktionalitäten sind direkt in die Features integriert, sodass sich die Retrofit-Relevanz einfacher nachverfolgen lässt – ohne den aktuellen Kontext verlassen zu müssen. Im Abschnitt Transporte zeigt eine neue Spalte Retrofit-Status den Retrofit-Status der Quelltransporte an.

Die Statuswerte entsprechen denen in der Retrofit-App und beinhalten zusätzlich den Status Not Applicable für Transporte, bei denen kein Retrofit erforderlich ist. So erhalten Teams auf einen Blick Informationen darüber, ob ein Transport Aufmerksamkeit erfordert – was das Management von Dual-Track-Landschaften effizienter macht.

Ist Retrofit für die Landschaft nicht konfiguriert, wird die Spalte Retrofit-Status ausgeblendet, sodass die Oberfläche übersichtlich und relevant bleibt. Für berechtigte Nutzer steht ausserdem in der Kopfzeile ein Direktlink zur Retrofit-App zur Verfügung, um bei Bedarf schnell Folgeaktionen durchzuführen oder eine tiefere Analyse zu starten.

TL;DR: 

Der Retrofit-Status ist direkt in der Transportübersicht sichtbar und bietet sofortigen Einblick, welche Transporte ein Retrofit erfordern – mit schneller Navigation zur Retrofit-App für weiterführende Aktionen.

Intelligentere Erstellung und Wiederverwendung von Anforderungen – Requirements

Zwei neue Erweiterungen im Bereich Requirements erleichtern die Erstellung und Verwaltung von Anforderungen über Projekte hinweg – mit weniger manuellem Aufwand und verbesserter Wiederverwendbarkeit sowie Konsistenz.

KI-gestützte Erstellung von Anforderungen

SAP Cloud ALM unterstützt jetzt die KI-gestützte Generierung von Anforderungen auf Basis des bestehenden Projektkontexts. Die KI verwendet Eingaben wie Transkripte aus Fit-to-Standard-Workshops, Lösungsprozesse und projektbezogene Dokumente, um Vorschläge für Anforderungsinhalte zu erstellen. Dies beschleunigt die Erstellung, sorgt für eine bessere Abstimmung mit dokumentierten Diskussionen und senkt das Risiko, früh im Projektzyklus wichtige Punkte zu übersehen.

Verschieben von Anforderungen zwischen Projekten

Anforderungen können nun von einem Projekt in ein anderes verschoben werden. Das ist besonders hilfreich, wenn sich Projektumfänge ändern, Projekte neu strukturiert werden oder Anforderungen in mehreren Initiativen wiederverwendet werden sollen. Anstatt Inhalte neu zu erstellen, können Teams bestehende Anforderungen einfach übertragen und nahtlos weiterbearbeiten – ohne Verlust von Historie oder Kontext.

TL;DR:

Erstellen Sie Anforderungen schneller mit KI-generierten Inhalten auf Basis von Projektdokumenten – und verschieben Sie Anforderungen zwischen Projekten, um Wiederverwendung und sich ändernde Projektumfänge zu unterstützen.

Optimierte Testvorbereitung und -durchführung mit Nachweisunterstützung

Mehrere Verbesserungen in den Bereichen Test Preparation und Test Execution machen manuelles Testen strukturierter, nachvollziehbarer und auditfähig. Während der Testvorbereitung können Test-Designer jetzt festlegen, bei welchen Testaktionen Tester während der Ausführung Screenshots als Nachweis hochladen müssen. So entsteht ein klarer und überprüfbarer Nachweis darüber, was getestet wurde – und welche konkreten Ergebnisse bei kritischen Schritten erzielt wurden.

Auf der Ausführungsseite wird das Nachweiskonzept nun vollständig durchgesetzt. Bei manuellen Testfällen müssen Tester für alle Aktionen, bei denen ein Nachweis erforderlich ist, verpflichtend Screenshots hochladen – für andere Aktionen können sie optional weitere Nachweise hinzufügen. Diese neue Art der Nachweisdokumentation ersetzt das bisherige Kommentarfeld und bietet eine konsistentere, ergebnisorientierte Möglichkeit zur Dokumentation von Testergebnissen.

Darüber hinaus wurde die Generierung manueller Testfälle aus Lösungsprozessflussdiagrammen optimiert. Die Abfolge der Aktivitäten entspricht nun stärker der Reihenfolge der Lösungsschritte im Diagramm – was den manuellen Nachbearbeitungsaufwand reduziert und die Nachvollziehbarkeit der Testfälle verbessert. Testfälle können zudem direkt mit relevanten Projektdokumenten verknüpft werden, sodass Tester während der Vorbereitung und Ausführung den notwendigen Kontext und gezielte Anleitungen zur Hand haben.

TL;DR:

Definieren Sie verpflichtende Screenshot-Nachweise in der Testvorbereitung, erzwingen Sie die Nachweiserfassung während der Testausführung, profitieren Sie von einer optimierten Aktivitätsreihenfolge und verknüpfen Sie relevante Dokumente mit Testfällen – für ein klareres und verlässlicheres manuelles Testen.

Administration – Landscape Management

Die neuesten Erweiterungen im Bereich Administration zielen auf eine bessere Wartbarkeit und Übersichtlichkeit der Systeme ab. Updates in der Landscape Management helfen dabei, den Speicherverbrauch zu optimieren und Cloud-Service-Tenants klarer zu identifizieren – und unterstützen Administratoren so dabei, ihre Landschaften sauber, konform und einfach zu verwalten.

Aufräumen des Aktionsprotokolls zur Speicheroptimierung

Um unnötiges Datenwachstum zu vermeiden, bereinigt SAP Cloud ALM jetzt automatisch Aktionsprotokolle, die sich auf Landscape Objects beziehen und älter als 90 Tage sind. Diese Hintergrundbereinigung optimiert den Speicherverbrauch – ohne manuellen Aufwand für Administratoren.

Wichtig: Protokolle, die aus Sicherheitsgründen (z. B. Zugriffskontrolle) oder aus rechtlichen Gründen (z. B. Einwilligung zur Datenübertragung) erforderlich sind, sind von der Löschung ausgenommen und werden dauerhaft aufbewahrt.

TL;DR: 

Alte Aktionsprotokolle zur Landschaftsverwaltung werden nach 90 Tagen automatisch gelöscht – für besseren Speicherverbrauch bei gleichzeitiger Wahrung sicherheits- und compliance-relevanter Daten.

Verbesserte Tenant-Identifikation für Cloud-Services

Die Identifikation von Cloud-Service-Tenants ist jetzt klarer dank verbesserter Standardbeschreibungen in der Landscape Management. Für Servicetypen, bei denen der Tenant-Name allein nicht ausreicht, ergänzt SAP Cloud ALM die Beschreibung automatisch um ein zusätzliches identifizierendes Attribut – zum Beispiel den Anzeigenamen des Sub-Accounts.

Diese Erweiterung wird derzeit unterstützt für:

  • SAP HANA Cloud – Anzeigename des Sub-Accounts
  • SAP Market Communication for Utilities – Anzeigename des Sub-Accounts
  • Identity Provisioning – Externer Tenant-Name

Durch die sofort bessere Unterscheidbarkeit der Tenants reduziert dieses Update Unklarheiten und vereinfacht die Landschaftsverwaltung.

TL;DR: 

Cloud-Service-Tenants lassen sich jetzt durch angereicherte Standardbeschreibungen leichter identifizieren – und reduzieren so Verwechslungen in komplexen Landschaften.

Service – Issues and Actions Management

Das neueste Update im Bereich Service verfeinert die Analyse- und Filtermöglichkeiten für Issues und Actions weiter. Mit erweiterten Suchoptionen im Issues and Actions Management erhalten Serviceteams bessere Einblicke in Zuständigkeiten und Kommunikationsschnittstellen – was präzisere Nachverfolgung und effizientere Zusammenarbeit im Service ermöglicht.

Erweiterter Service-Objektfilter nach Kundenkontakt

Auf der Übersichtsseite Issues and Actions steht nun ein erweiterter Filter für Service-Objekte zur Verfügung, mit dem Teams nach Issues und Einzelaktionen anhand des Kundenkontakts suchen können. Diese Verbesserung erleichtert es, Vorgänge bestimmten Kundenansprechpartnern zuzuordnen – was die Nachvollziehbarkeit und Nachverfolgung in Service-Delivery-Szenarien verbessert.

Durch die Möglichkeit, nach Kundendetails zu filtern, können Serviceteams relevante Vorgänge schneller identifizieren, die Kommunikation gezielter gestalten und kundenbezogene Massnahmen effizienter und transparenter abwickeln.

TL;DR: 

Filtern Sie Issues und Actions nach Kundenkontakt, um Suchergebnisse zu verfeinern und die Sichtbarkeit bei servicebezogenen Folgeaktivitäten zu verbessern.