Schlagwort: SAP Cloud ALM

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SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 48

SAP Cloud ALM entwickelt sich kontinuierlich weiter – mit Updates, die die Präzision verbessern, die Benutzerfreundlichkeit erhöhen und die plattformübergreifende Konsistenz vertiefen. Das Release dieser Woche bringt intelligentere Systemanalysen im SAP Business Transformation Center, eine klarere Navigation und Struktur in der RISE with SAP Methodology, ein stärkeres Identitäts- und Zugriffsmanagement in der Administration sowie praktische Produktivitätsverbesserungen in den Bereichen Implementation und Operations.

Diese Verbesserungen vereinfachen gemeinsam die tägliche Arbeit, verringern den manuellen Aufwand und geben den Teams verlässlichere Einblicke und mehr Kontrolle über ihre Transformations- und Betriebslandschaft.

SAP Business Transformation Center – Scoping

Diese Woche verbessert ein Update die Migrationssicherheit, indem Systemanalysen nun auch Währungskonvertierungstabellen einbeziehen – und so sicherstellen, dass Finanzdaten während der Umstellung auf SAP S/4HANA korrekt und aktuell bleiben.

Währungskonvertierung (TCURR) jetzt Teil der Systemanalyse

Die Systemanalyse im SAP Business Transformation Center erkennt jetzt auch die Customizing Tabelle TCURR für Währungskonvertierungen. Damit kann der aktuelle Wechselkursbestand aus dem Quellsystem (SAP ERP) bei der Migration berücksichtigt werden. Diese Erweiterung sorgt für einen präzisen und aktuellen Währungskonvertierungsprozess im SAP S/4HANA Zielsystem und reduziert gleichzeitig manuellen Wartungsaufwand nach der Migration.

Standardmässig ist TCURR als Out of Scope definiert – im Bereich „Select Scanned Tables“ können Nutzer diese Einstellung jedoch prüfen und anpassen, um Wechselkursdaten optional in den Migrationsumfang aufzunehmen.

TL;DR: 

TCURR (Währungskonvertierung) wird jetzt bei Systemanalysen erkannt – und Teams können entscheiden, ob aktuelle Wechselkursdaten in die Migration einfliessen sollen.

RISE with SAP Methodology – Verbesserungen in der Systemansicht

Die Updates dieser Woche erhöhen die Klarheit und Benutzerfreundlichkeit im Bereich RISE with SAP Methodology. Mit einer überarbeiteten Systemansicht und konsistenteren Bezeichnungen im Launchpad wird die Navigation durch Clean-Core-KPIs und Methodikinhalte strukturierter und intuitiver – sodass sich Teams auf Erkenntnisse statt auf die Oberfläche konzentrieren können.

Launchpad Seite umbenannt

Die Launchpad-Seite RISE with SAP heisst nun RISE with SAP Methodology.

Diese Umbenennung spiegelt den erweiterten Fokus auf Guidance, Struktur und Lifecycle-Support im Rahmen der RISE-Methodik besser wider.

TL;DR: 

Die Launchpad-Seite trägt jetzt den Namen RISE with SAP Methodology – und steht damit im Einklang mit dem übergeordneten Transformationsrahmen.

Neue Tab Ansicht im System View Dashboard eingeführt

Das System View Dashboard verfügt jetzt über ein neues, tab-basiertes Layout – für eine intuitivere und strukturiertere Überwachung des Clean Core.

Anstelle des Scrollens durch zahlreiche KPIs können Nutzer nun direkt zwischen den verschiedenen Clean-Core-Dimensionen per Reiter wechseln – das ermöglicht eine schnellere Navigation und klarere Einblicke.

TL;DR: 

Eine neue Tab-Ansicht erleichtert den direkten Zugriff auf die gewünschte KPI-Kategorie im Clean Core. 

Operations – Job & Automation Monitoring, Configuration & Security Analysis, Business Process Monitoring

Die neuesten Updates im Bereich Operations zielen darauf ab, die Transparenz, Konsistenz und Kontrolle in allen Überwachungsdisziplinen zu verbessern. Von klareren Job Benachrichtigungen über strengere Zugriffsbeschränkungen bis hin zu wiederverwendbaren Ereigniskonfigurationen – diese Erweiterungen helfen Betriebsteams, schneller zu reagieren, gezielter zu analysieren und komplexe Landschaften mit mehr Sicherheit zu steuern. Ob es um die Optimierung der Ereignisverarbeitung, verbesserte Sicherheit oder erweiterte Monitoring Einblicke geht: Die Updates stärken SAP Cloud ALM weiter als zentrale Plattform für einen stabilen und proaktiven Betrieb.

Ausführungsinformationen in Benachrichtigungs-E-Mails für Job & Automation Monitoring

Benachrichtigungs-E-Mails im Bereich Job & Automation Monitoring wurden in der Darstellung optimiert, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Alle ausführungsspezifischen Informationen – Laufdetails, ausgeführte Schritte und Ausnahmen – sind nun in einer einheitlichen Tabelle namens Execution Information zusammengefasst.

Zuvor waren diese Informationen auf drei separate Abschnitte verteilt, was die E-Mails länger und unübersichtlicher machte. Mit dem neuen, kompakten Format können Betriebsteams Job-Ergebnisse schneller und klarer erfassen.

TL;DR: 

Ausführungsdetails in Benachrichtigungen sind jetzt in einer kompakten Tabelle zusammengefasst – für schnellere Einblicke bei Job- und Automatisierungswarnungen.

Access Control aktiviert für Configuration & Security Analysis

Für die Apps Configuration & Security Analysis – Data Stores und Configuration & Security Analysis – Validation ist jetzt ein Access Control aktiviert.

Nutzer können Konfigurations- und Compliance-Daten nur noch für die Systeme und Services einsehen, die ihnen explizit in der Access Control List des Landscape Managements zugewiesen wurden.

Dieses Update stärkt den Datenschutz, setzt das Prinzip der minimalen Rechtevergabe um und bringt die Configuration & Security Analysis in Einklang mit den bereits in anderen Operations-Apps geltenden Zugriffsrichtlinien.

TL;DR: 

Configuration & Security Analysis berücksichtigt jetzt Access Control Lists – Nutzer sehen nur noch Objekte, für die sie autorisiert sind. 

Business Process Monitoring – Aktionen wiederverwenden, Strukturen importieren und Ereignisse besser nachvollziehen

Business Process Monitoring erhält mehrere Verbesserungen, die die Ereignisverarbeitung optimieren, die Wiederverwendung von Prozessen erleichtern und die operative Transparenz erhöhen. 

Wiederverwendbare Ereignisaktionen (Event Action Variants)

Ereignisaktionen können jetzt als wiederverwendbare Varianten gespeichert werden. So lassen sich identische Aktionskonfigurationen über mehrere KPIs hinweg oder in anderen Apps anwenden. Die Varianten werden zentral in der App Intelligent Event Processing verwaltet – das spart Konfigurationsaufwand und sorgt für Konsistenz.

Import von Prozessstrukturknoten

Bestehende Prozessstrukturen aus der App Process Hierarchy können jetzt direkt in Business Process Monitoring importiert werden. Importierte Knoten verhalten sich wie benutzerdefinierte Prozesse und können sofort mit KPIs angereichert werden.

Hinweis: Es werden maximal drei Hierarchieebenen unterstützt – tiefere Strukturen werden beim Import flach dargestellt.

Benachrichtigungen bei aktualisierten Ereignisbewertungen

Ändert sich die Bewertung eines Ereignisses, erhalten alle im Ereignis definierten Empfänger automatisch eine E-Mail-Benachrichtigung. So bleiben Stakeholder informiert, wenn sich Situationen verschärfen oder verbessern.

Ereignis-Payloads für 24 Stunden speichern

Eine neue Aktion erlaubt es, Ereignis-Payloads für 24 Stunden im Datenspeicher von Intelligent Event Processing zu speichern. Über die Raw Data Outbound Logs API können diese Daten später für Analysen oder Incident Untersuchungen abgerufen werden.

TL;DR: 

Ereignisaktionen sind jetzt wiederverwendbar, Prozessstrukturen können importiert werden, Bewertungsänderungen lösen Benachrichtigungen aus, und Payloads lassen sich für 24 Stunden speichern für mehr Analyse- und Reaktionsfähigkeit.

Implementation – Dokumente, Übersicht, Testvorbereitung

Die Updates dieser Woche im Bereich Implementation konzentrieren sich auf Benutzerfreundlichkeit, bessere Auffindbarkeit und Integration. Verbesserte Dokumentensuche, anpassbare Projektübersichten und API gesteuertes Testmanagement unterstützen Teams dabei, effizienter zu arbeiten, besser organisiert zu bleiben und SAP Cloud ALM nahtloser in bestehende Workflows zu integrieren.

Verbesserte Dokumentensuche

SAP Cloud ALM erleichtert jetzt das Auffinden projektrelevanter Dokumente.

Mit der neuen Funktion Zentrale Suche (Central Search) lassen sich Dokumente anhand mehrerer Attribute auffinden, darunter Titel, Typ, Status, Priorität, Genehmigungsstatus, externer Dateiname, Inhalt, Tags und Notizen.

Es werden nur gespeicherte Dokumente in den Suchergebnissen angezeigt, Entwürfe bleiben ausgeschlossen, um Übersicht und Genauigkeit zu gewährleisten.

Gerade in grossen Projekten mit umfangreicher Dokumentation verbessert dieses Update die Auffindbarkeit deutlich.

TL;DR: 

Dokumente können jetzt über die zentrale Suche anhand mehrerer Attribute gefunden werden – für eine schnellere Orientierung im Projekt.

Personalisierbares Layout für Projektübersicht

Die App Projektübersicht unterstützt jetzt das Verschieben von Karten per Drag-and-Drop – und ermöglicht Teams so eine individuelle Anordnung der Projektinformationen. 

Nutzer können Karten in die Reihenfolge bringen, die am besten zu ihrem Arbeitsstil passt, und das angepasste Layout speichern. Zusätzlich kann die personalisierte Ansicht per E-Mail mit Teammitgliedern geteilt werden – für effizientere Zusammenarbeit und Stakeholder-Kommunikation.

TL;DR: 

Karten in der Projektübersicht lassen sich jetzt per Drag-and-Drop neu anordnen – für personalisierte Layouts und das einfache Teilen von Ansichten.

API-Unterstützung für das Management manueller Testfälle

Mit der neuen Test Management API können manuelle Testfälle nun extern verwaltet werden – also per API erstellt, aktualisiert oder abgerufen werden.

Dies ermöglicht eine nahtlose Integration mit externen Testtools, Automatisierungsframeworks und individuellen Workflows. Die Erweiterung reduziert manuellen Aufwand und unterstützt ein flexibleres, API-gesteuertes Testmanagement über den gesamten Testlebenszyklus hinweg.

Technische Details sind im SAP API Guide for SAP Cloud ALM zu finden.

TL;DR: 

Die neue Test Management API ermöglicht die automatisierte, externe Verwaltung manueller Testfälle – für mehr Integration und Effizienz.

Administration – Benutzerverwaltung

Das aktuelle Update im Bereich Administration stärkt das Fundament des Identitätsmanagements. Mit einer neuen Option zur Aktualisierung der Identity-Provider-Konfiguration direkt aus der Benutzerverwaltungsübersicht vereinfacht SAP Cloud ALM die Anpassung an neue Sicherheits- und Integrationsstandards.

Identity-Provider-Konfiguration aktualisieren

In der Benutzerverwaltungsübersicht können Administratoren nun ihre Identity-Provider-Konfiguration aktualisieren, um sie an die neuesten SAP-Empfehlungen anzupassen. Dies verbessert die Integration zwischen dem Identity Authentication Service (IAS) und SAP Cloud ALM und bereitet die Umgebung auf kommende Erweiterungen vor.

Öffne dazu die Kachel Connected Identity Provider und wähle „Mehr anzeigen“, um die Details einzusehen. Mit „Jetzt aktualisieren“ lässt sich die neue Konfiguration direkt übernehmen.

TL;DR: 

Admins können die Identity-Provider-Einrichtung jetzt direkt in SAP Cloud ALM aktualisieren für bessere Integration und zukünftige Kompatibilität.

Bereichsübergreifendes Update

Begriffsabgleich für SAP Solution Manager Migration

Ein neues Dokumentationsangebot unterstützt Teams beim Übergang von SAP Solution Manager zu SAP Cloud ALM. Es bietet einen klaren Vergleich der Terminologien beider Lösungen, um Konzepte besser einzuordnen und Missverständnisse während der Umstellung oder im Parallelbetrieb zu vermeiden.

Die Übersicht wird kontinuierlich erweitert, um weitere Begriffe und Funktionszuordnungen abzudecken.

Hier geht’s zur vollständigen Vergleichstabelle: SAP Cloud ALM und SAP Solution Manager – Terminological Differences

TL;DR:

Ein neuer Begriffsvergleich erleichtert die Migration vom SAP Solution Manager zu SAP Cloud ALM für mehr Klarheit und reibungslosere Übergänge.

SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 46

SAP Cloud ALM entwickelt sich stetig weiter – mit den aktuellen Updates dieser Woche, die auf Präzision, Struktur und Kontrolle ausgerichtet sind.

Das Release der Woche 46 bringt automatisierte Prüfungen und eine intelligentere Handhabung der Datenmigration im SAP Business Transformation Center, eine erweiterte Überwachungsabdeckung im Bereich Operations sowie verbesserte Organisations- und Benutzerfreundlichkeitsfunktionen im Bereich Implementation.

Zusammen stärken diese Verbesserungen die Konsistenz über Projekte hinweg, vereinfachen die Validierung und machen das Management von Transformationen und Betriebsabläufen effizienter denn je.

SAP Business Transformation Center – Modellierung

Das neueste Update im SAP Business Transformation Center stärkt die Zuverlässigkeit und Transparenz bei der Datenmigration. Durch neue Automatisierungen zur Erkennung und Übertragung kundenspezifischer Änderungsbelege können Transformationsprojekte nun einen vollständigeren und genaueren Migrationsprozess sicherstellen – der manuelle Aufwand wird reduziert und das Risiko, kritische Daten zu übersehen, minimiert.

Automatische Migration kundenspezifischer Änderungsbelege

Die Datenmigration im SAP Business Transformation Center ist jetzt intelligenter und vollständiger denn je.

Mit der neuen automatischen Erkennung und Migration kundenspezifischer Änderungsbelege können Teams sicherstellen, dass alle relevanten Änderungsdatensätze aus dem SAP-ECC-Quellsystem übertragen werden – ganz ohne manuelle Konfiguration.

Diese Erweiterung wird über den neuen Tab Source System Scan in der App Manage Transformation Models gesteuert. Dieser enthält eine Prüfung auf Unknown Change Documents, um kundenspezifische Änderungsbelege zu identifizieren und zu migrieren, die sonst möglicherweise übersehen würden. Der Scan überprüft ausserdem die Systemkonnektivität und protokolliert detaillierte Prüfergebnisse, sodass Teams fehlgeschlagene Prüfungen direkt neu starten oder aktualisieren können.. 

Durch die Automatisierung dieses entscheidenden Validierungsschritts erhalten Transformationsprojekte einen zuverlässigeren, transparenteren und vollständigeren Migrationsprozess – und Teams können Daten sicherer und effizienter übertragen.

Weitere Informationen finden Sie unter Managing the Source System Scan and the Related Checks

TL;DR: 

Die automatische Erkennung und Migration kundenspezifischer Änderungsbelege stellt eine vollständige und konsistente Datenübertragung sicher – alles gesteuert über den neuen Source System Scan in Manage Transformation Models.

Operations – Real User Monitoring

Das Operations Update dieser Woche erweitert die Überwachungsabdeckung auf neue SAP-Lösungen und bietet Teams damit tiefere Einblicke in Systemleistung und Benutzererfahrung. Mit der erweiterten Unterstützung von Real User Monitoring für spezialisiertere Anwendungen können Unternehmen konsistente Performance-Einblicke über einen grösseren Teil ihrer Systemlandschaft hinweg sicherstellen. 

Erweiterte Abdeckung durch Real User Monitoring

Real User Monitoring (RUM) unterstützt jetzt zusätzliche SAP-Lösungen und erweitert damit die Sichtbarkeit von Benutzererfahrung und Systemleistung auf weitere Geschäftsbereiche. 

Die neu unterstützten Lösungen umfassen: 

  • SAP Advanced Commodity Risk Analytics
  • SAP Project and Resource Management (Funktionalität für das Ressourcenmanagement)

Diese Erweiterung ermöglicht es Operationsteams, konsistente End-to-End-Einblicke in Performance und Benutzerverhalten zu gewinnen – selbst in spezialisierten Analyse- und Ressourcenmanagementszenarien.

TL;DR: 

Real User Monitoring deckt nun auch SAP Advanced Commodity Risk Analytics und SAP Project and Resource Management ab und erweitert damit die Performance-Transparenz auf weitere SAP-Lösungen.

Implementation – Bibliotheken, Prozessmodellierung, Testpläne

Die Implementation Updates dieser Woche verbessern Flexibilität und Kontrolle in den Bereichen Projektgestaltung, Entwicklung und Test. Von einer übersichtlicheren Erstellung von Bibliotheken über die direkte Verwaltung von Entwicklungen bis hin zu intelligenterer Filterung von Testfällen erhalten Teams effizientere Möglichkeiten, ihre Arbeit in SAP Cloud ALM zu strukturieren, zu verknüpfen und zu validieren.

Überarbeitetes Menü zur Erstellung von Bibliothekselementen

Die App Libraries verfügt jetzt über ein überarbeitetes Menü zur Erstellung neuer Bibliothekselemente.

Dieses verbesserte Layout vereinfacht die Navigation und erleichtert die Auswahl des richtigen Elementtyps, sodass Teams wiederverwendbare Projektbausteine schneller erstellen und organisieren können.

TL;DR: 

Ein überarbeitetes Menü zur Erstellung von Bibliothekselementen verbessert Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit in der App Libraries.

Entwicklungen in der Prozessmodellierung anzeigen und pflegen

In der Prozessmodellierung können Benutzer nun Entwicklungen, die einer Solution Activity zugewiesen sind, direkt aus der Liste der Solution Activities einsehen. Details wie der Entwicklungstyp – beispielsweise Transaction, Classes/Interface oder Custom Fiori Application – sind jetzt sichtbar.

Im Bearbeitungsmodus können Entwicklungen zudem direkt innerhalb der Liste zugewiesen oder entfernt werden, was die Übersicht und Kontrolle über die technischen Objekte, die mit jeder Aktivität verknüpft sind, verbessert.

TL;DR: 

Benutzer können nun Entwicklungen für Solution Activities in der Prozessmodellierung anzeigen, zuweisen und entfernen – für mehr Transparenz und eine bessere Verwaltung.

Zusätzliche Filter bei der Testfallzuweisung

Die App Test Plans bietet nun erweiterte Filtermöglichkeiten bei der Zuweisung von Testfällen.

Diese zusätzlichen Filter erleichtern die Eingrenzung der verfügbaren Testfälle und stellen sicher, dass nur relevante Testfälle in jeden Plan aufgenommen werden.

TL;DR: 

Neue Filter in der App Test Plans machen die Testfallzuweisung schneller und gezielter.

Bereichsübergreifendes Update

Wechsel zu neuen DigiCert-Stammzertifikaten für die SAP-Cloud-ALM-Konnektivität

SAP stärkt die Plattform-Sicherheit durch den Umstieg auf höhere Verschlüsselungsstandards mit den Zertifikaten DigiCert TLS RSA4096 Root G5 und DigiCert Global Root G3.

Systeme, die einen benutzerdefinierten Trust Store bzw. STRUST verwenden, müssen die neuen Stammzertifikate zusätzlich zum weiterhin gültigen DigiCert Global Root G2 hinterlegen, der während der Übergangsphase gültig bleibt.

Wichtig: Dieses Update ist nicht optional. Sobald SAP im 1. Quartal 2026 beginnt, Zertifikate mit den neuen Stammzertifikaten auszustellen, werden Systeme, die G5 und G3 nicht integriert haben, die SAP-Cloud-ALM-Endpunkte nicht mehr vertrauen. Dies kann zu Verbindungsabbrüchen, fehlgeschlagenen Integrationen und fehlenden Monitoring-Daten führen – Probleme, die nur durch ein Update des Trust Stores behoben werden können.

Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, stellen Sie sicher, dass die Zertifikate rechtzeitig im Voraus hinzugefügt werden.
Weitere Informationen finden Sie im SAP Hinweis 3566727

TL;DR: 

Fügen Sie die Stammzertifikate DigiCert G5 und G3 zu benutzerdefinierten Trust Stores hinzu, lassen Sie G2 während der Übergangsphase weiterhin aktiv und stellen Sie so die sichere Konnektivität vor der Einführung im Jahr 2026 sicher.

SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 44

SAP Cloud ALM entwickelt sich kontinuierlich weiter – die Updates dieser Woche legen den Fokus auf Klarheit, Struktur und intelligentere Steuerung.

Das Release der Woche 44 bringt eine neu strukturierte Extensibility-Ansicht in RISE with SAP, erweiterte Sicherheitsabdeckung und Überwachung im Bereich Operations sowie eine verbesserte Projektorganisation und Benutzerfreundlichkeit in der Implementierung.

Diese Neuerungen stärken die Transparenz über Systeme hinweg, vereinfachen den Arbeitsalltag und unterstützen Teams dabei, mit mehr Sicherheit und Präzision zu liefern.

RISE with SAP – Systemansicht

Die neuesten Updates im Bereich RISE with SAP konzentrieren sich auf die Stärkung der Clean-Core-Transparenz und der Governance von Erweiterungen. Mit der Einführung des neuen Clean-Core-Level-Konzepts bietet das Dashboard der Systemansicht nun eine klarere und strukturiertere Darstellung davon, wie kundeneigener Code und Erweiterungen mit den Clean-Core-Prinzipien von SAP übereinstimmen – und unterstützt Kunden so beim Management technischer Schulden, bei der Modernisierungsplanung und bei der Sicherstellung der Upgrade-Stabilität. 

Extensibility-Bereich neu strukturiert

Der Extensibility-Bereich des Dashboards in der Systemansicht wurde vollständig neu strukturiert, um mit dem neuen Clean Core Level Concept für SAP S/4HANA Cloud, in Einklang zu stehen und das bisherige 3-Tier-Extensibility-Modell abzulösen.

This change modernizes the visualization of extensibility compliance, making it easier for users to distinguish between upgrade-stable, clean-core-compliant extensions and those that may require remediation.

Im neuen Modell werden alle Erweiterungen in vier Clean-Core-Level (A–D) kategorisiert, die beschreiben, wie eng jede Erweiterung mit den Clean-Core-Prinzipien für SAP S/4HANA Cloud übereinstimmt:

  • Level A: Erweiterungen, die mit freigegebenen SAP-APIs und ABAP for Cloud Development entwickelt wurden und als vollständig cloud-konform gelten. 
  • Level B: Erweiterungen, die teilweise mit den Clean-Core-Richtlinien übereinstimmen und möglicherweise angepasst werden müssen, um vollständige Konformität zu erreichen. 
  • Level C: Erweiterungen, die klassische Extensibility-Ansätze nutzen und im Laufe der Zeit modernisiert werden sollten. 
  • Level D: Erweiterungen, die nicht mit den Clean-Core-Prinzipien konform sind und vorrangig überarbeitet werden müssen.

Der aktualisierte Bereich führt mehrere neue KPI-Karten ein, die einen klareren Überblick über die System-Extensibility und technische Schulden bieten:

  • Technical Debt Score – Bewertet den Modernisierungsbedarf auf Grundlage der Clean-Core-Konformität. 
  • Ausführung kundeneigener Objekte – Zeigt, wie häufig kundeneigene Objekte im Vergleich zu Standardobjekten ausgeführt werden.
  • Business Modifications – Hebt klassische Modifikationen hervor, die die Upgrade-Stabilität beeinträchtigen können.
  • Unbenutzte kundeneigene Objekte – Identifiziert nicht verwendete Erweiterungen, die bereinigt werden können. 
  • Clean Core Share – Misst den Gesamtanteil konformer Erweiterungen. 
  • Detaillierte Level-Übersicht (A–D) – Bietet Einblick in die Verteilung der Erweiterungen nach Clean-Core-Level.

Durch die Integration des Clean-Core-Level-Konzepts bietet das Dashboard mehr Transparenz in Bezug auf die Nutzung kundeneigenen Codes und eine praxisnahe Grundlage für die Modernisierungsplanung.

Im Rahmen dieser Umstellung wurden die folgenden Karten aus dem Dashboard entfernt:

  • Setup für ABAP Cloud Development 
  • ABAP Cloud: Objekte auf Level A 
  • ABAP Classic: Business Modifications 
  • Schaltfläche mit Verlinkung zum Custom Code Analytics Dashboard 

TL;DR: 

Der Extensibility-Bereich folgt nun dem Clean-Core-Level-Konzept (A–D) von SAP und führt neue KPIs wie den Technical Debt Score und den Clean-Core-Anteil ein – für eine klarere und strukturiertere Sicht auf die Extensibility-Landschaft Ihres Systems.

Operations – Konfigurations- & Sicherheitsanalyse, Systemzustandsüberwachung, Business Service Management, Real User Monitoring

Die neuesten Updates im Bereich Operations stärken weiterhin die Monitoring- und Compliance-Funktionen von SAP Cloud ALM. Von erweiterter Sicherheitsvalidierung für SAP HANA Cloud und SuccessFactors-Services über neue Event-Mesh-Kennzahlen in der Systemzustandsüberwachung bis hin zu intelligenterer Changepoint-Erkennung im Real User Monitoring – diese Erweiterungen ermöglichen es Betriebsteams, tiefere Einblicke zu gewinnen, schneller zu reagieren und eine saubere, sichere Systemlandschaft aufrechtzuerhalten. 

Erweiterte Serviceabdeckung – Konfigurations- & Sicherheitsanalyse

Die App für Konfigurations- & Sicherheitsanalyse erweitert kontinuierlich ihren Umfang durch neue Integrationen, die Betriebsteams dabei unterstützen, die Sicherheitskonformität und Konfigurationstransparenz über eine grössere Bandbreite von SAP-Services hinweg zu stärken.

Nutzer können nun Konfigurationselemente analysieren und Compliance-Ergebnisse im Vergleich zu den offiziellen Sicherheitsempfehlungen von SAP für die folgenden zusätzlichen Services einsehen: 

  • SAP HANA Cloud 
  • SAP HANA Cloud, Data Lake 
  • SAP SuccessFactors Agent Lifecycle Management 
  • SAP SuccessFactors Agent Performance Management 

Diese Erweiterungen erleichtern es Administratoren und Sicherheitsteams, die Einhaltung der SAP Best Practices zentral über mehrere SAP-Cloud-Services hinweg zu überwachen. Die Compliance-Ergebnisse heben Abweichungen von den empfohlenen Konfigurationen hervor und ermöglichen so eine schnellere Behebung sowie eine konsistentere Governance. 

Die Konfiguration dieser Services kann direkt in der App „Konfigurations- & Sicherheitsanalyse – Datenspeicher“ verwaltet werden. Die Validierung der Sicherheitsempfehlungen ist in der App Konfiguration & Sicherheitsanalyse – Validierung einsehbar.

TL;DR: 

Konfigurations- & Sicherheitsanalyse unterstützt jetzt SAP HANA Cloud, HANA Cloud Data Lake, SuccessFactors Agent Lifecycle Management und Agent Performance Management – und bietet damit umfassendere Einblicke in Transparenz und Sicherheits-Compliance über SAP-Cloud-Umgebungen hinweg. 

Unterstützung für SAP Integration Suite (Event Mesh) – Systemzustandsüberwachung

Die Systemzustandsüberwachung erweitert nun ihre Abdeckung um die SAP Integration Suite (Event Mesh) und bietet Betriebsteams bessere Einblicke in den Zustand und die Performance ihrer ereignisgesteuerten Integrationsszenarien. 

Mit dieser Erweiterung können Nutzer zentrale Event-Mesh-Kennzahlen direkt in SAP Cloud ALM überwachen, darunter: 

  • Message Consumers 
  • Aktive Verbindungen 
  • Broker-Status 
  • Message Queues 
  • Message Spool Nutzung 

blue.works Blog Expert said:

Durch die Überwachung dieser Kennzahlen können Administratoren Engpässe proaktiv erkennen, die Systemauslastung einschätzen und sicherstellen, dass die Ereignisverteilung zuverlässig über die angebundenen Systeme hinweg erfolgt. 

TL;DR: 

Die Systemzustandsüberwachung unterstützt jetzt die SAP Integration Suite (Event Mesh) und erweitert die Überwachung um Kennzahlen zum Nachrichtenfluss, Verbindungsstatus und zur Broker-Performance – für eine verbesserte betriebliche Transparenz.

Ereignisaktionen für vergangene Ereignisse – Business Service Management

Die App für Business Service Management unterstützt nun Ereignisaktionen für vergangene Statusereignisse – wie Störungen und Beeinträchtigungen – auch dann, wenn sowohl deren Start- als auch Endzeitpunkt bereits in der Vergangenheit liegen.

Bisher wurden Ereignisaktionen wie Ticket-Erstellung, E-Mail- oder Chat-Benachrichtigungen nicht für rückwirkend generierte Ereignisse von SAP for Me ausgelöst. Mit dieser Erweiterung können Teams nun dieselben automatisierten Workflows auch auf vergangene Ereignisse anwenden – und so sicherstellen, dass alle Vorfälle, ob vergangen oder aktuell, einheitlich dokumentiert und kommuniziert werden.

Unterstützte Ereignisaktionen umfassen:

  • Ticket erstellen – Erstellt und schliesst automatisch ein Ticket, wenn ein vergangenes Ereignis auftritt, einschliesslich Details aus der Root-Cause-Analyse.
  • E-Mail senden – Versendet eine E-Mail-Benachrichtigung nach Abschluss eines Ereignisses oder einer Root-Cause-Analyse, basierend auf den konfigurierten Einstellungen. 
  • Chat Benachrichtigung senden – Sendet nach Abschluss eines Ereignisses oder einer Analyse eine Chat-Benachrichtigung, um das Team zu informieren.
  • Operation Flow starten – Löst automatisch einen Operation Flow aus, sobald das Ereignis eintritt, gemäss den definierten Regeln.

Diese Erweiterung verbessert die Sichtbarkeit, Nachvollziehbarkeit und nachträgliche Analyse im Business Service Health Management. 

TL;DR: 

Nutzer können jetzt Ticketing-, Mail-, Chat- und Operation-Flow-Aktionen auch für vergangene SAP-for-Me-Ereignisse auslösen – für eine bessere rückblickende Analyse und konsistentere Serviceprozesse.

Benachrichtigungen bei Changepoint-Erkennung – Real User Monitoring

Real User Monitoring beinhaltet jetzt Benachrichtigungen zur Changepoint-Erkennung, mit denen sich ungewöhnliche Leistungsschwankungen in den überwachten Systemen und Services proaktiv identifizieren lassen.

Ein Changepoint steht für eine statistisch signifikante Abweichung in der Performance von Anfragen – etwa einen plötzlichen Anstieg oder Abfall der Antwortzeit – im Vergleich zum bisherigen Verlauf. SAP Cloud ALM analysiert Kennzahlen kontinuierlich in einem gleitenden Zeitfenster, wobei die Analyse-Dauer dynamisch an die Aufrufhäufigkeit angepasst wird.

Changepoints werden für die folgenden Typen von Backend-Anfragen erkannt:

  • HTTP / HTTPS 
  • RFC / RFCS 
  • Dialog 
  • Web Service (WS) 

Erkannte Changepoints werden in einer Zeitachse für alle relevanten Systeme und Services dargestellt und markieren Phasen mit Performance-Verschlechterungen visuell in Rot. Beim Auswählen eines Changepoints werden zentrale Details angezeigt, darunter:

  • Anfragetyp und -name 
  • Zeitfenster der Auswirkung
  • Gemessene Antwortzeiten und deren Verlauf

Mit diesem Update können nun auch Benachrichtigungen für Changepoints erstellt werden, die Ihr Team automatisch über Anomalien informieren, die einer Überprüfung bedürfen. Dies verbessert die Situationswahrnehmung erheblich und verkürzt die Zeit zur Erkennung und Behebung von Performance-Problemen. 

TL;DR: 

Real User Monitoring erkennt und meldet nun Changepoints – kurzfristige Performance-Schwankungen bei HTTP-, RFC- und anderen Anfragetypen – und unterstützt Teams dabei, neue Probleme frühzeitig zu erkennen und gezielt zu handeln.

Implementierung – Projektübersicht, Projekte & Einrichtung, Prozessmodellierung, Prozesse

Die neuesten Updates im Bereich Implementierung zielen darauf ab, Projektklarheit, Struktur und Benutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit neuen Funktionen zur Visualisierung von Risiken, zur Gruppierung von Projekten in Programmen, zur Vereinfachung von Prozessbeziehungen und zur direkten Erstellung von Testfällen in der App „Prozesse“ können Projektteams Komplexität effizienter steuern und die Umsetzung eng mit Test und Governance verzahnen.

Neue Risikokarte in der Projektübersicht

Die Projekttransparenz wurde durch eine neue Karte „Risiken“ in der App „Projektübersicht“ erweitert. 

Diese Karte visualisiert Projektrisiken auf zwei Arten – nach Status und nach Risikostufe – und bietet Projektleitern sowie Stakeholdern einen schnellen Überblick über potenzielle Herausforderungen und deren Schweregrad.

TL;DR: 

Die neue Risikokarte in der Projektübersicht bietet sofortige Transparenz über Projektrisiken nach Status und Risikostufe.

Projekte zu Programmen gruppieren – Projekte & Einrichtung

Nutzer können jetzt mehrere zusammenhängende Projekte unter einem Programm zusammenfassen – und damit eine übergeordnete Organisationsebene für komplexe Vorhaben schaffen. 

Programme erleichtern die Navigation zwischen verbundenen Projekten, die Abstimmung ihres Fortschritts und das Management gross angelegter Transformationen.

TL;DR: 

Gruppieren Sie zusammenhängende Projekte in Programmen, um eine bessere Portfoliosichtbarkeit zu erreichen und einfacher zwischen verknüpften Initiativen zu navigieren.

Relations grouped in a single tab – Process Authoring

Beziehungen in der Prozessmodellierung sind jetzt in einem zentralen Tab „Beziehungen“ zusammengefasst.

Nutzer können nun bequem per Dropdown-Menü zwischen den Beziehungstypen wechseln und weiterhin wie gewohnt durch die einzelnen Abschnitte scrollen.

Diese Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit reduziert visuelle Unübersichtlichkeit und vereinfacht die Navigation beim Verwalten mehrerer Beziehungstypen in komplexen Prozessstrukturen. 

TL;DR:

Alle Beziehungen zu einer Lösungsaktivität sind jetzt in einem einzigen Tab zusammengefasst, mit einem praktischen Dropdown-Menü für eine flüssigere Navigation.

Testfälle direkt in der App „Prozesse“ erstellen

In der App „Prozesse“ können Nutzer nun Testfälle direkt aus einem Lösungsprozess oder einem Lösungsprozessfluss-Diagramm heraus erstellen.

Der Erstellungsdialog ist bereits mit relevanten Daten vorausgefüllt, sodass Nutzer nur noch einen Titel ergänzen müssen, bevor sie speichern. Für Lösungsprozesse können automatisierte Testfälle erstellt werden, während für Prozessflussdiagramme manuelle Testfälle hinzugefügt werden können.

Dies reduziert den Bedarf, zwischen Apps zu wechseln, und unterstützt eine engere Verzahnung von Prozessen und Testaktivitäten.

TL;DR: 

Erstellen Sie automatisierte oder manuelle Testfälle direkt in der App „Prozesse“ – ein Wechsel zur Testvorbereitung ist nicht mehr erforderlich.

ALM Summit 2025 – Aktuelle Impulse für SAP Cloud ALM

Der diesjährige SAP ALM Summit EMEA stand ganz im Zeichen von Adoption: Die technischen Grundlagen sind gelegt – über 12 000 Cloud ALM Tenants sind bereits im Einsatz. 

Doch die eigentliche Herausforderung liegt nicht mehr in der Einführung, sondern in der Nutzung.

Zwischen Bereitstellung und gelebtem Nutzen könnte also ein kleiner «Krater» liegen. Viele Unternehmen haben Cloud ALM aktiviert, aber nicht integriert. Die Folge: Dateninseln statt erhoffter Transparenz und der Mehrwert bleibt aus. Genau hier entscheidet sich, ob Cloud ALM als «Transformation Execution Platform» Mehrwert bringt oder als weiteres Tool verpufft.

Cloud ALM als Orchestrator 

SAP positioniert Cloud ALM als Herzstück einer integrierten Toolchain. Nicht als zusätzliches Werkzeug, sondern tatsächlich als verbindende Ebene für das Business Transformation Management aus Strategie, Ausführung und Stabilität.

(Foto: ALM Summit EMEA 2025 SAP Cloud ALM – Orchestrator of the integrated toolchain) 

Die Präsentationen in Darmstadt zeigten eindrücklich, wie eng Cloud ALM inzwischen mit der gesamten SAP-Landschaft verzahnt ist: 

  • SAP4Me liefert Status und Onboarding-Daten 
  • Signavio bringt Prozesskontext 
  • LeanIX den Architekturblick
  • Tricentis Test Automation ergänzt Qualitätssicherung 
  • und über offene APIs werden Partnerlösungen eingebunden oder direkt SAP Cases im SAP Support Backbone geöffnet 

So entsteht eine Landschaft, in der Projekt, Betrieb und Qualität nicht nebeneinander existieren, sondern miteinander arbeiten. Cloud ALM verwaltet nicht nur Aufgaben, sondern steuert Abhängigkeiten und sorgt damit auch für die Rückverfolgbarkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg. 

Die Richtung ist klar: Weg von punktuellen Einführungen, hin zu einer orchestrierten Arbeitsweise die sich strukturiert, integriert und nachvollziehbar präsentiert.

Clean Core als Voraussetzung 

Clean Core war eines der wichtigen Themen des Summits. Dies nicht als Architekturfrage, sondern als Antwort auf drei konkrete Herausforderungen: 

Business Change

Unternehmen bewegen sich in einem Umfeld, das sich ständig verändert – durch neue Kundenanforderungen, Lieferketten und Arbeitsmodelle. Nur wer seine Systeme flexibel und standardnah hält, kann auf diese Veränderungen reagieren, ohne jedes Mal neu zu beginnen. 

New Technologies

Innovation geschieht heute in kurzen Zyklen. Um davon zu profitieren, müssen Systeme offen für neue Technologien bleiben. Egal ob für Automatisierung, Integration oder den Einsatz von KI. Ein sauberer Kern ist die Voraussetzung, um diese Neuerungen sicher und schnell aufnehmen zu können. 

Landscape Complexity

Je mehr Systeme, Schnittstellen und Varianten im Spiel sind, desto grösser wird die Abhängigkeit. Clean Core reduziert diese Komplexität, indem das Konzept die Strukturen vereinfacht und Veränderungen steuerbar macht.  

Gleichzeitig ist Clean Core die Basis, um langfristig Public (!) Cloud ready zu werden.  Denn Standardisierung und klare Erweiterungslogik sind die Voraussetzung, um künftige Betriebsmodelle zu übernehmen, ohne erneut zu migrieren. 

(Foto: ALM Summit EMEA 2025 „ERP Challenges Today“) 

Change and Deployment Management (CDM) wird erwachsen 

CDM in Cloud ALM entwickelt sich rasant. Nein, nicht etwa theoretisch, sondern entlang einer klar definierten Roadmap.

Bis im zweiten Halbjahr 2026 soll CDM auf Augenhöhe mit dem ChaRM (Change- und Requestmanagement) im Solution Manager (SolMan) stehen.

(Foto: ALM Summit EMEA 2025 Change & Deployment Management Outlook) 

Bereits heute wächst der Umfang deutlich: Neue Rollen und APIs, Testfallintegration, Transportlandschaftsvalidierung und automatisches Retrofit schaffen die Basis für durchgängige Abläufe. 

2025 folgen Szenarien für S/4HANA-Conversion, Mass Edit von Features und ATO-Deployment, die CDM für komplexe Kundenlandschaften relevant machen. 

2026 kommen dann die Themen, die bisher den Unterschied zum SolMan ausmachten: Deployment Cockpit, Custom Check Framework, flexible Vier-System-Landschaften, feinere Berechtigungen und erweiterte Prozessbeziehungen. Damit wird Cloud ALM auch im Change Management zu einem Werkzeug, das Governance, Automatisierung und Transparenz verbindet. 

Doch auch hier gilt: Die technische Reife ist nur ein Teil der Gleichung. Erst wenn Unternehmen ihre Abläufe, Rollen und Freigabeprozesse an diese neue Logik und Möglichkeiten anpassen, entsteht der eigentliche Nutzen. 

KI als Werkzeug – nicht als Versprechen 

KI war auch in Darmstadt präsent aber weniger als Hype, sondern als klar definierter Entwicklungsweg. SAP beschreibt den Weg in drei Stufen: 

Embedded AI – konkrete Anwendungsfälle in spezifischen Use Cases/Funktionen: Automatische Anomalieerkennung, Ticketanalyse oder Testvorschläge. Diese Use Cases sind teilweise bereits vorhanden.

Conversational ALM – ermöglicht durch Joule. Hier wird der Dialog mit dem System möglich. Abfragen, Analysen und Steuerungen in natürlicher Sprache. Und Achtung: Das wird schon in wenigen Monaten möglich sein!

Autonomous ALM – getrieben von Agenten. In dieser Phase übernehmen intelligente Assistenten wiederkehrende Aufgaben selbstständig auf Basis von Regeln, Kontext und Erfahrung. Menschliche Verantwortung bleibt, aber sie verschiebt sich vom Tun zum Entscheiden.

(Foto: ALM Summit EMEA 2025 3 Steps towards Autonomous ALM) 

So wird deutlich: Autonomous ALM ist kein Sprung, sondern mehr ein Übergang. Schritt für Schritt, von der Analyse zur Assistenz, von der Assistenz zur Autonomie. 

Unser Fazit 

Der ALM Summit 2025 war kein Zukunftskongress, sondern ein Realitätscheck. Die Plattform ist da. Die Funktionen sind da. Was jetzt zählt, ist die Nutzung. Diese sollte konsequent, integriert und nachvollziehbar sein.

Wer Cloud ALM wirklich verstehen will, muss es leben. Und wer den maximalen Nutzen herausholen will, muss vielleicht auch mal einen Schritt zurückgehen und eine Vision haben.

Denn Wert entsteht nicht durch Deployment eines Tools, sondern durch Anwendung einer integrierten Toolchain. Der beste Einstieg? Am besten über ein alm360 Assessment.

Wir bringen Struktur in Projekte und Ruhe in komplexe Systeme. Denn nur wer seinen Kurs kennt, kommt auch am 🏁 an.

SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 34

SAP Cloud ALM wird mit regelmässigen Updates weiterentwickelt und bietet neue Funktionen, die die tägliche Arbeit effizienter, transparenter und leichter zu verwalten machen. Die neuesten Erweiterungen, die in Woche 34 vorgestellt wurden, bieten Funktionen, die die Verwaltung vereinfachen, die Projektausführung verbessern und einen besseren Einblick in die Abläufe ermöglichen.

Wir haben uns die Aktualisierungen genauer angesehen und diejenigen ausgewählt, die unserer Meinung nach den grössten Mehrwert bieten. Von der Rationalisierung der Bearbeitung von Problemen und Massnahmen über die Verbesserung des Scopings in digitalen Blueprints bis hin zur Erweiterung der Überwachung durch neue KPIs bieten diese Erweiterungen praktische Verbesserungen für Administratoren, Projektmanager, Berater und Betriebsteams gleichermassen.

Services – Probleme und Massnahmen Management

Die neuesten Aktualisierungen im Aufgaben- und Massnahmenmanagement konzentrieren sich darauf, die Aufgabenbearbeitung effizienter, transparenter und benutzerfreundlicher zu gestalten. Ob es um die Verwaltung von Begleitdokumenten, die Neuzuweisung mehrerer Aufgaben auf einmal oder das schnelle Auffinden des richtigen Zuweisers geht, diese Verbesserungen sparen Zeit und verringern die Reibungsverluste bei der täglichen Projektarbeit.

Eine lesbare Anzeige aller hochgeladenen Dokumente für Issues und Standalone-Aktionen

Mit dem neuesten Update werden alle hochgeladenen oder neu angehängten Dokumente nun in einem strukturierten, lesbaren Tabellenformat angezeigt. Diese kleine, aber wirkungsvolle Änderung verbessert die Sichtbarkeit und macht es Projektmanagern, Beratern und Teams viel einfacher, auf die unterstützenden Informationen zu jedem Problem oder jeder Massnahme zuzugreifen, sie zu überprüfen und zu verifizieren.

Das Ergebnis ist ein klarerer, transparenterer Arbeitsablauf, der sicherstellt, dass die Begleitdokumentation nicht übersehen wird und bei Überprüfungen, Audits oder Übergaben effektiver genutzt werden kann.

TL;DR:

Dokumente, die zu Vorgängen oder Aktionen hochgeladen werden, werden jetzt in einer benutzerfreundlichen Tabelle angezeigt, was die Sichtbarkeit und Nachvollziehbarkeit verbessert.

Aktualisieren Sie den Empfänger von mehreren Vorgängen und Einzelmassnahmen in einem Schritt

Die Neuzuweisung mehrerer Probleme oder Massnahmen war bisher eine zeitintensive, sich wiederholende Aufgabe, die eine Aktualisierung nach der anderen erforderte. Bei grossen Projekten mit häufigen Eigentümerwechseln wurde dies schnell zu einem Engpass, um die Verantwortlichkeiten und die Arbeitsbelastung im Gleichgewicht zu halten.

Die neue Funktion ermöglicht es Administratoren und Teamleitern, den Empfänger mehrerer Vorgänge und eigenständiger Aktionen auf einmal zu aktualisieren, und zwar direkt auf der Übersichtsseite für Vorgänge und Aktionen. Dieser gestraffte Arbeitsablauf spart wertvolle Zeit, verringert den Verwaltungsaufwand und hilft Teams, flexibel zu bleiben, wenn sich die Zuständigkeiten verschieben.

Durch die Vereinfachung des Neuzuweisungsprozesses minimiert diese Verbesserung auch das Risiko verpasster Aktualisierungen und stellt sicher, dass die Verantwortlichkeiten im gesamten Projekt konsistent bleiben.

TL;DR:

Aktualisieren Sie den Empfänger für mehrere Vorgänge und Aktionen in einem Arbeitsgang, um Zeit zu sparen und die Zuständigkeiten zu regeln.

Suche nach Assignee mit automatischen Vorschlägen und Wertehilfe

Die Zuweisung oder Neuzuweisung von Aufgaben ist eine der häufigsten Aktionen im Issues and Actions Management. Die manuelle Suche nach Benutzern kann jedoch die Arbeitsabläufe verlangsamen, insbesondere in grösseren Organisationen mit vielen potenziellen Empfängern.

Die neue Funktion für automatische Vorschläge und Wertehilfe auf den Seiten Problemdetails und Aktionsdetails verbessert diesen Prozess erheblich. Benutzer können jetzt schnell nach Namen oder Werten suchen, erhalten intelligente Vorschläge und können den aktuellen Zuweiser einfach der richtigen Person zuweisen oder überschreiben.

Diese Verbesserung beschleunigt nicht nur die tägliche Arbeit, sondern reduziert auch Fehler bei der Zuweisung von Aufgaben und stellt sicher, dass die richtigen Verantwortlichkeiten immer den richtigen Teammitgliedern zugewiesen werden.

TL;DR:

Die intelligente Suche nach Zuweisern mit automatischen Vorschlägen macht es schneller und einfacher, Vorgänge und Aktionen zuzuweisen oder neu zuzuweisen.

SAP Business Transformation Center – Umfangsdefinition

Die jüngsten Erweiterungen im SAP Business Transformation Center konzentrieren sich auf die Verbesserung der Übersichtlichkeit und Flexibilität bei der Umfangsdefinition in digitalen Blueprints. Durch die bessere Sichtbarkeit aktiver Lösungsmuster und die Möglichkeit einer selektiven Umfangsauswahl über organisatorische Slices erleichtern diese Updates den Projektteams die Entwicklung von Migrationsstrategien, die sowohl effizient als auch transparent sind.

Liste der aktiven Lösungsmuster

Sie können jetzt eine Liste aller aktiven Lösungsmuster direkt in der App Digital Blueprint Overview anzeigen. Bislang mussten sich Projektteams auf ihr Gedächtnis oder die manuelle Dokumentation verlassen, um den Überblick darüber zu behalten, welche Lösungsmuster auf einen Blueprint angewendet wurden. Mit diesem Update bietet das System eine klare, konsolidierte Ansicht aller aktiven Muster an einem Ort.

Diese Verbesserung erhöht die Transparenz und die Abstimmung zwischen den Teams. Projektmanager können den Umfang schnell überprüfen, Berater können validieren, ob die richtigen Muster angewendet werden, und Stakeholder erhalten ohne zusätzlichen Aufwand einen zuverlässigen Überblick über die Blueprint-Einrichtung. Durch die Beseitigung von Vermutungen und die Verbesserung der Transparenz wird es einfacher, den Umfang zu verwalten und Inkonsistenzen während der Transformation zu vermeiden.

TL;DR:

Zeigen Sie alle aktiven Lösungsmuster für einen digitalen Blueprint an einem Ort an, um die Transparenz des Umfangs, die Abstimmung und die Entscheidungsfindung zu verbessern.

Neues Lösungsmuster für organisatorische Slices

Ab sofort ist ein neues Lösungsmuster für organisatorische Slices verfügbar, das es den Anwendern ermöglicht, Daten für bestimmte Organisationseinheiten (z. B. Buchungskreise) selektiv aus dem Umfang eines Digital Blueprint auszuschliessen. Diese Funktion ist besonders wertvoll in komplexen Landschaften, in denen nur bestimmte Teile der Organisation zu einem bestimmten Zeitpunkt migriert werden müssen.

Durch die Eingrenzung des Migrationsumfangs auf bestimmte Organisationseinheiten können Projektteams die Systemgrösse und -komplexität reduzieren, was häufig zu einer schnelleren Verarbeitung, weniger Fehlern und effizienteren Transformationsaktivitäten führt. Wenn ein Unternehmen beispielsweise nur ausgewählte Regionen oder Geschäftsbereiche in einem schrittweisen Ansatz migriert, stellt das Lösungsmuster für organisatorische Slices sicher, dass der Blueprint nur die relevanten Daten widerspiegelt und unnötigen Arbeitsaufwand vermeidet.

TL;DR:

Durch die Anwendung von Org-Slices können Sie bestimmte Organisationseinheiten von einem digitalen Blueprint ausschliessen, was die Komplexität reduziert und effizientere, zielgerichtete Migrationen unterstützt.

Operations – Überwachung von Geschäftsprozessen

Die neuesten Erweiterungen im Überwachung von Geschäftsprozessen stärken die Datenqualität und die betriebliche Zuverlässigkeit von End-to-End-Prozessen. Durch die Einführung gezielter KPIs hilft SAP Cloud ALM Unternehmen, Lücken zu identifizieren, Risiken frühzeitig zu erkennen und die reibungslose Ausführung geschäftskritischer Aktivitäten wie der Gehaltsabrechnung sicherzustellen. Diese Verbesserungen unterstützen HR-, Betriebs- und Projektteams bei der Aufrechterhaltung von Genauigkeit, Compliance und Mitarbeiterzufriedenheit.

Neue KPI für SAP SuccessFactors Payroll

Ein neuer KPI, Mitarbeiter ohne Abrechnungskreiszuordnung, ist jetzt im Business Process Monitoring für SAP SuccessFactors Payroll unter dem End-to-End-Prozess Recruit to Retire verfügbar.

Diese Kennzahl wird automatisch aktiviert, sobald die Einrichtungsschritte für SAP SuccessFactors Payroll abgeschlossen sind und die relevanten Daten generiert werden. Sie hilft Unternehmen dabei, Mitarbeiter zu identifizieren, die keinem Abrechnungskreis zugeordnet sind – eine wichtige Voraussetzung für eine korrekte Abrechnung.

Diese Aktualisierung ist besonders wertvoll für Personal- und Lohnbuchhaltungsteams, die eine genaue Stammdatenpflege sicherstellen müssen, für Projektmanager, die die Zuverlässigkeit von HR-Prozessen überwachen, und für Betriebsteams, die die allgemeine Datenqualität in durchgängigen HR-Prozessen überwachen. Durch die frühzeitige Erkennung fehlender Zuordnungen können Fehler in der Gehaltsabrechnung vermieden und die Mitarbeiterzufriedenheit erhalten werden.

TL;DR:

Der neue KPI «Mitarbeiter ohne Abrechnungskreiszuordnung» in SAP SuccessFactors Payroll hilft, die Datenqualität zu sichern und Störungen in der Abrechnung zu vermeiden, indem nicht zugeordnete Mitarbeiter frühzeitig erkannt werden.

Implementation – Testpläne, projektübergreifender Überblick, geführte Implementierung

Die jüngsten Aktualisierungen im Bereich Implementierung bieten neue Flexibilität bei der Verwaltung von Testplänen, eine bessere Sichtbarkeit von Prozessstrukturen und mehr Kontrolle über Dokumentation und Projektzeitpläne. Diese Verbesserungen machen es für Teams einfacher, Implementierungsaktivitäten projektübergreifend zu organisieren, zu verfolgen und abzustimmen.

Tag-Zuordnung für Testpläne

In der App Testpläne wurde eine neue Tagging-Funktion eingeführt. Mit Tags können Benutzer Testplänen aussagekräftige Bezeichnungen zuweisen und sie nach Geschäftsbereich, Umfang, Priorität oder einem anderen projektspezifischen Attribut gruppieren. Dies erleichtert die Suche und das Filtern von Testplänen in der Listenansicht erheblich, insbesondere bei grossen Projekten mit umfangreichem Testumfang.

Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass die Tags automatisch entfernt werden, wenn sie nicht mehr verwendet werden, so dass das System frei von Unordnung oder veralteten Einträgen bleibt. Für Projektmanager und Testleiter bedeutet dies, dass sie verwandte Testpläne schnell identifizieren, Testzyklen organisieren und eine strukturierte Testausführung unterstützen können.

Bei blue.works ergänzen wir unsere Fähigkeiten durch spezielle Test- und Qualitätsdienstleistungen – vom operativen Testmanagement und der Testautomatisierung bis hin zu massgeschneiderten Teststrategien, Konzepten und Tool-Support. Entdecken Sie unser Test & Quality Angebot und erfahren Sie, wie wir das Testen in Ihren Projekten stärken können.

TL;DR:

Weisen Sie Testplänen Tags zu, um sie nach gemeinsamen Attributen zu organisieren und die Suche, Filterung und Berichterstellung zu vereinfachen.

Prozesshierarchiezuordnungen – Erweiterung der Interface-Spalte

Die App Prozesshierarchiezuordnungen wurde um eine neue Spalte für den Bibliothekstyp Schnittstellen erweitert. Diese Ergänzung verbessert die Transparenz bei der Zuordnung von Schnittstellen zu Hierarchieknoten. Bislang war es für die Verwaltung und Validierung von Schnittstellenabhängigkeiten oft erforderlich, zwischen verschiedenen Ansichten zu wechseln oder sich auf externe Dokumentation zu verlassen.

Mit dieser Erweiterung können Teams direkt sehen, welche Schnittstellen mit bestimmten Hierarchieelementen verknüpft sind, und so sicherstellen, dass alle Abhängigkeiten während des Projekt-Scopings und -Designs berücksichtigt werden. Dies ist besonders wertvoll bei integrationsintensiven Projekten, bei denen das Übersehen einer einzigen Schnittstelle zu nachgelagerten Problemen führen kann.

TL;DR:

Die neue Spalte «Schnittstellen» in den Zuordnungen der Prozesshierarchie bietet eine klarere Sichtbarkeit der Schnittstellenabhängigkeiten, was das Scoping und die Validierung erleichtert.

Bearbeiten von Sprints und Meilensteinen in der Detailansicht

Projektzeitpläne müssen oft angepasst werden, wenn sich Prioritäten verschieben und neue Anforderungen auftauchen. Um dies zu unterstützen, ermöglicht die Guided-Implementation-Aufgabe «Zeitpläne definieren» jetzt die Bearbeitung von Sprints und Meilensteinen direkt in der Detailansicht.

Diese Erweiterung vereinfacht die Planung, indem sie es den Teams ermöglicht, Zeitplananpassungen dort vorzunehmen, wo sie bereits arbeiten, ohne zu separaten Konfigurationsbereichen zurückkehren zu müssen. Für Projektleiter und Scrum Master ermöglicht sie ein agileres Projektmanagement, da es einfacher ist, Pläne an der Realität auszurichten und gleichzeitig eine klare Struktur von Aufgaben und Meilensteinen beizubehalten.

TL;DR:

Sprints und Meilensteine können jetzt direkt in der Aufgabe «Zeitpläne definieren» bearbeitet werden, was den Teams mehr Flexibilität und Agilität bei der Projektplanung ermöglicht.

Administration – Landschaftspflege

Der Administrationsbereich von SAP Cloud ALM wird ständig weiterentwickelt, um Systemadministratoren und Benutzermanagern optimierte Werkzeuge für die Konfiguration, den Zugriff und die Verwaltung zur Verfügung zu stellen. Die jüngsten Erweiterungen zielen darauf ab, die Komplexität zu reduzieren, die Effizienz zu verbessern und direkt auf das Feedback der Community zu reagieren, das über SAP Influence Requests geteilt wurde.

Zentrales Clean-Up für die Anwendungsfallkonfiguration

Eine der zeitaufwändigsten Herausforderungen für Administratoren in SAP Cloud ALM ist die Komplexität der Deregistrierung von Anwendungsfällen. Bislang musste zum Entfernen von Konfigurationen für einen bestimmten Anwendungsfall ein mehrstufiges, fragmentiertes Verfahren über verschiedene Überwachungsanwendungen hinweg befolgt werden – etwa Health Monitoring, Business Process Monitoring, Integration & Exception Monitoring oder Job & Automation Monitoring. Jede Anwendung hatte ihre eigenen Schritte, was den Prozess nicht nur langwierig, sondern auch anfällig für Versehen oder Fehler machte.

Mit der neuen zentralen Bereinigungsfunktion in Landscape Management hat SAP den ersten Schritt getan, um dieses Problem zu beheben. Diese Funktion ermöglicht es Administratoren, Konfigurationen für unterstützte Anwendungsfälle zentral zu bereinigen, beginnend mit Health Monitoring. Dies stellt eine erhebliche Verbesserung dar, da es die Komplexität reduziert, Zeit spart und einen konsistenten und benutzerfreundlichen De-Registrierungs-Workflow gewährleistet.

Diese Fähigkeit spiegelt auch das Feedback aus der SAP-Gemeinschaft wider. Wir haben eine Anfrage an SAP Influence gestellt, um den De-Registrierungsprozess zu vereinfachen und zu vereinheitlichen, was nun zu diesem ersten Schritt in Richtung der von uns angestrebten Bereinigung geführt hat. Sie können den Fortschritt unserer Anfrage verfolgen und Ihre Unterstützung hier hinzufügen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Administratoren gewinnen an Effizienz, da sie sich wiederholende Schritte in verschiedenen Anwendungen vermeiden, das Fehlerrisiko wird durch einen standardisierten Ansatz gesenkt, und die Gesamtproduktivität wird verbessert, da mehr Zeit für wertschöpfende Aufgaben zur Verfügung steht.

Diese Erweiterung, die derzeit nur für das Health Monitoring zur Verfügung steht, ist der erste echte Schritt in Richtung eines einheitlichen, optimierten Bereinigungsprozesses für alle Monitoring-Anwendungsfälle. Wir bei blue.works freuen uns darauf, dass diese Funktion in zukünftigen Updates auf andere Bereiche wie Job & Automation Monitoring, Integration & Exception Monitoring und Business Process Monitoring ausgeweitet wird – und damit die Systembereinigung schneller, einfacher und weniger fehleranfällig wird.

TL;DR:

Central Clean-Up in Landscape Management vereinfacht die Deregistrierung von Health-Monitoring-Konfigurationen und sorgt für Zeitersparnis, geringere Komplexität und mehr Konsistenz. Dies ist auch ein Fortschritt in Bezug auf die Forderung von SAP Influence nach einem einheitlichen Deregistrierungsprozess und ebnet den Weg für ähnliche Verbesserungen in anderen Anwendungsfällen der Überwachung.

SAP Cloud ALM – What’s New in Woche 24

SAP Cloud ALM wird mit jedem Update weiterentwickelt und bietet mehr Funktionen und eine reibungslosere Benutzererfahrung. In diesem Update werden die neuesten Verbesserungen der letzten zwei Wochen vorgestellt, die sich auf die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und die Erweiterung der Funktionen konzentrieren, um die täglichen Abläufe zu optimieren und ein effizienteres Landschaftsmanagement zu unterstützen. Falls Sie den vorherigen Beitrag unserer Update-Serie verpasst haben, finden Sie ihn hier.

Services

Die Verwaltung von Vorgängen und Aktionen verfügt über neue Datumsfilter wie Erstellt am, Letzte Änderung am und Fälligkeitsdatum für eine verfeinerte Suche nach Vorgängen und eigenständigen Aktionen auf der Übersichtsseite. Mit diesen Filtern können die Benutzer die Ergebnisse schnell auf wichtige Zeiträume eingrenzen, was es einfacher macht, organisiert zu bleiben und sich auf das zu konzentrieren, was am wichtigsten ist.

Implementation

Im Process Authoring können Benutzer jetzt die Anwendungs-ID aller mit einer Lösungsaktivität verknüpften Anwendungen in der Liste der Lösungsaktivitäten sehen. Im Bearbeitungsmodus können sie Anwendungen auch direkt aus dieser Liste zuweisen oder die Zuweisung aufheben. Wie bisher ist der Name der Anwendung ein klickbarer Link, der die Details in der Bibliotheks-App öffnet. Diese Aktualisierungen machen die Verwaltung von Anwendungen innerhalb von Lösungsaktivitäten schneller und bequemer.

Dokumente haben Zugriffsbeschränkungen für das Löschen von Dokumenten eingeführt. Ab sofort können nur noch Benutzer mit der Rolle des Projektleiters oder Projektadministrators Dokumente löschen.

Benutzer mit der Rolle Projektmitglied können Dokumente nicht mehr dauerhaft löschen, aber sie können sie immer noch zum Löschen markieren. Dokumente im Status Zum Löschen markiert können nicht geändert, kopiert oder die Zuordnung aufgehoben werden (nur von anderen Anwendungen aus kann die Zuordnung des Dokuments aufgehoben werden). Um ein zum Löschen markiertes Dokument wiederherzustellen, öffnen Sie die Detailansicht auf der Objektseite und filtern Sie die zum Löschen markierten Dokumente, öffnen Sie das wiederherzustellende Dokument und wählen Sie Wiederherstellen.

Diese Änderung trägt zum Schutz wichtiger Dateien bei und bietet mehr Kontrolle über die Dokumentenverwaltung.

Bei der Bereitstellung können Benutzer nun Downgrade-Schutz und Cross-Reference Checks im Bereitstellungsplan für ein Feature-Bundle durchführen. Wenn Benutzer Transportprüfungen durchführen, werden alle Transporte geprüft, die für die bevorstehende Bereitstellung ausgewählt werden. Beachten Sie, dass sich das auf der Feature-Auswahl basierende Transportbündel bis zur Durchführung der Bereitstellung ändern kann. Falls die Transportprüfungen eine Warnung oder einen Fehler anzeigen, stellen Sie sicher, dass die Probleme behoben werden, bevor die Bereitstellung durchgeführt wird. Diese Prüfungen sorgen für eine reibungslosere und zuverlässigere Bereitstellung, da mögliche Probleme frühzeitig erkannt werden.

In der App Transport Checks können die Benutzer sehen, welche Funktionen und Transporte mit demselben Zielmandanten und derselben Prüfungsart des Einsatzplans geprüft wurden.

Mehrere Anwendunge

In den Anwendungen Tasks, Requirements, Defects und Quality Gates können Benutzer nun das Dropdown-Menü der neuen Registerkarte Relations verwenden, um alle Beziehungen eines Elements anzuzeigen.

Operations

Im Bereich Integration & Exception Monitoring wurden Verbesserungen auf der Seite Business Objects vorgenommen. Die Spalte Status Text in der Tabelle «Business Objects» zeigt nun Erfolgs- oder Fehlermeldungen direkt aus den von der verwalteten Komponente gesendeten Anwendungsdaten an und bietet so mehr Kontext über jede Replikationsinstanz.

In der Detailansicht des Business-Objekts ist nun der Statustext der verwalteten Komponente, ob Erfolg oder Fehler, sichtbar. In der Ansicht «Business Object» wird der neueste oder kritischste Statustext für die Replikationsinstanz angezeigt. Zuvor wurde nur der Status des MDI-Dienstes innerhalb der Integration angezeigt.

In Job & Automation Monitoring gibt es jetzt eine neue Kontextspalte auf den Monitoring- und Analyseseiten, die zusätzliche Kontextinformationen über einen Job anzeigt. Diese Informationen werden aus dem sap.jam.job_context-Attribut in Raw Data Inbound Logs API abgerufen, das vom Datenanbieter gesendet wird.

Beispiel: Wenn ein externer Scheduler das Attribut sap.jam.job_context als Namen der verwalteten Komponente sendet, wird dieser Name in der Spalte Context angezeigt.

Für den Wert Context kann man folgendes tun:

  • Filtern Sie anhand des Wertes in Überwachungsfiltern und Analysefiltern
  • Verwenden Sie ihn als Ereignisfilterparameter.

Der Kontextwert wird nur für verwaltete Komponenten des Typs Unspezifischer Cloud-Dienst (HTTP) angezeigt.

Real User Monitoring hat eine neue Funktion eingeführt, die es den Benutzern ermöglicht, eine CSV-Datei mit ihren eigenen IP-Adressbereichen und den zugehörigen Standortdetails hochzuladen, um die Konfiguration zu verbessern. Dies ermöglicht eine Drilldown-Funktion für private IP-Adressen in der Überwachungs-UI, die detailliertere Einblicke und Kontrolle über die Netzwerküberwachung bietet.

Synthetic User Monitoring umfasst jetzt neue Ereignisse, die auf Szenario-Ebene aktiviert werden können. Diese Warnmeldungen auf Szenario-Ebene benachrichtigen Benutzer, wenn Verfügbarkeits- oder Leistungsprobleme in den einzelnen Läufen auftreten. Dies hilft den Benutzern, Probleme schnell zu erkennen, schneller zu handeln und einen reibungslosen Systembetrieb mit besserem Einblick in die Szenarioleistung zu gewährleisten.